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Topic: Biographisch
In diesem Topic sind folgende Beiträge:


geschrieben von Maqz am Sonntag, 17. Dezember 2017 (652 Aufrufe)

Eine traurige Meldung

von Markus Frohnhöfer
Johannes Geigl 1. v. li.
(v.l.n.r): Johannes Geigl (Herausgeber von "Lost Girl"), Volker Hamann, Titus Ackermann von "Moga Mobo", Peter Puck und die anderen Moga Moboys. © Andreas Dierks


Leider ist am 28. Oktober 2017 der Regensburger Comicverleger Johannes Geigl viel zu früh, im Alter von 52 Jahren verstorben. 2001 erschien in seinem Verlag Lost Comix, der 2002 mit dem Max& Moritz-Preis ausgezeichnete Comic, „Lost Girl“ von Nabiel Kanan.

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geschrieben von StefanS am Donnerstag, 02. November 2017 (2642 Aufrufe)

Zwei Männer und nie richtig Ruhe zum Zeichnen


Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein
Ulli Lust bleibt der Kolorierung aus „Flughunde“ treu und erzählt mit Bildern in schwarz, weiß und rosa eine Fortsetzung ihrer Lebensgeschichte und knüpft damit an ihr international beachtetes und gefeiertes Werk „Heute ist der letzte Tag vom Rest meines Lebens“ an. Nach ihrer Abenteuerreise als 17-jähriger Punk durch Italien ist Ulli nun Anfang Zwanzig und versucht als alleinerziehende Mutter den Traum vom Künstlerleben zu realisieren. Und dann ist da noch eine komplizierte Dreiecksbeziehung.

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geschrieben von Maqz am Dienstag, 10. Oktober 2017 (2996 Aufrufe)

Comiczeichner mit ganz persönlichen Themen

Fabien Toulmé Mit "Dich hatte ich mir ganz anders vorgestellt" (dt. beim Avant Verlag erschienen) landete der französische Comiczeichner Fabien Toulmé 2015 eine Überraschungserfolg in seinem Heimatland. Seine autobiografische Graphic Novel über seine Tochter Julia, bei der der Gendefekt Trisomie 21 und ein damit einhergehender Herzfehler festgestellt wurde, leistet einen eindrucksvollen Beitrag zur Debatte über Inklusion. In seinem neuen Werk "Die zwei Leben von Balduin" bietet er dem Leser nun auf 272 Seien eine "Reflexion über den Sinn des Lebens – kurz gesagt eine Graphic Novel mit großen Gefühlen". Fabien Toulmé wird im Rahmen der Veranstaltung „Francfort en français / Frankfurt auf Französisch“ persönlich vor Ort sein. Wir haben ihn zuvor kurz interviewt. Fragen und Antworten gibt es auf deutsch und französisch.

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geschrieben von Maqz am Sonntag, 03. September 2017 (3705 Aufrufe)

Reinhard Kleists neues Musiker Bio-Comic

Nick Cave - Mercy on me Nick Cave, der in diesem Jahr 60 Jahre alt wird ist ein Multitalent: Musiker, Schriftsteller, Schauspieler, Regisseur, Enfant Terrible! Zeit seines Lebens gibt sich der Ausnahmekünstler nicht mit Mittelmaß ab. Ständig testet er Grenzen aus. Als ihm seine australische Kleinstadt mit ihrem spießigen Bürgertum zu eng wird reist er mit seiner Band nach England. Doch hier wird die Punkband nicht mit offenen Armen empfangen. Sie spielen nur wenige Gigs vor fast leeren Sälen. Erst ihre Reise nach Berlin verhilft ihnen zum Durchbruch. Er ist magisch von dieser, von einer Mauer geschützten „Insel der Kreativen“ angezogen. Bands wie DAF oder die Einstürzenden Neubauten eröffnen ihm völlig neue musikalische Horizonte.

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geschrieben von emha am Samstag, 24. Juni 2017 (1239 Aufrufe)

Erich Ohser: Die Welt wird für den, der zeichnet, schöner, sehr viel schöner!


E.O. Plauen -  Die WerkausgabeIn unmittelbarer Nähe zum Nachlass der Erich Ohser-Stiftung entstanden legt diese Werkausgabe fundiert und forschungsaktuell das facettenreiche Oeuvre des Zeichenkünstlers Erich Ohser alias e.o.plauen dar: von Beobachtungen mit dem Zeichenstift über Illustrationskunst und Gebrauchsgrafik, über Pressezeichnungen wie Karikaturen und Witzbilder bis hin zu den "Vater und Sohn"-Bildgeschichten. Eindrucksvoll geben die bildgetragenen Seiten einen repräsentativen Querschnitt des so vielgestaltigen Werkes Ohsers wieder – darunter viele bis dato unveröffentlichte Arbeiten. Mit den einlässlichen Ausführungen von Detlev Laubach und der renommierten Kunsthistorikerin Dr. Elke Schulze sowie einer ausführlichen Biografie zu e.o.plauen entsteht so ein bemerkenswertes Bild der Lebens- und Wirkspuren dieses begnadeten Zeichners.

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geschrieben von Micha am Sonntag, 19. Juni 2016 (1609 Aufrufe)

Die Geschichte der Mama Cass


California DreaminDie kleine Ellen Cohen ist hin und weg. Ihr Papa hat sie in die Oper mitgenommen, und sie ist begeistert. Papa schlägt vor, dass Ellen als Dank für dieses Geschenk mal richtig ordentlich isst. Aber Ellen hat eigentlich nie Hunger, ihr geht es auch ohne Futtern gut. Als Ellen eine kleine Schwester bekommt, ist sie jedoch plötzlich nicht mehr Zentrum der Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Nun tut sie den Eltern den Gefallen und isst. Und isst. Und isst. Und wird das dickste Mädchen der Schule, so dick, dass sie schon als Jugendliche das Amphetamin Dexedrin als Appetithemmer nimmt. Ellens Liebe für Musik ist so groß und ihre Stimme so stark, dass sie eine Musikkarriere anstrebt und den Künstlernamen „Cass Elliot“ annimmt, doch ihr Äußeres steht ihr dabei immer wieder im Weg. Musikproduzenten sagen „ja, aber“: Engagement gibt's nur, wenn Cass abnimmt. Ihre Unsicherheit wegen ihres Gewichts versucht sie durch unkonventionelles Verhalten und Drogenkonsum zu überspielen. Auch Bandleader John Phillips, der gerade Cass' Freund und Gitarristen Denny in sein Folk-Trio aufgenommen hat, wehrt sich mit Händen und Füßen, sie ebenfalls mitmachen zu lassen. Erst als Cass für das Trio bei einem Vorsingen gesanglich „aushilft“ und Produzent Lou Adler nur alle vier oder keinen akzeptiert, lenkt John widerwillig ein, und „The Mamas & the Papas“ sind geboren. Der Song „California Dreamin'“ wird zum Hit, doch die Banddynamik mit zwei Frauen und zwei Männern erweist sich als äußerst fragil.

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geschrieben von StefanS am Dienstag, 05. Januar 2016 (1827 Aufrufe)

Relativ vorhersehbarer Comic


EinsteinNach Sigmund Freud und Karl Marx erzählen die Französinnen Corinne Maier und Anne Simon nun eine weitere Lebensgeschichte als Comic, dieses Mal geht es um die Biographie von Albert Einstein. Der Physiker (1879-1955) ist längst ebenso sehr Teil der Popkultur wie Donald Duck und Superman, Stichwort Zunge-raus-Poster, und dementsprechend poppig, bunt und knuffig ist auch die Comicfigur Einstein ausgefallen.

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geschrieben von Maqz am Freitag, 18. Dezember 2015 (2110 Aufrufe)

"...das Glück liegt abseits der ausgetretenen Pfade!"


FahrradmodUnsere letzte Rezension zu Tobi Dahmen (über Sperrbezirk) liegt gut 8 Jahre zurück. Doch heuer hat sich der gebürtige Frankfurter (und/aber in Wesel aufgewachsene) mit einem Paukenschlag bei mir und seiner Fangemeinde zurückgemeldet. Mit dem 480seitigen Monster-Comicwälzer Fahrradmod rollte er gerade nicht nur unsere Comic/Graphic Novel-Szene auf. Von einigen Belesenen wurde Fahrradmod schon in den Kreis um die besten Comics des Jahres gesetzt. Ich wollte mal bei Tobi nachfragen, wo er seine Arbeit sieht, und noch einiges mehr...

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geschrieben von StefanS am Samstag, 05. Dezember 2015 (2035 Aufrufe)

Den subtilen und den großen Horror einer Schreckensherrschaft auf den Punkt gebracht



Sophie SchollNach ihrer Comicbiographie über Willy Brandt von 2013 widmen sich Zeichnerin Ingrid Sabisch und Autor Heiner Lünstedt 2015 einer anderen wichtigen Person der jüngeren deutschen Geschichte: der Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus Sophie Scholl. Gleichermaßen geht es auch um ihren Freund Fritz Hartnagel, der erst aus Pflichterfüllung und Überzeugung in der Wehrmacht dient, dann aber zunehmend Zweifel bekommt.

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geschrieben von Micha am Montag, 13. Juli 2015 (3143 Aufrufe)

Die Zähmung einer widerspenstigen Taubblinden


Sprechende Hände1887. Die 20-jähige Annie hat es schwer gehabt im Leben. Sehbehindert, Mutter und Bruder an Tbc gestorben, Vater abgehauen, im Armenhaus aufgewachsen. Nun aber hat sie einen guten Schulabschluss am Perkins-Institut für Blinde in Boston gemacht und geht in den tiefen Süden nach Alabama, um dort die taubblinde Tochter der Familie Keller zu unterrichten und ihr einen Zugang zur Welt zu verschaffen. Doch die 7-jährige Helen erweist sich als bockig und verzogen, und Annie muss ihr nicht nur das Taubstummenalphabet, sondern auch sozialverträgliches Benehmen beibringen. Das artet in handfeste Rangeleien aus, zum großen Missfallen von Helens Vater, einem ehemaligen Südstaaten-Hauptmann, der das Yankee-Mädchen aus der Unterschicht ohnehin kritisch beäugt.

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geschrieben von emha am Sonntag, 14. Juni 2015 (2653 Aufrufe)

Andreas Eikenroth veröffentlicht neues Comic-Werk bei der Edition 52


Hummel mit WodkaDer Zoom bewegt sich von einer Stadtansicht hin zu einem Haus, um dann den Fokus auf ein Kellerfenster zu richten. In diesem Keller übt „The Band“. Zur vierköpfigen Band gehören u.a. Sänger Paul und Bassist Steffen, außerdem ein Schlagzeuger und ein Gitarrist. Und irgendwie ist auch Helge durch seine schrägen Lyrik-Texte, die Paul mangels eigener Ideen als Songtexte adaptiert, indirekt Teil der Band Namens KATZOV.


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geschrieben von Micha am Donnerstag, 09. April 2015 (1657 Aufrufe)

Familienzoff und Schwesterherzen


Schwestern
Tja, das hat Raina nun davon. Sie hat sich ein Schwesterchen gewünscht, und jetzt muss sie damit leben. Die kleine Amara ist launig, nervig, liebt eklige Tiere wie Chamäleons und Schlangen und kann zu allem Überfluss auch noch besser malen als Raina, obwohl sie fünf Jahre jünger ist. Raina ist die Stillere und schottet sich am liebsten mit ihrem Walkman von der Welt ab. Im Sommer 1991 gehen die 14- und 9-jährigen Mädchen zusammen mit ihrer Mutter und dem 6-jährigen Bruder auf die Reise zu einem großen Familientreffen. Während der Vater per Flugzeug nachkommt, gibt es auf der 1.500-Meilen-Reise von San Francisco nach Colorado Springs in Mutters altem Bulli jede Menge Zeit für Zoff. Zudem warten am Zielort unerwartete und unangenehme Erkenntnisse auf Raina...

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geschrieben von Micha am Mittwoch, 01. April 2015 (1445 Aufrufe)

Als Kind in arabischen Ländern



Der Araber von morgenDer kleine Riad ist im Jahre 1980 gerade zwei Jahre alt, da ziehen seine Eltern, ein Syrer mit Auslandsstipendium und eine Französin, halt nein, eine Bretonin, mit ihm aus seinem Geburtsland Frankreich nach Libyen. Das befindet sich gerade im Zustand eines arabischen Sozialismus unter Ghaddafi, den Riads Vater bewundert, obwohl er sich selbst eigentlich als Präsidenten für noch besser geeignet hält. Als einziger Nicht-Analphabet seiner Familie träumt er von einem aufgeklärten Panarabismus – der Araber von morgen geht seiner Ansicht nach zu Schule, befreit sich vom frömmelnden religiösen Aberglauben und tritt in die Moderne ein. Noch ist es aber nicht so weit, und die Lebensumstände und Gebräuche sind noch weit davon entfernt.



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geschrieben von emha am Mittwoch, 11. März 2015 (1442 Aufrufe)

Zwei interessante Bücher über die Fab Four


The BEATLES – Die Graphic-Novel-Biografie & Die BEATLES im Comic

Beatles ComicZwei sehr interessante BEATLES-Bücher gibt es derzeit im Verlag Boiselle & Ellert: THE BEATLES – Die Graphic-Novel-Biografie von Angus Allan/Arthur Ranson und Die BEATLES im Comic von Horst Berner.Beatles ComicIn THE BEATLES – Die Graphic-Novel-Biografie präsentieren die Autoren Angus Allan/Arthur Ranson die Beatles-Geschichte in Comicform. Insider wird dieser Band bekannt vorkommen. Genau: diesen Band gab es auch schon einmal! 1996 ließ die Ehapa Comic Collection dieses Buch auflegen. Damals wie heute geht es in dem Buch um die beispiellose Karriere von vier Musikern aus Liverpool: John, Paul, George und Ringo.

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geschrieben von Maqz am Freitag, 30. Januar 2015 (2899 Aufrufe)

René Lehner musste sein Comic in die Schublade legen


Loriot Comic BiografieDer Traum des Schweizer Comiczeichners René Lehner, eine gezeichnete Biografie über Vicco von Bülow, genannt Loriot, zu schaffen, ist heuer geplatzt. In seinem Facebook-Profil schrieb Lehner am 26. Januar 2015 um 14:51 wörtlich "Meine LORIOT Biografie ist leider in der Schublade gelandet. Die Erbinnen Loriots wehren sich gegen das Buch." Die ComicRadioShow hat beim Zeichner nachgefragt, was hinter der Geschichte steckt und warum die ersten 81 Seiten trotzdem gelesen werden können.

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geschrieben von Maqz am Montag, 26. Januar 2015 (1075 Aufrufe)

Das Porträt eines notorischen Hackers


Wizzywig - Das Porträt eines notorischen HackersKevin Phenicle Jr. ist ein extremer Außenseiter. Sowohl in der Schule als auch im privaten Leben meiden oder mobben ihn die Leute. Sein einziger Freund ist Winston und gemeinsam begeistern sie sich die beiden in den 70ern der USA für Telefone und Computer. Sie basteln herum, entdecken Tricks und Kniffe und werden schließlich beim Hacken erwischt. Winston wendet sich von der Hackerei ab und wird Radiomoderator. Kevin sitzt ein Jahr im Gefängnis ab und kann es auch danach nicht lassen mit Mailboxen, Telefonanschlüssen und Schaltkreisen zu spielen. Durch dumme Zufälle wird er erneut entdeckt und muss untertauchen.


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geschrieben von Maqz am Samstag, 10. Januar 2015 (1013 Aufrufe)

Graphic Novel von einer Schulband zum Massenphänomen

The BeatlesSelbst eine Legende fängt klein an! Als die Beatles ihre ersten Akkorde auf der Gitarre angestimmt hatten konnte noch keiner von ihnen ahnen, welch furiosen Erfolg sie einige Jahre später haben würden. Der Weg dorthin war steinig und von vielen Rückschlägen gezeichnet. Doch sie haben sich durchgeboxt, haben in heruntergekommenen Clubs vor einer handvoll Leute gespielt, sind engagiert und wieder gefeuert worden und haben Probeaufnahmen gemacht ohne einen Plattenvertrag zu bekommen.

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geschrieben von Micha am Donnerstag, 11. September 2014 (1584 Aufrufe)

Porträt des jungen Manns als Künstler


Am Ende des TagesJimmy ist 26 Jahre alt, Comiczeichner und lebt in Québec, Kanada. Seit nunmehr 2977 Tagen lebt er unfreiwillig im Zölibat. Dabei ist er in seinem Bekanntenkreis von massenweise schönen Frauen umgeben. Amelie, Annie, Claire, Fabienne, Juliette, Sabine, Sarah und wie sie alle heißen. Doch leider sehen sie ihn nur als guten Freund, dem sie auch intimste Geheimnisse und alle ihre Beziehungsprobleme anvertrauen. Und wenn doch mal eine bereit ist, sich für eine Nacht auf ihn einzulassen, nimmt er es vor lauter Abstumpfung durch die ganzen Körbe schon gar nicht mehr wahr.

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geschrieben von StefanS am Dienstag, 02. September 2014 (1068 Aufrufe)

Liebe ist alles, was du brauchst


Der fünfte BeatleBrian Epstein war der Manager, der die Beatles von lokalen, englischen Musikern in Weltstars verwandelte. Und er war homosexuell und Jude. Besonders den letzten beiden Aspekten widmet sich der Comic „Der fünfte Beatle“.

Muss es nicht „Brite jüdischen Glaubens“ heißen? Laut Comic ist das nicht so. Müsste nicht eher Schlagzeuger Pete Best, Künstler Stuart Sutcliffe oder Produzent George Martin der fünfte Beatle sein? Dazu wird Paul McCartney auf der Rückseite dieses großformatigen Hardcover-Buchs zitiert: „Wenn jemand der fünfte Beatle war, dann Brian“. Eine hunderte Seiten lange Biographie kann und will dieser Comic nicht ersetzen. Was für die Geschichte überspitzt wurde und welche Gedanken in das Werk flossen, wird im umfangreichen Anhang dieses Buches erläutert.

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geschrieben von Micha am Freitag, 18. April 2014 (1706 Aufrufe)

Wie es ist, anders zu sein



SchattenspringerDanis Gehirn funktioniert irgendwie anders als das der anderen Kinder. Mal abgesehen davon, dass sie besonders gerne Viren malt statt, sagen wir, Regenbögen oder Tiere, fällt ihr schwer, was den anderen leicht fällt und umgekehrt. Mit dem Schulstoff hat sie nicht die geringsten Probleme, wo es um exaktes Wissen geht. Bei Spielen wie Vater-Mutter-Kind dagegen, wo es keine Regeln gibt, steht sie auf dem Schlauch und hat keine Ahnung, was sie machen soll. Überhaupt ist die soziale Interaktion mit ihren Klassenkameraden ihr völlig rätselhaft, sie schafft es einfach nicht, so zu reagieren, wie es die anderen erwarten. Das verstehen die anderen nicht, und so wird sie zur sonderbaren Außenseiterin.



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geschrieben von Micha am Montag, 31. März 2014 (853 Aufrufe)

Australischer Rucksackurlaubsflirt


Der salzige FlussWenn zwei auf einem Pfade wandeln, kann der ganz schön kurz sein. Hinter Jan liegen zwei krisenreiche Jahre. Jetzt ist er als Rucksackreisender allein mitten in Australien. Was er braucht, ist in seinem Rucksack. Alles andere hat er hinter sich gelassen, für das, was vor ihm liegt. Er sucht die Einsamkeit, um in sich hineinzuhorchen, um in sich zu gehen, sich frei zu machen und sich seinen Gefühlen zu stellen. Nur blöd, dass auf dem Larapinta-Trail, den Jan bewandert, noch jede Menge andere Touristen rumlaufen. Denen geht er so gut er kann aus dem Weg. Denn er will ja allein sein.

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geschrieben von Micha am Montag, 06. Januar 2014 (1744 Aufrufe)

Globale Finanzwirtschaft aus daoistischer Sicht


Scheitern als Erfolg : Kung-Fu für UnternehmerTja, wenn man das vorher gewusst hätte! 2001 platzt die Dotcom-Blase und der Internetunternehmer David Cantolla verliert Firma und Vermögen. Wie es dazu kam, wird rückwärts erzählt: Vor dem Ausgeben des letzten privaten Gelds kam die verweigerte Hilfeleistung durch frühere freundschaftliche Geschäftskontakte, davor das Ausräumen der Büroräume, davor die Entscheidung der Geldgeber, die Firma nicht mehr zu unterstützen, davor der abgebrochene Börsengang, davor der Nasdaq-Crash, davor die internationale Expansion, davor die Planung des Börsengangs, davor das Aufspringen eines großen Telekommunikationskonzerns, der vom Internetkuchen etwas abhaben wollte, davor die idealistische Firmengründung, und davor Träume und Pläne. Dabei werden sehr anschaulich die Mechanismen der Weltwirtschaft sichtbar, über die man sich als Kapitalismuskritiker leider ärgern muss.

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geschrieben von StefanS am Freitag, 27. Dezember 2013 (1832 Aufrufe)

Als Comic wirkt das Thema gleich noch frischer


Willy BrandtComics. Ein, gerade für Menschen über 80, noch etwas ungewohntes Medium. So schreibt es SPD-Politiker Dr. Hans-Jochen Vogel sinngemäß im Nachwort dieses Werkes. Wenn er dabei „gerade auch die Leser dieses Bandes“ anspricht, dann denkt er dabei wahrscheinlich vor allem an junge Leute, wohl möglich an Schüler, die diesen Comic im Schulunterricht lesen sollen. Das Cover, mit Willy Brandt im Jeanshemd, mit Klampfe und Zigarette locker im Mundwinkel, unterstreicht diesen Eindruck noch: wir machen jetzt auf jugendlich. Das lässt schlimmes befürchten. Oder?

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geschrieben von Micha am Donnerstag, 05. Dezember 2013 (1193 Aufrufe)

Reiches Familienleben


Kiesgrubernnacht„Ich warne dich. Eine gewisse Dame geht am Rande einer Ohrfeige spazieren.“ Die gewisse Dame ist die werte Gattin des Redners, Mutter von fünf seiner bis dato sechs Kinder. Kurz darauf hat sie nicht nur den Rand zur Ohrfeige überschritten, sondern wird von ihrem Mann auch noch mit gezielten Hieben zu Boden gestreckt, dass ihr das Blut nur so aus der Nase läuft. Na ja, etwas anderes würde man kurz nach Weltkrieg Nr. 2 von einem Altnazi auch kaum erwarten, und auch seine Angetraute, ehemalige BDM-Gauleiterin, steckt als tapfere deutsche Frau die Hiebe ohne Tränen weg. Auch dass der Herr mit der eisernen Hand bald darauf zum Amtsrichter berufen wird, verwundert kaum.

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geschrieben von Micha am Mittwoch, 13. November 2013 (1306 Aufrufe)

Voll verpeilt


Die VoyeureGabrielle ist Comiczeichnerin und ein kleiner Star in der US-amerikanischen Independent-Comic-Szene. Das Künstlerleben, das sie führt, ist allerdings kein Zuckerschlecken, sondern in erster Linie von Unsicherheit geprägt, in künstlerischer, finanzieller und persönlicher Hinsicht. Auf Comic-Messen wird sie inzwischen umschwärmt, und dennoch grübelt sie: „Ich habe mein Leben lang versucht, eine Comiczeichnerin zu sein, und was habe ich vorzuweisen? Einen Wikipediaeintrag und eine Entwicklungsstörung.“ Bell zeichnet ihren Alltag autobiographisch nach. In den verschiedenen Episoden schildert sie sich selbst als emotional instabil und von daher schwierig. Mit dem renommierten Regisseur Michel Gondry, der eine ihrer Geschichten verfilmt, beginnt sie eine Beziehung, doch der gesteht ihr: „Ich glaube, wenn du nicht so talentiert wärst, könnte ich dich nicht ertragen.“ Da sie aber nicht wirklich jemandem etwas Böses will (dies zumindest so darstellt), sondern einfach nur völlig verpeilt ist, bleibt die Figur dem Leser sympathisch.

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geschrieben von Micha am Sonntag, 06. Oktober 2013 (1318 Aufrufe)

Fümms bö wö tää zää Uu


 Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz HERR MERZFümms bö wö tää zää Uu, pögiff, Kwii Ee. Dedesnn nn rrrrrr, Ii Ee, mpiff tillff too, tillll, Jüü Kaa? So beginnt die „Sonate in Urlauten“ des bahnbrechenden hannoverschen Universalkünstlers Kurt Schwitters. Die Nazis verfemten sein Werk als „entartete Kunst“, weil sie es ebensowenig verstanden wie, zugegebenermaßen, ich oder Schwitters' eigener Vater. Dieser drohte ihm gar: „Wenn du eines dieser Bilder in meinem Zimmer aufhängst, bringe ich dich vor Gericht!“

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geschrieben von Micha am Donnerstag, 26. September 2013 (1366 Aufrufe)

Brustkrebs mit Humor


Alicia im wahren LebenNachdem sich die workaholische Journalistin Alicia auch mental von ihrer krebsbedingten Brustamputation erholt hat, beschließt sie, dem Drängen ihrer Chefin nachzugeben und ein Buch über ihre Erfahrungen zu schreiben. Das passt Alicias Ex Berta nur bedingt. „Dann mach bitte einen Comic draus“, sagt Berta. „Ich hab keine Lust, 200 Seiten von deinem Gejammer zu lesen.“

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geschrieben von M.Hüster am Samstag, 22. Juni 2013 (2214 Aufrufe)

Die (wahre) Geschichte des ersten Managers der BEATLES


LiverfoolDie Welt swingt im wilden Rhythmus des Songs "Love me do". Es ist die erste Single einer bis dahin unbekannten Gruppe mit einem seltsamen Namen: The Beatles. Die Erfolgsstory der vier Jungs aus Liverpool beginnt.
Doch die Beatles sind nicht im luftleeren Raum entstanden. Schon Jahre vorher arbeitet ihr erster Manager Allan Williams mit den jungen Musikern im aussichtslosen Liverpool, und ermöglicht das Gedeihen und die Entwicklung der jungen, unerfahrenen Band.


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geschrieben von M.Hüster am Sonntag, 09. Juni 2013 (2729 Aufrufe)

Ein MOSAIK Sonderband


Lona RietschelLona Rietschel (geb. 1933) wurde mit ihrem schwungvollen und zugleich liebenswerten Strich zur stilprägenden Zeichnerin für die Comiczeitschrift MOSAIK. Weil sie 1975 die neuen Hauptfiguren entwickelte, gilt sie als „Mutter der Abrafaxe“. 2013 wurde sie auf dem Comicfestival in München mit dem Peng!-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

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geschrieben von Micha am Dienstag, 02. April 2013 (1467 Aufrufe)

Die andere Seite einer Insel


Geschichten aus dem ViertelAuf Mallorca gibt’s nicht nur Ballermann – sondern auch Comiczeichner, und zwar welche mit Niveau. Von zwei von ihnen stammt dieser Band. Gabriel „Gabi“ Beltrán erzählt darin aus seinen Jugenderinnerungen von Anfang der 80er Jahre, von einer dem teutonischen Touristen völlig unbekannten Seite des 17. Bundeslandes.

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geschrieben von Micha am Freitag, 26. Oktober 2012 (1980 Aufrufe)

Ägyptischer Alltag



Chronik einer verschwundenen StadtVon einer inneren Stimme getrieben kehrt die 44-jährige Französin Edith „Dibou“ Pointeau einige Jahre nach einem ersten Besuch nach Kairo zurück. Als sie dort dem 46-jährigen Comiczeichner Golo begegnet, ebenfalls Franzose, aber in Ägypten lebend, ist es um sie geschehen: Die beiden verlieben sich, und Ediths Faszination für das Land und seine Bewohner wird so stark, dass sie drei Jahre später ihren lukrativen Job als Marketing Consultant schmeißt und ihre Firma auflöst, um mit Golo in Ägypten zu leben.

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geschrieben von Micha am Montag, 15. Oktober 2012 (2530 Aufrufe)

Des isch logger


Danach - Über die Zeit nach einer Trennung - Johanna Baumann alias schlogger im InterviewNach einer Trennung scheint die ganze Welt grau. Wie geht man mit einer Trennung um? Wie gehen andere Menschen damit um? Wie bekommen sie wieder Farbe ins Leben? Johanna Baumann alias „schlogger“ hat zehn Leute gefragt und daraus zehn Comicgeschichten gemacht, die sie zu ihrer Bachelorarbeit im Fach Medien- und Informationswesen zusammengefasst hat. Bei Panini ist das Ganze nun als wunderschön aufgemachte Hardcover-Edition erschienen.

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geschrieben von M.Behringer am Dienstag, 01. Mai 2012 (1872 Aufrufe)

Abenteuer-Epos mit humanistischem Anstrich



Buddha 1 – KapilavastuNein. 'Buddha' ist kein Manga, der den Buddhismus Interessenten auf einfache Weise erläutert. Es ist auch kein Selbstfindungstrip à la Hermann Hesse. Vielmehr hat der 'Manga-Gott' Osama Tezuka ('Adolf', 'Kimba', 'Barbara') ein abenteuerliches Epos über Siddhartha Gautama erschaffen. Der Buddha ('Erwachter') lehrte den Dharma ('Lehre'), wodurch er den Buddhismus begründete. Um diesen historischen Buddha erzählt der Japaner eine moralisch ambitionierte Abenteuergeschichte mit seinen typisch dynamischen Zeichnungen, die als Manga-Klassiker gilt und vielfach ausgezeichnet wurde.

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geschrieben von M.Behringer am Dienstag, 01. November 2011 (2611 Aufrufe)

Semi-autobiographisches Outing



Stuck Rubber BabyHomosexualität ist längst kein Tabu-Thema mehr in Comics. Bereits 1993 erschien Peter Milligan und Duncan Fegredos Mystery-Serie 'Enigma', die einen schwulen Helden enthielt. Doch das Thema hat sich im Comicbereich längst nicht erschöpft: 2010 erschien Luca de Santis und Sara Colaones Graphic Novel 'Insel der Männer', das die Internierung von Schwulen thematisiert. Doch das von Kritikern am meisten gelobte Werk ist zweifelsohne Howard Cruse‘ semi-autobiographische Graphic Novel 'Stuck Rubber Baby', in der er Geschehenes mit Erdachtem vermischt. Die Graphic Novel war lange Zeit lang vergriffen und erscheint nun in einer Neuausgabe mit vielen Extras.

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geschrieben von M.Behringer am Mittwoch, 12. Oktober 2011 (1540 Aufrufe)

Illustrierte Reiseeindrücke eines Comicautors



Tagebuch einer ReiseEs gibt immer mehr Comic-Reportagen und Comic-Tagebücher. Comicautoren wie Guy Delisle ('Aufzeichnungen aus Birma'), Joe Sacco ('Palästina') oder Reinhard Kleist ('Havanna') haben dieses Subgenre im Fahrwasser der Graphic Novel-Welle popularisiert. Auch der von Kritikern gefeierte Comicautor Craig Thompson hatte sich zur Veröffentlichung eines Comicreisetagebuchs überreden lassen, das nun in einer zweiten Auflage erschienen ist. Ja, er musste regelrecht überzeugt werden, seine illustrierten und kommentierten Reiseerlebnisse als Comic zu veröffentlichen. Denn er hatte nie geplant diese Eindrücke mit seinen Lesern zu teilen. Für ihn war 'Tagebuch einer Reise' zunächst nichts weiter als eine willkommene Fingerübung auf seiner Recherchereise für sein zweites Werk 'Habibi'. Doch letztlich hat er sich von Freunden und Verlegern breitschlagen lassen.

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geschrieben von M.Behringer am Dienstag, 11. Oktober 2011 (1865 Aufrufe)

Ausdrucksstarkes und kraftvolles Künstlerporträt



Jim Morrison - Poet des Chaos40 Jahre ist es nun her seit 'Jim Morrison', der 'Poet des Chaos', unter rätselhaften Umständen in Paris gestorben ist. Er war Sänger und Frontmann der Rockgruppe 'The Doors', deren Songtexte fast ausnahmslos von ihm stammten. Der frühe Tod Morrisons, in deren nebulöse Umstände bis heute kein Licht gebracht werden konnte, trug zusätzlich zur Legendenbildung um seine Person bei.

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geschrieben von M.Behringer am Donnerstag, 22. September 2011 (3739 Aufrufe)

Kraftvolles und kunstvolles Nietzsche-Porträt



Nietzsche Auch der Knaus Verlag, der zur Verlagsgruppe Random House dazugehört, hat nun die Graphic Novel ins Programm genommen. Und mit 'Nietzsche' hat man da gleich einen dicken Fisch an Land ziehen können. Der Spiegel berichtete bereits über die französische Originalausgabe! Nun liegt die Comicbiographie auch auf Deutsch vor. Gleich vorweg: es ist kein Comic im Sinne von 'Nietzsche für Dumme' oder eine trockene Chronologie des Philosophen.

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geschrieben von M.Behringer am Sonntag, 18. September 2011 (2149 Aufrufe)

Ein (fast) ehrlicher Entlassungsbericht aus der Psychatrie



Irgendwie dazwischen - Eine zu 95 Prozent wahre LebensgeschichteImmer mehr Nicht-Comicverlage haben die Graphic Novel als neue Sparte in ihr Programm aufgenommen. Dazu gehört auch der Verlag Walde+Graf, die 2010 mit 'The Beats' eine erste Graphic Novel verlegt haben und nun mit 'Irgendwie dazwischen - Eine zu 95 Prozent wahre Lebensgeschichte' einen weiteren Titel nachlegen. Die Graphic Novel von Tracy White ist ein autobiographisches Zeugnis der Autorin über ihre psychische Erkrankung und ihrem damit verbundenen Klinikaufenthalt.

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geschrieben von M.Behringer am Donnerstag, 18. August 2011 (3003 Aufrufe)

Erschütternde Graphic Novel über Kindesmissbrauch



Lauras Lied Kann man die sexuelle Ausbeutung von Kindern in Comics thematisieren? 'Lauras Lied' wagt diesen Schritt. Die Graphic Novel ist eine Adaption nach einem Roman von Amélie Sarn. Éric Corbeyran hat das Szenario geschrieben und Thierry Murat die Illustrationen gemacht. Damit liegt bei schreiber&leser ein weiterer Titel von Murat vor, der dort jüngst erst mit 'Der Mörder weinte' verlegt wurde.

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geschrieben von Peixe am Mittwoch, 11. Mai 2011 (2866 Aufrufe)

Zum Sehen geboren / Zum Schauen bestellt

Goethe Die vorliegende Gesamtausgabe Goethe umfasst in einem Band die Einzelbände Zum Sehen geboren und Zum Schauen bestellt. Das zweibändige Werk wurde in Kooperation zwischen dem Goethe-Institut und dem Egmont Ehapa Verlag realisiert und zwar zunächst zum 250. Geburtstag des Dichters (1999), später die Neuauflage zu seinem 175. Todestag (2007).

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geschrieben von Micha am Samstag, 30. April 2011 (2689 Aufrufe)

Ich bin neu in der Hamburger Schule



Jetzt kommt später 2004. Die angehende Illustratorin Kati aus der Schweiz hat sich fest dazu entschlossen, während ihres Austauschsemesters in Hamburg zu keiner Einladung nein zu sagen. Denn sie will etwas erleben, wo sie gerade jung und ungebunden ist. Doch sie ist unsicher, schüchtern und unentschlossen: Soll sie sich von dem etwas langweiligen Hannes küssen lassen, obwohl das zu einfach für ihren Geschmack wäre? Oder soll sie etwas mit dem geheimnisvollen, etwas unheimlichen Künstler Nathan anfangen? Soll sie im Comic-Seminar ihre Arbeiten zeigen oder sind sie nicht gut genug?

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geschrieben von Micha am Sonntag, 14. November 2010 (1813 Aufrufe)

Graphic Novel „Haarmann“


Graphic Novel „Haarmann“ im Polizeimuseum in Hannover vorgestellt Die Täter sind an den Tatort zurückgekehrt: Am Donnerstag, 4. November 2010 stellten Peer Meter (Szenario) und Isabell Kreitz (Zeichnungen) ihre Graphic Novel „Haarmann“ in Hannover, dem Ort der Handlung, vor. Als Veranstaltungsort hatte man das Polizeimuseum gewählt, besser gesagt, die Polizeigeschichtliche Sammlung Niedersachsen, in der auch einige Haarmann-Reliquien ausgestellt sind. Obwohl dieses Museum etwas abgelegen liegt, auf einem kleinen Industriegelände, so dass man passend zum schaurigen Sujet auch noch über einen langen, dunklen Parkplatz im trüben Novemberwetter gehen musste, erschienen weit über hundert Interessierte – die aufgestellten Sitze reichten man gerade so eben aus.

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geschrieben von Micha am Freitag, 30. Juli 2010 (4925 Aufrufe)

Radikal ehrlich



Ulli Lust : Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens Einen Tag nach ihrem 17. Geburtstag haut Ulli mit ihrer Freundin Edi ab über die Grenze nach Italien. Sie haben keinen Bock auf die bürgerliche Wiener Gesellschaft und auf die Neonazis, die den beiden Punkerinnen das Leben schwer machen. Nur mit Schlafsack als Gepäck, ohne Geld und Kleidung zum Wechseln schlagen sie sich Richtung Süden durch. Zwar stoßen sie ständig auf große Hilfsbereitschaft, doch als Gegenleistung erwarten die jungen und alten italienischen Männer grundsätzlich Sex. Während die naive Edi das Begehrtwerden und den Sex als Selbstbestätigung in vollen Zügen genießt, lässt Ulli alles als notwendiges Übel über sich ergehen, denn sie merkt, dass mann sie nur als Objekte sieht und nicht als Personen respektiert.

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geschrieben von aksal am Freitag, 14. Mai 2010 (3551 Aufrufe)

Ein Nachruf


von Gerhard Schlegel

Frank Frazetta Einer der letzten Comicgiganten ist von uns gegangen. Frank Frazetta starb im Alter von 82 Jahren in einem Krankenhaus in der
nähe seines Hauses in Fort Myers (Florida) an einem Schlaganfall.
Seine größten Erfolge feierte er mit seinen Ölbildern seiner Fantasy Helden. Vielleicht waren seine Gemälde sogar der Auslöser für die gesamte US-Fantasy Welle in den 70er Jahren. Durch ihn wurde Conan ein riesen Erfolg.


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geschrieben von Micha am Freitag, 07. Mai 2010 (3546 Aufrufe)

"Meisterwerk" ist noch untertrieben


Blankets In Nord-Michigan lauten die vier Jahreszeiten „Frühwinter“, „Winter“, „Spätwinter“ und „nächster Winter“. Wem der letzte Winter zu lang war, sollte mal dorthin fahren, wie es der etwa 18jährige Craig tut. Er besucht die gleichaltrige Raina, die er einige Wochen zuvor auf dem Kirchen-Schnee-Camp kennengelernt hatte. Die gegenseitige Anziehung ist groß, doch Craig kämpft mit den Erfahrungen seines bisherigen Lebens: Aufgewachsen in einer fundamentalistisch-christlichen Familie (sein Vater findet Umweltschutz unnötig, da Jesus ja ohnehin bald wiederkommt) ist er mit Schuldgefühlen und Ängsten belastet. Dabei ist die Landschaft von weißem Schnee wie von einer unschuldigen Bettdecke (engl.: blanket) überzogen.

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geschrieben von Peixe am Montag, 05. April 2010 (4261 Aufrufe)

Der Fussball-Mythos als Comic



Schalke. Helden von ganz unten. 1904-1945 Ein wenig wirkt es wie eine Auftragsarbeit an Michael Vogt, die mythenumrankte Geschichte des FC Schalke 04 einmal seinen Fans auf angenehm zugängliche Weise als Comic zu präsentieren. Mindestens die Liebe und Leidenschaft seiner Berater zum Verein ist mit in die Zeichnungen und Kurzgeschichten als Herzblut geflossen. 2009 auf der ICOM gab es sogar eine „lobende Erwähnung".

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geschrieben von jochen am Sonntag, 08. November 2009 (4074 Aufrufe)

Generation Pif

Der kleine Christian von Blutch Manchmal lohnt es sich doch zu warten. Zehn Jahre nach dem die ersten autobiographischen Geschichten des kleinen Christian in Frankreich veröffentlicht wurden hat Blutch letztes Jahr einen zweiten Band folgen lassen. Und so konnte Reprodukt nun schon vor einer Weile eine schöne Gesamtausgabe der beiden doch recht unterschiedlichen Bände veröffentlichen.

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geschrieben von Maqz am Donnerstag, 01. Oktober 2009 (5991 Aufrufe)

Comics Digitalis Helvetica


René Lehner René Lehner ist schweizer Comiczeichner. Und das schon ziemlich lange! Wir haben ihn schon 'mal hier in unserem 269ten Artikel (von derzeit 3088) vor seeehr langer Zeit vorgestellt. Angesichts der etwas angestaubten Infos, haben wir ihn heuer mal wieder angeschrieben (zur Zeit, als er sich jetzt endlich mal bei uns registriert hat!) um nachzufragen, wie es ihm geht und was er gerade so treibt. Hier das Interview dazu.

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geschrieben von M.Hüster am Dienstag, 16. Juni 2009 (3054 Aufrufe)

Drawn & Quarterly


Drawn & Quarterly  (Volume 4) Der von Chris Oliveros geführte kanadische Verlag Drawn & Quarterly ist einer der weltweit bedeutendsten Herausgeber für alternative Comics und dennoch wissen die meisten Kanadier noch nicht einmal, dass es diesen Verlag gibt. 1990 gegründet, lässt sich anhand der mehr oder weniger regelmäßig erscheinenden Drawn & Quarterly-Sammelbände unschwer die Entwicklung von einer Untergrundedition zu einem Verlag mit einem gepflegten Output von Comic-Erzählungen in stets ästhetisch ansprechend aufgemachten Booklets und Büchern verfolgen.

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geschrieben von M.Hüster am Montag, 08. Juni 2009 (3315 Aufrufe)

Treffen der neunten Kunst an der Isar


Comicfestival München 2009
Das Festival findet wie bereits vor zwei Jahren im prunkvollen Alten Rathaussaal und in den Kunstarkaden im Zentrum Münchens statt. Mit dabei sind diesmal zusätzlich noch das Valentin-Musäum sowie das Bier- und Oktoberfestmuseum, wo Vorträge sowie Talkrunden stattfinden.
Es sind nicht nur vielen nationalen und internationalen Comicstars anwesend. Es wird außerdem der 75. Geburtstag von Donald Duck mit Originalzeichnungen der wichtigsten Zeichner gefeiert.



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geschrieben von M.Hüster am Dienstag, 26. Mai 2009 (2624 Aufrufe)

"Damian & Alexander: Der Grüne Jaguar"


Damien und Alexander Thilo Krapp wurde 1975 in Herdecke geboren und wuchs in Hagen auf. Im Alter von fünf Jahren zeichnete er Enten, die auf einer Wild-West-Lokomotive über eine Brücke des Grand Canyon fahren. Enten beschäftigen ihn überhaupt sehr, sie werden fortan in selbst ausgedachten Geschichten noch das Telefon erfinden, den Untergang der Titanic erleben oder Geisterhäuser bewohnen. Nach der Schule absolvierte er den Zivildienst bei der AIDS-Hilfe in Hagen. Danach ging es mit einer Freundin auf einen Kurztrip nach New York, um vor dem Studium noch einmal die große weite Welt zu sehen.
Beim Epsilon-Verlag erschien sein erster langer Comic-Band mit dem Titel "Damian & Alexander: Der Grüne Jaguar". Stilistisch erinnern viele Panels des Comics an Henk Kuijpers Franka. Kein Wunder, ist Thilo doch selbst ein großer Fan der Serie.

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geschrieben von M.Hüster am Freitag, 22. Mai 2009 (3158 Aufrufe)

Neue Interviewserie


Reprodukt Verlag Zunächst eine kurze Verlagsvorstellung: Der Verlag Reprodukt wurde 1991 gegründet. Zunächst erschien pro Jahr ein Comicalbum aus der amerikanischen Reihe "Love & Rockets" der Brüder Gilbert und Jaime Hernandez in Koproduktion mit dem Schweizer Verlag Edition Moderne. 1993 kam mit Daniel Clowes ein weiterer Zeichner der US-Independent-Szene dazu. 1994 wurde das Programm um Heftreihen deutschsprachiger Zeichner wie Andreas Michalke, Minou Zaribaf und Markus Golschinski erweitert.


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geschrieben von M.Hüster am Montag, 30. März 2009 (4325 Aufrufe)

Atmosphärischer Comic-Roman

Auf der Suche nach Peter Pan Um Irrtümern gleich von vornherein entgegenzuwirken: Dieser Comic-Band hat, außer der sehr geschickten Titelwahl des Autors, nichts mit Peter Pan zu tun. Eigentlich hat mich das sogar ein wenig geärgert, denn das Buch ist selbst so gut, dass es diesen Aufmerksamkeitstrick nicht nötig gehabt hätte. Vielmehr geht es um den englische Schriftsteller Melvin Woodsworth, der in den Schweizer Bergen auf der Suche nach Inspiration für einen neuen Roman ist und dessen Aufenthalt in einem Bergdorf zudem zu einer Begegnung mit der Vergangenheit wird.

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geschrieben von M.Hüster am Samstag, 21. Februar 2009 (3492 Aufrufe)

Boys Love & Abenteuer


Damien und Alexander Beim Epsilon-Verlag erschien der erste lange Comic-Band des Berliners Thilo Krapp mit dem Titel "Damian & Alexander: Der Grüne Jaguar". Stilistisch erinnern viele Panels des Comics an Henk Kuijpers Franka. Kein Wunder, ist Thilo doch selbst ein großer Fan der Serie. Thilo verpackt geschickt das Thema Boys Love und die Suche des Helden nach den eigenen schwulen Wurzeln in eine rasante Abenteuergeschichte um einen sagenhaften Schatz.

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geschrieben von Peixe am Mittwoch, 11. Februar 2009 (5248 Aufrufe)

Jugendliche in der Elfenbeinküste - es geht ums andere Geschlecht...

Aya Einen überaus seltenen und erfrischenden Einblick in ein afrikanisches Land bietet „Aya“: Alltag, Partys und Lebenskunst von jungen Menschen in Yopougnon in der Elfenbeinküste! Marguerite Abouet und Clément Oubrerie verzichten auf die übliche Perspektive auf Afrika als hilfsbedürftigen Entwicklungskontinent oder als krisengeschüttelte Region. Lebenslust und Krisenbewältigung von Jugendlichen einer Stadt in Côte d’Ivoire am Ende der 70er-Jahre sind ihre Themen.
- Wie trifft man sich als junges Paar, wenn nur wenige ein eigenes Zimmer besitzen?
- Wovon träumen Mädchen in einer patriarchal geprägten Umwelt?
- Wie macht man als gute Freundin den schüchternen Hervé zum Frauenheld?
- Wie verändern krasse Unterschiede zwischen Arm und Reich das Werben um die „gute Partie“?
Wer wissen will, wie sich „Aya“ angenehm von früheren, westlichen Versuchen „Afrika im Comic“ abhebt, lese den unten angefügten CRS-Bonustrack.

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geschrieben von Peixe am Samstag, 31. Januar 2009 (3949 Aufrufe)

Die schwarzen Seelen der netten Nachbarn! -Interviews mit Zeitgenossen


Ted Rall: Schmutzige Geheimnisse „Dieses Buch ist allen schlimmen Zeitgenossen gewidmet!“ (Widmung im Comic) Wenn Du den uneingeschränkten Glauben an Deine Mitmenschen behalten willst, lies nicht weiter. Wenn Du in die schwarze Seele Deiner gutbürgerlichen Nachbarn schauen willst, wag es - auf eigene Gefahr!

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geschrieben von M.Hüster am Mittwoch, 07. Januar 2009 (2469 Aufrufe)

Neue Ausgabe der REDDITION mit
Dossier Régis Loisel und Porträt Pierre Seron


Reddition 48 Der Franzose Régis Loisel gehört mit seinen detailverliebten und erdverbundenen Zeichnungen zu den ganz großen Autoren der europäischen Comics. Mit der zusammen mit Serge LeTendre entstandenen Serie „Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit“ und seinem eigenen Werk „Peter Pan“ hat Loisel bewiesen, dass er einer der wichtigsten und beliebtesten zeitgenössischen Autoren ist.


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geschrieben von Peixe am Montag, 08. Dezember 2008 (5133 Aufrufe)

Achtung! Themen für Erwachsene!


Jiro Taniguchi: Die Sicht der Dinge Jiro Taniguchis „Die Sicht der Dinge“ ist ein ruhiger, nachdenklicher Manga. Ganz ohne Zweifel nur für Erwachsene gezeichnet und von einer liebevollen Zuneigung zur Familie und zum Ländlichen durchdrungen.

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geschrieben von M.Hüster am Dienstag, 04. November 2008 (5211 Aufrufe)

Reinhard Kleist: Eine Reise nach Kuba


Havanna Reinhard Kleist, der für sein Comic-Schaffen bereits mehrere bedeutende Preise wie den Max und Moritz Preis, den ICOM Preis, den Münchener Comic Preis "Peng" und den Sondermann der Frankfurter Buchmesse erhielt, ist sehr vielfältig: so arbeitet er nicht nur an Comics (wenngleich am liebsten), sondern ist u. a. auch als Grafikdesigner und Illustrator tätig. 2008 reiste er für einen Monat nach Havanna/Kuba. Auf seiner Reise traf er Menschen, hörte deren Geschichten und hielt seine Eindrücke auf seinem Zeichenblock fest.


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geschrieben von Peixe am Donnerstag, 16. Oktober 2008 (4912 Aufrufe)

Ärzte im Kriegsgebiet - in Foto und Zeichnung


von
Emmanuel Guibert / Didier Lefèvre / Frédéric Lemercier,
Der Fotograf Die Komposition des Comics „Der Fotograf“ stellt ein besonderes Experiment dar: Frédéric Lemercier hat die Fotos des professionellen Fotografen Didier Lefèvre (2007 verstorben) und Bilder von Emmanuel Guibert zu dieser Comic-Reihe miteinander verbunden; „Ärzte ohne Grenzen“ ist der 2. von 3 Bänden der Reihe.
Inhalt ist die Reise des Fotografen Lefèvre mit einem Team der Organisation Ärzte ohne Grenzen nach Afghanistan während des Widerstands gegen die einmarschierende Armee der Sowjetunion 1986.

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geschrieben von Peixe am Montag, 15. September 2008 (4100 Aufrufe)

Liebe in Zeiten von HIV


Frederik Peeters: Blaue Pillen „Was ist das für ein Mädel, das es sich erlauben kann, in einem Swimmingpool mit nassem T-Shirt Champagner zu trinken, und dabei trotzdem Stil und Klasse hat?“ und „Meine Güte … was für großartige Brüste!“ Dies sind die beiden ersten Eindrücke, die Cati in Frederik weckt. Es entspricht der erwartbaren Entwicklung des Plots im Genre ‚Liebesgeschichten’, dass aus Cati und Frederik ein Paar wird. Diese Erwartung einer harmlosen Liebesgeschichte durchbricht Cati krass. Bei Spaghetti und Wein erklärt Cati Frederik, dass sie HIV-positiv ist das alltägliche Zusammenleben und alle gemeinsame Erotik unter diesem Stern gelebt werden muss. Noch spannender wird die Story dadurch, dass dies keine Fiktion ist, sondern die eigene Erfahrung des Autors Frederik Peeters. Diese ganz außergewöhnliche und gesellschaftlich mit vielen Vorbehalten betrachtete Beziehung leben zu lernen, ist Thema dieser von einer mutigen Zuversicht getragenen Graphic Novel.

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geschrieben von emha am Donnerstag, 04. September 2008 (3417 Aufrufe)

Geheimnisvolle Südsee-Abenteuer



Jon Rohner Ein Comic-Comeback gibt es bei Kult Editionen für den Südseehelden Jon Rohner. Ganz offensichtlich muss einer der künstlerischen Vorbilder von Autor Alfonso Font ein gewisser Hugo Pratt gewesen sein. Denn sein Protagonist Jon Rohner hat optisch doch eine gewisse Ähnlichkeit mit Corto Maltese. Und auch die sieben in diesem Band zusammengefassten Erzählungen haben durch und durch den unvergleichlichen Charme der Südsee wie man sie aus Hugo Pratts „Südseeballade“ kennt. Zeichenstil inklusive.



Kapitän, Abenteurer, Verführer, dass ist Jon Rohner, ein Seemann, der nichts mehr liebt, als die warmen Gewässer Polynesiens. Einmalige Geschichten voller Emotion, Liebe, Action und Intrigen in einer prächtigen Gesamtausgabe!

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geschrieben von Maqz am Montag, 28. Juli 2008 (7198 Aufrufe)

"Ich bin nicht Flix. ... Ich bin auch nicht Mawil."


Danieltage Er lebt in Berlin, er zeichnet aus senem Leben und er stellt es ins Internet. Der gezeichnete Blog von Daniel Henze beschreibt umzüge, Fussballverletzungen, sehr schöne Optikerinnen oder die Frage nach der Weltformel. Schlicht in schwarzweiss mit viel Charme einfach aus dem Leben erzählt. Wir haben mal wieder wissen wollen, was hinter dem gezeichneten Seelenstrip steckt und haben einfach angefragt bei Daniel...

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geschrieben von Maqz am Sonntag, 06. Juli 2008 (4370 Aufrufe)

Kleist goes Dargaud


Cash Die Erfolgsgeschichte von Reinhard Kleists "Cash - I see a darkness" ist um ein weiteres Kapitel reicher: Nach Lizenzausgaben u.a. in Spanien und Italien erscheint im August auch eine
französische Fassung beim Verlag Dargaud.

Wir gratulieren Reinhard Kleist zu dieser Ausgabe bei einem der renommiertesten Comicverlage Frankreichs! Weitere ausländische Editionen befinden sich in Vorbereitung.

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geschrieben von M.Hüster am Freitag, 20. Juni 2008 (3646 Aufrufe)

Wenn Städter aufs Land ziehen …


Die Rückkehr aufs Land 1:  Das wahre Leben + Zukunftspläne Mariette und Manu haben es satt, in der Stadt zu leben. Sie entschließen sich, Juvisy, einem Vorort von Paris, adieu zu sagen und nach Ravenelles aufs Land zu ziehen. Endlich: Mitten unter Kälbern, Kühen und Schweinen. Frische Luft, grüne Wiesen, soweit das Auge reicht und viel Ruhe! Das ideale Leben für Manu und Marietta? Nicht wirklich! Für die beiden Städter ist das mindestens ein riesiger Kulturschock!

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geschrieben von jochen am Dienstag, 10. Juni 2008 (3699 Aufrufe)

Warum Olivier Ka den falschen Preis bekommen hat


Warum ich Pater Pierre getötet habe "Warum ich Pater Pierre getötet habe" ist so ein Comicband den ich normalerweise nicht unbedingt gelesen hätte. Dazu ist der werbende Text auf der Rückseite doch zu Betroffenheit erheischend. Nachdem aber der Autor Oliver Ka den diesjährigen Max-und-Moritz-Preis als bester Szenarist erhalten hat, habe ich mir den Comic dann doch einmal genauer angeschaut. Und ja, ist ein richtig guter Comic, hat nur dummerweise den falschen Preis bekommen.


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geschrieben von M.Hüster am Dienstag, 27. Mai 2008 (6790 Aufrufe)

„Solange ich Papier und Stift in der Hand halte, ist die Welt für mich in Ordnung“

(Zitat Hansrudi Wäscher)
80 Jahre Hans-Rudi Wäscher Mit dem am 5.4.28 in der Schweiz geborenen Hansrudi Wäscher verbindet heute viele Fans vor allem die Comic-Nostalgie. Wo wäre der deutsche Comic heute ohne einen seiner wichtigsten Wegbereiter? Seit mehr als 50 Jahren unterhält der Comic-Künstler seine Fans mit abenteuerlichen und faszinierenden Geschichten. Pünktlich zum runden Geburtstag erschien jetzt beim Heider-Verlag Bergisch Gladbach, bei dem auch bereits namhafte Künstler wie Klaus Dill, Ertugrul Edirne, Renato Casaro und Heinrich J. Jarczyk verlegt wurden, dass bemerkenswerte Buch „Hansrudi Wäscher – Phänomen seiner Zeit“, das noch mal die einzelnen Lebens- und Schaffensabschnitte des Autors Revue passieren lässt. Vor allem präsentiert der sehr schöne Text- und Bildband, der ein Muss für alle Wäscher-Fans ist, eine große Anzahl von herausragenden Wäscher-Zeichnungen: ein Wiedersehen mit vielen seiner berühmtesten Helden wie Akim, Falk, Fenrir, Sigurd & und Co.


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geschrieben von M.Hüster am Dienstag, 29. April 2008 (3287 Aufrufe)

Ein Maler Bio-Comic


Paul Klee Der renommierte Comiczeichner Christophe Badoux hat im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Paul Klee einen Sach-Comic zu Leben und Werk Paul Klees realisiert. Am 20. Juni 2005 öffnete das Zentrum Paul Klee erstmals seine Tore für Kunst- und Kulturinteressierte aus aller Welt. Im Mittelpunkt der neuen Kulturinstitution stehen Person, Leben und Werk von Paul Klee (1879–1940). Der auch als Musiker, Pädagoge und Dichter wirkende Klee zählt heute zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.

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geschrieben von Maqz am Dienstag, 01. April 2008 (3372 Aufrufe)

...bei der ComicRadioShow

Bierflasche Hierbei kam es zu einer heftigen Diskussion um gewichtige Fragen über die Gesetzmäßigkeiten der Schwerkraft und des Internet im allgemeinen. Spears (links) vertrat dabei gegenüber Hilton (aus dem Bild raus) die Ansicht, dass Bier immer nach oben fließt.






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geschrieben von jochen am Freitag, 21. März 2008 (6398 Aufrufe)

Afghanistan vor 20 Jahren

Der Fotograf Der Comic "Der Fotograf" versucht die Eindrücke des Fotografen Didier Lefèvfre auf einer Reportagereise über die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen im Afghanistan des Jahres 1986 in einer Mischung aus seinen Fotos und Zeichnungen von Emmanuel Guibert zu vermitteln. Die Zeichnungen illustrieren dabei quasi die Rahmenhandlung (wenn man bei biographischen Erlebnissen das so nennen kann) zu den zahlreichen abgebildeten Fotos.


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geschrieben von M.Hüster am Montag, 03. März 2008 (7924 Aufrufe)

Ich bin dann mal weg


Immer Ärger mit Rudi! Und hier ein weiteres Gespräch aus unser Comiczeichner-Interviewserie. Viel Spaß dabei! Eure CRS Chefred!

CRS: Hallo Peter! Leider gibt es von dir in letzter Zeit keinen neuen Rudi mehr! Daher die brennende Frage für alle Rudi-Fans zuerst: Was hat dich dazu bewogen, in Bezug auf Rudi eine Auszeit vom Comic-Schaffen zu nehmen?


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geschrieben von M.Hüster am Donnerstag, 21. Februar 2008 (16417 Aufrufe)

Greg: Autor von Andy Morgan, Bruno Brazil, Luc Orient, Comanche und vielen anderen Comic-Helden


(c) Greg
von Michael Hüster
Ursprünglich war dieser Beitrag ebenso wie das Bruno Brazil-Special für die Sprechblase des Norbert Hethke-Verlags geplant. Leider kam der Artikel durch den Tod des Verlegers und die Auflösung des Verlages dort nicht mehr zum Abdruck. Darum lesen Sie die beiden Specials komplett im Zack Magazin 124 + 125 UND/ODER eben direkt hier bei der ComicRadioShow

Michel Regnier, besser bekannt unter seinem Pseudonym ‚GREG’, gehörte zu den ganz großen und produktivsten Autoren der franko-belgischen Comic-Szene. GREG war einer der wenigen herausragenden Autoren, der sowohl in dem Genre ‚Humor’ als auch in dem Genre ‚Abenteuer’ durch geniale Szenarien überzeugen konnte.

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geschrieben von M.Hüster am Samstag, 22. Dezember 2007 (3390 Aufrufe)

Comic-Zeichner in Beziehungskrise


Joe Matt: Peepshow Joe Matt’s bei Edition 52 erschienener Band “Peepshow” ist ein autobiographischer Einblick in das Leben eines Typen, der sich pausenlos selbst sabotiert. Er ist eben ein egoistischer Vollidiot. Seine Freundin macht mit ihm Schluss, seine Kumpels machen sich über ihn lustig und sein örtlicher Comic-Shop-Inhaber hat nur noch Sarkasmus für ihn über. Bekanntschaften lösen sich auf ...

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geschrieben von emha am Freitag, 07. Dezember 2007 (3589 Aufrufe)

Autobiographische Comics bei Schwarzer Turm


Sperrbezirk Ein Leben zwischen cool und uncool, zwischen zärtlich und einsam – das ist Tobi Dahmens autobiografischer Comic SPERRBEZIRK!





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geschrieben von M.Hüster am Dienstag, 27. November 2007 (3669 Aufrufe)

Meilenstein des modernen Autorencomics


Ausgetrickst Die Uhr tickt - der Countdown läuft. Unweigerlich strebt die Handlung auf jenen schicksalhaften Augenblick zu, in dem sich die Wege der sechs Portagonisten kreuzen.

Bis jetzt sind sich der melancholische Rockstar, die sitzengelassene Kellnerin, der fanatische Irre, die aufstrebende Bürohilfe, die verlorene Tochter und der Fälscher noch nie begegnet - doch dies wird sich in Kürze ändern. Wenn die Zeit abgelaufen ist, wird in ihren Leben nichts mehr so sein wie zuvor ...

Mit "AUSGETRICKST" legt der New Yorker Zeichner Alex Robinson einen Meilenstein des modernen Autorencomics vor.

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geschrieben von M.Hüster am Montag, 13. August 2007 (3660 Aufrufe)

Ein neuer fulminanter Autoren-Comic von Reinhard Kleist


The Secrets of Coney Island In seinem neuen Autoren-Comic erzählt Reinhard Kleist von den Schicksalen der Bewohner des verlorenen Vergnügungsparks Coney Island. Gerade konnte man in verschiedenen Zeitungen lesen, dass die Tage des letzten Restes des einstigen Vergnügungsparks von Coney Island gezählt zu sein scheinen. Astroland soll abgerissen werden und Platz machen für eine Shopping Mall, Hotels und Appartements. Der Lauf der Zeit ist unaufhaltsam und auch das Dagegenstemmen der letzten Bewohner des Parks ist wohl vergebens.

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geschrieben von M.Hüster am Freitag, 27. Juli 2007 (4608 Aufrufe)

Frankfurter Kultband als Comic-Helden


Disco Amore Disco Amore sind Tina und Christina, privat beste Freundinnen und auch an den Plattentellern. Unberechenbar verkracht mit sich, dem Türsteher, der Bardame, den Gästen und mit dir sowieso. Disco Amore ist ein pseudo-biografischer Comic-Strip. Denn Tina und Christina gibt es tatsächlich und wer weiß schon, ob sie diese in „Disco Amore“ (Made by Piwi) versammelten Geschichten wirklich erlebt haben oder nicht. Mehr als drei Dutzend Gags enthält das HC-Büchlein, dass man für ’nen Zehner bei Zwerchfell bekommen kann.


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geschrieben von M.Hüster am Samstag, 30. Juni 2007 (2967 Aufrufe)

Geschichten aus dem Leben


Monsieur Jean:  Bestandsaufnahmen
Das französische Autoren- und Zeichnergespann Philippe Dupuy und Charles Berberian treibt nun schon seit über einem Jahrzehnt die Geschichte des charmanten Romanciers und seines leicht chaotischen Umfelds voran. Dabei fangen sie das Lebensgefühl einer Ü 30-Generation ein, die zwischen Freiheitsdrang und Elternschaft durchs Leben manövriert.
Es ist erneut einfach sehr schön zu lesen, wie die Autoren in „Bestandsaufnahmen" die beziehungstechnischen Probleme der Protagonisten in ironisch-witziger Weise schildern.

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geschrieben von M.Hüster am Montag, 07. Mai 2007 (19846 Aufrufe)

Pessimist mit Schmetterling


Wilhelm BuschAnlässlich des 175. Geburtstags von Wilhelm Busch am 15. April 2007 präsentiert das Wilhelm-Busch-Museum Hannover unter dem Motto Pessimist mit Schmetterling. Wilhelm Busch. Maler, Zeichner, Dichter, Denker die beiden Ausstellungen "Soviel Busch wie nie. Malerei und Zeichnungen" (vom 11. März bis 3. Juni 2007) und "Wilhelm Busch. Avantgardist aus Wiedensahl" (vom 11. März bis 18. November 2007).

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geschrieben von Anonym am Samstag, 24. Juni 2006 (7285 Aufrufe)

Das Comic zum Kind


Ein Kurz-Interview mit Ingrid Sabisch.
Schwangerschaftsstreifen - Abenteuer Schwangerschaft
Millionen von Frauen werden schwanger, sind es noch oder haben es gerade hinter sich gebracht. Keine große Sache, also?!
Von wegen. Dieses Buch ist ein persönlicher Erfahrungsbericht aus der Parallelwelt der werdenden Väter und Mütter.
Ausgezeichnet mit dem ICOM Independent-Comic-Preis 2006 in der Kategorie "Lobende Erwähnung". In der Begründung heisst es, dass Ingrid Sabisch die Leser mit den nahezu realistischen Stories auf humorvolle und intelligente Weise unterhält.

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geschrieben von M.Hüster am Dienstag, 16. Mai 2006 (7829 Aufrufe)

GIR = Giraud


Portrait: Jean Giraud aka Moebius(als „GIR“: Szenarist von Blueberry/ Marshal Blueberry und Zeichner von Blueberry/ Die Jugend von Blueberry)Jean Giraud wird am 08.Mai 1938 in Nogent-sur-Marne/Frankreich geboren. Seine Eltern trennen sich, als er erst drei Jahre alt ist. Einen Teil seiner Kindheit lebt er daher bei seinen Großeltern in Fontenay-sous-Bois. 1954 beginnt er ein Grafikstudium an der Ecole Supérieure des Arts Appliqués.
1955 reist Giraud erstmals nach Mexiko, um seine Mutter wiederzusehen, die dort lebt und erneut geheiratet hat. Er bleibt acht Monate. Nach der Rückkehr aus Mexiko veröffentlicht er als 18jähriger eine erste Westerngeschichte in der Zeitschrift Far West (Frank et Jérémie, 1956).
Im gleichen Jahr tritt er seinen Militärdienst an, den er in Deutschland und Algerien verbringt. Seine Freizeit während des Militärdienstes verbringt er fast ausschließlich mit dem Zeichnen. Zurück in Europa nimmt Giraud Kontakt zu Joseph Gillain (genannt Jijé) auf, einem der wichtigsten Künstler des belgischen Magazins Spirou.

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geschrieben von M.Hüster am Montag, 24. April 2006 (6111 Aufrufe)

Hergé und seine Comics


Magazin
1946
Neue Horizonte: Die erste Ausgabe des Comic-Magazins „Tintin“ erscheint
Nach dem Kriegsende setzte der Zeichner die wichtige Arbeit des Umgestaltens der Alben fort, die vor dem Kriegbeginn erschienen waren und noch nicht der neuen 62 Seiten-Norm entsprachen.
Außerdem nahm ein Projekt, bereits 1941 erstmals angedacht, Gestalt an: Der Plan, ein belgisches Tintin-Magazin zu veröffentlichen. Am 26. September 1946 erschien die erste Nummer des wöchentlichen Comicmagazins Tintin. Herausgeber war Raymond Leblanc, geschäftsführender Leiter des neuen Verlagshauses Les Éditions du Lombard.

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geschrieben von Maqz am Donnerstag, 20. April 2006 (9205 Aufrufe)

Tardi ausgezeichnet und Spezialpreis für Ralf König

Jaques Tardi Der französische Comic-Künstler Jacques Tardi erhält in diesem Jahr für sein Lebenswerk den Max-und-Moritz-Preis. Die Auszeichnung wird ihm während des Comic-Salons am 17. Juni in Erlangen verliehen. Der 59 Jahre alte Comic-Künstler gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der zeitgenössischen Comic-Kunst. In seinen oft schwarz-weiss gehaltenen Erzählungen beschäftigt er sich immer wieder mit dem Grauen des Krieges.

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geschrieben von M.Hüster am Sonntag, 16. April 2006 (6368 Aufrufe)

Miguel Fernandez mit überzeugendem Comic-Debüt


Felsfest Open AirEinen Newcomer auf dem Gebiet des Comics präsentiert SCHWARZER TURM mit Miguel Fernandez und seinen ersten Comic-Band „Felsfest Open Air“. Thematisch geht es um eine Liebesgeschichte mit rockigem Hintergrund. Die Protagonisten verschlägt es auf das Felsfest-Festival. Rock ‚n’ Roll im Dauerregen, klebrige Bierbecher, Camperwiese und ätzende Dixieklos: Der Autor schöpft, wie er selbst im Comicforum bestätigte, aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz als Konzertbesucher. Und das merkt man der Handlung auch an.
Die Liebesgeschichte des Autors ist grundsätzlich nicht neu. Aber die Mischung ist einfach Klasse! Endlich gibt es hier mal ein richtig gutes lockeres Szenario, dass die Jugend, aber auch viele andere Comic-Fans anspricht. Fernandez verbrät in lustiger Weise so ziemlich jedes Klischee, das sich einbauen lässt, und sorgt immer wieder für Lacher durch gelungene Situations-Comic.

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geschrieben von emha am Mittwoch, 09. November 2005 (4865 Aufrufe)

Nach Blankets ein neuer Bestseller von Craig Thompson ?

Craig Thompson - Tagebuch einer Reise Nach dem großen Erfolg von „Blankets“ (zuerst erschienen bei SPEED Comics) präsentiert REPRODUKT das neueste Werk des Amerikaners Craig Thompson. Der Autor hat dem literarischen Comic in den vergangenen anderthalb Jahren auch in Deutschland eine ungewohnt hohe Aufmerksamkeit beschert. Und das was Thompson mit „Tagebuch einer Reise“ abgeliefert hat, kann sich erneut sehen lassen.

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geschrieben von M.Hüster am Sonntag, 23. Oktober 2005 (4958 Aufrufe)

Der kleine Nick ist endlich wieder da


Der kleine NickIn Frankreich war es eine sensationelle Nachricht, als plötzlich alte Geschichten vom kleinen Nick auftauchten. Die Editionsgeschichte geht zurück auf das Jahr 1955, als die ersten Episoden in der Jugendzeitschrift "Le Moustique" erschienen. Von 1959 bis 1965 wurde dann "Le petit Nicolas" Woche für Woche von der französischen Regionalzeitung Sud-Ouest Dimanche veröffentlicht.

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geschrieben von M.Hüster am Sonntag, 16. Oktober 2005 (8041 Aufrufe)

Neuer Sammelband von Zucker (Fisch) - Girl Naomi Fearn


Naomi Fearn
Beim Zwerchfell-Verlag erschien jetzt der dritte Zuckerfisch-Sammelband von Naomi Fearn. Diese dritte Ausgabe mit dem Titel „Zuckerfisch in Marinade“ präsentiert die Zuckerfisch-Zeitungsstrips aus der Zeit von 10.05.2002 bis 15.04.2004. Der Reiz der Zuckerfisch-Comics liegt in ihrem Bezug zur Realität. Es ist ein echter Spaß, die Geschichten, die Naomis Alltag schreibt, als Leser mitzuerleben. Die Zeichnungen der jeweils aus vier Bildern bestehenden Strips sind im Gegensatz zu vielen anderen Strips nicht selten sehr detailliert und zudem schön koloriert.


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geschrieben von M.Hüster am Dienstag, 20. September 2005 (7698 Aufrufe)

Ein meisterlicher Comic-Roman



 Craig Thompson: Blankets „Blankets“ ist eine sehr schöne und bezaubernde Teenager-Lovestory des Amerikaners Craig Thompson. In erster Linie erzählt der Autor in „Blankets“ eine weitgehend autobiograpische Geschichte von der erster Liebe, in der es um die ersten Annäherungsversuche zwischen Craig und der gleichaltrigen Raina geht. Es gelingt Thompson, Szenen seiner Kindheit und Jugend sehr gelungen und eindrucksvoll zusammenzufassen, und in einem einfachen schwarz-weißen Zeichenstil dem Leser Stimmungen und Gefühle der Protagonisten zu vermitteln.

Blankets wurde mit allen wichtigen Comic-Preisen der USA ausgezeichnet: Der Band erhielt den Harvey-, Eisner- und Ignatz-Award !

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geschrieben von M.Hüster am Freitag, 08. Juli 2005 (4144 Aufrufe)

Comic-Roman über den berühmten US-Jazz-Pianisten


Fats WallerMit „Fats Waller“ legt der Avant-Verlag einen neuen Comic-Band von Igort, dem Autor von „5 ist die perfekte Zahl“, vor. Die 136 Seiten umfassende kurzweilige Geschichte über den legendären Jazz-Pianisten Fats Waller entstand in Zusammenarbeit mit dem berühmten argentinischen Comic-Autor Carlos Sampayo. „Fats Waller“ ist ein interessantes Album für Fans biographischer Comics, die sich zudem für zeitgeschichtliche Ereignisse und Musik interessieren.

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geschrieben von M.Hüster am Dienstag, 14. Juni 2005 (7099 Aufrufe)

Klassischer Comic



SchillerSchiller als Comicfigur? In dieser etwas anderen Form nähert sich jetzt der Comic-Autor Horus dem berühmten Dichter. In seiner Comic-Novelle „Schiller!“ thematisiert er allerdings weniger das literarische Werk des Dramatikers Johann Christoph Friedrich Schiller. In dem Comic-Album tritt vielmehr Schiller als Künstler in den Vordergrund.

„Schiller!“ entstand anlässlich des Schiller-Jahres 2005, denn der Todestag Schillers jährt sich am 9. Mai zum 200. Mal. Der Comic ist eine Kooperation zwischen dem Deutschen Literaturarchiv Marbach und der Ehapa Comic Collection. Das Werk wird von der Kulturstiftung des Bundes gefördert und erscheint auch als Sonderausgabe für die Abonnenten des „Marbacher Magazins“.

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geschrieben von M.Hüster am Dienstag, 31. Mai 2005 (3708 Aufrufe)

100 Jahre Jules Verne



Jules Verne: Reisen unter dem Meer-Band 1: Die Entstehung von 20 000 Meilen unter dem Meer2005 jährt sich der Todestag von Jules Verne, dem Begründer des Science-Fiction Romans, zum 100. Mal. Zu diesem Anlass veröffentlicht Egmont Ehapa in seiner Comic Collection zwei Comic-Alben des französischen Teams Francois Rivière und Serge Micheli.

Jules Verne ist ohne Zweifel einer der bekanntesten und meistgelesenen Schriftsteller der Welt. Seine Romane „In 80 Tagen um die Welt“, „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ und

20 000 Meilen unter dem Meer“ wurden von Generationen von Lesern verschlungen und häufig verfilmt.

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geschrieben von Maqz am Montag, 09. Mai 2005 (4799 Aufrufe)

"Zizou" hilft auch in gezeichneter Form


Zinedine Zidane im ComicÜber das Lebenswerk des französischen Star-Kickers Zinedine Zidane gibt es jetzt einen Comic. Der Erlös geht an das Hilfswerk von Soeur Emmanuelle.
Das Leben des dreifachen Weltfußballers des Jahres Zinedine Zidane vom Vorstadtflegel in Marseille bis hin zum Weltmeister, von Cannes und Girondins Bordeaux bis hin zu Juventus und Real Madrid sind Gegenstand eines Comic-Heftes, das im französischen Verlag Casterman erschienen ist.



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geschrieben von Maqz am Dienstag, 01. März 2005 (8535 Aufrufe)

EMINEM – IN MY SKIN


Ab heute steht Eminems Leben als Comic im Laden.

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geschrieben von jochen am Mittwoch, 05. Januar 2005 (4649 Aufrufe)
Cover: Spirit, the new Adventures

Der Spirit stirbt nie!


Will Eisner verstarb am 3. Januar 2005 im Alter von 87 Jahren nach einer mehrfachen Bypass-Operation.

Mehr Information wird es in den nächsten Tagen auf www.willeisner.com geben.

Herzliches Beileid an die Familie.

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geschrieben von Maqz am Freitag, 29. Oktober 2004 (4532 Aufrufe)

Ein Star nicht nur am iranischen Comic-Himmel


Marjane Satrapi in MünchenMarjane Satrapi, Foto: Andrea Naica-Loebell

Ich erzähle einfach, was ich erlebt habe
Im Ox, der kleinen Bühne im Münchner Schlachthof, war Marjane Satrapi zu Gast. In Frankreich ist sie ein Star am Comic-Himmel, ihr autobiografischer Comic „Persepolis“ landete mit 200 000 verkauften Exemplaren auf den Bestsellerlisten.
Marjane Satrapi ist eine Frau mit erstaunlicher Vitalität. Gerade von einer Lesereise durch die USA zurück und unterwegs zur Frankfurter Buchmesse, wo sie den Preis „Comic des Jahres 2004“ bekommt, stellte sich die in Frankreich lebende persische Comic-Zeichnerin dem Münchner Publikum vor.

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geschrieben von M.Hüster am Mittwoch, 22. September 2004 (3318 Aufrufe)

Andreas C. Knigge mit einem weiteren Comic-Sekundärband


50 Klassiker ComicsIn seinem neuesten Buch, soeben im Gerstenberg-Verlag erschienen, stellt Andreas C. Knigge 50 bedeutende Comics vor, die die Geschichte der Gattung maßgeblich geprägt haben. Dazu zählen z. B. The Yellow Kid (Outcault), Little Nemo (McCay), Tim und Struppi (Hergé), Flash Gordon (Raymond) genauso wie The Spirit (Eisner), Spirou + Fantasio (Franquin), Lucky Luke (Morris), Asterix (Goscinny/Uderzo). Auf insgesamt 272 Seiten gibt es viele Informationen rund um die großen Helden der Comic-Geschichte.


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geschrieben von M.Hüster am Montag, 06. September 2004 (3896 Aufrufe)

Sommerblond


Adrian Tomine: Sommerblond
Adrian Tomine begann bereits mit 16 Jahren während seiner High School Zeit an eigenen Comics zu arbeiten. 1988 veröffentlichte er erste Illustrationen in dem Comic Safety Pals. Seine Art zu schreiben und zu zeichnen, ist eine Kombination von fiktiven und autobiographischen Geschichten mit dem Titel Optic Nerve, die er zunächst selbst als Mini-Comic verlegte und mit der Hilfe örtlicher Läden und durch Postversand verkaufte. Mit 17 Jahren wurde Tomine 1992 von Tower Records engagiert, um monatliche One-Pager für das firmeneigene, landesweit vertriebene Magazin Pulse! zu produzieren. Während dieser Zeit gewann er schnell an Popularität und seine Arbeiten wurden in der Comic-Szene bekannt. Seit 1995 arbeitet Tomine an Optic Nerve für Drawn & Quarterly. Mit 21 Jahren gewann Tomine den Harvey Award als bestes neues Talent.


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geschrieben von M.Hüster am Donnerstag, 30. Oktober 2003 (37653 Aufrufe)

Brösel besser als Bohlen...im Comiczeichnen


Rötger Feldmann zu Gast auf dem Comicfest in München 2003Rötger Feldmann, Schöpfer der Comic-Kultfigur WERNER, ist mit über 12 Millionen verkaufter Bücher Deutschlands erfolgreichster Comic-Künstler. Seit fünfundzwanzig Jahren mischt der Autor inzwischen die deutsche Comic-Szene auf.

Feldmann, besser bekannt als "Brösel", wurde 1950 in Travemünde geboren. Nach seiner Schulzeit begann er eine Lehre zum Lithographen, die aber, entgegen allgemeiner Gerüchte, kein vorzeitig Ende fand.


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geschrieben von M.Hüster am Mittwoch, 22. Oktober 2003 (8517 Aufrufe)

Goscinny lesen macht einfach Spaß!


Goscinny
„Als ich jemanden sagen hörte: ‚Szenarist ein Beruf ? So was kann doch der erst, beste Dummkopf !’ Da wusste ich, dass ich meine Berufung gefunden hatte.“ (Zitat René Goscinny)

1977 starb René Goscinny, mit Uderzo der Vater von Asterix, zusammen mit Morris der Szenarist von Lucky Luke, mit Sempé der Schöpfer des kleinen Nicolas, mit Tabary der Erfinder von Isnogud und mit Gotlib der Erfinder der Dingodossiers ...

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geschrieben von gruber am Samstag, 26. Juli 2003 (4226 Aufrufe)

Der Könich kommt!


Werner - Der neue Film
Nach kurzen und erfreulichen Verhandlungen hat Werner-Zeichner Röttger Feldmann alias Brösel seinen Besuch auf dem diesjährigen Comicfest in München zugesagt.
Das 11.Comicfest findet vom 4. bis zum 7. September 2003 auf der Praterinsel statt.

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geschrieben von donovan am Dienstag, 10. Juni 2003 (3447 Aufrufe)

..., der Autor von ARIA


Michel Weyland Michel Weyland, wurde am 19. August 1947 in Ixelles geboren. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er am Institut Saint-Luc in Brüssel, wo er einen Kunstkurs belegte.
1968-1969, in seinem letzten Jahr an der Hochschule, veröffentlicht er eine humorvolle SF-Serie in TINTIN:
"Stéréo-Land". Die Serie wurde nach ca. dreißig Seiten eingestellt.

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geschrieben von donovan am Donnerstag, 27. März 2003 (5062 Aufrufe)

Moebius: Protagonist in seiner eigenen Comic-Autobiographie


Moebius Zeichenwelt Im Eichborn Verlag erschien als 219. Band der ANDEREN BIBLIOTHEK das 300 Seiten umfassende Buch „Moebius Zeichenwelt“, eine Retrospektive auf das Werk von Jean Giraud alias Moebius, vorgeführt von Andreas Platthaus. Mehr als 250 zum Teil unveröffentlichte Zeichnungen, Entwürfe, Studien, Titelbilder und Einzelbilder lassen den Leser exemplarisch die legendäre Welt von „GIR“ alias Moebius erschließen.
Highlight und kleine Sensation dieses sehr ansprechend produzierten Buches ist die deutsche Erstveröffentlichung der neunzigseitigen autobiographischen Bildgeschichte „Fumetti“, die Moebius in den Jahren 2000/2001 verfasst hat und in der er seinen eigenen Comic-Helden wie Leutnant Blueberry, dem Major und Arzach begegnet.

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geschrieben von gruber am Dienstag, 25. Februar 2003 (3523 Aufrufe)

The Line King is Dead.



Der einmalige Al Hirschfeld, Cartoonist und Karrikateur ist am 20.01.2003 im Alter von 99 Jahren von uns gegangen.
Hirschfeld war berühmt für seine klare Linie mit der er den Character einfing, Er zeichnete jahrelang für die New York Times und seine Arbeiten waren unter anderem im New Yorker, Playboy zu sehen. Er zeichnete die Broadway- und Hollywoodstars und brachte ihren Character mit wenigen Linien zum Ausdruck. Bekannt war Hirschfeld auch dafür, dass er in seinen Zeichnungen immer den Namen seiner Tochter Nina verbarg.


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geschrieben von Maqz am Mittwoch, 14. November 2001 (4866 Aufrufe)

Disney Biografie zu gewinnen


CoverWer schon immer mal ein schönes Comic-Geschenk zu Weihnachten machen oder bekommen wollte, der kann bei uns eine Walt Disney Biografie im Wert von schlappen 49,80 DM gewinnen

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geschrieben von Maqz am Montag, 27. August 2001 (36685 Aufrufe)
Hier findet Ihr alles über die Macher der Comic Radio Show. Es sind alles nette Leute! Wirklich! ;-)

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geschrieben von Aleks A. am Freitag, 21. Juli 2000 (3695 Aufrufe)

Gelungene Comic-Biographie

CoverDavid Zane Mairowitz verfasste vor einiger Zeit bereits eine ebenfalls bei Zweitausendeins erschienene und von German Gonzales illustrierte Biographie zu Wilhelm Reich, dem Begründer der Sexualtherapie.

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geschrieben von Aleks A. am Freitag, 29. Oktober 1999 (4147 Aufrufe)

Opulent und ansprechend


CoverKurioserweise entstanden in München nahezu zeitgleich zwei Goethe-Comics: Christian Moser brachte beim Knaur Verlag "Goethe - Die ganze Wahrheit" heraus. Hierbei handelt es sich um eine gefällig gestaltete Klamauk-Biographie. Der Stuttgarter Ehapa Verlag hat mit seinem zweiteiligen Goethe-Projekt hingegen ein sehr viel höher gehängtes Ziel: "Die Popularisierung von Leben und Werk Johann Wolfgang Goethe im Medium der illustrierten graphischen Erzählung."

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geschrieben von stephan am Sonntag, 30. Mai 1999 (3808 Aufrufe)


Cover: GeolinoLange Zeit war es still um ihn nach seinem Rausschmiß
bei Carlsen (oder der einvernehmlichen Trennung). Jetzt gibt es also etwas Neues
vom ehemaligen Lektor und wie zu erwarten war, hat es wieder mit Comics zu tun.
Nach dem Roman "Die verlorene Zukunft" (1990) und seinem Fachbuch
über die Geschichte der Comics hat er erneut etwas geschrieben.

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