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le die damit zu tun haben, knnen ja nichts dafr, dass einer ein ......... ist. ;-)

Andreas Frhlich (Die drei ???, Edward Der unglaubliche Hulk Norton) erzhlte die Anekdote, dass er so tief in seiner Rolle aus Der Herr der Ringe war, dass er seine Frau auf eine Frage im Tonfall Gollums antwortete: Was ist denn mein Schatzzz?. Passiert ihnen hnliches und ist es mitunter unerfreulich als die Stimme von angesehen zu werden, statt als eigenstndiger Schauspieler?

Ja, nur das mir das nicht passiert, sondern das ich das mit Absicht mache. Es macht viel Spa meine Kinder, mit der Stimme von Gargamel, durchs Haus zu jagen. Und ich habe keine Probleme, als nur die Stimme von.......angesprochen zu werden. Ich habe mich ja ganz bewusst fr die Synchronarbeit bzw. der Arbeit mit meiner Stimme entschieden, weil sie mir mehr Zeit fr die Familie lsst. Ich muss nicht tagelang oder wochenlang in einer anderen Stadt oder einem anderen Land sein, weil ich dort drehe oder Theater spiele.

Lesen sie selbst Comics, also etwa aktuelle Ausgaben von Wolverine und den X-Men?

Nein. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass das nicht meine bevorzugte Lektre ist. Was aber wohl eine Sache des Alters ist. Ich habe als Kind Comics gelesen und wenn es eine Verfilmung eines Comics gibt, bei der ich eine Rolle synchronisieren darf, lese ich natrlich auch diesen Comic. Sonst aber nicht.

Hatten Sie bei der Gestaltung von Thrawn mehr Spielraum als etwa bei Wolverine? Thrawn ist ja bisher noch nicht in Filmen zu sehen gewesen.

Natrlich ist der Spielraum bei einem Hrspiel grer, als wenn man eine Figur in einem Film synchronisiert. Im Film musst du eins zu eins das nachspielen, was die Figur vorgibt, denn es muss ja zum Bild passen. Bei einem Hrspiel spielst du die Figur wie du sie dir vorstellst. Man kann seiner Fantasie freien Lauf lassen, was den besonderen Reiz an Hrspielen ausmacht, noch mehr bei Hrbchern. Natrlich habe ich mich bei Thrawn vorher mit dem Regisseur Oliver Dring abgestimmt und wir haben gemeinsam die Rolle erarbeitet.

Vielen Dank fr das Interview!

**

Gewinnspiel

Schickt einfach eine Mail an unsere Gewinnspieladresse und gewinnt mit etwas Glck eine von insgesamt drei CDs der neuesten Folge "Die dunkle Seite der Macht Teil 5": gewinnspiel[AT]comicradioshow[DOT]com, Betreff: Star Wars Hrspiel. Das Spiel luft bis zum 15. Januar 2014.

Mehr von Oliver Dring

Hrprobe: https://www.facebook.com/photo.php?v=10151004932173391

Eine Auswahl von Oliver Drings Hrspielen:

Star Wars: Dark Lord (2008)
Star Wars: Erben des Imperiums (2012)
End of Time (2012)
Star Wars: Die dunkle Seite der Macht (2013)

Star Wars

(c) Foto Thomas Nero Wolff mit freundlicher Genehmigung: Thomas Nero Wolff
(c) Foto oliver Dring mit freundlicher Genehmigung: Oliver Dring
(c) der Coverabbildungen mit freundlicher Genehmigung: Imaga sterreichischen Heldensaga...

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geschrieben von Maqz am Mittwoch, 06. Juli 2016 (997 Aufrufe)

"...es ist ziemlich Schade der sinnlosen Vergeudung so viel Geldes und Arbeit beizuwohnen."


Independence Day 2: Wiederkehr20 Jahre nach dem ersten Independence-Day Film startet in Deutschland am 14. Juli (warum auch immer 10 Tage nach dem 4. Juli=Independence Day in USA ;-)) die Fortsetzung der Geschichte.

Ich habe mir den Streifen mit dem mexikanischen Filmkritiker Andrs Paniagua angeschaut und ihn quasi direkt nach der Vorstellung nach seinen frischen Eindrcken gefragt.

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geschrieben von Maqz am Montag, 04. Juli 2016 (879 Aufrufe)

Das Hochhaus


Katharina Greve Erlangen 2016Am Abend der diesjhrigen Preisverleihung des Max und Moritz-Preises auf dem Comicsalon in Erlangen gab es fr mich persnlich eine berraschung in der Kategorie "Bester deutschsprachiger Comicstrip". Natrlich hatte ich auf die alten Hasen Burrini und Witzel getippt, doch Katharina Greve mit ihrem Onlinestrip: Das Hochhaus sagte mir an dem Abend so gar nichts. Um so peinlicher, als ich vor kurzem mal meine Mails nach Katharina durchforstete und sie mir tatschlich im September letzten Jahres eine Mail geschickt hat mit dem Hinweis auf den Start ihres digitalen Bauprojektes. Darum hab ich mir sofort gedacht: Hier muss ein Interview her! (Ich hab natrlich gedacht wie peinlich das alles ist, aber das kann ich ja schlecht schreiben, oder?! ;-)). Katharina hat zugestimmt und hier kommen ihre Antworten auf meine Fragen zu Das Hochhaus und natrlich den M&M-Preis ...und noch einiges mehr.

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geschrieben von Maqz am Mittwoch, 29. Juni 2016 (633 Aufrufe)

Mit sechs Fragen mal beim Zeichner nachgefragt



UPDATE: Leider hat auch Kim Schmidt kurzfristig seine Interviewantworten zurckgezogen


Kim Schmidts Comic ZeichenkursZum Comicsalon 2016 gab es bei der Max & Moritz-Preis-Verleihung eine bemerkenswerte Ablehnung des Preises fr den Besten Kindercomic. Dieser wurde (eigentlich) an Patrick Wirbeleit und Uwe Heidschtter fr "Kiste" verliehen. Patrick Wirbeleit (Autor) lehnte (nicht persnlich) auf der Bhne seine Hlfte des Preises ab (Zum ersten Mal in der Geschichte des Preises) mit der Begrndung, dass solange beim Max-und-Moritz-Preis so gute Zeichner wie Kim Schmidt und Sascha Wstefeld ignoriert wrden, knne er den Preis weder ernst- noch an-nehmen. Fr mich Anlass genug mal bei den erwhnten Zeichnern nachzufragen.

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geschrieben von emha am Dienstag, 14. Juni 2016 (826 Aufrufe)

Local Heroes: Public Muhing


Local Heroes Public MuhingDie Fuball-EM steht nicht mehr nur vor der Stalltr und auch auf dem platten Land regiert Knig Fuball. Hrner werden gestimmt, Glleptte in den Deutschlandfarben geschmckt und der Maulwurf hat die Platzpflege zur Chefsache erklrt. Jede Sau drckt ihrem Schweini die Hufe und die Rindviecher hoffen auf Kuhranis Comeback in Jogis Elf. Kein Zweifel also: Die Local Heroes sind bestens vorbereitet und hungrig auf den Titel!

Die CRS fragte bei Autor Kim Schmidt nach.

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geschrieben von emha am Donnerstag, 12. Mai 2016 (831 Aufrufe)

Was man mit Hund nicht mehr tun muss!


Was man mit Hund nicht mehr tun muss!Ein Hund ist immer der beste Freund des Menschen. Nun ja, fast immer abgesehen von angeknabberten High-Heels, Hufchen in Nachbars Einfahrt, Lcher im gut gepflegten Rasen und hnliche Problemflle. Dafr verbreitet der Vierbeiner Wohlfhlatmosphre und sorgt durch energisch angemahnte Spaziergnge fr Gesundheit und Ausgeglichenheit und einen regelmigen Tagesablauf. Zeit fr ein Hundebuch, das die Herrchen und Frauchen dieser Welt mit handfestem Witz daran erinnert, warum es so toll ist, einen Hund zu haben!

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geschrieben von emha am Donnerstag, 05. Mai 2016 (3817 Aufrufe)

Oli Hilbring: Ein ideales Geschenk von Frauen an ihre "Baumarkt verrckten Ehemnner"


Schatz, ich bin im Baumarkt!Schatz, ich bin im Baumarkt! hrt man immer wieder dann, wenn mal wieder ein neues Projekt ansteht. Laut Statistik gibt es in Deutschland ber 13 Millionen begeisterte Heimwerker. Bei wie vielen Ehepartnern dies zum Nervenzusammenbruch fhrt ist nicht bekannt. Nur eins ist klar: Dieses Buch trifft den Nagel auf den Kopf!
Baumrkte gehren zu den kleinen Fluchten des Mannes. Kaum einer, dessen Herz nicht aufgeht, sobald er dieses Eldorado des Heimwerkers betritt. Da lockt die schimmernde Kettensge, Regale voller Dbel und Schrauben, die man eventuell Mal brauchen knnte, ganz abgesehen von den Fugen- und Silikonpasten in Modefarben und vielem mehr.
Ein Tag im Baumarkt kann auf den eifrigen Heimwerker wirken, wie ein Tag Wellness auf die daheimgebliebene Gattin.
Oli Hilbring hat mit seinen Cartoons und kleinen Texten ein unentbehrliches Handbuch fr Baumarktliebhaber zusammengetragen, ein Musthave, liebevoll, ironisch und fr jede schwielige Hand geeignet. Oli Hilbring lieferte mit Schatz, ich bin im Baumarkt sein sechstes Cartoon-Buch bei Lappan ab.
Die CRS ging der Buchidee auf den Grund und stellte Oli einige Fragen rund um sein neues Heimwerkerbuch.

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geschrieben von StefanS am Sonntag, 27. Mrz 2016 (1732 Aufrufe)

Piero Masztalerz und Andr Sedlaczek geben die Antwort(en)



oder

Die entkrampfende Wirkung von Cartoons

Piero Masztalerz und Andr SedlaczekVegetarische, vegane und generell bewusstere Ernhrung liegen im Trend. Parallel dazu wird auf TV-Spartenkanlen und in Fachzeitschriften zunehmend das genussvolle Fleischessen zelebriert. Die beiden Cartoonisten Andr Sedlaczek und Piero Masztalerz haben dazu ein Buch mit Cartoons geschaffen, inklusive Vorwort vom prominenten TV-Koch Attila Hildmann



Interviewt von Stefan Svik

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geschrieben von emha am Mittwoch, 09. Mrz 2016 (5147 Aufrufe)

Neue Cartoons von Martin Perscheid


Wieso hat facebook unser Profilbild gelscht?Fr diesen Band hat Martin Perscheid seinen Stift in besonders schwarze Tinte getrnkt. Perscheids Cartoons sind also nichts fr empfindliche Feingeister und schon gar nichts fr Menschen ohne Humor. Die werden sich zuhauf ber die Schmhungen beklagen, die sie in diesem Buch erfahren, und sich schwer beleidigt fhlen.
In diesem Band, der ber 150 brandneue Cartoons versammelt, erwarten wir besonders hufig Beschwerden von : Gelndewagenfahrer, Homopathen, Bckereifachverkuferinnen, dicke Frauen, pupsende Kfer, Witzpolizisten, Extremsportler u. v. a.

Nachfolgend ein lustiges Kurzinterview mit Martin zum neuen Band.

Und spter dann ein nicht ganz so unlustiges Langinterview mit Herrn Perscheid zu einem lteren Band HIER

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geschrieben von emha am Freitag, 04. Mrz 2016 (7968 Aufrufe)

Holtschulte: schnell stand die berlegung im Raum, dass man ja mal ein Zombie-Cartoonbuch machen knnte!



Jede Menge Grusel-Cartoons in einem Sammelband von Lappan: Zum Schreien!

Zum SchreienDie Cartoonisten, die fr dieses Buch verantwortlich zeichnen, vereint die Vorliebe fr Horrorfilme, die schon fast pathologische Zge aufweist! Diese Hingabe zum Schaurigen leben sie in "Zum Schreien!" hemmungslos und ohne Rcksicht auf Verluste aus! Von Aliens bis Zombies, vom Serienkiller bis zum Schleimmonster: hier bekommen sie alle ihr Fett weg. Horrorfilme werden hier so gezeigt, wie sie htten sein knnen, wenn der Regisseur richtig hart drauf gewesen wre.

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geschrieben von emha am Donnerstag, 25. Februar 2016 (1167 Aufrufe)

"Das Geheimnis von Port-Noir"


Benno BonnetAndreas Tolxdorf aus Hannover trat auf dem Comic Salon Erlangen 2010 erstmals als Comic-Autor in Erscheinung. Seinen Comic Bennot Bonnet Grachten, Steine und Ganoven prsentierte er im Rahmen des Jungen Forums. Tolxdorf erfllte sich mit dem Album einen lange gehegten Traum von einem selbst gezeichneten Comic.
Inzwischen sind drei Benno Bonnet-Alben erschienen und Band 4 "Das Geheimnis von Port-Noir folgt in Krze. In den bisherigen Alben geht es um sehr unterschiedliche Dinge wie Kunstraub, verbotener Handel mit radioaktiven Stoffen oder ein geheimnisvolles historisches Buch.
Auerdem gab es einen Einseiter mit dem Titel Querschlger, der sogar im Zack-Magazin erschienen ist und anschlieend als 4-farbige Siebdruck-Serigraphie in einer 50er-Auflage gedruckt wurde.

Die CRS fragte beim Autor nach.

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Autor Hermann J. Mencer: "Wie vielleicht jeder Sammler, hatte ich auch immer den Wunsch, die schnsten der vielen losen Hefte auch einmal in Buchform gebunden im Schrank stehen zu haben."


Enzyklopdie Deutscher Piccolo-Bilderhefte  Faszination Lehning
Mit der Enzyklopdie Deutscher Piccolo-Bilderhefte kann der geneigte Leser und Fan der Lehning-Publikationen erstmals die komplette und faszinierende Geschichte der legendren Bilderhefte-Produktion des Walter Lehning Verlags Woche fr Woche wieder entdecken! Beginnend ab dem Jahr 1953 kann man von Anfang an chronologisch smtliche Neuerscheinungen wie in einer Zeitreise mitverfolgen. Angefangen von den berhmten und vielfach umstrittenen Piccolos, bis hin zu allen anderen Publikationen, wie den Romanen in Bildern oder den Mrchen- und Sagenbnden, die Walter Lehning nach und nach auf den Markt brachte. Und da sind sie alle wieder, die Helden der Lehning-ra wie Akim, El Bravo, Carnera, Sigurd, Peterle, Der rote Adler, Harry der Grenzreiter, Fulgor und Raka. Vor allem Mitgliedern der Generation Lehning wird es da sicher ganz warm ums Herz werden. Die CRS sprach mit dem Autor der Enzyklopdie, Hermann J. Mencer.ews&file=article&sid=4677" title="25 Jahre Comic Radio Show" class="pn-normal">25 Jahre Comic Radio Show

Spider-Man: Homecoming

SPRECHBLASE 237 ist (endlich) in der Auslieferung!
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Achtung! Im Interview werden einige Details von Porn Story verraten. Das nennt sich neusprachlich spoilern, also seid vorgewarnt, falls ihr den Comic erst ganz unbefangen lesen wollt.

Lieber Ralf, die Hauptfigur Eberhard entwickelt sich optisch vom Paul zum Konrad. Ist das ein beabsichtigter Effekt, oder liege ich da falsch?

Ralf Knig: Das hre ich zum ersten mal, beabsichtigt ist es jedenfalls nicht. Interessanter Gedanke. aber ich glaub, da ist nichts dran. Gleichwohl haben meine Nasen natrlich untereinander gewisse hnlichkeiten, und
Eberhard ist in seiner Testosteronbesoffenheit schon so'n bisschen
ein Paul-Typ, nur diesmal hetero. Interessant in einer Story sind
immer die Gegenstze der Charaktere, so sind Eberhard und Fritte auch
ein bisschen Konrad und Paul, der eine denkt mit dem Schwanz, der
andere ist da etwas nchterner oder verklemmter, wie man will.

Ich wrde spontan die Film Boogie Nights, Zack and Miri make a Porno, Wie die Karnickel und Das kleine Arschloch von Moers als hnliche Werke nennen. hnlich wie dein Werk Wie die Karnickel ist es ein besonders heterosexueller und somit massentauglicher Stoff, oder?

Massentauglich wre mal schn, mit Comics wird es hierzulande immer
schwerer, auch bei mir. Aber ich hab Porn Story nicht gezeichnet,
weil ich auf den Markt schiele. Ich finde einfach spannend, was sich
sexuell gesehen bei Heteros tut. Nach 30 Jahren mit schwulen
Geschichten kann ich mir das auch erlauben, glaube ich. Mir ist
ohnehin ziemlich egal, wer es liest, Hauptsache, es wird gelesen.
Dass das, was ich mache, immer schwul sein soll, empfinde ich
inzwischen manchmal als Korsett. Ja, ich bin ein schwuler Autor, von
daher ist ohnehin alles, was ich mache, irgendwie davon ausgehend,
auch wenn's wie diesmal nicht im Vordergrund steht.

Porn Story

Ist Porn Story die ernstere Antwort auf Barry Hoden?

Nein, da sehe ich keinen Zusammenhang. Mit Barry Hoden wollte ich einfach mal SF-Bldsinn zeichnen und so was wie Planet der Affen auf Paul Niemser. Es ist keine Auseinandersetzung mit Pornografie, auch wenn die Kerle drei Pimmel haben.

Wieso bricht das Gesprch mit dem intellektuellen Pornoerklrer im Restaurant ab, als es interessant wird? Wolltest du dir nicht
anmaen wissenschaftlich und soziologisch zu erklren, warum sich
Menschen fr Erotik begeistern?


Du meinst die Finale Szene?

Die Szene in dem Restaurant, in der sich Eberhard mit seiner Frau und dem befreundeten Paar treffen.

Das grte Problem bei diesem Comic war: krzen! Ich hab mich einige Wochen sehr geqult mit dem Plot, weil ich meinte, vieles zum Thema Porno wortreich erklren zu mssen, was aber schnell oberlehrerhaft und rechtfertigend wurde. Also hab ich gekrzt, gekrzt, bis nur noch Reste in den Sprechblasen brig blieben. Es war bei diesem Thema manchmal nicht ganz einfach, den Humorpegel zu halten, aber man darf es vor allem nicht tot erklren! Du sagst, es wird gerade interessant, und das ist der Punkt! Htte ich ber Seiten Sprechblasen gefllt ber antike erotische Fresken
und Spiegelneuronen und Susan Sontags Thesen, wre es schnell
langweilig geworden. Wer mehr wissen will, kann ja googeln. Auerdem
sind das die blichen Argumente der Porno-Befrworter, die nie ganz
ehrlich sind, darum hab ich Sophia mit diesen realen Pornofilmtiteln
kontern lassen. Ich selbst stand immer auf Pornos, das zu sagen hab
ich kein Problem, wahrscheinlich, weil ich schwul bin. Aber ich muss
das nicht intellektuell begrnden. Ich find Pornos geil, Punkt.

Porn Story
Ralf Knig gewhrt Einblicke in nicht verwendete Szenen

War statt des jetzigen Bonusteils auch ein mehr intimeres Vor- und Nachwort angedacht, in dem du sehr persnlich ber eigene
Erfahrungen und Gedanken zu Pornographie schreibst?


Nein. Auch das wre zu schnell in die Rechtfertigungs-Ecke geraten.
Ich wollte bei der Geschichte neutral bleiben und so ziemlich alle
Meinungen zu Pornografie abdecken, mnnliche und weibliche. Meine
eigene Haltung dazu gehrt nicht in den Comic.

Mahler hat die, meist extrem schrgen, Szenen aus den Pornofilmen gezeichnet warum eigentlich?

Weil ich wollte, dass die Pornosequenzen in der Story etwas
Abseitiges sind, etwas bizzares, extremes, was normalerweise nicht in
das Leben der Protagonisten gehrt. Eberhard ist Ehemann und
Familienvater, Pornokonsum passt da nicht rein, das ist ein Bruch,
und das finde ich durch dieses Radikale an Mahlers Nasen wunderbar
symbolisiert. Natrlich htte ich es auch selbst zeichnen knnen,
aber es htte nicht so funktioniert, trotz Knollennasen ist mein
Strich zu explizit. Mahler zeigt in seinen Zeichnungen alles, aber
pornografisch oder erregend wirkt es durch seinen minimalistischen
Strich kein bisschen. Und da wir echte Dialoge genommen haben, passt
es auch gut zu Mahlers Art, Geschichten zu erzhlen. Es hat groen
Spa gemacht.

Die Oskar Kolle-Filme, die Klischees vom Klempner, der mal eben ein Rohr verlegen will, die 1970er-Jahre-Softerotikstreifen und Tutti Frutti von RTL ist die Verbindung von Trash und Erotik in
Deutschland besonders ausgeprgt oder hast du dich bei der
Recherche rein auf Deutschland beschrnkt?


Ich hab nicht viel recherchiert. Ich bin ein Kind der Siebziger, ich
bin mit den Pornos meines Vaters in die Pubertt gegangen! Das erste
Kapitel 'Super-8' ist durchaus autobiografisch. Klar ist Porno oft
Trash, und wenn man nur ein bisschen bei Verstand ist, findet sich da
viel Absurdes, wie der Dialog ber 'Nasenanal' im Buch. Es gab lange
eine Verbindung von Pornografie zu Humor. Schlechtem Humor, aber
immerhin Humor. In den dnischen Schmalfilmpornos saen sie vor der
bunten Fototapete, tranken ausgelassen Sekt und lachten immerzu, auch
beim anschlieenden blasen und vgeln. Die gezeichneten Kerle von
Tom of Finland lachen auch oft beim vgeln, keine Ahnung, warum.
Wahrscheinlich wollte man damals rberbringen, dass Sex locker zu
nehmen ist und viel Spa macht.

Porn Story
Im Jahr von Star Wars 7: Das Erwachen der Macht war das Cover mit Darth Vader-Maske sicher kein schlechter Schachzug, dennoch: in Porn Story stehen echte Menschen im Mittelpunkt.


Ist der Twist in der Handlung zwischen Fritte und Eberhard ein
Zugestndnis an deine homosexuellen Leser oder findest du sie
zwingend notwendig?


Ich hatte zunchst nicht vor, berhaupt eine schwule Figur
unterzubringen. Das ergab sich dann beim zeichnen, dass dieses
verklemmte Mnnerding dazu gehrt, diese diffuse Angst, womglich
auch zu schwulem Sex fhig zu sein. Und dann dachte ich an meine
eigenen heimlichen Liebeskummerstorys zu heterosexuellen Freunden,
damals vorm Coming out. Dann kam eins zum anderen, Fritte musste
heimlich verliebt sein in Eberhard. Ich finde, die Geschichte gewinnt
dadurch, dass Fritte eine Entwicklung durchmacht, die an Eberhard
gnzlich vorbei geht. Und meine These war immer, dass 'schwul' und
'hetero' so weit nicht auseinander ist, wie das heutzutage von allen
Seiten beschworen wird. Von 'bi' redet ja kaum noch jemand. In den
Siebziger war das noch selbstverstndlich Thema.

Der Stoff wre super fr einen Film. Gibt es schon Angebote?

Ach, deutscher Film! Schnarch... Ich hatte zuletzt zwei uerst
nervige Erfahrungen mit zwei Produktionsfirmen im Zusammenhang zur
Verfilmung von Hempels Sofa. Die Produzenten strahlen einen zu
Anfang an und lobpreisen das Buch geradezu, und am Ende ist im
Drehbuch kaum etwas von meiner Story brig. Und vor allem von den
Dialogen! Ganz miese Ideen, schnarchlangweilige Dialoge, wo doch der
Comic alles bereit hlt! Wenn ich dann angepisst reagiere und das
unter meinem Namen nicht verfilmt sehen will, sind sie beleidigt, und
dann wird das Projekt beerdigt. Warum sie den Comic zu Anfang super
und perfekt verfilmbar fanden und es dann so komplett verhunzen
wollen, berhaupt, warum kein Vertrauen in Autor und Regisseur und
vor allem das Buch gesetzt wird, diese Fragen nehm ich wohl mit in
die Urne. Aber noch hoffe ich auf fhigere Leute irgendwo. Vielleicht
passiert ja noch mal was. Von mir aus auch mit Porn Story. Nchstes
Thema.

Porn Story
Im fertigen Comic ist das eine der zentralen Stellen, in der die Freundschaft von Eberhard und Fritte gefiert wird.

Unter Homosexuellen gibt es beim Sex keinen Neid, ist eine Aussage des Comics. Ist das so?

Keinen Neid? Das versteh ich grad nicht. Schwule Mnner haben in der
Regel kein Problem mit Porno, klar, da spielt das Mann-Frau-
Geschlechterkampf-Ding erst gar nicht rein. Ich wrde sagen, etwa 98%
der schwulen Pornos sind gewaltfrei, auch wenn was mit Erniedrigung
und S/M zu sehen ist, ist es unter den Darstellern freiwillig
inszeniert, ein Rollenspiel. Genau darum fand ich's hier mal
spannender, zu gucken, was Heteros denn so treiben. Da ist das mit
der Freiwilligkeit oft nicht ganz so klar.

Die Ablehnung der Frauen fr Pornos wird in Porn Story sehr deutlich, du hast angedeutet, dass die Darstellerinnen aus Osteuropa stammen. Von diesem Punkt an knnte die Story schnell ins Dstere rutschen: Missbrauch, Ausbeutung der Frauen, ein ungesund verzerrtes, verrohendes Bild von Sexualitt etc. du schaffst es differenziert ber das Thema zu schreiben, es gibt viele gute Gags in dem Comic. Hattest du trotzdem manchmal Bauchschmerzen, weil das Thema Porno eben auch etwas komplexer und teils sehr tragisch und traurig ist, wie die Biographien von Anna Nicole Smith oder anderen Sternchen zeigen.

Ja, klar. Es war oft ein Spagat zwischen dem Humorpegel und den
Abgrnden, die im Thema liegen. Ich meine, es wird selten ehrlich
ber Pornografie geredet, Pornos werden entweder verteufelt oder
verharmlost, und es gucken ja sowieso nur die anderen! Dabei ist das
Internet voll von extremen Bildern und Filmen, warum wohl? Beim
zeichnen und texten der Story war das manchmal schwierig mit der
Ehrlichkeit, ich wollte nicht moralisieren, und ich htte den Comic
ohne den Aspekt Unterdrckung und Erniedrigung in Pornos etc. gar
nicht gemacht. Darum sollte es ja letztlich gehen! Sophia hlt es
nicht aus, dass Eberhard Filme wie 'Ehefotzen-Verleih' guckt, sie
lsst sich scheiden. Und ich hab mit diesen - realen -
Pornofilmtiteln bis zum Schluss gewartet, damit der Leser versteht,
dass es eben nicht nur lustig gemeint ist. Aber ich will nicht
moralisieren, wie gesagt. Sexualitt ist ein weites Feld, und auch
Frauen knnen richtige Bitches sein, warum auch nicht? Darum hab ich
das Zitat von Philip Roth gewhlt: "Beim Sex ist man wieder im
Urwald. Man ist wieder im Sumpf."

50 Shades of Grey ist ein Softporno fr Frauen. Glaubst Du, dass ein Funken Wahrheit in dem Witz steckt, dass Frauen Pornos bis zum Schluss gucken, weil sie hoffen, dass da dann geheiratet wird.
Gibt es also einen echten Bedarf an gefhlvolleren Sexfilmen?


Da kenne ich mich nun nicht so aus. Es gibt ja Pornos auch fr
Frauen, die scheinen mir etwas sthetischer zu sein, so mit weichem
Licht und schnen Mnnern und alles nicht so derb. Keine Ahnung, ob
das ein Markt ist. Frauen gucken wohl nicht so selbstverstndlich
Pornos wie Mnner. Oder sie gucken schwule Pornos. Da sind die Mnner
auch oft schn und keiner wird erniedrigt.

Porn Story
Volle Konzentration auf die Figuren, kaum Hintergrnde so sieht auch der Comic aus.

Welche erotischen Comics gefallen dir?

Manara hat sehr erotische Zeichnungen gemacht, aber Mnner hat er
leider nicht so oft im Programm. Da steh ich eher auf den
hemmungslosen Schweinkram von Crumb. Aber die sind ja eher geil als
erotisch.

Was ist fr dich der Unterschied zwischen Erotik und Porno?

Erotik ist erotisch, Porno ist geil.

In Porn Story sind Frauen eher prde. Ist das deine Erfahrung oder brauchte es das als Gegenpart fr die Story?

Ich kenne ne Menge Frauen, die mit Hardcore-Pornos Probleme haben,
darum sind sie aber nicht gleich prde. Natrlich brauchte ich in dem
Comic den Gegenpart zu Eberhard, und ich kenne einige Heteromnner,
die Pornos eher heimlich konsumieren, an ihren Freundinnen oder
Frauen vorbei. Und ich hab recherchiert, der Monolog von Inge, als
sie Sophia auf dem Sofa von ihrer Erfahrung mit ihrem pornoguckenden
Ex-Freund erzhlt, ist fast 1:1 aus einem Frauen-Blog bernommen.
'Einen blasen, das war fr ihn schon Sex!' Das ist nicht von mir! ;)

Frauen gelten gemeinhin als fhiger ber Gefhle und Beziehungen zu reden als Mnner, aber Mnner scheinen ehrlicher und entspannter im Umgang mit Pornos zu sein, oder?

Es gibt auch Frauen, die schlecht ber Gefhle reden knnen und
Mnner, die verkrampft auf Pornos reagieren. Nach der Lektre von
Porn Story hat z.B. mir ein Heterofreund gesagt, zwei richtige
Mnner wrden vermutlich gar nicht so viel reden, wenn sie auf so
eine Gangbang-Party gingen, sondern eher cool und wortkarg ihr Ding
machen. Mein Eberhard redet ja ununterbrochen. Vielleicht ist da was
dran. Ich glaube, Schwule reden untereinander offener ber Gefhle
und haben zudem nicht solche Probleme mit Pornos.

Noch so ein viel gehrter Ausspruch besagt: Sex ist schner, wenn man sich liebt. Und letztlich verstehe ich Porn Story als Geschichte ber Liebe und Freundschaft und eben auch um sexuelle Bedrfnisse, aber eben nicht ausschlielich als Story ber Pornos.

Schner, intensiver, klar, aber Sex ohne Liebe wollen wir deshalb mal
nicht unterbewerten. ;)

Porn Story
Mit Mnnern ber Pornos zu sprechen ist leichter als mit Frauen, so ist es zumindest in Porn Story.

Schwule haben es leichter beim Sex als Heteros, weil beide ihre Krper > besser kennen und Sex gleich wichtig finden. Ist da was dran?

Da ist was dran. In sexueller Hinsicht erspart einem
Gleichgeschlechtliches bestimmt eine Menge Irrungen und
Missverstndnisse. Aber man steht halt, worauf man steht und gerade
die Verschiedenheit der Geschlechter gibt Heteros bestimmt den Kick.

Im Comic gibt es als Bonus einen Dialog zwischen Mahler und dir zu lesen, den ihr ber Facebook gefhrt habt. Und zur optischen Auflockerung unseres Interview hast du uns freundlicherweise nicht verwendeten Zeichnungen geschickt. Was gibt es dazu noch anzumerken?

Das sind Skizzen. Frhe Kritzeleien und eine Seite Outtake, da hatte ich vor, Sophia eine Affre mit einem jngeren Typen anzudichten, der dann auch auf Extrempornos steht, aber das hab ich verworfen.

Vielen Dank fr das Interview!


Gewinnspiel

Dank der freundlichen Untersttzung des Rowohlt Verlags verlosen wir ein Exemplar von Ralf Knigs Porn Story. Schickt dazu bitte eine Mail an unsere Gewinnspieladresse und beantwortet die Frage: Obwohl sich Eberhard Schlter mit einer Maske als Darth Vader getarnt hat konnte er spter doch identifiziert werden, weil er ein sehr markantes Tattoo hat welche berhmte Comicfigur ziert seinen Intimbereich? gewinnspiel[AT]comicradioshow[DOT]com, Betreff: Ralf Knig. Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2015


Am Besten kauft man Ralf Knigs Porn Story direkt beim netten Comichndler aus seiner Nachbarschaft
...jedoch...
Porn Story kann man auch hier kaufen

Porn Story

Copyright der Bilder: Ralf Knig, Rowohl Verlag GmbH 2015

Stefan Svik

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Porno-Geschichte von Super 8 bis zu Internetclips


Porn StoryMit Porn Story widmen sich Ralf Knig und Nicolas Mahler dem Thema Pornofilme. Anhand der Familie Schlter wird die Entwicklung von aufwndig zu bedienenden Filmrollen, die noch dazu vor den Mitbewohnern zu verstecken waren, bis hin in die heutige Zeit verfolgt, in der Pornoclips unkompliziert und gratis jederzeit im Internet verfgbar sind. Der Groteil des Comics wurde von Knig gezeichnet, Mahler widmete sich den expliziten Szenen, in denen dann die unfreiwillig komischen Originaldialoge zitiert und die Sexszenen der Pornos in jugendfreie Bilder bertragen werden. Fr die Comic Radio Show stellte Ralf Knig freundlicherweise nicht verwendete Zeichnungen zur Verfgung und beantwortete im Interview etwa Fragen zu Trash-Pornos, Liebe und einer mglichen Verfilmung. Und zu gewinnen gibt es auch noch etwas.!qd H5 Humor/Cartoons !  `d l Dvd   8l :d >d 4484>d >d P&?>d ?d 36id 9>d 8?d ' p|?d \G >3 # A3 cid!?d X?d d?d !8?d x?d gluebirne7.gif9X?d @@d #?d Ad lnd i rrtd td  td qd Dud sd Lrd qd ud sd  ,sd rd $ lsd ud ud āq @d \qd !x?d `@d  9@@d @d 'ɨm|x@d LId Lrd qd aid!`@d @d @d @d @d 359709@d Ad '|s|@d 4Jd   tid!@d (Ad t 9Ad `Ad ( d d d ~d (>!(Ad Ad Ad `Ad Ad 0d 9Ad Ad ( Ad U  +_ timeAd Ad 1587!Ad Bd Td AAd HBd )h Bd  TBd Bd topicjd ABd Bd )M[`Bd 5 Bd catid7AHBd Bd + 5nBd  Bd Fd i topicid1@$2 X$2 BEST OF von TOT ABER LUSTIG!!Bd Cd Id !Bd 8Cd Ad eACd xCd ,D PCd D i bodytextA8Cd Cd ,s@9 Cd 5 Cd 4l cattitle!xCd Cd hd pACd Dd ,E Cd 5 $Dd Cd ComicRadioShow: Hallo Michael & Jan! Wer seid Ihr nun eigentlich?

Michael: Wir sind Schilling&Blum, die Brangelina der Cartoon-Szene.

CRS: Und welche Rezension trifft Euch besser? "(...)es muss nicht immer Kaviar sein, dieses Buch ist eine unterhaltsame Sammlung von Medizinwitzen." oder "E-orignell, e-sarakastisch und leider e-wahr!"?

Jan: Jede Rezension, die uns schmeichelt, trifft den Kern! Denn wer Cartoonisten kennt, der wei, dass sich hinter der harten Schale der Ablehnung ein inniger Wunsch nach Besttigung verbirgt. Wir brauchen sehr viel davon!

CRS: Ich selber muss sagen, dass ich leider begeistert bin! berrascht war ich davon, dass einige eurer Gags inzwischen von der Wirklichkeit berholt wurden. (Beispielehieroderhier) Oder sind Eure Cartoons nur Abbildungen der Wirklichkeit?

Jan: Nun ja. Wir sind leider nicht mit den seherischen Fhigkeiten einer Katharina Greve Stichwort: Papstrcktritt gesegnet. Daher sind wir ganz froh, wenn wir es wenigstens schaffen, die Wirklichkeit abzubilden.

CRS: Was habt Ihr mit der heute Show zu tun und wie ist es dazu gekommen?

Jan: Ein Freund von einer Freundin arbeitet bei der Heute Show und hat uns dem Chefredakteur vorgeschlagen. Kurz gesagt: Hoch geschlafen!

Schilling & Blum: Laut Wikipedia bin ich nicht Internetschtig!

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CRS: Zwei eigene Cartoonbcher in so kurzer Zeit. Wie ist es dazu gekommen?

Michael: Zu viele Witze und zu wenig Kohle.

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CRS: Was ist als nchstes geplant? (und sagt jetzt bitte nicht ein drittes eigenes Cartoonbuch!)

Jan: Wir mchten endlich einen Wikipedia-Eintrag haben. Natrlich sind wir zu eitel und zu faul uns selber einen zu schreiben. Daher hier ein Aufruf: Wenn dort drauen ein Mensch mit wenig Freunden, viel Zeit und einem Herz fr zwei fesche Buben aus Kln ist, schreib doch bitte einen Eintrag ber uns.

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CRS: Warum habt ihr hier keine Kalauer gemacht? Oder war Rechtsschreibfehler zu offensichtlich?

Michael: Ich finde jeden Witz ohne Kalauer besser!

Jan: Dieser Witz wre viel zu intelligent fr uns gewesen. Daher sind wir da berhaupt nicht drauf gekommen. Das ist natrlich sehr rgerlich, wenn man sowas im Nachhinein bemerkt. Vielen Dank. Der Tag ist im Arsch!

Wir wissen nicht, was sie haben, aber es ist etwas Lateinisches

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CRS: Wie schwermtig wird man, wenn man sich ber ernste Themen "lustig macht"?

Jan: Schwermtig werde ich eher, wenn ich die vielen schlechten politischen Karikaturen sehe. So mit einem Esel, der ein Schild umhngen hat, wo BND oder so draufsteht und dann wird er von einem Schwein bestiegen wird, wo NSA drauf steht. Obwohl, der eigentlich schon wieder gut ist

Michael: Woher kennst Du politischen Karikaturen?

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CRS: Hrt Ihr in eurem Freundes- (oder Bekanntenkreis) fter mal den Satz "Darber msst ihr mal was machen!"? Und was antwortet ihr darauf zumeist?

Michael: Nein. Aber lustige Vorstellung. Darber mssen wir mal was machen!

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CRS: Fllt auch Euch manchmal nix mehr ein, oder habt Ihr keine Angst vor dem leeren Blatt (WACOM-Board)?

Jan: Da hab ich keine Angst vor. Du, Micha?

Michael: Unser Problem ist meistens eher die Qualitt des vollen Blattes.

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CRS: Wie arbeitet es sich zu zweit an einseitigen Cartoons? Grenzt Ihr Euch ab ("Ich red Dir nicht in den Gag rein und DU mir nicht in meine Zeichnung!") oder wie wird kooperiert?

Jan: Ich red ihm in die Gags rein und er mir in die Zeichnungen. Da hat bis jetzt ganz gut funktioniert. Witzig sind allerdings die Unterhaltungen, die man manchmal fhrt, z. B. Ich finde Fotze irgendwie besser als Hure. Hure klingt mir zu seris Komisch wird es, wenn man solche Gesprche per Telefon an ffentlichen Pltzen oder in der U-Bahn fhrt.

Wir wissen nicht, was sie haben, aber es ist etwas Lateinisches

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CRS: Kann man Euch in Frankfurt auf der Buchmesse treffen? Oder wo kann man sich die nchste Signatur indas gekaufte Buch zeichnen lassen?


Michael: Ja, wir haben zwei Signierstunden am Freitag. Um 11 Uhr am Stand des Lappan-Verlags und um 14.00 Uhr am Stand der Caricatura. Beides in der Comic-Halle. Wenn Ihr uns sucht, wir sind die beiden Unverkleideten.

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CRS: In der 13. Frage mchte ich nur wissen, ob (uups, die soll ich doch nicht fragen)
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CRS: Ok, nachdem ich dann noch dieses Video gesehen habe knnten wir nun das richtige Interview starten, mit Fragen zu Afrika und Japan und dem bronzenen Karikaturenpreis. Aber die Zeit ist schon wieder rum und Ihr knnt jetzt gerne noch jemanden gren!

Jan: Ich wrde gerne die Klasse 6 b gren und meine Klassenlehrerin Frau Vieth.

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CRS: Lieber Michael, lieber Jan vielen dank fr das Gesprch! Und viel Erfolg weiterhin bei Euren echt genialen Cartoons!

Jan: Vielen Dank. Das war dufte!

Michael: Danke.


Schilling & Blum: Laut Wikipedia bin ich nicht Internetschtig!
Analoge Cartoons fr digitalisierte Menschen
HC, Format 17,7 x 19,6 cm, farbig, 78 Seiten
Lappan Verlag, 9,95


Am Besten kauft man sich das Comic beim Comichndler seines Vertrauens ...jedoch... Schilling & Blum: Laut Wikipedia bin ich nicht Internetschtig! kannst Du hier kaufen.

Schilling & Blum: Laut Wikipedia bin ich nicht Internetschtig!

Schilling & Blum - Leseprobe


(c) der Abbildungen mit freundlicher Genehmigung: Lappan Verlag & Schillin und Blum} Jd md 

Vom Leben gezeichnet


Schilling & Blum: Laut Wikipedia bin ich nicht Internetschtig!Nach einer (wie immer nur) oberflchlichen Internetrecherche (fr mehr ist einfach keine Zeit) gibt es ber das Klner Cartoonistenpaar Schilling & Blum folgende biografische Zeilen bei Lappan: "Schilling & Blum, das sind Michael Schilling, geboren 1983 in Mannheim, und Jan Blum, geboren 1981 in Euskirchen. Von Kln aus fhren sie seit 2010 ihren Cartoon-Blog und verffentlichen u. a. in der Titanic, im Eulenspiegel und bei spiegel-online." Nachdem zwei Redakteure der ComicRadioShow 2014 die beiden Cartoonisten etwas nchterner und 2015 viel euphorischer rezensierten, wollte ich sie mal persnlich (via Mail) fragen wer sie sind und welche Rezension nun "stimmt". So was lsst mir einfach keine Ruhe!hd md 4478md md Q=md B 35! B md Humor/Cartoons9md nd ' p|nd C3 t dEq |B3 cid!md @nd Lnd kd ! nd `nd humor01.gif9@nd (od #xnd pd ~d ?d rrd d ̬m d td ld d td d d ԃd w Td d T d ,d d  od d !`nd Hod Tod !(od hod Humor/Cartoons9Hod od 'ɨm|od Txd td d aid!hod od od od od 339079od pd '|s|od !0pd pd pd  hpd pd 09pd pd ( pd    timepd pd 5028!pd qd d ,l Apd Pqd )h(qd 4Jd \qd qd topic Aqd qd )M[hqd Hd qd catidl APqd rd + 5nqd 4Jd qd ud l@d topicid!$2 h>d t>d Ԉd Gf x5  qd rd xd !rd @rd pd eA rd rd ,D Xrd Id $ l@d bodytextA@rd rd ,s@9 rd dHd rd $l cattitle!rd rd yd pArd sd ,E rd DHd ,sd rd Dtd commentsArd `sd +18sd $Cd lsd rd counterA sd sd ,A xsd Cd sd ,sd hometextA`sd sd - sd u sd lsd informantl Asd td )=bsd Cd āq sd notessd 8td MaqzA td xtd )chPtd tJd td  rd Dud titleA8td td -Cvy td Jd td Dtd td topicname&?Axtd ?d .C td ,nd ud td td topicimageA?d 8ud - ud 4od Dud td topictextAtd xud ,eID Pud od ud ud Dtd tcounterA8ud ud , ud xd ud Dud unixtimeAxud @wd ,K ud tpd qd ud $l withcommA~S 8vd ,D vd S T7a tS bodytext-9]{1,2Aud S ,s@9 Pvd Das bis jetzt Beste aus 5 Jahren "Schn Doof" Cartoons liegt nun als Buch vor
Oli Hilbring zeichnet sein Interview selbstFnf Jahre Cartoons, eine gute Zeit eine kleine Bilanz zu ziehen. Der Lappan Verlag verffentlicht in "Schn Doof" die bisher besten Cartoons von Oli Hilbring. Aber wer ist der Mann hinter diesem Besten vom Besten vom Besten der grafischen Kunst? Oli hat in unserem bisher letzten Interview schon einiges ber seinen Erfolg bei "Fiesbook" erzhlt. Doch da platz die berraschende Facebook-Gestndnis des Zeichners ber seine Fangemeinde herein: "Ihr wisst ja gar nicht wie das ist, wenn der eigene Sohn Ralph Ruthe-Fan ist." Hier haben wir mal angefangen nachzufragen...
!yd }d 4476}d ~d }d ~d 351!~d @~d Humor/Cartoons9 ~d x~d ' p|X~d !d d d d d 09d 0d ( d  | t timed Hd 4611!0d hd S ;AHd d )hd

Wie entstand die Idee zu Kopf hoch?

Oli Hilbring: In meinem Umfeld und auf der Strae fielen mir pltzlich viele Smobies auf. Leute die stndig auf ihr Smartphone starren und wie Zombies durch die Gegend laufen. Es wurden immer mehr und ich suchte gerade nach einem passenden Thema. Als ich dann im Radio noch einen Bericht zu dieser steigenden Sucht hrte kam mir die Idee zum Buch.


Wenn ich das richtig berechnet habe, besteht deine Familie aus dir, deiner Frau und drei Kindern = 5 Smartphones ... kommt man da noch dazu, sich zu unterhalten?

Oli Hilbring: Die Familie hat natrlich eine eigene Whats App Gruppe. Da bekommt man doch relativ schnell feedback von den Kids, ob sie jetzt mal zum Abendessen erscheinen knnten. :-)

War deine Familie auch Gaglieferant fr das Buch? Ggf. fr welche(n)?

Oli Hilbring: Natrlich, wenn einer mit gesenktem Kopf auf sein Smartphone blickend gegen die Kchentr rennt, muss man das zeichnen. Im Buch ist es dann eine Laterne beim Martinszug geworden.


Sehr schn der Gag mit der Schwester, die in den Kindergarten soll und im Kanalschacht verschwindet. Was hast du real so oder so hnlich erlebt? Evtl. den WhatsApp-Daumen? Oder die blde Finca ohne WLAN? Ziemlich real :-)

Oli Hilbring: In der Tat. Die erste Frage bei der Urlaubsplanung ist ja nicht, ist das da schn, oder was sagt der Wetterbericht, nein: Gibts da W-LAN? In unserem Ferienhaus im Sden gab es W-LAN, soll aber sehr langsam gewesen sein, hab ich gehrt.


Ich bin mir aber nicht sicher, ob Smartphone heilbar ist. Auer, jeder liest jetzt dein Buch. Die Smartphones haben schon Suchtpotential. Es gibt aber auch Vorteile. Im Linienbus ist es jetzt zu besten Schlerfahrtzeiten ziemlich ruhig. Die reden ja nicht mehr miteinander. H. H. Und im Wartezimmer beim Arzt herrscht Schweigen. Alle daddelln auf dem Smartphone rum. Nicht so gut finde ich, dass ich neulich an einer fr mich grnen Fugngerampel von einem telefonierenden Autofahrer fast berfahren wurde, oder dass mein Vordermann an einer grnen Ampel wegen eines Telefonats mit seinem PKW einfach stehen bleibt. Hast du auch schon solche Situationen erlebt?

Oli Hilbring: Zum Glck nicht, aber ich habe gerade erst mit der Polizei gesprochen, die etwas zum Thema machen wollen. Die haben mir von Unfllen erzhlt, da wird dir anders. Von daher kann ich nur allen Eltern und auch Autofahrern raten, als ersten Schritt zur Heilung, zuhause mal mein Buch und nicht das Smartphone in die Hand zu nehmen und sich mit dem Thema zu befassen. Kann man brigens auch allen Smombies zum Geburtstag schenken.

Oli Hilbring: Kopf hoch! Smartphone ist heilbar!

Hast du schon ein neues Buch in der Mache?

Oli Hilbring: Zwei sogar. Im September erscheint SCHN DOOF eine Sammlung der besten Cartoons von meinem Blog. Alle quasi digital remastered und zum Teil neu gezeichnet. Im kommenden Jahr kommt dann ein kleines Geschenkbuch mit einem Mnnerthema und es wird nicht Fuball sein.


Was wre noch interessant rund um das aktuelle Buch?

Oli Hilbring: Zum Buch Kopf hoch! ist jetzt auch ein Postkartenkalender mit dem Titel Kopf hoch! 2016 wird dein Jahr erschienen. Ansonsten kann ich nur sagen, den Smartphone schtigen Kids das Buch schenken und ber den humorvollen Weg auf Besserung hoffen. :-)


Vielen Dank fr deine Infos!





Oli Hilbring: Kopf hoch! Smartphone ist heilbar!



Oli Hilbring: Kopf Hoch!
Smartphone ist heilbar
HC, 48 farbige Seiten
16 cm x 16,2 cm
Lappan Verlag, 7,95
ISBN: 978-3-8303-6253-1


Kopf hoch 2016 - Kalender
54 farbige Wochenbltter als Postkarten
Format: 17,5 x 17,5 cm
Lappan Verlag, 14,95
ISBN 978-3-8303-7536-4


Am Besten kauft man sich das Comic beim Comichndler seines Vertrauens ...jedoch... Oli Hilbring: Kopf Hoch! Smartphone ist heilbar kannst Du auch hier kaufen.
und den Postkarten-Kalender gleich hier .

Oli Hilbring: Kopf hoch! Smartphone ist heilbar!

(c) der Abbildungen mit freundlicher Genehmigung Lappan Verlag 2015 V ؉d d 

Oli Hilbring: Kopf hoch!


Oli Hilbring: Kopf hoch! Smartphone ist heilbar!Ganz Deutschland luft mit hngendem Kopf durch die Gegend. Mann, Frau, Teenager alle starren auf ihr Smartphone. So kann es doch nicht weitergehen. Aber: Kopf hoch! Smartphone ist heilbar! Dieses Buch zeigt anschaulich und vllig unernst, was alles passieren kann, wenn Sie Ihrem iPhone, Galaxy, HTC oder Dingsbums weiterhin zu viel Zuneigung entgegenbringen und ist sowohl eindringliche Warnung als auch hilfreicher Ratgeber.
Oliver Hilbring wurde geboren, als Telefone noch Whlscheiben hatten. Nach einer glcklichen Kindheit im Funkloch telefonierte er anfangs mit einem alten Nokia-Handy und spielte bis zur vlligen Erschpfung Snake. Mittlerweile hat der Cartoonist Kinder im besten Smartphone-Alter, und der Irrsinn um WhatsApp und Selfies ist lngst im Haus des Zeichners angekommen.

Die CRS schickte die folgenden Fragen per SMS an Oli Hilbring. :-)
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Local Heroes Erotik Spezial - SchweinegeilGllewagen und Landmaschinen, Ackerflchen und Windrder so kennt man das norddeutsche Landleben. Cartoonist Kim Schmidt, seit Jahren ein Beobachter des Treibens auf dem Lande hat mal hinter den Knick geschaut und entdeckte Erstaunliches: Neben Pflgen und Sen tut sich auch so einiges in Sachen Liebe, Lust und Leidenschaft. In seinem neuen Local Heroes-Cartoonband Schweinegeil informiert der Zeichner daher ber die aktuelle Verkehrslage auf dem Land und stellt fest: Ob knisternde Erotik im Melkstand oder die Freuden der Besamungstechnik zwischen Saubox und Gllebecken sind Ferkeleien aller Art zu finden und auch der Maibaum bekommt hier eine vllig neue Bedeutung. Lassen Sie den Alltag hinter sich, tauchen Sie ein in die unanstndig bunten Cartoons von Kim Schmidt und erleben Sie die prickelnd-erotische Wunderwelt der norddeutschen Tiefebene!


Die CRS fragte bei Kim nach.

A(l S +Local Heroes Erotik Spezial - Schweinegeil @12G @ I `L !^http!0)k 8k 2015-02-22 13:51:02ock)8k xd Aike Arndt im Gesprch)Pd d crs_independent1.gifis1xd H{ 2015-01-30 00:00:00ist ei0a O MInterview mit dem Hannibal Verlag & Gewinnspiel Grant Morrison Superhelden"dt! Pd F`[Umschlag-Cover9` (4 p9^ pnsecauthact (TI pd linesnc10z Іg n(d pd lineh #Q d blocks_columnf glineY ` v `A0D gv! !? gtrimpd (d trimtrod Xd lineH pd Hd rss_fileCF0hpd xd time d glinepd d fputpd d fclose d w fpe #Q w column>[^" !hz Fn pnuserlogged(`Wd (d " class="pn-normal">  `Wd Hd item_data\>@`Wd `d titlX `Wd d
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"Damian & Alexander: Der Grne Jaguar"


Damien und Alexander Thilo Krapp wurde 1975 in Herdecke geboren und wuchs in Hagen auf. Im Alter von fnf Jahren zeichnete er Enten, die auf einer Wild-West-Lokomotive ber eine Brcke des Grand Canyon fahren. Enten beschftigen ihn berhaupt sehr, sie werden fortan in selbst ausgedachten Geschichten noch das Telefon erfinden, den Untergang der Titanic erleben oder Geisterhuser bewohnen. Nach der Schule absolvierte er den Zivildienst bei der AIDS-Hilfe in Hagen. Danach ging es mit einer Freundin auf einen Kurztrip nach New York, um vor dem Studium noch einmal die groe weite Welt zu sehen.
Beim Epsilon-Verlag erschien sein erster langer Comic-Band mit dem Titel "Damian & Alexander: Der Grne Jaguar". Stilistisch erinnern viele Panels des Comics an Henk Kuijpers Franka. Kein Wunder, ist Thilo doch selbst ein groer Fan der Serie. !d Pd M.Hster, 0d hd modulesPd d 44nctio!hd d Biographisch 9d d %Thomas Gilke: Ein Mnchner in Berlin' !d d \ Y 9d d #d d  Z rr lh 1# # Nicolas Mahler im Interview0! d  e A`d  ,D d   d bodytext@!d d d x"|!d d Biographisch 9d 8d 'ɨm|d ԗ d l aidh !d Xd dd d 8d pd 20539a 9Xd d '|s|d  4#  tid!pd Z l] 89Z d ( T# T# e!d d ,d d 8d 0 9 d pd ( Pd ) L> 4' time8d d 3000 !pd d  (VV Ad d )hd D d dd topics/includeAd Xd )M[d d catid g#1  biographie01.gifear TZ 0Ad d + 5npd D d  Z topicidX 1  Comic Clubs 2009: Reprodukt0!Xd d  !d hO# |d e!Z 8 d dpPL f18  1

Zeichnen war fr mich schon immer die natrlichste Form der Kommunikation.

 Interview mit Timo Wrz Timo Wuerz (Jahrgang 1973) kann wohl mit Recht als Multitalent in Sachen Design, Kunst und Illustration bezeichnet werden. Und das ging schon sehr frh los. Mit 14 Jahren hatte er seine erste Ausstellung. Viele weitere folgten. Mit 15 Jahren erschien seine erste Comic-Verffentlichung. Nach Publikationen wie "Aaron und Baruch", "XCT", "Black Metal" und "Between Heaven And Hell" folgte jetzt beim Achterbahn Verlag der Titel Isi - Auch Engel haben ihre Dmonen".



Anlsslich der Verffentlichung entstand das folgende Interview mit dem vielseitigen Knstler. Timo Wrz
CRS: Mit 14 Jahren hattest du deine erste Ausstellung. Was war Inhalt dieser Ausstellung?

Timo Wuerz: Es waren Comic-Seiten, damals noch gezeichnet und in schwarzweiss :o)

CRS: Wolltest du schon immer das werden, was du bist, oder gab es in deiner Jugendzeit zunchst andere Plne?

Timo Wuerz: Zeichnen war fr mich schon immer die natrlichste Form der Kommunikation. Ich kam gar nicht auf die Idee, das beruflich zu machen, denn es war so naheliegend. Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr genau daran erinnern, wann ich beschloss, dies zum Beruf zu machen. Mit 20 hab ich mich ja dann selbstndig gemacht.

CRS: Inwieweit geht dein Talent auf deine Familie bzw. Verwandtschaft zurck?

Timo Wuerz: Meine Mutter musste mir als Kind immer etwas zeichnen so ab drei Jahren hab ich sie aber fr ihre Zeichenversuche ausgelacht, was sie immer mit Humor genommen hatdenn zeichnen kann sie echt nicht.
Ganz anders ist es bei meinem Vater: er ist ein hnlich perfektionistischer naturalistischer Maler wie ich. Nur dass er Vorlagen braucht, nach denen er malt, Stilleben, Landschaften, Portraits. Er hat allerdings nicht mein Tempo und meine Fantasie.
An was ich mich auf jeden Fall erinnere, ist, dass mein Vater und ich schon recht frh, als ich vielleicht elf, zwlf war, Wettbewerbe zwischen uns ausgefochten haben im Portraitzeichnen. Allerdings nicht direkt am Subjekt, sondern spter, aus dem Gedchtnis. Und das ist schon ne gute Schule fr das Auge und die Konzentration.
 Interview mit Timo Wrz
CRS: Dein Bettigungsfeld ist breit. U. a. warst du schon fr die Deutsche Post, die Post Luxembourg, diverse Plattenlabels wie Silverdust Records und Black Lotus Records, aber auch fr Disney, Volkswagen, IBM, Mustang Jeans und Comic-Verlage wie Lappan, Achterbahn, Image und Carlsen ttig.

Timo Wuerz: Schdmmt.

CRS: Welcher Job ist dir aufgrund besonderer Ereignisse oder weil er einfach toll war, besonders in Erinnerung geblieben?

Timo Wuerz: Ich sage nur bei Jobs zu, auf die ich Lust habe oder die ich interessant finde. Am liebsten Dinge, die ich noch nie gemacht habe, ich bin da ein sehr neugieriges Kerlchen. Buch- oder Album-Cover mache ich sehr gern. Zu den kreativ befriedigendsten Arbeiten gehrt meist das Film-Design: Character und Production-Design, Script Analyzing, Planning Board etc.

CRS: Gbe es fr dich so etwas wie einen Traumauftrag? Wenn ja, was knnte das fr dich sein?

Timo Wuerz: Der nchste :o)

CRS: Was wrdest du auf keinen Fall machen?

Timo Wuerz: Damit bin ich mittlerweile sehr vorsichtig. Denn schon des fteren gab es Themen, die mich ab-so-lut nicht begeistern. Es kam eine Mglichkeit aus genau dieser Ecke, ich sagte zu, weil es dennoch einen interessanten Aspekt hatte und ich hatte den Spass meines Lebens. Und so gehts mir fters. Ich hr mir also erstmal alles an.
 Interview mit Timo Wrz
CRS: Du bist auf vielen Comic-Veranstaltungen prsent. Wie wichtig ist fr dich der Kontakt zu den Fans?

Timo Wuerz: Es ist toll, den Leuten zu begegnen, denen meine Arbeit etwas sagt. Und wenn ich ihnen durch ne Signatur, eine Skizze und ne Unterhaltung eine Freude machen kann (und damit mir selbst), wre es schade, es nicht zu tun. Es ist kein Opfer fr mich. Auch dies mache ich nur, weil ich Freude daran habe. Und auf diesem Weg etwas von meiner Freude zurckgeben kann. Ausserdem ermglichen genau diese Menschen mir, das weiterhin zu tun, was ich liebe.


CRS: Ein Besucher deiner Signierstunde hat dich so erlebt: Timo hat auf der Buchmesse eine sensationelle Signierstunde abgeliefert, die durchaus Performance Charakter hatte

Timo Wuerz: Vielen Dank. Es war noch nie mein Ding, still dazusitzen mit dem Kopf ein paar Zentimeter ber dem Papier und langsam Linien zu ziehen. Das passt nicht zu mir. Da muss Action rein. RocknRoooll! Und ich muss auch die Leute, die weiter hinten in der Schlange stehen mit dem unterhalten, was ich da vorne tue. Nicht, dass denen langweilig wird. In Schlangen stehen ist ja an fr sich schon langweilig genug.
Und wenn ich meinen Platz verlasse, sieht man meist genau, dass ich da war: in nem weiten Umkreis Farbkleckse, kaputte Pinsel und Stifte. Mindestens.
Und ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Infos ber mich und meine Arbeit einige Leute haben :o)
Timo Wrz
CRS: Dein neustes Werk, wiederum mit deinem Cousin Niki Kopp, heit Isi - Auch Engel haben ihre Dmonen". Dabei geht es um einen rothaarigen weiblichen Teenager, der in einer weien Welt voll engelsgleicher Wesen lebt. Nicht nur wegen ihres Aussehens eckt sie dort stndig an. Sie kritzelt auerdem aus Protest gegen ihr Umfeld die Wnde ihres Zimmers voll und wird in der Nacht von Albtrumen geplagt. Das gilt in der Engelstadt als Krankheit, von der man Isi zu heilen versucht. Als sie in ihrer Traumwelt nicht nur einer neuen Freundin, sondern auch ihrer groen Liebe begegnet, setzt sie alle Hebel in Bewegung, um dorthin zu gelangen. Eine spannende Jagd beginnt. Ich hatte etwas Schwierigkeiten, was die Geschichte genau aussagen soll: Flucht vor Unterdrckung? Aufbegehren gegen Bevormundung? Was wollten Niki und du als Botschaft rberbringen?
 Interview mit Timo Wrz
Timo Wuerz: Passt doch ;o) Ist schon ne klassische Aussenseiter-Geschichte, fr unsere Verhltnisse sogar sehr klassisch und geradlinig erzhlt.
Es ist eine Geschichte. Was jeder daraus macht oder ziehen kann, liegt an ihm. Das wrden wir nie jemandem vorschreiben. Solang man sich zuallererst mal unterhalten fhlt

CRS: Wie ist die Idee zu ISI entstanden?

Timo Wuerz: Ausnahmsweise kam die Idee aufgrund einer Skizze des Mdels, aus der dann Isi wurde. Sowohl Nik als auch Lappan gefiel der Charakter sofort.

CRS: Der Band ist ja son bisschen dazwischen: Kein richtiger Comic, aber auch nicht unbedingt ein Bilderbuch mit begleitenden Texten. Wie wrdest du das Werk einordnen?

Timo Wuerz: Das berlass ich anderen. Es ist, was es ist. Es geht darum, die Geschichte zu erzhlen. Ob mit Sprechblasen oder ohne, mit traditionellen Panels oder ohne.

CRS: Wie war dein Arbeitsablauf bei der Entstehung von ISI?

Timo Wuerz: Originale gibt es diesmal nur als Tuschezeichnungen. Alles andere entstand digital. War fr mich mal wieder was Neues und Spannendes. Ich hatte wirklich viel Spass dabei. Und wir mussten mal wieder recht schnell arbeiten, da der Verffentlichungstermin schon recht frh war. So hatten wir knappe sechs Wochen fr das ganze Buch. Was uns aber sehr recht war, denn so knnen wir sehr konzentriert auf den Punkt arbeiten.
 Interview mit Timo Wrz
CRS. Welche Zielgruppe hat in Frankfurt auf ISI reagiert?

Timo Wuerz: Ausser den Punk- und Gothic-Mdels, wie mans erwarten wrde, auch viele andern. Ich bin ja bekannt dafr, fters mal stilistische Haken zu schlagen.
Anscheinend gefllts vielen, die mit meinem ganz realistischen Illustrationsstil nicht so viel anfangen knnen. Sieht trotz alledem wie alles, was ich so mache, doch sehr nach mir aus :o)

CRS: Was knnen die Comic-Fans in Zukunft von dir erwarten? Sind schon neue Projekte angedacht?

Timo Wuerz: Einige. Teilweise auch schon sehr konkret. Etwas Geduld noch bitte. Updates gibts natrlich auf www.timowuerz.com

Nach ein paar Jahren Pause in Sachen Comics haben Nik und ich wieder verstrkt Lust darauf. Manchmal braucht man eben etwas Abstand.
Davon abgesehen erscheinen fast jeden Monat Bcher, die ich illustriert habe und die ja oft stilistisch nicht weit von meinen Comic-Arbeiten entfernt sind. Nur sie erscheinen meist nicht bei den Verlagen, die Comic-Interessierte und Schreiber automatisch im Blick haben *hint, hint*
Ansonsten arbeite ich eben an unzhligen anderen Projekten. Ich bin produktiver denn je.
Leider kann ich das meiste von meinen Film-Designs (noch) nicht verffentlichen, da die Projekte noch in Arbeit sind.

CRS: Hat sich deine Ttigkeit im Bereich Autodesign auch auf die Optik deines Autos ausgewirkt?

Timo Wuerz: Meiner eigenen? Gut, ich geb zu, dass ich die Dinger bekleben lasse nach eigenen Designs :o)
 Interview mit Timo Wrz
CRS: Fr wen sind die sehr gelungenen Animal-Kickers entstanden? In welchem Zusammenhang entstand der Auftrag?

Timo Wuerz: Das war ein sehr ambitioniertes und wunderschnes Filmprojekt, zu dem ich hinzugezogen wurde und das leider an zu vielen Egos scheiterte, wie so oft in dieser Branche. Jedoch die Arbeit daran war toll und mit vielen der Leute, die ich dabei kennenlernte, arbeite ich noch heute regelmssig. Wunderbare Menschen, die auch schon mehr Oscars haben als ichalso berhaupt welche ;o)

CRS: Optische Highlights sind auch deine Indoorpoolillus! Machst du sowohl Entwrfe als auch Ausfhrung?
Timo Wrz
Timo Wuerz: Bei der Ausfhrung bin ich meist dabei schon allein aus Interesse an Neuem. Doch das ist natrlich in erster Linie dann denen berlassen, die sich da viel besser auskennen. Die Schnittstelle zwischen Design und Umsetzung find ich aber sehr spannend, auch etwa beim Themenpark-Design. Muss nunmal alles umsetzbar sein, was ich entwerfe. Dann irgendwann einen Entwurf realisiert zu sehen, kickt mich immer noch jedes einzelne Mal!

CRS: Wo wrdest du dich schwerpunktmig einordnen? Knstler? Grafiker? Comiczeichner? Designer? Oder von allem etwas?

Timo Wuerz: ndert sich jeden Tag. Knstler, Unternehmer nenn wie Dus willst. Ich habe schon lange keine Berufsbezeichnung oder Schublade mehr und mach mir da auch berhaupt keine Gedanken drber. Ausser wenn ich gefragt werde, was ich denn so mache. Dann wirds schwer, haha.
Timo Wrz

CRS: Was machst du, wenn du mal gerade nicht auf Ausstellungen und Comic-Veranstaltungen bist, Termine wahrnehmen musst oder an einem Auftrag arbeitest?
Also rein Freizeitmig .?

Timo Wuerz: Wie heissts so schn: wer das tut, was er liebt, muss nie wieder arbeiten. So gehts mir auch: ich hab viel zu viel Spass beim arbeiten als es so zu bezeichnen. Und das Zeichnen ist so sehr ein Teil von mir, dass ich nicht trennen kann zwischen Arbeit und Freizeit, Job und Privatleben.
Doch Sport, Kino, Konzerten und Reisen bin ich nicht abgeneigt allein im Monat September diesen Jahres waren es 12 Lnder, 35 000 km und 20 Flge. Also langweilig wirds mir nicht.

CRS: Vielen Dank fr die Antworten!

Timo Wuerz: Immer wieder gern. 6 H} e g1@D I - ȿ /ALPLACEHOLDER69PH/el@A B] @ != d N = a` ,43 L |,3 = ^` 33 $O 83 &= 9X ؇g@<O O O N \73 $73 63 63 |63 D63 * L&= D!= a & gPNphpBB2-viewforum-f-5.html0@[` a ,XL^ e T_ O expandediewp@ title="Alle bei uns besprochenen DVDs alphabetisch sortiert"A@* x" ,XL^ e t  13 expanded P e He > title="Alle bei uns besprochenen DVDs alphabetisch sortiert"AU Ƚ ,XL^ xe [ t L' expanded* P@p;/ ' *t[be W{ ' $73 targetesproh([` ^ v t|||(y{ Cj  R-Z[` 8e 0[` Pe H [` Pe   xg? title="Hier werden die Antworten auf Gewinnspiele archivierPPe e > title="Alle bei uns besprochenen DVDs alphabetisch sortiert8e He ( (e S{ [` e text@8 e e #`e $7 |63 d&, 5', 8( e e (La V V tQ !u (>gF )che |& LB/ A/ title3  @@iyXq U . / 63 1h. . S #g`s . 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Der damalige Stern-Ressortleiter Humor&Satire, Kortmann, suchte Cartoonisten, ich habe mich mit einigen ausgedachten Witzen bei ihm vorgestellt und konnte dann fr den "stern" arbeiten. br / br / CRS: Wie entstand die Idee, grundstzlich sehr klassische Landschaftsgemlde mit Cartoongags zu verbinden? br / br / Marunde: Ich habe gern gemalt, auch Landschaften, und war zudem ausgebildeter lllustrator. "Brigitte" suchte jemanden, der ganzseitige Cartoons in Farbe zeichnen knnte, und fragte Kortmann, der mich dann vermittelte. br / br / br / CRS: Die Cartoons sehen sehr aufwendig aus. Wie viel Zeit bentigen Sie, um einen Gag umzusetzen? br / br / Marunde: Ich schaffe nicht mehr als einen wchentlich, die reine Zeichenzeit betrgt etwa 25-30 Stunden. Weil ich gern male, macht es nichts, im Gegenteil. Allerdings wrde ich auch ab und zu gern einen grafisch einfachen Cartoon zeichnen, dies ist allerdings mit den Erwartungen des Publikums nicht kompatibel. br / br / br / CRS: Wie setzten Sie die Cartoons technisch um? Wird alles ausschlielich gemalt bzw. gezeichnet? br / br / Marunde: 1/3 Aquarell, 1/3 l auf Leinwand, 1/3 in Digital-Pixel-Technik. Aber egal in welcher Technik, gezeichnet wird alles in jedem Fall. br / br / br / CRS: Wie entstehen die Inspirationen zu den Cartoons? Viele Themen sind ja alle sozusagen "aus dem Leben": Die technikverseuchten Teenies, die anstachelnde Ehefrau, der prollige Fuballfan, Urlaub, Umwelt etc. Aber auch die vielen sehr bergewichtigen Protagonisten fallen ins Auge ... br / br / Marunde: Ich lebe auf dem Land in einer groen Familie mit Kinder zwischen 8 und 20, engagiere mich politisch, in der Elternvertretung der Schule und in der Feuerwehr. Das erdet mich. Beruflich erlebe ich mit stdtischen Medien- und Kunstmenschen viele vllig andere Welten. Dieser Gegensatz ist, vermute ich, eine Quelle der Inspiration. Aber auch Zeitungen und Fernsehen. Die Hrzu hat eine sehr groe und breit gestreute Leserschaft: ich mchte gern alle unterhalten. br / br / img src="images/marunde_bsp2.jpg" hspace="4" alt="Marunde Interview" br / CRS: Gerne benutzen Sie Tiere, um menschliche Probleme kritisch oder ironisch zu thematisieren... br / br / Marunde: Das Fabelprinzip habe ich nicht erfunden, aber ich nutze es, um eine Distanz zu schaffen zwischen den Leser(inne)n und dem dargestellten Thema. Wenn es nur um bestimmte Handlungsweisen geht, nicht um einen bestimmten Personenkreis, ist die Fabel sehr geeignet. br / br / br / CRS: Mgen Sie Schweine :-))) ? Diese sind immer wieder Protagonisten in den Cartoons ... br / br / Marunde: Ja. Auf die Idee, Schweine verstrkt einzusetzen, hat mich mein Publikum gebracht, das immer wieder Schweine in ihre Bcher gezeichnet haben wollte. Fr eine neue Serie habe ich dann Schweine als Hauptfiguren genommen: "Neues aus Schweinhausen" wurde ein voller Erfolg. br / br / img src="images/marunde_bsp3.jpg" align="right" hspace="4" alt="Marunde Interview" br / CRS: Viele (Elb-) Flusslandschaften, Fachwerkbauten und idyllische Hfe spiegeln Ihre heimische Umgebung in den Cartoons. Ausdruck Ihrer Verbundenheit mit dem Wendland und Umgebung? br / br / Marunde: Ja, aber nicht nur. Meine Liebe zur Landschaft erstreckt sich auf ganz Norddeutschland (und Skandinavien). br / br / br / CRS: Ihre Ehefrau ist Malerin und Grafikerin. Gibt es da wechselseitige Vorschlge und Anregungen? br / br / Marunde: Nein, sie macht vorrangig Skulpturen, riesenformatige Bilder und Bhnenbilder. Das ist ein vllig anderes Metier. br / br / br / CRS: Welche weiteren Bnde sind von Ihnen aktuell erhltlich? Wo sind Ihre Cartoons aktuell berall zu entdecken? br / br / Marunde: Aktuell sind noch die Bnde "Landleben" und "Expeditionen in die Provinz" zu erhalten. Von Bilder aus der Heimat sind noch Restexemplare vorhanden. (Alles ber Lappan). br / Die Cartoons erscheinen in: Hrzu, Eulenspiegel, spectrum (sterreich), manchmal auch in den Nrnberger Nachrichten. br / br / CRS: Woran arbeiten Sie aktuell? br / br / Marunde: Am nchsten Cartoon... :-) br / br / CRS: Vielen Dank fr das Interview! br / br / br / (c) der Abbildungen Lappan & Marundel) Geld zu verdienen?

Ulf: Hin und wieder passiert dies sogar. Prinzipiell bin ich aber darauf eingestellt die Brtchen fr meine Familie anderweitig zu verdienen. Doch man kann nie wissen.

CRS: Wer ist fr Dich derzeit einer der Besten Comic-Blog-Zeichner im Netz? (National wie international)

Ulf: Wenn man alle Comic-Blog-Zeichner, die ich mag, zusammennhen wrde, htten wir ein gestepptes Monstrum, aber auch eine Annherung an die Antwort auf Deine Frage.

CRS: Wie wrdest Du Deinen Zeichnstil bezeichnen.

Ulf: Als choreographierte Krakelei.

Flausen

CRS: Was wnschst Du Dir eigentlich von Deinen Lesern? Mehr Kommentare, Verbesserungsvorschlge oder Lobeshymnen ohne Ende (verbunden mit Geldgeschenken)?

Ulf: Versteckte subtile Spuren im Wald des Lebens zum Entdecken.

Flausen

CRS: Beeinflusst das Lebensgefhl der Stadt, in der Du wohnst und arbeitest etwas Deine Geschichten?

Ulf: Eher nicht. Zu mindest bin ich kein Klassiker und bearbeite auch keine Stoffe in dieser Richtung ;) .

Flausen

CRS: Wo siehst Du gerade die umtriebigere Comic-Zeichner Szene?

Ulf: Natrlich gibt es die gewissen Zentren, aber da ich hier in dieser Klassikerkleinstadt festsitze, kann ich keine Aussagen zu etwaigen Umtriebigkeiten machen.

CRS: Gibt es etwas, was Du sofort ndern wrdest, wenn Du es nur knntest?

Ulf: Ja, da gibt es etwas. Leider kann ich es nicht ndern, weshalb ich mir verbiete weiter darber nachzudenken.

CRS: Welche Geschichte von Dir sollte man als "Flausen"-Anfnger als erstes lesen.

Ulf: Zum einjhrigen Jubilum meines Blogs habe ich den Strip "Realdysfunktion" gezeichnet. Der beschreibt die Funktionsweise meiner Comics ganz gut.

Flausen

CRS: Wrdest Du eigentlich lieber viiiel politischer zeichnen?

Ulf: Das erledigt Hoi Polloi schon exzellent randalierend im tglichen Bedarf. Dem habe ich nichts hinzuzufgen.

CRS: Und wie hltst Du es mit den Sexuellen Anspielungen in Deinen Geschichten?

Ulf: Wie heit es so schn in einem Lied von Rainald Grebe: "Sex ist total berbewertet!" ;)

Flausen

CRS: Wo kann man Dich als Fan eigentlich wieder einmal persnlich treffen und evtl. eine Signatur und Zeichnung in einem (gekauften) Flausen-Buch bekommen.

Ulf: Wenn nichts dazwischen kommt werde ich mich wohl auf dem Comicfest Mnchen im nchsten Jahr herumtreiben. Auerdem spiele ich mit dem Gedanken pfel, Nsse, Fink und Star im Dezember in Hamburg zu besuchen. Bcher bestellen kann man aber auch direkt per Mail bei mir. Eine Signatur gibt es dann sowieso dazu.

CRS: Kann ich auch ein Original von Dir bekommen, bestellen oder kuflich erwerben?

Ulf: Wenn der Kufer mit den Spuren von zeichnerischen Unzulnglichkeiten wie Blaustiftvorzeichnungen, Tip-Ex-Korrekturen und Abweichungen zur digitalen Nachbearbeitung leben kann, ist das durchaus denkbar und auch schon geschehen.

CRS: Sammelst Du selber eigentlich auch Comics und lsst Dir kleine Zeichnungen reinzeichnen?

Ulf: Wenn mein Geldbeutel es zulsst kaufe ich mir Comics meines Interesses. Als Sammeln wrde ich es nicht bezeichnen. Wenn es sich ergibt nehme ich auch eine Zeichnung, aber darauf fixiert bin ich nicht.

CRS: Kann man Dich auch fr Illustratoren-Jobs mieten?

Ulf: Ja.

CRS: Was wirst Du Deiner Meinung nach in 10 Jahren machen?

Ulf: Ich hoffe das Richtige.

CRS: Was wirst Du wohl in 10 Minuten machen?

Ulf: Ich befrchte das Falsche.

CRS: Noch ein paar berhmte letzte Worte?

Ulf: "Ist es denn alles, wenn es aufhrt, zu sagen es muss ja gehen und keiner mehr fragt und dem zu folgen, ist es dann nicht schon zu spt ohne zu fragen?"

Flausen

CRS: Ulf, vielen Dank fr das Gesprch!

Ulf: Biddeschn.

Flausenmit IM g Genehmigung des Lappan Verl!R4 gFernandez de.u'+ te thist!te 8te pnmodsetvar!te Xte tabindexte 0(8te pte "yH(Xte te  />`(pte te this(!te te GetOutputModete te output)te ue _PNH_RETURNOUTPUTdu(te ue this=!ue 8ue fieldnameue Pue output8ue 7e output7e ue =ihue ue T)J+ tue ' MM9Mܨ =dMsskeue ve sizeue ve maxsize!ve 8ve accesskeygPve Pve ayh!8ve pve fieldname!Pve ve type="file"pve ve this!ve ve tabindex8ve ve output)ve we pnvarprepfordisplay(ve we " />ve we 8we maxsize we Pwe output 8we hwe Pze @ze this!(ze :( GetOutputMode!84U H !Comic Radio Show: Wuten Sie, dass sie auf einer Trading Card sind?
John Bolton: Ja, das wute ich. Aber ich finde diese Trading Cards ein wenig seltsam gemacht, so dass ich auf Tagungen nicht erkannt werde.
CRS: Haben Sie je davon getrumt, auf einer Trading Card abgebildet zu werden?
JB: Nein, das ist etwas, worber ich mir eigentlich nie Gedanken gemacht habe. Ich bin immer wieder berrascht und fasziniert, dass so viele Dinge in dieser Industrie passieren. Es ist fast so, als wre man ein Rockstar. Man wird auf der Strae erkannt und seine Fotos regelmig irgendwo verffentlicht. Als ich eine Signierstunde in Bologna hatte ist mir was berraschendes passiert: Wir waren auf dem Weg zu dem Laden und waren eine halbe Stunde zu frh dran. Zwei Leute kamen auf uns zu und einer erkannte mich. Sie waren fnf Stunden mit dem Zug aus Neapel gefahren nur um mich zu treffen. Aber sie muten ihren letzten Zug zurck erreichen und so habe ich mitten auf der Strae ein paar Zeichnungen fr sie gemacht. In solchen Momenten fhlt man, dass man berhmt ist.
CRS: Ist dies ein gutes Gefhl?
JB: Ich bin immer wieder berrascht. Als Knstler arbeite ich grtenteils in einer Art Vakuum. Als ich in London arbeitete hatte ich z.B. Kontakt den Lektoren. In Amerika geht alles in die Post. Ich treffe die Leute, mit denen ich arbeite gar nicht. Das ist das eine Extrem und das andere ist der hohe Bekanntheitsgrad.Batman - Manbat
CRS: Wie lange haben sie z.B. an Manbat
gearbeitet?
JB: Jeder dachte wohl, dass ich viel lnger daran gearbeitet habe als es in Wirklichkeit der Fall war. Als ich das Projekt annahm hatte ich bereits bei zwei weiteren Projekten zugesagt, die jederzeit beginnen konnten: Einerseits zusammen mit Sam Raimi eine Comic-Adaption von "Armee der Finsternis", andererseits eine Buchillustration zusammen mit Chris Clairborne. Ich begann also Manbat und zeichnete 15 Seiten. Dann machte ich weiter mit 75 Seiten fr eine andere Geschichte, komplett gemalt [und nicht gezeichnet. Die Red.], und 40 Bilder fr das Buch. Erst dann setzte ich die Arbeit an Manbat fort. Es gab also eine groe Lcke dazwischen und die Leute fragten sich was los war. Das war aber eine Ausnahme. 150 Seiten vollstndig ausgearbeitete Seiten waren schon eine enorme Aufgabe.
CRS: Fllt es Ihnen leicht Comics zu malen?
JB: Ich nehme nur die Auftrge an, die ich mchte. Wenn man fr sechs, sieben Monate an so einer Aufgabe sitzt geht man eine Verpflichtung ein. Man will den Enthusiasmus und die Professionalitt von der ersten bis zur letzten Minute beibehalten. Man geht eine Verpflichtung ein, mit der sehr viel verbunden ist. Ich treffe den Texter und wir reden ber das, was wir machen. Es ist fr mich sehr wichtig, dass das, was ich mache von Dauer ist. Geld ist nicht wichtig. Zitieren sie mich nicht (lacht). Auch wenn ich fast nichts fr eine Arbeit bekomme stecke ich doch dieselbe Energie hinein. Ich habe eine paar VAMPIRE NUDES fr Glamour International gemacht und dafr kaum etwas bekommen. Dafr konnte ich es drei Jahre spter in verschiedenen Projekten wieder verwenden. Man mu alles mit der richtigen Mentalitt angehen und versuchen Qualitt zu produzieren.

CRS: Wie sieht ihre Mentalitt aus? Fhlen Sie sich wie ein Knstler oder wie ein Comic-Knstler? Gibt es da einen Unterschied?
Bolton by Bischoff

JB: Ich bin ein Knstler, der gerne Geschichten erzhlt. Und darum male ich und darum ist meine Arbeit sehr persnlich. Aber man mu es tun wollen.
CRS: Was halten Sie von der Comic-Industrie? Wie hat man in Amerika auf Manbat reagiert, ein komplett gemalter Comic eines sehr populren Themas?
JB: Manbat wurde sehr gut angenommen. Es wurde ber 100.000 mal verkauft. Und das an einem Punkt in an dem die Industrie in eine Krise rutschte. Es gab einen starken Einflu fr all die Comics, die auf einem sehr knstlichem Level gemacht wurden, ein bichen Silber hier, ein wenig Platin dort und das alles in demselben Comic. Als MANBAT dann schlielich heraus kam, zu einem Zeitpunkt, als die Industrie immer noch ihre Probleme hatte, wurden ber 100,000 verkauft. Das war sehr bemerkenswert, vor allem wenn man den Verkaufspreis bedenkt.
CRS: Meinen Sie, dass eine Entwicklung zu dieser aufwendigen Art
von Comics gibt, wie z.B. Bei Alex Ross "Marvels" oder "Kingdome
Come
"? Mit dieser hohen Qualitt in Zeichnungen UND Geschichte?
JB: Ja, aber nicht jeder, der einen Pinsel in die Hand nimmt, kann zeichnen, das ist die andere Seite. Es ist sehr wichtig die Integritt zu bewahren. Alex Ross kann malen, kein Zweifel, aber man kann nicht gemalte Comics um ihrer selbst willen produzieren. Dann tut man es aus den falschen Grnden. Als ich begann in Amerika zu arbeiten gab es nur zwei Firmen die vollstndig gemalte Arbeiten verffentlichten: Die eine war Heavy Metal, die andere Epic Illustrated. Epic versuchte es mit der europischen Richtung, die es europischen Zeichnern erlaubte einfach zu zeichnen.
CRS: Wie z.B. bei Marvel UK
JB: Das war etwas spter. An dem Punkt, von dem ich rede, ca. 1981/82 so um den Dreh, gab es sehr wenige Verlage fr komplett gemalte Arbeiten. Aber es wuchs sehr schnell. Es gab John J. Muth mit Moon Shadow und einige mehr. Aber fr mich mu es einen guten Grund geben, damit ich mich hinsetze und einen Comic male. Um es von allem anderen, das erhltlich ist, abzuheben.

CRS: Ich nehme an, dass Sie von der Comic-Kunst gut leben.- Aber knnten sie nicht mehr verdienen, wenn sie nur einzelne Gemlde machen wrden?
JB: Sicher, falls das mein einziger Grund wre, in der Industrie ttig zu sein. Aber ich mchte Geschichten erzhlen.Mens Insana
CRS: Welche Art Geschichten?
JB: Solche die sich unterscheiden. Meine aktuelle Geschichte ist MENS INSANA; darin geht es um einen Typen, der auf der "Verrckten Ebene" lebt. Das unterscheidet sich enorm von MANBAT, was wiederum sehr anders ist als BLACK DRAGON oder MARAUDER. Alles was ich mache soll anders sein.
CRS: Was wird denn Ihr nchstes Projekt sein?
JB: MENS INSANA ist beendet. Zur Zeit arbeite ich an drei Graphic Novels und ich jongliere ein wenig damit. Mal sehen welches davon zuerst fertig wird. So arbeite ich: Ich versuche Projekte so weit im Voraus fest zu legen wie mglich, so dass ich in meinem Kopf bereits einen bestimmten Stil mit der Geschichte und dem Comic assoziieren kann. So wird mein nchstes Projekt einen anderen Stil haben, das danach htte wieder einen neuen und so weiter.
CRS: Machen Sie dies, damit Sie sich weiter entwickeln oder um immer wieder etwas neues auszuprobieren?
JB: Beides. In vielerlei Hinsicht sind es die Leute, mit denen man arbeitet und die Geschichte, die man zu erzhlen hat. Mit MENS konnte ich nicht in der klassischen Art und Weise an das Thema heran gehe; es ist ziemlich abgedreht, fast so was wie Slapstick, mit einem hohen, witzigen Tempo. Also mu die Illustration das auch widerspiegeln. Sonst wirkt alles zu schwehrfllig. Es mu ein Gleichgewicht existieren. Man mu als Team arbeiten. So arbeite ich also: Ich packe einen Stil beiseite, katalogisiere ihn fr eine bestimmte Geschichte, weil es wichtig ist, dass beides zusammen arbeitet.Markus und J. Bolton
CRS: Vielen Dank fr das Interview.
JB: Gern geschehen.
Das Interview wurde gefhrt von mg, Bilder von Frank Bischoff, bersetzt von svl.
Weiterfhrende Links:
Mehr ber John
Bolton
.
Rezension "Batman
- Manbat
".
Wir bedanken uns beim Mnchner Comicfest fr die Interview-Mglichkeit.yr gace="4" alt="Der Rote Korsar" 9@6 ؆gldungen: Kult Editionen, Dargaud Editeur! `b 0u 

Oli Hilbring: Ein ideales Geschenk von Frauen an ihre "Baumarkt verrckten Ehemnner"


Schatz, ich bin im Baumarkt!Schatz, ich bin im Baumarkt! hrt man immer wieder dann, wenn mal wieder ein neues Projekt ansteht. Laut Statistik gibt es in Deutschland ber 13 Millionen begeisterte Heimwerker. Bei wie vielen Ehepartnern dies zum Nervenzusammenbruch fhrt ist nicht bekannt. Nur eins ist klar: Dieses Buch trifft den Nagel auf den Kopf!
Baumrkte gehren zu den kleinen Fluchten des Mannes. Kaum einer, dessen Herz nicht aufgeht, sobald er dieses Eldorado des Heimwerkers betritt. Da lockt die schimmernde Kettensge, Regale voller Dbel und Schrauben, die man eventuell Mal brauchen knnte, ganz abgesehen von den Fugen- und Silikonpasten in Modefarben und vielem mehr.
Ein Tag im Baumarkt kann auf den eifrigen Heimwerker wirken, wie ein Tag Wellness auf die daheimgebliebene Gattin.
Oli Hilbring hat mit seinen Cartoons und kleinen Texten ein unentbehrliches Handbuch fr Baumarktliebhaber zusammengetragen, ein Musthave, liebevoll, ironisch und fr jede schwielige Hand geeignet. Oli Hilbring lieferte mit Schatz, ich bin im Baumarkt sein sechstes Cartoon-Buch bei Lappan ab.
Die CRS ging der Buchidee auf den Grund und stellte Oli einige Fragen rund um sein neues Heimwerkerbuch. N 9uh 6_ xZf P6 ` /:Filmzitat:/i ,a Ai e ,D he Li e % bodytext@IPe آe 4+Oe i 8 \e catthemeoverridee Ae i ,s@9 e di $e 8 cattitleY< Ai Xe ,E 0e Di de e e comments 'Ae e +1pe Di e $e countere AXe أe ,A e ,i e de hometextY< Ae he - e >z te e informantuserloQk Xk 4+O0e ,e $k catthemeoverride{ `U k PAأe % )=be $i [. e notese e I% e 1Ee )ܯe p dfge(9vc ! ! 83 _pagebreakser_f8e f1 xe S&?\e ? ?&?? P&?e A B&?<A <&?te A .&? 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Arne Jysch: Nachdem ich mit einem Deutschafghanen gesprochen habe, der ziemlich radikale Ansichten zu dem Thema hatte, wie "Sofortiger Abzug der Nato" oder "Vorher war es eigentlich besser" ist mir aufgefallen, wie wenig man hier darber wei und dass es kaum Literatur oder Filme gibt, um mehr darber zu erfahren. Wenn man dann die Soldaten sieht, in sandfarbenen Uniformen in den afghanischen Bergen, im Guerilla-Krieg, fragt man sich schon: Was hat sich in der Bundeswehr eigentlich alles verndert durch die neue Weltlage nach dem 11. September 2001? Und was fr Konflikte gibt es, wenn die political correctness und der Organisationswillen der Deutschen auf diese fr uns chaotisch wirkende und schwer zu durchschauende Kultur und Stammesgesellschaft trifft.
Auerdem fand ich es sehr spannend, die Bundeswehr in einer Art Kriegs-Genre-Geschichte in exotischer Umgebung zu zeigen. So etwas hat es noch nicht gegeben und war mit der neuen, verfahrenen Situation nun mglich.

Ich habe 2009 angefangen, alles zu lesen, was ich zum Thema Bundeswehr in Afghanistan gefunden habe und mich, als ich gengend Grundwissen hatte, mit der Bundeswehr und der Journalistin Julia Weigelt in Verbindung gesetzt, um selbst Augenzeugenberichte und persnliche Fotos von Soldaten zu bekommen. Das hat dann mein eher klassisches Handlungsgerst um viele authentische Details angereichert.

Wave and Smile

CRS: Was ist Ihre Botschaft an die Leser?

Arne Jysch: Es ging mir nicht darum, eine konkrete Botschaft zu vermitteln, wie z.B. "Der Einsatz ist falsch" oder "Die armen Soldaten". Man bekommt die Chance, auf unterhaltsame Weise einen Einblick in die Welt und die Probleme der Bundeswehr in Afghanistan zu erhalten. Ich habe verschiedene radikale Ansichten auf die Figuren in der Geschichte verteilt und konnte so das Pro und Kontra der Situation ausspielen.


CRS: Was war die persnliche Motivation fr das Buch?

Arne Jysch: Ich habe mich bei der Arbeit immer selber als Leser gesehen. Was wrde mich interessieren? Wie htte ich gerne mehr ber die Situation erfahren? Ich habe immer gedacht, wenn ich jetzt nicht recherchiert htte und wenig wsste, was wren die Punkte, Kuriositten und erstaunlichen Dinge, die man erfahren knnte? Eingepackt in einer spannenden Geschichte


CRS: Warum haben Sie den Comic als Medium gewhlt?

Arne Jysch: Ich habe die Grundidee auch Filmproduktionen prsentiert, aber nur absagen erhalten. Da ich selbst Storyboardzeichner bin, und ich die Entwicklung zum serisen Comic, als "Graphic Novel" auch hierzulande beobachtet habe, kam mir der Gedanke, die Idee auch Comicverlagen vorzuschlagen. Schnell hat sich herausgestellt, dass die Graphic Novel das ideale Medium ist, weil, anders als beim Film, die bersetzung in die "Poesie der Zeichnung" etwas Spielraum fr die Fantasie des Lesers erlaubt und nicht ganz so brutal daherkommt. Aquarellierten Bleistiftskizzen verzeiht man vielleicht eher, wenn man mal ber die Strnge schlgt oder den falschen Ton in der Erzhlung trifft. Was bei dem heiklen Thema ganz gut ist.

Wave and Smile

CRS: Gibt es schon Planungen zu weiteren Comic-Projekten?

Arne Jysch: Ja, ich arbeite gerade an einem Berliner Krimi-Stoff, der in einer populren dramatischen und auergewhnlichen Epoche spielen soll. Mehr will ich noch nicht verraten.

CRS: Vielen Dank fr die Statements!



Wave and Smile
von Arne Jysch
Hardcover, 17,5 x 24,5 cm, farbig, 200 Seiten
Carlsen Comics, 24,90

Am Besten kauft man sich das Band beim Comichndler seines Vertrauens

...jedoch...
Wave and Smile kann man auch gerne hier kaufen.


Abbildungen: Carlsen Comics + AutorQ@. . 4+OYf l =+ L. catthemeoverridev lw Vh PA(v Z )=b Zf * K 4v notes XO $1. . 2012-06-22 00:00:00. Yf 0A6e j e /:Comic Radio Show:/i0f Hf S&?$! 6?&? 6;&?%! 8\&?T%! 8^&?%! 8B&?=8\&?%! 8^&?%! 8B=8=&?$! 8S&?t S 8&&?8c&?l%! :&? %! :I&?  :c  &! ;  ,&! ;I&?  ;c&?T&! <5d <7t&! <7&?&! <7&! <7&! <7&?&! <P&?&! <8&?<7>B&?<><|'! > >+opi8>;&?'! '! ?5?7&?(! ?7&?<(! ?7ampT(! ?7l(! ?P&?(! ?8&??7(! ?7&?(! ?7&?(! ?7&?(! ?A&?=?='! ?c&?(! @>&?@*] 8AP&?$)! BIx B5&?C7&?T)! CP&?)! C8&?CS&?<)! C&= CP&?")! DD&?#"DE&?#ED;&?#"D=&?$"DS&?!l)! D'%!#DP&?(,f ER&? )(Df ES&?&Ԗf EU&?'& f E&*')ES&?-f FS&?+df FU&?,+|f F'.,-FP&?1f GBase1<G=f J& <B>AJ*">{gJS&?CEADCL>="1M x/ 0/ Solu4c &?f &P&?|c 7B<7J*4KP&?/ N>N>O=OQb f columnf Ȁf color4!f f , Ȁf f columnf f color5!f 8f , f TUB f 88|G pf #2Pf \z |f f Danp8|G f #3f [z f Df enus8|G `/ #4f [z f |f <8`/ f #5f TH $f f 8`/ Pf #60f { \f f P8`/ p/ #7hf < [ f $f 8p/ / #8f ܩ{ ̑f \f 8/ f #9ؑf L [ f f html8/ 0f #:f l [ T91: ؆g$"name-$1-$2-$3-$4-$5-$6-$7-$8.html"8/ ؒf #<f [ f Pf L [ ̓f f /a><8(f f $6.h( (|G R "module-$1-$2.html"load)PZ uM #?ؓf [ f Df tion88f 0f #@f [ R ̓f gКf f print_rf f print_rf 8f var! f Xf dodb_mk!8f xf jl61FA32traceXf f pxf D9 varp!# țf s Ip/\Af f ,E f $ f #  comments0-9]{1,Ațf Hf +1 f < # Tf ԛf counterIf  ,A `f #  f hometextH! f f f Ȝf 0s!f f 4f /PNp!Ȝf f Interviews 2!f (f lf f @f 1nX!(f `f d ANP @f xf 0l_Fri!`f f f ؔ* xf p# 4ong>Das Comicmagazin fr die Zentralschweiz
Comic-Check ber die normale Pressemitteilung hinaus haben wir die Macher von Comic-Check gefragt, was den so hinter ihrem Projekt so steckt. Sie gaben uns bereitwillig Antwort. Interessant nicht nur fr (Zentral-)Schweizer!
f f 2909Ef f as Verzf Ƞf 36ert n!f f Comic-Checkn we9Ƞf f ' p|f : 3 D5 l@ cid!f @f Lf ! f `f gluebirne7.gift9@f (f #xf f t s T# rrtemplA  ءf )M[f   catidf ,Z daz Af @ + 5nf |  a Tf topicid  @  `f Hf Lf usst9(f f 'ɨm|`f l  f aids ei!Hf f f f f 359709f f '|s|Тf | daz ^ tid8 !f # T hp_s9# Hf ( Tb Tb  "@ (> !f hf tf PHf f 0hpBB2&9hf f ( f Q9 N9 ,A" timea6f Уf 7122!f f k AУf 0f )hf f A f f +Rp^pf h Z fK d funtextdocs/pnaIXf f 3f |G` 4n f s w.P>aidQsome**m x9 en it was taken over
by people who they could tell weren't interested in the material and just wanted
money. They felt hurt. It's like you see in a bad love movie. They say: "I don't
want to give my love to someone who's going to betray me." That's they way they
felt. So Gladstone could never regain the momentum. And since then that market
I was talking about that collectors investor cult is dying away and even the
superhero comic sales in America are down by more than seventy percent over
five years ago and they are wondering if they are going to be in the business
in another two or three months and of course that affects Gladstone. As much
as anybody they were hurt the most by some national distribution increase in
fees and once that happened at the beginning of this year they discontinued
the Disney comic books in America again. Gladstone's still in business but now
only printing $7-albums that are bought by collectors and subscribers. But again,
as it was about fifteen years ago to the general public there are no Disney
comic books in the United States, but to the general public they are not really
aware that there are any comic books because you see 'em only in the specialties
shops and not in every corner drugstore or newsstand like you do here in Germany.
So that's a difference, that Gladstone is unfortunately sinking away both because
of buying public the and the complete lack of support by the Disney company
to help them out.
CRS: What about starting a new series for Gladstone. Not Disney stories
but something new, maybe with some new experiences from here. Would something
like that help Gladstone?
DR: I wouldn't attempt that. Continue a career of selling comic books
in the United States. I don't think there's any point for that. They were lucky
if they survive another few years with these sales. As much as I hate that whole
outlook - that's the reason I stopped even looking at new comics about fifteen
years ago - if it was not for that sort of twisted mentality we probably wouldn't
have comic books at all in the United states. When I was a collector in the
early seventies the publishers were telling us that within five years they'd
be out of business cause there were so few collectors and buyers of comic books
in the United States that the national distribution system obviously was not
gonna work.
CRS: Do you think about moving to Europe where you have more fans?
DR: You mean live in Europe? I've already been working for Europe for
nine years.. I don't work for the United States. I work directly for Europe.
I wouldn't wanna move to Europe because I don't wanna pay those taxes. I'm a
typical American, we pay so few taxes and we're still whining about it. We only
pay a dollar a gallon for gas and we still cry. I like the culture over here
but I have too much stuff to move. I'd like to live someplace where they don't
have poison ivy but then I would miss the hummingbird. As I said I like the
culture and the variety. You see so many different types of architecture and
people and landscapes and everything, but I like living in America, as long
as I live out in the country and away from most of the other Americans. And
the taxes are high. Also I wouldn't want to be that famous all the time. It's
kind of nerve wracking.
CRS: Let's talk about Uncle
Scrooge
. What's the new story?
DR: I'm doing a story right now which is about the most famous
lost treasure in North America. It's called "The Lost Dutchman Mine". Have you
ever heard of that? Obviously not. I'm an American doing stories for Europe
but I have to do the stories as an American. I can't worry about what's gonna
make sense to an European because then I'd go crazy. So, "The Lost Dutchman
Mine" is the most famous treasure legend in America and I'm just gonna do this
story and see if I can get the Europeans interested. If I tell the story right and even if I make it all up I hope they'll be interested.
Don Rosa
CRS:
How long do you work at one story?
DR: I usually do the longer stories which are anywhere between
25 to 30 pages with an average half a page per day. If you count in research
and the writing and the penciling and the inking a 30 page story would take
me 60 work days. Most of my stories are 25 pages, so that's 50 work days, about
10 weeks. I work very slow because I take all that extra work of research for
all the authentic details even though probably 99 percent of the readers think
I'm making all those things up.
A good example: I did a story about the most famous treasure in South America
"Eldorado", which you heard of I'm sure, in opposite to "The Lost Dutchman Mine".
But that makes sense because "The Lost Dutchman Mine" is a legend from the 1890s
and "Eldorado" is actually the whole reason for people coming to America. So
my story tied in with Germany and known banking company from back in the 1500s.
I had to have Scrooge find a metal plaque at the bottom of the ocean from a
ship wreck left by an agent of this bank. It had to have some writing on it
that would lead him this treasure hunt but it had to be written not only in
authentic German text but it had to be written in authentic medieval German
language. I had to get in touch with some of the worlds experts in this in some
university in Germany. I told them what I needed the text to say and they send
me one version and a literal translation. I said, that's good but the literal
translation is a little different. I need it a little bit different. So we did
three versions and I verified the exact way it was written and that's now in
the comic. Nobody probably noticed that but it's fun to do. I just get a kick
out of it. It would be too difficult to explain each individual reader every
aspect. It probably seems foolish to put so much extra work in a comic that
the average reader never notices but there are a lot of frustrating things in
this job that I look forward to these individual joys that I can get out of
it. It's interesting.
CRS: But in the German versions of your albums there are explanations
about the stories and some of your extra work. Why don't you give some more
details?
DR: You have to remember that the German albums are not the
work I do. I do the weekly comic books that don't have texts and I do them for
five or ten different countries just for Egmont
and the German album is published several years later and is just one group
of readers who is going to see that text. When I'm doing texts for the German
album I tell them about it but I can't do it for everybody. It would be nice
if my stories would be printed in albums in more countries and if they'd give
me some text I could explain everything about the efforts that the people don't
know about. Then I could say: "Now they know!"
CRS: In the Barks Library there are additional texts like e.g.
letters. Would you care for something like that?
DR: I've had some trouble about letters in the last couple
of years and it bothers me. They need to get people's permission on both sides
before they print the letters. Letters are private correspondence and I don't
know if they've gotten permission of all those people either from Barks or the
people who wrote the letters. I don't like that. Letters to the editor is another
thing, those are public letters but letters to or from Barks, that's very private.
I wrote letters to Carl Barks back in the early seventies and they are not to
be printed, they are just for Carl Barks. Now I find out they might turn up
someplace, in some album and somebody's exposing that stuff. That's irritating.

Drawing for the CRS
CRS: So you hire some lawyers if it happens?
DR: No, not that sort of thing. It's just rude, it's just damn
rude.
CRS: So for the conclusion of the interview we'd like to ask
you for some "FAMOUS LAST WORDS". Some of the artists said to our readers: "Buy
my comics".
DR: I don't need to say that because whether they buy my comics
or not doesn't a difference. I don't get any extra money because I don't get
royalties. So whether my comics sell one or a trillion copies for me it's the
same paycheck.
I have a good idea for those words: From what I noticed going on around here
at this convention in contrast to a few years ago I tell the Europeans: "Think
for yourselves! Don't buy the American superhero comics! Buy what you know is
better than that. Don't be led by magazines and price guides to tell you what's
hot. Buy what's good.
"
CRS: Thank you for your time.

Interview by mg, pictures by aks.
The Interview took place on June 13th 1998 in Erlangen, Germany during the 8th
Internationales Comic-Salons

Thanks to the Ehapa-Verlag
for their cooperation."8th br / Internationales Comic-Salons/a br / Thanks to the a href="Article403.html"Ehapa-Verlag/a br / for their cooperation.viel schwerer. Wenn ich es heute probieren wrde, knnte ich es wohl nicht schafften.

CRS: Zum Schlu htten wir von Ihnen, wie von jedem anderen, den wir interviewt haben, eine Art abschlieendes Statement an unsere Leser.

TM:*. f scripto!f f $x as if xf scriptoI f x smarty_function_typetoolv80t und daY)J=f ćx x f II/SMlS =dMW8g8gl l < 4. 4 . $7w ,e

CRS: Vielen Dank fr das Interview, Mr. Moore.

TM: Es war mir ein Vergngen.

Das Interview wurde gefhrt und bersetzt von Stephan und die Bilder sind von Aleks.
Das Interview fand statt am 13. Juni 1998 im Rahmen des 8.
Internationalen Comic-Salons in Erlangen

Wir bedanken uns bei Tilsner-Verlag fr
die Interview-Mglichkeit.
Weitere Links:
Strangers in Paradise Band 5

Strangers
in Paradise Band 6

br / die Interview-Mglichkeit. br / Weitere Links: a href="Article815.html" br / Strangers in Paradise Band 5/a br / a href="Article816.html"Strangers br / in Paradise Band 6/a br / - R8g8guf jeden Fall in den Heften,
zunchst in Drakan, die Email-Adresse und Webadresse abdrucken, um die
Mglichkeit zu geben mit dem Verlag oder eben mit ARTFORCE Kontakt aufzunehmen.
Einfach um den Lesern und Fans ein Feedback-Forum zu bieten.
CRS: Bist du schon per Email erreichbar?
T: Natrlich hab ich meine Email-Adresse, aber die mchte ich
eigentlich nicht verffentlichen. Man kriegt mich ber Carlsen und
ber ARTFORCE drfte es eigentlich auch kein Problem sein... (Anmerkung
der Artforce-Redaktion: Wir haben ein Feedback-Formular eingerichtet, das wir
an Timo weiterleiten.)
CRS: Insofern schtzt du dich auch vor deinen Fans..
T (lacht): Ich schtze eigentlich nur meinen PC vor irgendwelchen
bekloppten Viren und zuviel Post bzw. Spam-Mails - obwohl ich mich natrlich
immer freue wenn ich meinen Rechner anmache und die vertraute Stimme hr
"Sie haben Post", aber wenns zuviel wird ist das auch nimer so schn.
N: ...ich hab hier meinen Comic fr dich eingescannt, wie gefllt
er dir...150 Megabyte...
T: Ja genau. Um sowas zu entgehen und auch um meinen Mailaccount fr
Niki freizuhalten, damit er Storyentwrfe mailen kann.
CRS: Was sollten Deine Fans ber Dich wissen? Mittlerweile seid
ihr ja beide aus der ewigen Newcomer-Ecke raus, habt ja viel gemacht, knnt
viel vorweisen. Seht ihr euch eigentlich nun selbst nicht mehr als ewige Talente,
sondern als einer der erfolgreichsten deutschen Comiczeichner bzw. -autor?
T: Wir haben ja in letzter Zeit nimmer soviel gemacht, was entsprechende
Resonanzen ausgelst htte. Ich merk aber bei Signierterminen schon,
dass sich da was verndert hat. Ich war beispielsweise letztes Jahr in
Luxemburg bei 'ner Convention. Da kannte mich eigentlich kein Schwein. Diesen
Sommer war das anders, da war richtig die Hlle los.
CRS: Welches Gefhl hast Du dabei? Jetzt endlich geschafft, oder
sowas in der Art?
T: Nein berhaupt nicht. Ich dachte ja auch vorher nicht: "Oh
wir sind die Newcomer..", wir machen halt unser Zeug und jetzt nach ner
kleinen Pause machen wir halt weiter und schaun mal was dabei rauskommt.
Noch'n BeispielCRS:
Was treibt euch um derzeit, abgesehen vom Comic schreiben bzw. zeichnen? Die
Arbeit? Die Krise im Kosovo? Interessiert ihr euch fr Politik?
N: Klar man kriegt das schon mit, nur was jetzt die Balkankrise angeht,
war bei mir privat soviel los, dass ich das Ganze nur eher nebenbei so mitbekommen
habe ohne mich da jetzt irgendwie reinzuhngen.
T: Natrlich, die ersten paar Tage hab ich schon bewusst mitbekommen,
aber letztendlich war es bei mir hnlich wie bei Niki - wir sind grad beide
gleichzeitig viel zu gut gelaunt, die letzten Wochen waren bei mir irgendwie
total turbulent und von daher kriegst du automatisch nimmer soviel drumrum mit.
Das fing mit der YOU-Messe in Dortmund an, ich war dann nochn par Tage in New
York, hatte Kontakt zu Lucasfilm, hab da was gemacht...
N: Ja, das treibt uns natrlich auch um zur Zeit. Ich hab heute
brigens die Karten gekauft fr den 19. August.
CRS: Also nicht Sonnenfinsternis, die ist ja am 11.8.
N: Genau - obwohl es cool gewesen wre, wenn sie die Premiere auf
die Sonnenfinsternis gelegt htten. Ich mein', jetzt wissen hoffentlich
alle wovon wir sprechen, oder?
CRS: Natrlich - 19. August, das wei doch jeder, "mge
die Macht mit Dir sein"!
T: ..und der Film ist so geil!
CRS: Genau, jeder der cool sein will, sagt mir "Hey, ich hab ihn
gesehn, und er is vllig scheie.." Es gibt da einen Verleger
in Mnchen, der ihn schon gesehen hat und ihn scheie fand..
T: Auf dessen Meinung wrd ich ohnehin keinen Pfifferling geben.
Ich hab meine New York-Reise so gelegt, das ich den Film anschauen konnte, hatte
natrlich auch die ganzen Bedenken vorher und bin rein "mal gucken
was kommt..". Er fngt relativ schwach an, das stimmt schon, aber
zum Schlu hat mein Genick geschmerzt, weil ich vor lauter Faszination
zweieinhalb Stunden nicht auf meine Haltung geachtet habe.
Naja, der schlappohrige Jar-Jar-Binks is' berflssig. Das ist so'n
Walt Disney Slapstick-Sidekick - aber insgesamt fand ich den Film absolut grandios,
wirklich! Bin vllig begeistert! Finde berhaupt nicht, dass er schlechter
ist als die bisherigen Star Wars Filme - auch die Story find ich sehr sehr gut,
sehr einfach wie immer , aber sehr gut! Also ich bin wie gesagt begeistert,
von der Originalfasung zumindest...

CRS: Niki, wie sieht's mit dir aus...
Timo unterbricht: "Wipe them out, all of them"
CRS: ...du bist jetzt neidisch auf Timo, oder?
N: Nein, ich bin nicht neidisch. Ich hab gefreut, das er mit Lego-Figuren
aus New York mitgebracht hat. Darth Maul als Lego Figur!
T: Ich bin zu FAO Schwartz gegangen in New York, die hatten das 2 x 4
m groe StarWars-Logo ber der Tre. Ne Freundin von mir sagte, als sie mich mit den Tten davor sah: "Oh, you went berserk.."
(Gelchter). Ich habe irgendwie jedes Buch und jedes Spielzeug dort gekauft.
Ein Freund von mir war noch dabei und der hatte riesige leere Koffer mit...
CRS: Ja aber das Zeug gibts ja inzwischen auch hier, oder?
T: Aber nicht so billig und es gibt drben Zeug, das es hier nicht
gibt.
N: Von Lego gibts keine Figuren bei uns aus Episode 1...
T: ..und die Figuren sind drben halt erheblich billiger!
N: Aber bei Ebay Deutschland kann man mittlerweile relativ gnstig
welche ersteigern.
Drakan DracheCRS:
Du meinst unsern zweiten Sponsor. ;-)
N: Dann knnen wir hier ja gleich zu Ebay
linken

CRS: Dieses Interview wurde realisiert mit freundlicher Untersttzung
von Diebels Alt und Ebay.
N: Wo ist das Bier?
CRS: Nachher...
T: Apropos Star Wars: Im letzten Dezember hatte ich Gelegenheit, einige
Schauspieler der alten "Staffel" kenenzulernen. Hab den Darth Vader
jetzt schon ein paarmal getroffen - wutet ihr, das er Arthritis hat,
tragisch...
CRS: Deswegen keucht er auch so, oder?
T: Vermutlich... und ich hab Boba Fett kennengelernt, das war klasse.
Das war wirklich einer der Hhepunkte.
CRS: Und du hast berlebt?
T: Ich habe berlebt.
N: Es war ja auch kein Kopfgeld auf dich ausgesetzt.
CRS: Und du machst dann die Fanpage ber Boba...
T: Nee bloss nicht - ich glaube da gibt's genug andere.
CRS: Knntet ihr euch eigentlich vorstellen in New York mal zu leben?
Niki?
N: Ich hab das relativ konkret auch geplant..
CRS: Um da auch zu arbeiten?
N: Ich muss mal schauen, ob ich ne Zeitlang bei DC (DC Comics, Anm. der
Red.) arbeiten knnte, was auch gar nicht so unrealistisch ist, ber
die Carlsen Conection knnte das schon klappen.
CRS: Wie macht man sowas - als Tipp fr alle interessierten Jung-Autoren...
N: Zum Beispiel ein Praktikum bei DC oder wie meinst das? Naja ich wrde
einfach mal hinschreiben, 'ne andere Methode wte ich jetzt auch
nicht. Das Problem ist halt, dass man als Deutscher nur 3 Monate dort bleiben
darf und dann auch kein Geld verdienen darf - das kriegt man sowieso nicht bei
einem Praktikum und da New York ziemlich teuer ist, ist das grte
Problem, dort irgendwie ber die Runden zu kommen.
T: Aber fr uns war das bislang kein Problem, weil die ja immer
zu uns kommen...
CRS: Zeigen dann die Amerikaner nur Interesse an den Zeichnungen oder
auch an den Stories?
T: Ganz zu Anfang war mal im Gesprch, dass wir fr DC 'ne
eigene Serie machen, aber wir sind hier auf keinen grnen Zweig gekommen...
dann war die Frage Batman zusammen zu machen, weil ich auf jeden Fall mit Niki
zusammen arbeiten wollte.
Das ist aber daran gescheitert, weil das US-System so funtioniert, dass ein
festangestellter Autor mit einem Freelancer-Zeichner zusammenarbeitet. Und da
ich beim ersten Engagement das System nicht umgehen kann, wird leider Niki nicht
meinen ersten Comic fr den US-Markt schreiben, aber ich werde dennoch
schauen, dass ich alles tu was ich kann, um ihn doch ins Spiel zu bringen. Ich
halt ihn fr den Besten.
CRS: Und du Niki, httest du schon eine Batman-Story in petto?
N: Ein Konzept habe ich schon...
CRS: Kann man die Idee schon verraten?
Oder ist es noch geheim?
T: Vermutlich noch nicht definitiv genug... wir sagen's euch dann, wenn'S
soweit ist.
CRS: Ich wills aber jetzt wissen...
T: Okay, nachher beim Diebels. (Wurde natrlich kein Alt-Bier,
schlielich sind wir hier in Mnchen... - aks
)
N: Das wird von der Thematik und vom Design her einiges mit dem XCT-Prequel
zu tun haben.
T: Stimmt eigentlich, ist mir noch gar nicht aufgefallen. Die ersten
Entwrfe, die ich an DC geschickt habe, basieren auf dieser Grundidee von
Niki.

CRS: Knnte man diese Entwrfe problemlos auf der Fanpage verwenden...?
T: Ich wei nicht ob man's knnte, wir werden es auf jeden
Fall nicht tun. Es wird nichts von Batman und auch nichts von Star Wars zu sehen
sein - obwohl ich bei beiden irgendwie die Pfoten drin hab.
CRS: Und warum? Um das Verhltnis zu den potentiellen Auftraggebern
nicht zu beeintrchtigen?
T: Zum einen aus Loyalittsgrnden, zum andern macht das ja
auch nur Sinn im Zusammenhang mit dem eigentlichen Projekt, also in Form von
Vorabentwrfen und Skizzen o.. Aber eben nur in Verbindung zum konkreten
Auftrag. Die Entwrfe von Drakan sind auch nur deshalb schon im Web, weil
der Comic fertig ist und auch erscheint. Die Batman und Star Wars-Sachen gebe
ich somit auch nicht raus - zudem hab ich bei Lucas ein Stillschweigeabkommen
unterzeichnen mssen.
CRS: Pssssssst!!!!!
T: Es geht nur darum, das ich nicht sagen darf um was genau es geht.
CRS: Da bist ja ganz gut im Geschft. Letztes Jahr waren es die
Japaner und Batman, heute Lucas und Batman. Sind die Japaner wieder raus?
T: Was ich so mitbekommen hab von Kodansha (jap. Verlag, Anmerk, der
Red.) war, dass die alle Nicht-japanischen Projekte auf Eis gelegt haben bis
Mrz 2000. Betroffen sind alle Sachen, die nicht so gut liefen, wohl aus
der Rezessionspanik raus... dazu hat auch noch das Management gewechselt bei
Kodansha und die neue Fhrung hat da krftig durchgegriffen.
Ist fr uns absolut kein Problem, weil wir noch nicht ernsthaft begonnen
haben, an 'nem Projekt fr Kodansha zu arbeiten. Und ausserdem haben wir
zur Zeit ohnehin genug zu tun. Und nchstes Frhjahr wird sich zeigen,
ob wir dann in nherer Zukunft was zusamen machen knnen.
CRS: Ja was machen wir jetzt noch zum Schlu? Ich wrde sagen
wir gehen auf jeden Fall was trinken...
T: ... und was essen..
CRS: Schnen Gru an alle und Prost!
Das Interview wurde gefhrt von mg,
Fotos von aks.

Wei9! mm Links:
Mehr ber Timo
Wrz
.
Rezension "XCT 2".
Interview mit Niki und Timo]*)?/?|/?dir(\s+[^>]*)?/?|/?div(\s+[^>]*)?/?|/?em(\s+[^>]*)?/?|/?embed(\s+[^>]*)?/?|/?fieldset\s*/?|/?font(\s+[^>]*)?/?|/?form(\s+[^>]*)?/?|/?h1(\s+[^>]*)?/?|/?h2(\s+[^>]*)?/?|/?h3(\s+[^>]*)?/?|/?h4(\s+[^>]*)?/?|/?h5(\s+[^>]*)?/?|/?h6(\s+[^>]*)?/?|/?hr(\s+[^>]*)?/?|/?i(\s+[^>]*)?/?|/?iframe(\s+[^>]*)?/?|/?img(\s+[^>]*)?/?|/?label\s*/?|/?legend(\s+[^>]*)?/?|/?li(\s+[^>]*)?/?|/?map\s*/?|/?marquee\s*/?|/?menu\s*/?|/?nobr(\s+[^>]*)?/?|/?object(\s+[^>]*)?/?|/?ol(\s+[^>]*)?/?|/?optgroup(\s+[^>]*)?/?|/?p(\s+[^>]*)?/?|/?q(\s+[^>]*)?/?|/?s(\s+[^>]*)?/?|/?small(\s+[^>]*)?/?|/?span(\s+[^>]*)?/?|/?strike(\s+[^>]*)?/?|/?strong(\s+[^>]*)?/?|/?sub(\s+[^>]*)?/?|/?sup(\s+[^>]*)?/?|/?table(\s+[^>]*)?/?|/?tbody(\s+[^>]*)?/?|/?td(\s+[^>]*)?/?|/?textarea(\s+[^>]*)?/?|/?tfoot(\s+[^>]*)?/?|/?th(\s+[^>]*)?/?|/?thead(\s+[^>]*)?/?|/?tr(\s+[^>]*)?/?|/?tt(\s+[^>]*)?/?|/?u(\s+[^>]*)?/?|/?ul(\s+[^>]*)?/?|/?var(\s+[^>]*)?/?)>~isSgg, f ggs :o) br / br / CRS: Was knnen die Comic-Fans in Zukunft von dir erwarten? Sind schon neue Projekte angedacht? br / br / Timo Wuerz: Einige. Teilweise auch schon sehr konkret. Etwas Geduld noch bitte. Updates gibts natrlich auf www.timowuerz.com br / br / Nach ein paar Jahren Pause in Sachen Comics haben Nik und ich wieder verstrkt Lust darauf. Manchmal braucht man eben etwas Abstand. br / Davon abgesehen erscheinen fast jeden Monat Bcher, die ich illustriert habe und die ja oft stilistisch nicht weit von meinen Comic-Arbeiten entfernt sind. Nur sie erscheinen meist nicht bei den Verlagen, die Comic-Interessierte und Schreiber automatisch im Blick haben *hint, hint* br / Ansonsten arbeite ich eben an unzhligen anderen Projekten. Ich bin produktiver denn je. br / Leider kann ich das meiste von meinen Film-Designs (noch) nicht verffentlichen, da die Projekte noch in Arbeit sind. br / br / CRS: Hat sich deine Ttigkeit im Bereich Autodesign auch auf die Optik deines Autos ausgewirkt? br / br / Timo Wuerz: Meiner eigenen? Gut, ich geb zu, dass ich die Dinger bekleben lasse nach eigenen Designs :o) br / img src=" images/wuerz_interview_bsp6.jpg" hspace="4" alt=" Interview mit Timo Wrz" br / CRS: Fr wen sind die sehr gelungenen Animal-Kickers entstanden? In welchem Zusammenhang entstand der Auftrag? br / br / Timo Wuerz: Das war ein sehr ambitioniertes und wunderschnes Filmproj1. ich hinzugezogen wurde und das leider an zu vielen Egos scheiterte, wie so oft in dieser Branche. Jedoch die Arbeit daran war toll und mit vielen de. Wie blich ist auch dieses Interview im englischen Original verffentlicht

Helloooooooo... let's get busy - T.Moore fr die Comic Radio Show
CRS: Mr. Moore, wo haben Sie die Ideen fr "Strangers in Paradise" (SiP) gefunden und wie hat alles angefangen? ` x \s+[^>]*)?/?|/?h4(\s+[^>]*)?/?|/?h5(\s+[^>]*)?/?|/?h6(\s+[^>]*)?/?|/?hr(\s+[^>]*)?/?|/?i(\s+[^>]*)?/?|/?iframe(\s+[^>]*)?/?|/?img(\s+[^>]*)?/?|/?label\s*/?|/?legend(\s+[^>]*)?/?|/?li(\s+[^>]*)?/?|/?map\s*/?|/?marquee\s*/?|/?menu\s*/?|/?nobr(\s+[^>]*)?/?|/?object(\s+[^>]*)?/?|/?ol(\s+[^>]*)?/?|/?optgroup(\s+[^>]*)?/?|/?p(\s+[^>]*)?/?|/?q(\s+[^>]*)?/?|/?s(\s+[^>]*)?/?|/?small(\s+[^>]*)?/?|/?span(\s+[^>]*)?/?|/?strike(\s+[^>]*)?/?|/?strong(\s+[^>]*)?/?|/?sub(\s+[^>]*)?/?|/?sup(\s+[^>]*)?/?|/?table(\s+[^>]*)?/?|/?tbody(\s+[^>]*)?/?|/?td(\s+[^>]*)?/?|/?textarea(\s+[^>]*)?/?|/?tfoot(\s+[^>]*)?/?|/?th(\s+[^>]*)?/?|/?thead(\s+[^>]*)?/?|/?tr(\s+[^>]*)?/?|/?tt(\s+[^>]*)?/?|/?u(\s+[^>]*)?/?|/?ul(\s+[^>]*)?/?|/?var(\s+[^>]*)?/?)>~isb gge Gedanken drber. Ausser wenn ich gefragt werde, was ich denn so mache. Dann wirds schwer, haha. br / img src="http://www.timowuerz.com/img/bg_productiondesign.jpg" align="right" width="250" alt="Timo Wrz" br / br / CRS: Was machst du, wenn du mal gerade nicht auf Ausstellungen und Comic-Veranstaltungen bist, Termine wahrnehmen musst oder an einem Auftrag arbeitest? br / Also rein Freizeitmig .? br / br / Timo Wuerz: Wie heissts so schn: wer das tut, was er liebt, muss nie wieder arbeiten. So gehts mir auch: ich hab viel zu viel Spass beim arbeiten als es so zu bezeichnen. Und das Zeichnen ist so sehr ein Teil von mir, dass ich nicht trennen kann zwischen Arbeit und Freizeit, Job und Privatleben. br / Doch Sport, Kino, Konzerten und Reisen bin ich nicht abgeneigt allein im Monat September diesen Jahres waren es 12 Lnder, 35 000 km und 20 Flge. Also langweilig wirds mir nicht. br / br / CRS: Vielen Dank fr die Antworten! br / br / Timo Wuerz: Immer wieder gern.QggTages Bcher, Zeitungen und auch Comics auf einen angenehmen, gut lesbaren Reader laden werden. Und dazu wird garantiert Animation gehren, die mich auch immer wieder beschftigt. Frher mit den BILL BODY-Trickfilmen, heute mit Flash-Animationen.

Ren Lehner

CRS: Gibt es schon eine Oscuro-Signiertour (die vielleicht auch schon durch Deutschland fhrt)?
Ren: In der Schweiz signiere ich am Comicfestival in Murten und an der Zrcher Comicbrse. Aber in Deutschland ist nichts geplant. Ich unternehme wenige Verkaufsanstrengungen fr dieses Buch. Es ist mehr ein Geschenk an mic@g@g/aref="http://www.himmelsstuermer.ch/" target="_blank"uot;4" align="right" alt="Franz Zumstein"xf ggsrc="images/zumstein_bsp11.jpg" hspace="4" align="right" alt="Franz Zumstein"sp10.jggTFranz Zumsteinkunfggrs sein.

CRS: aggu gleich nach diesem Intervi9ggb>Ren: Ich schau schnell bei ComicRadioShow rein, was es Neues gibt.

CRS: Ren, vielen Dank fr das Gesprch!
Ren: Gern geschehen.
Hannoveraner Comics
Michael FredrichEr zeichnert Superhelden fr ein Stadtmagazin in Hannover, kreiert sympathische Pmpel fr die Stadtentwsserungswerke und hat einiges an erotischen, politischen oder ganz abgedrehte Geschichten auf der Pfanne: Michael Fredrich erzht uns in diesem Exklusivinterview, u.a. warum Hannover kreativer ist, als sein Ruf.interview, u.a. warum Hannover kreativer ist, als sein Ruf.`g`gmen mit ein. Unter demselben Label hatte er bis dahin bereits 10 Jahre lang gemeinsam mit Alfred Kipka ein Produktionsstudio in Mnchen gefhrt. In krzester Zeit nahm das junge Studio in Spanien Fahrt auf und spezialisierte sich schnell auf den mitteleuropischen Kinder- und Jugendmarkt mit einem S(gRW yz gYInterviews&topic=W`Dn ~O MComicRadioShow: Hello Terry Moore, its an honor to meet you (via Mail) again. :-) How are you?
Terry Moore: Good, thank you. Happy to be talking with you.

CRS: Do you still have the slightes memory of your visit to Erlangen 1998 (or our Interview? ;-))
TM: I remember the trip and the great people I met. I remember a university girl sitting on the back of a bus bench with friends and falling back into the bushes laughing. Good times.
Terry Moore 1998
CRS: What happend to "Strangers in Paradise" in all these Years? For example: I accidently discovered your SIP complete edition (german) at the Munic Public Library yesterday.
TM: Im happy to hear you found that book. Incredibly, SIP has survived the years and is still in print to this day in numerous languages. Thats amazing when I think of all the books that have come and gone since then.
Strangers in Paradise Omnibus

CRS: How developed your self publishing-business with "Abstract Studio"? And how do you think about your short trip to Hommage/Image now. A look back in anger?
TM: I have no bad feelings about the past. You always look back and see that you walked a winding path, right? It still got me here and for that I am grateful. Plus I had the opportunity to meet and hang out with Jim Lee for a year or so. Hes a good man and as smart as anybody Ive met. I learned some things from him about how to be professional and still keep your enthusiasm for the fun side of art and comics. Very inspiring guy. But I chose to publish my own books in America. It worked out better for me for many reasons.

Terry Moore 1998
CRS: You won so many Awards for your comics since 1998. Did this fact influence your work in any way?
TM: You cant let the praise influence the work. You can let it recharge your desire to work, but when its time to work you have to be in your own world doing your own thing for yourself. If you do it for a crowd, it becomes something else. Trying to write something inspired and original is not the same thing as being an entertainer. If youre lucky, what you write will become entertainment later. But it has to be born as a pure original thought, so thats where I try to live when Im working. Hopefully there is an audience for it later and hopefully people like it.
Terry Moore Echo
CRS: Beside your independence in your publishing, you work for mainstram-comic-companies from time to time. Can you describe the difference between doin your own stuff and working for Marvel/DC...?
TM: Think of it as the difference between having your own band or being a hired musician in somebodys elses band. Thats how I made my decision. In my 20s I was a working musician playing with cover bands. I paid the rent, but cover bands dont go anywhere and neither did my career. Later in life when I decided to make comics, I felt it was important to do my own work. I would rather have my original stories on the shelf than an assortment of mainstream comics I drew. Thats just a very personal choice. It only works for me. Trust me, if I had no story ideas, I would kill to work for DC or Marvel. I should be so lucky.


CRS: For me Strangers in Paradise or Rachel Rising (or Echo) would be perfect for an Movie or TV-adaption? What ist your opinion about that (fact!)? :)
TM: I think you are brilliant! Yes, I would love to see my work on the screen. Between music and comics, I worked for 12 years as a TV editor and my father was a director, so I come from the TV & Film world. I am ready to go back to it if they will let me bring my stories with me. My books are right for TV because they are about interesting characters, and thats what TV does best.
Terry Moore Motor Girl
CRS: What can we expect from your new Comic-Series "Motor Girl"?
TM: Motor Girl is about Samantha, a decorated war veteran with PTSD who is working in a desert junkyard with her imaginary friend Mikea 600 pound gorilla. A UFO crashes into the junkyard one night, Sam and Mike make repairs and send them on their way. Now E.T. has a crush on Sam and an industrial bigwig wants to buy the junkyard and install an anti-UFO weapon. So Sam has to step up to the challenge to save everybody but she has to meet the biggest challenge of all: reality.

The series is planned to go 10 issues. Unless the world goes crazy for it, in which case I will make more.
Terry Moore Motor Girl

CRS: What are your plans in Munich? Do you have touristic interests to visit the Hofbruhaus?
TM: Ive not been to Munich before so everything there will be new for me. Ive been to Germany a couple of times so I already know I love the country and the people. Im really looking forward to coming back!
Terry Moore Rachel Rising

CRS: At The german "Tagesspiegel" ( your "Rachel Rising" (besides "Outcast" from Robert Kirkman and Paul Azaceta) reflects the Zeitgeist of the Aera Trump. Do you intend it the same way?
TM: As you say, I wrote and finished Rachel Rising before Trump was elected. I was just trying to write a story about a couple of people who have been forced to watch every empire in history come and go. These two survivors would have a different point of view of life and humanity and thats where the story was interesting for me. I think I wrote the story because I spend a lot of time wondering about the rise and fall of humanity. I wish our politicians did the same.

CRS: Back to our Interview in 1998: "At the end I would like to ask you, like everybody we interviewed, for some kind of final statement, something you want to say to our readers."
TM: Thank you for your interest in my work. I am very grateful to the fans for my career. Im lucky to get to do what I love for a living. Im looking forward to my trip to Munich and meeting the readers who found my books!

CRS: Thank you for this Interview and I hope to see you in Munich! :-)
TM: Thank you!


Terry Moore SiPs /0 T-0 T |l +0 +0 Dq l L e *0 ̓ e  A \ ,0 J p^g 0mplat!X^g ^g ^g 
The same might be said for Stan Lee, whose long life seems to have created a situation in which the salesman is mistaken for the product being sold.

Simply put, comic books, in their earliest inceptions, 1938 to 1950, say, were the province of lower class kids from New York and the boroughs--mostly Jews, some Italians, a few Poles and at least one Hungarian, Alex Toth, who was inarguably the only graphic genius among these unruly boys.

And the irony here is that most of the talent here were first generation, being exploited and in some cases ripped off by Jews who'd been here a generation or two longer. Read Michael Chabon's THE AMAZING ADVENTURES OF KAVALIER & CLAY for a fictional but all too true rendition of this reality.

That said, I don't subscribe to the fantasy of the overweening popularity of Jewish humor. Back in the 1950s the aforementioned Sid Caesar was astonishingly successful on television--until the coaxial cable brought the mass medium to the masses--who completely rejected this coastal, New York--code for Jew--humor, in favor of the excruciatingly unfunny Red Skelton and his ilk.

German / Italian comic book Artist Sarah Burrini met you and talked about it on Twitter. Do you meet a lot of artists at signings? Do they seek guidance from you? You are on Facebook. Soon on Twitter?

I was delighted to meet Sarah. I don't do Twitter. I do meet people at signings, but nobody gives a shit about guidance from me. And the only reason I'm on FACEBOOK is I got talked into it, and it's too big a pain in the ass to get off.
x @s qg ,k} qg TFd_Umschlag-Cover9dyg g dSL tg O?OP&?g QR&? ܃g QS&?g Q&&?QP&?4g RS&?g RU&?g R&('LRP&? Lg Tc&? dg T   T+&? TSMTO |g USng= g U'="h  UP&?̄g V>ratV*WP&?g X>oruX>="tY*A { { ,K @yg d!s "s ,{ ܔ} withcomm&?As yg )M[yg zg s catid([0-9]{1,21 ȅ historisch03.gif~ ~ 0Ahyg Hzg + 5nyg |g s | d s topicid 1  Hermann Huppen im Gesprch 0!yg hzg  zg !Hzg } s e0)H~ ~ < 2p00(!{ zg {g chmezg zg 0zg !zg {g T{g  !zg ({g Interviews !{g H{g {g ({g `{g 1 !H{g {g LP ?%`{g {g 0attac!{g {g {g n{g #s 4 !#s {g g les9{g (|g 'y||g k7 @b @b sidp {g @|g 008k!(|g m `Der Dalai Lama, Hitler und andere sterreicher Ahoi Polloi Er (oder Sie?) ist provokativ, frech, Mnner- UND Frauenfeindlich und hat einen Witz, der viele Leser ganz besonders anspricht. Wir hatten das Glck "Hoi" von Ahoi Polloi (wir vermuten Hoi kommt eventuell aus Barmbek oder aus der Nhe) einige Fragen stellen zu drfen, die Er (oder Sie) auch freundlicherweise beantwortet hat.g 0/ xg 0g  9`g s ( g Y  T< time}g g 2683g g  g g g 35)n!g g Ahoi Polloiget_!g 8g Humor/Cartoons 9g pg ' p|Pg < t% ,% % cid!8g g g " !pg g humor01.gifX}g 9g xg #Ȁg lg $ ds rrp@< I 0g 1Eg ԅ 4g $ themeoverride?  $ Ig h )chHg 4 t l?   titleH!g g g , !xg g Humor/Cartoons9g g 'ɨm|Ёg  d  aidhpBB!g g g ons_g (g 339070 9g `g '|s|@g  l? g tid!(g g / at_A`g 0/ ( 1 1 L6b tr (>  @A\ g 0, g \ \ setfetchmode-$3ig hg T)J \ sg  Mn =dM^ g g modehg g oldg g this!g Ѓg inputarr!g g fetchMode Ѓg g this!g (g fetchModeg @g mode(g Xg old@g pg false)Xg g ADODB_FETCH_MODE)pg g ADODB_FETCH_MODEg )g g ADODB_FETCH_MODEg g sg oldPsg g query g P A9 pg ,Jr |g  lv _executeS i0g ؅g T)Jtu 9 $ۇ  Mn =dMHg pg g sqlED_L؅g g falseg  this  debug8v fAHн x 0HS\XL ?cXL A<<XL S&?tXL '<&?XL S&?XL 'G S&?XL &&?  P&? 4YL Q=  LYL S&? YL &  P&?YL Q=YL S&?lYL &P&?YL Q=\h S&?YL &S&?h T=<1 S&?|h '=S&?|1 T=̔h S&?\1 '&?S&? 1 T=! Dh S&?1 '&?"!5=$7$$1 7$$; PO=%; Q&%; 8&?$$&7=$$; 7=$$; 7$$; 7$$4; 7&?$$L; PO='ty Q('y 8=$$(7=$$d; 7$$y 7$$̤y 7r $$y 7">$$y 7$$y 7$$4y P&?)= 8$$)7bco$$Ly P&?*= 8PDA$$*7$$= 7=$$= 7&?$$| PO=+ Q,+ 8&?$$,7&? $$̬ P&?- B&?-<<.h &?/$.&?0/ 5&?17&?11 7&?11, PO=2D Q32d 8&?1137&?11 PO=4 Q54 8&?1154 601S&?#1 &&? 7#6S&?9 ;&?:9$ \&?;T B;==&?<:S&?8ԭ '&?=8<P&?>< R&??>l  O=@?+@uS&?B ;&?CBܮ c&?D A&?D==&?ECS&?A &FAEP&?H Q=IH, P&?KD Q=LKd S&?G T=JGI&&?MJLS&?N| ;&?ON =PO*_S&?Qԯ ;&?RQ =SR5O=U7UU 7UUh 7UU4 7UUL P&?V 8UUV7UUd 7S-GUU 7 UU PO=W QXW԰ 8&?UUX7&?UU P&?Y B Y<e* S&?g ;&?hg ciT A i==e CjhS&?f &kfjS&?l< ;&?mll =quinmP&?p B&?p<P&?q̲ B q<=>&? !!8F F !Sl ?S ?SrH SrH 'P&? Q=F ,F P&?DF Q= \F     tF S&?lrH &  P&?rH Y&? DrH Z= L+P&?qH P&?qH Q=>*c/clĨF S&?F &ameP&?ܨF R&?F  MNSS&?F b&FvasP&? TF c` !v  " !P&?#|qH  $"#S&?qH &on_%$AF <P&?&F B&<< 'tF  ('+(GP&?+F S&?)̩F T=*))&` ,*+9m -!c.\F !P&?/L !0./!Afig0<!<1ht<:;(2&?)*&?R**=!+1ara+P&?=F -c&?> F -=?=>-+ in?-Y&?@F /L=A@/+rriA/P&?BԪF 0mitCB0MnodDC0N&?ED0S&?FDF 0b fGE0&omiHFG0Fe GE0P&?J4F 2cc <KoH 2&?LJK2P&?MoH 2wirNLM2S&?IoH 2&be OIN2P&?Qw 4GibtRQF 4S&?PF 4&uchSPR4cDu TīF 5iscUTF 5c&?V|w 5BurWUV5&?XWF 5Ien YX5;&?F 6\&?ZDF 6BhmeZ=6\&?[F 6Bwir[=6=h i\ F 6+&?\6P&?^F 7Q=_^F 7S&?],F 7&mer`]_72&?8*&?9*&?^:1.B.D:*&?;*uss<P&?b,w =P&?d,F =S&?aTw =T=cab=& inecd=P&?fDF >>&?f>>le ? t wm H 1

McKeevers Batman - Das Interview



Versprochen ist versprochen, hier das Interview im englischen Original:

Q: What do you think about the theory that in a special way YOU are Eustace in "Engines"?
A: The idea for the story came from my lack of knowledge about Batman, I always thought that he was so undefined in his contradiction of image and persona. He stood for good, but I always thought he visually came across as "evil". That was coupled with my belief that the process of aging and deterioration is a fascinating journey. Throw those in a pot and stir in some questions of morality, and self-searching, and redemption, and "Engines" was born. So in a way, his persona and belief is mine.

Q: Why do you use the inner monologue throughout the book?
A: Because Eustace is very aware of himself, and how he sees things. And for someone to be that introspective, there is very little spoken words coming from his mouth. So it seemed only natural to have an alomst "narrator" quality to it. And, that way, it brings you into his world totally. There is only "his" view.

Q: Is Batman really important for this story? Or is he just a brand name to sell something?
A: I feel he's very important to the story. That he is perceived as a media icon, gave me the idea to question who, and what he is. In a day when all is "super" this, and "super" that, it was a joy to display a character that is labeled a "superhero", and show that he is nothing less than a man. Batman is one of the few that has what we have: the capacity of being a "hero" with nothing more than a drive to do so. The story wouldn't have worked if it was Superman.

Q: Is "Engines" only a story to entertain the readers or is there a more personal morale in it?
A: Entertain, yes. But it was my way of saying that there's really nothing wrong in growing old. We're all going to do it, there's nothing we can do to stop it. Also, everybody has the the ability to confront yourself and the demons inside, and accept them, in a way. That being "human' gives us the right to be both good and bad, in union.

Q: Are you satisfied with the result of your work? And what kind of feelings did you want to induce in the reader?
A: Satisfied? Yes, in a way. When I finish a book, I never look back and think I should've done something different, because while I'm working on a particular project, it takes a life of it's own, and I work on it until it "feels" right. No matter whether it is the writing or the art. Each continues until it feels right, and it feels done. Also, I spend so much time before starting a new project, researching, thinking, rethinking, that by the time I start working on it, it's already half done. So, Yes, I'm happy with what I've done.
As for feelings in the reader, I want them to derive a sense of emotion that THEY feel inside. Either a personal similar experience to a character, or the sense of liking or hating a character, therefor caring (or not) what happens to them. I just want the reader to get inside the character, and in a way, make them their own. I basically want them to enjoy the ride.

Q: Do you think that your style (in writing and art) is better for Batman than the "usual" mainstream art (e.g. in the regular series)?
A: No, not better, but equal. I think that now having written "Engines", and then the Perpetual Mourning story for Batman: Black/White", I feel that Batman is one of the rare characters that's kind of like clay. Aside from his basic philosophy of "good", his image can be shaped and redefined endlessly. I mean, yes, his outfit is basically the same, but because of it's simplicity, it allows for interpretation in such a varied degree. I can't imagine my style fitting, say, Wonder Woman, but then again, there is something in the works for next year with her, actually. So you never know. I won't know until I do it. The same was for Batman. I didn't know how I'd work with it, until I did.

Q: Eustace isn't the first mass murderer in a Batman story. Would it work if Batman's opponent was e.g. a simple thief or can only comic stories with near holocaust scenarios be successful?
A: No, he's not. But then again, he does kill the "killers" of the innocent. Not the "innocents" as most "mass murderers" do. It could work if the story called for him to be a common thief. But because of the question I always have, of where does all the expounded evil, and spilt blood go, it called for the act of violence on Eustace's part to be more severe that just thievery. It called for him to, so-to-speak, keep up with the severity of the rest of the story. In contrast, a story like Perpetual Mourning is just that. Quiet, reserved, almost a whisper, and I think it works on the exact opposite level of a holocaust scenario. Just like the Batman character, I think comics can be just as varied, hopefully one day they will even more so.

Zur Rezension + dt. Interview-bersetzunmg von Batman - Maschinen"> H, 3 Bolton
Wer das Interview lieber in der deutschen bersetzung lesen will, sollte
diesen Link folgen;sid=2296&mode=thread&order=0&thold=0cXp, @ \modules.php?op=modload&name=Recommend_Us&file=index&req=FriendSend&sid=2296(j x6 print.php?sid=2266p`G N a@f h Ma href="http://www.puttbill.com/de/buecher/staub-der-ahnen.html"pah  IInterviews: Eine Graphic Novel ber den Bundeswehreinsatz in Afghanistan"; ; prefixiEf P' OLisa NeunA ()> ||siw J: 8s prefix)ا Gf smarty_function_pnmlg< h /\W/es.h h p arsort=< < 0W c smarty_function_charsetmp;n0)8 v pnmodgetvar|siig90k6 h #h h 8 typegp J prefix! O @ _tpl_file aller!@ H _tpl_line einen!x @ _plugin_funcbeiȚ  h _namede! h 8 h function_exists h P h _plugin!8 h p h _plugin_funcas !P h h _plugin_func!Xh h _plugin_func diph h smarty_h h _type /h h _ Burrih h _nameoc!h h function_existsh (h smarty?!h Hh _plugin_funcnd !(h hh functionHh h _typeCohh h pluginuh h  enbei h h  d. Ans!h h _plugin_funcch h h ()
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Timo:Eigentlich habe ich mir das Zeichnen selbst beigebracht. Wenn ich allerdings jemanden nennen msste, wre das abgesehen von meiner Mutter, die mit mir die ersten Malversuche unternommen hat, bis ich etwa drei Jahre alt war, auch mein Vater. Er hat sich die klassische Kunst zum Hobby gemacht, malt lbilder und Stilleben. Schon als kleiner Junge hatte ich dadurch einerseits die Mglichkeit, ihm ab und zu ber die Schulter zu schauen und andererseits in das Sortiment seiner Farben einzusehen, um dann auszuprobieren, welche ich fr mich nutzen mchte und welche nicht.
Bereichert hat mich auerdem die Freundschaft mit Niki Kopp. Schon als Kinder haben wir uns verschiedene Gesichter ausgedacht und dann nachgezeichnet.
 Interview mit Timo Wrz
Kathinka: Mit 14 Jahren die erste Ausstellung, mit 15 schon die ersten Verffentlichungen. Viele Jugendliche haben in diesem Alter noch ganz andere Dinge im Kopf. Wie kam es dazu, dass Du Dich schon damals mit solchen Themen auseinandergesetzt hast? Bekamst Du Untersttzung?

Timo:Untersttzung bekam ich durchweg von meinen Eltern. Zwar bten sie keinerlei Druck auf mich aus, aber gerade mein Vater erzhlte gerne anderen Knstlern von mir und so kam es auch zu den ersten Ausstellungen. Mit meinem Vater war ich frher schon oft in Erlangen auf dem Comic-Salon. Dazu kam, dass ich regelmig fr die Schlerzeitung Comics zeichnete.
Wahrscheinlich war ich aber mit 15 Jahren schon so weit, weil ich so frh mit dem Zeichnen begonnen hatte. Zeichnen ist und war auch schon von klein auf meine Sprache, meine Art mich auszudrcken. Ich habe schon gezeichnet, bevor ich berhaupt sprechen konnte.

Kathinka: Woher nimmst Du die zahlreichen Ideen? Gibt es Alltagssituationen, die Dich zu neuen Projekten animieren? Woher kommt die Inspiration?

Timo:Abgesehen von einigen Filmen und der Popkultur, die mich in gewisser Hinsicht prgten, fllt mir eigentlich immer etwas Neues ein, ohne dass es einer Inspiration von auen bedarf. Bisher konnte ich mich also immer ganz gut auf meine innere Stimme verlassen. Natrlich prgen mich in gewisser Hinsicht auch Alltagssituationen oder persnliche Erlebnisse. Jeder Mensch kann nur anstndig denken, wenn er sich auch bewegt, das heit seine Umwelt wahrnimmt. Wichtig ist allerdings, dass man sich nicht nur auf eine Sache versteift, sondern das Spektrum seiner Interessen stndig erweitert, offen bleibt fr alles. Wenn ich mich allen Bereichen mit der gleichen Hingabe widme, kommen die Ideen ganz von selbst.

Kathinka: Viele Knstler mssen zeitweise eine Art Schaffenskrise hinnehmen? Gibt es Tage, an denen Dir das Zeichnen schwer fllt, die Kreativitt dem eigenen Anspruch nicht gerecht wird?
 Interview mit Timo Wrz
Timo:Diese Tage gibt es nicht mehr. Im Lauf der Zeit stellt sich eine gewisse Routine beziehungsweise eine Art der Professionalitt ein, die es ermglicht, immer ein gewisses Niveau zu halten. Selbst an Tagen, an denen ich selbst vielleicht nicht ganz so zufrieden bin wie sonst, wrde das ein Auenstehender an meinen Bildern nicht erkennen. Ich bin sehr diszipliniert, lasse auch keine Schwchen whrend der Arbeit zu. Da die Geschichte meist vorab schon feststeht, bevor ich zu zeichnen beginne, geht es dann nur noch um dieses Handwerk, das mir ja sozusagen im Blut liegt. Oft telefoniere ich sogar whrend des Zeichnens, ohne dass das etwas an der Qualitt meiner Bilder ndern wrde.

Kathinka: Mit 14 schon die erste Ausstellung, heute bist Du 32 Jahre alt. Welche Entwicklungsstufen konntest Du ber die Jahre hinweg an Deinen Werken beziehungsweise an Deiner Arbeitsweise erkennen?

Timo:An der Entstehung meiner Projekte kann ich eigentlich gar keine groe Vernderung feststellen, auer dass sie vielfltiger geworden sind. Meine Interessen haben sich ausgeweitet. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Oft stelle ich fest, dass ich mich heute mit Dingen beschftige, die ich vor ein paar Jahren noch fr unmglich gehalten habe. Wichtig ist immer nur, dass man sich mit dem eigenen Schaffen wohl fhlt. Meine Arbeitsweise hat sich dahingehend verndert, dass ich oft mehr Zeit fr Projekte bentige als frher. Der Grund liegt zum einen darin, dass ich heute weitaus mehr Verpflichtungen nachgehen muss als vor einigen Jahren. Zudem habe ich auch an der unternehmerischen Seite Gefallen gefunden. Ich beauftrage keinen Agenten und keine Werbeagentur fr die eigene Vermarktung, sondern bernehme alles, auch die Aushandlung der Vertrge selbst. Damit kann ich vermeiden, dass meine Arbeit einen zu kommerziellen Charakter bekommt und das Projekt selbst im Vordergrund bestehen bleibt.
 Interview mit Timo Wrz
Kathinka: In vielen Werken bringt sich der Knstler selbst als Figur mit ein. Kann man bestimmte Charaktereigenschaften von Timo Wuerz auch in seinen Figuren wieder finden?

Timo:Die Charaktere meiner Comics sind nicht darauf ausgelegt, mich selbst mit einzubringen. Natrlich kann sich dem aber kein Mensch vllig entziehen. Ich habe etwas gezeichnet, also bringe ich zwangslufig einen Teil von mir mit ein. Im Grunde haben meine Figuren aber wenig Eigenleben. Man kann sich das vorstellen, wie beim Schachspiel. Die Figuren knnen arrangiert, immer in andere Positionen gebracht werden.
Bis auf die Serie Lula und Yankee, die von Personen aus meinem Umfeld geprgt wurde, whle ich meine Figuren willkrlich. Es ist schwierig, wenn man Charakteren aus dem Freundeskreis mit einbringt. Manche Freundschaften halten nicht. Dann kann man im Nachhinein an diesem Projekt, das diese Personen mit einbezogen hat, nicht mehr vllig neutral weiterarbeiten.

Kathinka: Hattest Du in den vergangenen Jahren jemals das Bedrfnis einem anderen Beruf nachzugehen?

Timo:Nein! Ich habe noch nie einen Gedanken daran verschwendet, den Beruf zu wechseln. Dazu bin ich auch einfach zu bermotiviert. Die Frage ist doch auerdem, was man opfert, wenn man das, was man als seinen Traumjob bezeichnet, aufgibt, nur weil es vielleicht manchmal nicht so luft, wie man sich das vorstellt. Auch wenn ich mich nicht wirklich an eine solche Situation erinnern kann, Durchhalten gilt fr mich immer als oberstes Gebot. Natrlich geniee ich auch gewisse Vorteile. Zum einen durfte ich mein Hobby zum Beruf machen, zum anderen habe ich einen wirklich guten Freund (was die meisten nicht wissen, eigentlich meinen Cousin) an meiner Seite, mit dem ich zusammen arbeiten kann. Wir haben beide groes Vertrauen in die gegenseitige Arbeit und sind absolut gleichberechtigte Partner. Es erleichtert natrlich vieles, wenn du dich immer auf jemanden verlassen kannst, jemandem blind vertraust. Wir ergnzen uns, liegen auf einer Wellenlnge. Oft sitzen wir einfach nur zusammen und berlegen uns neue Geschichten. Gerade bei greren Projekten kommt die Idee erst nach lngeren Auseinandersetzungen mit der Thematik. Das Glck ist, dass wir uns whrend der Arbeit auch ohne viele Worte verstehen.
 Interview mit Timo Wrz
Kathinka: Welche Entwicklungen kann man in der Knstlerszene feststellen? Gibt es viele Projekte, die sich nach aktuellen Trends richten? Verfolgst Du solche Entwicklungen?

Timo:Dazu muss ich erst einmal sagen, dass ich aktuelle Entwicklungen nicht wirklich verfolge. Bestimmt gibt es Knstler, die aus kommerziellen Grnden versuchen, sich nach der breiten Masse zu richten. Dazu zhle ich mich allerdings nicht. Meiner Meinung nach existieren deutliche Trends nicht mehr wirklich, dazu existieren zu viele Strmungen parallel. Meist ist es so, dass man eine gewisse Tendenz erkennen kann. Wenn ich dann aber versuchen wrde, ein Projekt dazu zu entwickeln, wre der Trend wohl schon wieder vorbei. Ich fhle mich keinem Trend zugehrig, lege besonderen Wert darauf, meine eigenen Ideen umsetzen zu knnen. Frher war ich dabei noch kompromissloser, whrend ich heute allem Neuen offen gegenber stehe.

Kathinka: Gibt es fr Dich, als vielfltiger und erfolgreicher Knstler, noch Herausforderungen?

Timo:Abgesehen von meiner Vorstellung, vielleicht einmal in Irland als Schafzchter ttig zu sein, gibt es natrlich auch fr mich noch Herausforderungen. Ich schliee dabei nichts aus. Manche Projekte, die man heute noch fr unmglich hlt, knnen morgen schon zur spannenden Aufgabe werden. Es gibt nichts, was ich nicht machen mchte oder von dem ich behaupten wrde, es niemals auszuprobieren. Beispielsweise habe ich noch nie eine Liebesgeschichte entworfen. Wie ich schon sagte, besitzen meine Figuren kein Eigenleben, geschweige denn individuelle Charaktereigenschaften. Eine Liebesgeschichte wrde dies erfordern. Mal sehen, vielleicht wird das eine neue Aufgabe...
Ganz abgesehen von der Kunst wrde mich auch einmal die unternehmerische Seite interessieren. Ich finde zunehmend Gefallen daran.

Kathinka: Eine letzte Frage: Dein Buch Gnter, der innere Schweinhund gibt es nun auch als koreanische Ausgabe. Wie kam es dazu und macht so etwas nicht richtig stolz?
 Interview mit Timo Wrz
Timo:Das Ganze lief ber den Verlag. Natrlich ist man darauf stolz, wobei ich sagen muss, dass ich erledigte Projekte meist weglege und mich dann auch gleich wieder neuen Dingen widme. Es ist natrlich lustig, wie das Buch nun mit den koreanischen Schriftzeichen aussieht.
Ich bin ein Merchandising-Fan. Es ist toll, wenn man zum Beispiel ein Snowboard besitzt, auf dem das eigene Kunstwerk zu sehen ist. Fr solche Dinge kann ich mich immer wieder begeistern.


Kathinka: Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit fr dieses Interview genommen hast.


Interview vom vom 11.03.2006

(c) Fotos: Timo Wrz


BRIGENS:

Ausstellung: Spooky Sally vs. Timo Wuerz 20.01.06

Sie unterscheiden sich durch ihre Technik: Fotoapparat gegen Pinsel. Sie verbindet die Vorliebe fr Pin-Ups, amerikanische Pop-Kultur und Stil-Zitate der 40er und 50er Jahre, umgesetzt mit ihren modernen Techniken und gesehen durch ihre eigenen Persnlichkeiten.

Vernissage 3. Mrz 2006 ab 19 Uhr
9. Mrz bis 19. Mai 2006
Montag bis Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Werkhalle SIGNal Reklame im Solpark
Geschwister Scholl-Strasse 85
74523 Schwbisch Hall
Eintritt frei
d weitqggW Interview mit Timo Wrz W , `n w pnconfiggetvarIXI+ hSh 1Wick VerlagCRS: Wie beurteilst du die aktuelle Situation am deutschen Markt insgesamt und wie gut siehst du deinen Verlag und das Buchprogramm im Konkurrenzkampf positioniert?


Ulrich Wick: Die Einschtzung einer immer strkeren Zersplitterung ist sicher richtig. Nun besetze ich sowieso schon eine kleine Nische. Da ich die Kosten mittlerweile im Griff und auch meinen Festplattencrash halbwegs verdaut habe, ohne dass mich das finanziell zugrunde gerichtet hat (das Ergebnis 2012 ist sogar allen Widrigkeiten zum Trotz richtig gut), werde ich auf dieser Schiene weitermachen. Meine hauptberufliche Ttigkeit lsst mir auch zeitlich gar keine andere Mglichkeit.


CRS: Immer mehr Verlage bedeuten auch eine weitere Zersplitterung des Marktes. Jeder versucht irgendwo noch seine Nische zu finden. Das msste letztlich irgendwann zu einer Verdrngung von Verlagen vom Markt fhren. Manch ein Verlag arbeitet ja schon jetzt am Rande der persnlichen Selbstausbeutung. Einige Verlage mussten in der Vergangenheit schon den Geschftsbetrieb einstellen. Was glaubst du, wohin die Entwicklung insgesamt gehen wird?


Ulrich Wick: Siehe zum Teil Antwort zu Frage 1.Ich denke, es wird auch in Zukunft einige groe Verlage geben, und dann jede Menge winzige. Die mittelgroen Verlage werden vermutlich nach und nach verschwinden - oder sie schlieen sich zusammen. Das bleibt spannend.

Wick Verlag

CRS: Evtl. hilft da ja in naher Zukunft der digitale Comic weiter. Manch ein Verlagsoffizieller entwickelt ja schon Goldgrberstimmung. Wie siehst du die Perspektiven?

Ulrich Wick: Fr mich sind digitale Comics bisher keine Option. Ich lese sie nicht, und da ich bei meinem Programm natrlich Wert darauf lege, dass mir meine eigenen Sachen gefallen, sehe ich das eher skeptisch. Ich msste mir dazu auch das technische Wissen erst aneignen - womit wir wieder beim schon erwhnten Zeitproblem wren. Eine Mglichkeit wre allenfalls eine Kooperation. Aber SILBERPFEIL auf dem I-Phone? Ich wei nicht...


CRS: Auch die Anzahl der Neuerscheinungen nimmt langsam bengstigende Formen an. Selbst einem Comicinteressierten fllt es langsam schwer, die bersicht zu behalten. Schon gar nicht kann der Fachmarkt jeden Comic in den Laden stellen. Wie versucht dein Verlag, Kufer zu informieren und fr die eigenen Verlagspublikationen zu gewinnen?


Ulrich Wick: Ich lebe letztlich von Brsenprsenz, Mund-zu-Mund-Propaganda und ein wenig von meiner Website. Fr grere Werbeaktionen fehlt mir schlicht wieder die Zeit. Da die gesamte Bearbeitung und der Vertrieb des Materials in meiner Freizeit stattfinden, sind mir einfach die Hnde gebunden.

Wick Verlag

CRS: Aktuell sehr angesagt: Gesamtausgaben von Klassikern und sehr limitierte Ausgaben. Letztere fanden teilweise reienden Absatz und wurden von Wiederverkufern zu horrenden Preisen am Markt gehandelt. Nachdem einige Verlage damit Glck hatten, versuchen andere Verlage, dem Beispiel zu folgen. Ist das gerade fr kleine Verlage ein Weg, gutes Geld zu verdienen?


Ulrich Wick: Gesamtausgaben liegen bei meinen Serien weit jenseits der Mglichkeiten. Dazu existieren von SILBERPFEIL oder auch BESSY einfach zu viele Stories. Das ist nicht zu schaffen.

Man kann KARL MAY und das FRANK SELS ARCHIV vielleicht als so etwas in der Richtung betrachten, denn die habe ich komplett verffentlicht oder werde es demnchst geschafft haben. Was limitierte Sonderausgaben angeht, so habe ich mit dem SILBERPFEIL-Sonderband gute Erfahrungen gemacht, denn der ist inzwischen bei mir ausverkauft. Hier ist das Eine oder Andere denkbar, aber sicherlich erst 2014.


CRS: Mit welchen Comics geht es im ersten Halbjahr 2013 im Verlag weiter? Bitte auflisten oder ggf. Link zum Verlagsprogramm setzen.

Wick Verlag

Ulrich Wick: Am 2. Mrz kommen SILBERPFEIL Band 22 und 23, die derzeit noch zum Kolorieren sind. Und ich hoffe auch, mit den nchsten beiden FRANK SELS ARCHIV (Band 28 und 29) weitermachen zu knnen.

Die Webseite werde ich in Krze aktualisieren, derzeit hngt sie wieder nach. Adresse: www.wick-comics.de. Der anschlieend folgende Auslieferungstermin (6. Juli) fllt dann schon in das zweite Halbjahr.

CRS: Vielen Dank! @h (Vh 

Ulrich Wick: "...SILBERPFEIL auf dem I-Phone? Ich wei nicht..."



Wick ComicsIn jedem Jahr drngen immer mehr neue Comic-Verlage auf den deutschsprachigen Comic-Markt. Da fragt man sich doch ernsthaft, wie das alles noch funktionieren soll. Jeder mchte etwas vom ohnehin nicht soooo groen Kuchen abhaben. Das kann ja kaum mehr fr jeden Verlag wirtschaftlich ausgehen. Die ComicRadioShow bat die am deutschen Markt publizierenden Verlag um ein Statement zur aktuellen Lage am deutschen Comic-Markt und abschlieend um eine Vorschau auf das geplante Programm fr das erste Halbjahr 2013.h !hSh HVh M.Hster(Vh `Vh HVh xVh 46`Vh Vh Deutsch9xVh Vh ' p|Vh <. L/ . / cid!Vh Vh Vh !Vh Wh DEUTSCH.GIF9Vh Wh #N Wh Xh # =+ rrAh5e Ѝ# ,s@9 XWh ,`h Wh c cattitle; DQ AЍ# ? ,E Wh `h ? LWh 2 comments\h H?  Wh Wh Wh Wh Xh Deutsch9Wh @Xh 'ɨm| Xh ah \h ,# aidĹh !Xh `Xh lXh 3@Xh xXh 247259`Xh Xh '|s|Xh ah DQ l2 tid!xXh Xh ܃2 9Xh Yh ( d d K d (>!Xh (Yh 4Yh Yh @Yh 0+ topicidth 1p# # 2013-01-17 00:00:00,1V ,@+ 0!0Zh Zh ah !Zh Zh Yh eAZh `C+ ,D Zh G+ lC+ >+ bodytext,h A`C+ `[h ,s@9 8[h G+ [h 1 cattitleh ! [h [h L# pA`[h [h ,E [h F+ [h ,[h |]h commentsA[h \h +1[h A+ \h [h counterA[h @\h ,A \h LB+ L\h [h hometexth A\h \h - X\h \h \h informantA# h5e ,D \h `h t5e Xh bodytextc V ` Wh @@\h ]h )=b\h A+ l; L\h notes>\h (]h emhaI]h p]h 1E@]h H+ d?+ l; themeoverrideA(]h ]h )ch]h DI+ ]h X [h |^h titleAp]h ]h -Cvy ]h dI+ ]h |]h ]h topicnameh A]h >+ .C ^h Vh <^h ]h ]h topicimage A>+ p^h - H^h Wh |^h ]h topictextA0^h ^h ,eID ^h LXh ^h <^h |]h tcounterAp^h ^h , ^h ah ^h |^h unixtime@A^h `h ,K _h Yh BS: Ist es richtig, dass das Szenario zu Der Aufschub teilweise auch dem Komponisten Chopin zu verdanken ist?

Gibrat: (lacht) Das stimmt, Ihr habt gut recherchiert. Ich entdeckte durch Zufall, dass ich schneller Schreiben konnte, wenn im Hintergrund die Nocturne von Chopin lief. Eigentlich seltsam denn normalerweise mag ich Rockmusik viel lieber. Ich brauche Musik zum arbeiten. In totaler Stille zu zeichnen oder zu schreiben ist viel schwieriger.

BS: Welcher Roman hat Sie inspiriert?

Gibrat: Das ist einfach. Zweifelsohne Ceux de 14 von Maurice Genevoix. Eigentlich ein Kriegstagebuch eines 24-jhrigen Soldaten. Aber es ist von einem so erwachsenen und reifen Geist geschrieben, dass ich es nie mehr vergessen werde. Ein groartiges Werk.

BS: Wie ging es Ihnen, als Sie die vielen erzhlenden Textstellen schrieben?

Gibrat: Whrend Dialoge spontan entstehen, ist das bei beschreibenden Textteilen nicht der Fall. Die erfordern Anstrengung. Mit einem Minimum an Worten muss man eine exakte Beschreibung abgeben. Das ist nicht immer einfach. Und das erfordert auch mehr Zeit. Ich war manchmal ber drei Stunden beschftigt, um drei kleine Stze zu formulieren, die genau ausdrcken, was ich im Sinn hatte. Wenn das gewnschte Resultat dann zustande kommt, vergisst man die Anstrengung schnell und betrachtet die vergangene Zeit nicht als verloren. Aber wenn das Streichen, Verndern und Neuformulieren nichts brachte, konnte ich auch schnell frustriert sein. Ich weigere mich, Kunstgriffe zu benutzen, wie z.B. immer mehr Platz fr die beschreibenden Texte zu bentigen, und zwinge mich, alle Beschreibungen so kurz wie mglich zu halten. Ich vergleiche die Texte in meinen Comics gerne mit Songtexten. Ein Lied beschreibt eine Welt in einigen Strophen. Einige Seiten, einige Quadratzentimeter... das ist auch das, was ein Comictexter zur Verfgung hat. Glcklicherweise reicht das meistens, um einen zufriedenzustellen. Es ist eine Kunst, przise Worte zu finden. Seltsam, aber ich fhle mich heute viel sicherer als Autor, denn als Zeichner. Obwohl ich seit viel lngerer Zeit zeichne als texte.

Jean-Pierre Gibrat


BS: Nach Der Aufschub bekamen Sie oft den Stempel Realistischer Zeichner aufgedrckt.

Gibrat: Das Etikett ist falsch. Ich empfinde mich absolut nicht als realistischen Zeichner. Sicher nicht als jemand, der mit fotografischer Genauigkeit Menschen, Landschaften und Gegenstnde wiedergibt. Ich bin mehr ein expressiver als ein realistischer Zeichner. Ich fhle mich mehr mit Leuten wie Dupuy und Berbrian verwandt als mit Jean Giraud.

BS: Eine sehr originelle Szene ist der Moment, in dem Julien aus seinem Versteck heraus seine eigene Beerdigung beobachtet.

Gibrat: Oh, ich liebe diese Szene. Ich finde es im Nachhinein betrachtet etwas schade, dass ich nicht mehr daraus gemacht habe. Ich htte sie gut noch etwas ausweiten knnen. Sie drckt den Wunsch jedes Menschen aus das glaube ich jedenfalls einmal eine Fliege sein zu knnen, um Gesprche zu belauschen und zu erfahren, was andere ber einen sagen.

BS: Die Geschichte spielt in Aveyron. Warum hier?

Gibrat: Ich bin eigentlich ein Stadtmensch aus Paris und kenne die Gegend um Aveyron nur aus meinem Urlaub. Ich verbrachte dort glckliche Monate bei meinen Groeltern. Ich hatte eine sehr enge Beziehung zu meiner Gromutter. Sie war eine besondere Frau mit einer starken Persnlichkeit und einer blhenden Fantasie. Sehen Sie es als Verbeugung vor dieser Gegend, an die ich nur gute Erinnerungen aus meiner Kindheit habe.

BS: Der wirkliche Star dieser Erzhlung ist nicht Julien sondern die schne Ccile kein Bimbo (in etwa eine Sexbombe, Anm. d. .), sondern ein Girl next door, sehr hbsch aber doch nahbar. Hatten Sie eine spezielle Frau im Kopf, als Sie Ccile geschaffen haben?

Gibrat: (lacht) Joker! Das muss Geheim bleiben, deshalb setze ich hier meinen Joker ein. Den gestatten Sie mir doch? Auf zur nchsten Frage (lacht laut).



(Weiter geht's in der SPRECHBLASE)
Sprechblase Nummer 224


Interviewer: Tom Vermeeren, Gert Bussens
Abb.: GibratI th 4+Oth t <  catthemeoverride:Ath uh ,s@9 th  Duh < cattitleh !th 8uh d: p=Auh xuh ,E Puh ܦ uh th S commentsA8uh uh +1uh $ uh Duh counter=Axuh uh ,A uh ġ vh uh hometextAuh 0S - vh 4 n90h h 'u|h Lvy h h kbd9hh اh #h } <  enmnAh h )3Uh vy \h th labelh h 9اh Ph #0h D H egt.Ah h *ϥhh lvy Ԩh h h legendesh ,9Ph Ȩh % e9h h &> h vy < \h li 9Ȩh 0 % oa)`h h comparepasswordsctihR xh this`h h thisine!xh h blocktitleh ȩh cmodameh h -g !ȩh h blocktitle!h h componentidh 8h md5  h Ph tplfile8h hh thisPh h qstringhh h thish h pnalng h Ȫh this!h h tablecountȪh h cmodineh h this!h 8h blocktitleh Ph skins8h hh thish Ph h cmodhh h -xrowsh h thisine!h Ыh init_the_engineh h DTSЫh h displayh h thish h 0h this)h Xh blocktplresourcepath0h ph tplfileXh h this!ph h componentidІgh h thish !h h isloggedin !h h blocktitleh h zone!h 8h tablecount8h h Ph md5 8h hh thisPh h blockhh h content!h h blocktitle!h حh componentid h h md50h حh h tplfileh h thish h 8h qstring h Ph thisle8h hh pnalng!Ph h tablecount8hh h this!h h blocktitleh خh skinsh h this!خh h preformath (h DTSh @h display(h Xh this@h ph thismod)Xh h blocktplresourcepathgph h tplfileh ȯh this!h h componentid؆gȯh u thish u u skins)8h Xh  (h h time)h h pnvarprepforstoreth@h h sessid)Xh h comparepasswords)h h  9xh ȵh ( L L  tu (>)h h pnSessionDestroytimeV `h whereh Hh : WHERE9xh h (h (>) h h sessioninfocolumn+APj4 h .8b h Dh Z \j4 L httprefmaxileaQرh ! @ h th h h 4h h d  V $W Z 9! ػh #h h h h language! * POSTNUKESID )h h sessioninfocolumnumnA(d. Ь ,doV h th ܬ 4d. moderate Beitra)дH lifetime-------"; (Ic. (d. 2hh h 4d. U notify_messagercesH)h سh sessioninfocolumnionh h ipaddr)h h sessioninfocolumntionh ph time)سh @h sessioninfocolumnion)h h sessioninfocolumnion9ȵh h ( h h Z $h (>)@h ȴh sessioninfotable1h 8h nuke_autonews.pn_hometextA `h #h G ē!  constant@)ȴh h sessioninfotabletionAh xZ (j xh Th d. $. H myIPlation@)8h h session_info_columnnle9h hh 's|h ,h . . top)h Hh pnvarprepforstoreion!h [w pnsessiongetvar)h h sessioninfotableess(h h ) )Hh ȶh sessioninfocolumnvahph 0 dbconn)h h session_info_column()ȶh 0h sessioninfotablebcoPXh h dbconn)h ph sessioninfocolumnolumn0 h Execute)0h طh sessioninfocolumnss0AxZ `h *Fh h tw [ < admartid@)ph 8h sessioninfocolumn9hh 8h #h |h th this)طh h www.comicradioshow.comAh h ,T xh ̥h h ^ a. seclevelion@)8h h pnvarprepforstoreL (! h lifetimeg )h (h pnvarprepforstoreta(h Ph query)h hh ' sshh h ErrorNo)(h h sessioninfotablenva()hh йh sessioninfocolumntah true)h h sessioninfocolumnolumnPh h false)йh ph sessioninfotablefoc9h h (Sh \! dK5 (>)h h session_info_column(!ȸh дH pnconfiggetvar)ph h pnvarprepforstore| )h Hh sessioninfocolumnssA`h ph .< h dh a lh secmeddaysx@)h h sessioninfocolumnssAh h /C h ܘh $h a  d. Version_Num@)Hh h sessioninfotable*VP 9hh h #(GMT +9:30 hours) Adelaide, Darwinks_li9ػh Hh #(h yh h th _links_l9h h (6 `h Ly Z lh $ abbr_liAHh h #h yh 4h h h pnta@)h Xh , A= (h ,eW tY  Q pnrendercludesIh ph 6ם@h P` = \A` ܻ cache_handler_func I(h h 5*h dP` \A` \Qb D default_modifiersg Qph h >
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Hermann J. Mencer: Mit fnf oder sechs Jahren schenkte mir meine Tante einen Stapel zerfledderter Micky Maus Hefte. Ihr Sohn, mein Vetter, war vier Jahre lter als ich und kam auf die Realschule. Da war diese Art Lektre natrlich nichts mehr fr ihn. Er war ihrer Ansicht nach mittlerweile zu alt dafr. Ich verliebte mich sofort in die Hefte, obwohl ich noch gar nicht lesen konnte. Da war es um mich geschehen!


CRS: Wann begann dann die Begeisterung fr Lehning?

Hermann J. Mencer: Ich war wohl neun oder zehn, als ich das erste Mal mit den schmalen Streifenheften von Lehning in Berhrung kam. Auf unserem Schulhof wurden manchmal welcher hinter schtzender Hand getauscht. Das war damals so genannte verbotene Literatur. Man durfte sich nicht damit erwischen lassen. Meine Mutter hatte eigentlich nichts dagegen, aber die Lehrer in der Schule. Au weia! Wenn man damit erwischt wurde gabs frchterliche Backpfeifen und das Heft war weg.

Meine ersten beiden Hefte waren Akim 141 mit dem Titel Verschttet und Sigurd 246 Wer zuletzt lacht... Beide Piccolos hatte ich von irgendjemand im Tausch bekommen. Das Akim-Heft empfand ich besonders faszinierend. Da sa eine Horde groer Affen auf einem Bergmassiv und die warfen Felsbrocken auf eine Meute von Wilden hinab. Alleine das Titelbild mit der roten Schrift auf dem gelben Grund war eine Wucht. Und dann der Name selbst - Akim nie zuvor hatte ich dergleichen gehrt.

Wie sich erst vor ein paar Jahren herausstellte, als ich an meiner Buchreihe arbeitete, waren beide Hefte damals am selben Tag erschienen. Seltsam ich hatte sie schlielich im Tausch bekommen und nicht am Kiosk zusammen gekauft.

Enzyklopdie Deutscher Piccolo-Bilderhefte  Faszination Lehning

CRS: Backpfeifen, weil man Heftchen liest. Da haben sich die Zeiten zum Glck ganz schn gendert. Haben Sie damals nur getauscht oder ging es auch schon mal an den Kiosk, um dort neue Hefte zu kaufen?

Hermann J. Mencer: Am Anfang habe ich nur getauscht und durch Altpapier-Aktionen und hnlichem schon einen Groteil meiner frhen Sammlung auf diese Weise zusammen bekommen. Das war mitunter uerst abenteuerlich!
Das alles ist im Band 5 als Vorwort in einer wirklich tollen Story zusammengefasst. Mehr kann ich hierzu nicht verraten. Aber zwischen 25 und 30 hatte ich bereits meine heutige Sammlung bis auf ganz wenige Ausnahmen schon beinahe vollstndig komplett. Die umfasst aber nicht nur Lehning, sondern auch Micky Maus, und das sogar aus drei europischen Lndern, auerdem Fix und Foxi, Tom & Jerry, Tarzan, Pecos Bill, Eisenherz, Semrau, Illustriere Klassiker und viele andere seltene Sachen mehr.

Mein erstes gekauftes Heft war eine Micky Maus im Jahr 1958. Mein erstes Heft von Lehning hie Ein schlauer Plan das war Akim Nummer 191. Ich habe es mir damals als erstes Heft von Lehning von meinem mageren Taschengeld am Kiosk gekauft, um alle weiteren Ausgaben im verlagsneuen Zustand zu haben.

Heute kann ich, dank meiner Buchreihe, auch genau sagen wann das war: Es war in der Woche vom 7. bis zum 13. August 1959. Damals war ich also gerade mal 10 Jahre alt.
Woher ich das so genau wei? Meine Buchreihe gleicht vom Aufbau her einem przisen Terminkalender. Jeder kann darin nachschlagen, wenn ihm ein bestimmtes Heft aus seiner Jugend in Erinnerung kommt, wann es genau erschienen ist. Und das ist das Schne an dieser Buchreihe!


CRS: Gab es einen Lieblingscomicknstler?

Hermann J. Mencer: Fr Comic-Knstler interessierten wir uns nicht! Keiner von uns wusste oder hatte eine Ahnung, wer Wscher oder wer Pedrazza war. Glauben Sie, wir htten das Kleingedruckte auf den Rckseiten gelesen? Wir haben nur die Hefte verschlungen und das wie verrckt. Und den Begriff Comics den gab es nicht die Hefte hieen bei uns im Sprachgebrauch: Heftchen!


CRS: Dann waren Sie so etwa Ende der 1970er - Jahre fast komplett. Entwickelten Sie dann bis heute weitere Sammlerziele?

Hermann J. Mencer: Ich war irgendwann zwischen 1978 und 1979 so gut wie komplett. Dann habe ich mich aus der Szene der Comic-Liebhaber zwangslufig zurckgezogen, weil mich Treffen nicht interessierten und Brsen nichts mehr hergaben. Deswegen kennt mich heute auch kaum noch einer und viele dachten, ich wre ein Neuling. Und deswegen hat mir auch niemand so ein gigantisches Werk wie diese Enzyklopdie zugetraut! Einem Neuling traut ja bekanntlich niemand was zu. Ist auch verstndlich.

berhaupt habe ich ab 1964 ohnehin aufgehrt mir Hefte zu kaufen. Nahezu alles, was danach raus kam, interessierte mich nicht mehr. Ich hab dann danach eigentlich nur noch Zustandssuche betrieben, um die vorhandenen Hefte immer noch besser zu bekommen.
So was lief ber Suchlisten ab.
Darber hinaus habe ich Auktionen verfolgt, auf denen Disney-Raritten, wie Filme, Filmplakate, Spielzeuge, -Figuren, Uhren usw. angeboten wurden. Das mache ich auch heute noch, denn das Gebiet ist unendlich.

Enzyklopdie Deutscher Piccolo-Bilderhefte  Faszination Lehning

CRS: Wann entwickelt sich dann aus Ihrem jahrzehntelangem Hobby die Idee zur Enzyklopdie Deutscher Piccolo-Bilderhefte? Gab es so eine Art Initialzndung?


Hermann J. Mencer: 2007 setzte ich mich beruflich zur Ruhe. Es folgten Jahre des Privatlebens. Dann widmete ich mich irgendwann auch wieder intensiver meinem Hobby den Comics. Wie vielleicht jeder Sammler, hatte ich auch immer den Wunsch, die schnsten der vielen losen Hefte auch einmal in Buchform gebunden im Schrank stehen zu haben.

Was die meisten Sammler immer davon abhlt, ist die Zerstrung der finanziellen Werte, denn die Original-Hefte sind ja sehr wertvoll, und auerdem ben auch die Einzelhefte einen ganz anderen Reiz aus, der verloren geht, wenn man die Hefte zu einem Buch binden lsst.
Also verwirklicht im Endeffekt auch niemand diesen Traum vom gebundenen Sammelband.
Manche haben das mit ihren Micky Maus Heften gemacht, wie Benedikt Taschen.
Aber die meisten trumen nur davon und realisieren die Idee nie.

Da kam mir die Idee, zumindest mal die Cover alle einzuscannen. Lehning bot sich hierfr an. Besonders die Piccolos. Damit war die Idee geboren. Das war vielleicht vor fnf Jahren. Ich kaufte mir einen Hochleistungsrechner, einen Profi-Scanner fr 600 dpi-Scanns und einen hochauflsenden Digital-Drucker und begann mit der Arbeit. Rein fr mich privat. Ich wollte einen dicken Wlzer, in Leder gebunden und in der Strke eines Lexikons. Aber eben nur fr mich privat. Dann begann ich Informationen zu den Heften niederzuschreiben. Denn ein Buch ohne Text wre schlielich langweilig gewesen und nicht das Wahre. So entwickelte sich die Sache langsam aber sicher.
Am Ende, nach Jahren, konnte ich den Wlzer endlich binden lassen. Mit fast 1000 Seiten. Ein richtig schnes und schweres Buch. In hellem Schweinsleder und auen mit Galle-Papier. Fr eine Verffentlichung eignete sich das Riesending natrlich nicht. Wer wrde schon 300,- oder 400,- Euro fr so einen Wlzer ausgeben. Dann kam mir etwa 2012 oder 2013 der Gedanke das Ding aufzusplitten und in Jahrgangsbnde zu unterteilen. Damit war die Idee zu dieser Buchreihe geboren.


CRS: Da haben Sie ja unendliche Stunden investiert. Gewaltige Fleiaufgabe. Im Ergebnis sind ja nun insgesamt 10 Bnde geplant. Diese umfassen, gemessen an Band 1, immer noch ber 2000 Seiten. In welchem zeitlichen Abstand knnen Sie in etwa die weiteren Bnde publizieren?

Hermann J. Mencer: Unser Verlag knnte augenblicklich drei weitere Bnde auf den Markt werfen. Aber wir mchten auch, dass die Leser langsam die leichte Kost verdauen. So ganz nach Lehnings Prinzip - Fortsetzung folgt!
Die Fortsetzungsfolgen sind im Abstand von 4 bis 5 Monaten geplant. Auch sind viele unserer Buchleser bereits im Rentenalter angekommen und mssen mit ihren Mitteln haushalten. Band 2 erscheint im Januar 2016.


CRS: Wie geht es in Band 2 inhaltlich weiter?

Hermann J. Mencer: In Band 2 erscheinen Die groen Jahre 1955 & 1956. Lehning-Fans wissen was das bedeutet! Wscher-Cover vom Feinsten!


CRS: Ich wnsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Enzyklopdie Deutscher Piccolo-Bilderhefte. Ihre Antworten vermitteln doch den Eindruck, dass Sie als leidenschaftlicher Sammler viel Herzblut in Ihr Werk stecken!

Enzyklopdie Deutscher Piccolo-Bilderhefte  Faszination Lehning

Leseprobe Band 1 Die Anfangsjahre 1953 & 1954


Vorschau auf Band 2 Die groen Jahre 1955 & 1956



Mehr Infos bei Comic Selection / Kuhlewind Verlag: http://www.comicselection.de/tr8h ( i 

Autor Hermann J. Mencer: "Wie vielleicht jeder Sammler, hatte ich auch immer den Wunsch, die schnsten der vielen losen Hefte auch einmal in Buchform gebunden im Schrank stehen zu haben."


Enzyklopdie Deutscher Piccolo-Bilderhefte  Faszination Lehning
Mit der Enzyklopdie Deutscher Piccolo-Bilderhefte kann der geneigte Leser und Fan der Lehning-Publikationen erstmals die komplette und faszinierende Geschichte der legendren Bilderhefte-Produktion des Walter Lehning Verlags Woche fr Woche wieder entdecken! Beginnend ab dem Jahr 1953 kann man von Anfang an chronologisch smtliche Neuerscheinungen wie in einer Zeitreise mitverfolgen. Angefangen von den berhmten und vielfach umstrittenen Piccolos, bis hin zu allen anderen Publikationen, wie den Romanen in Bildern oder den Mrchen- und Sagenbnden, die Walter Lehning nach und nach auf den Markt brachte. Und da sind sie alle wieder, die Helden der Lehning-ra wie Akim, El Bravo, Carnera, Sigurd, Peterle, Der rote Adler, Harry der Grenzreiter, Fulgor und Raka. Vor allem Mitgliedern der Generation Lehning wird es da sicher ganz warm ums Herz werden. Die CRS sprach mit dem Autor der Enzyklopdie, Hermann J. Mencer.pi @ i 44901W ( i X i hi @ i p i 46X i i Deutsch9p i i ' p| i Y' DB E |E cid)*(! i i i *)*(! i i DEUTSCH.GIF\d+)9 i i # i i ?d ނ rr\%)|(Ed Ed , Ed Bd ! i i ,i i 8i 0g 9 i pi ( Pi t |U  time8i i 1109!pi i ,td Ai i )hi t{T i 4i topic@H{ Ai (i )M[i yT i catidoa) Ai hi + 5n@i t{T i 5 topicid@i !(i i  d, !hi i |i e Ai i ,D i TzT ^ bodytext Ai (i ,s@9 i yT q u cattitleȲ !i q $:d ;pl f Ratingsuserdisplaydisplayitem nuke_hooks.pn_tmodule, nuke_hooks.pn_ttype, nuke_hooks.pn_tfunc, nuke_hooks.pn_action, nuke_hooks.pn_object FROM nuke_hooks WHERE nuke_hooks.pn_smodule = 'News'weil die Story schon fertig war, komplett und ich mich eigentlich nur noch ber die Postsendungen von Timo freuen konnte, ber die neuen Entwrfe, die neuen Seiten und so weiter. Also, ich hatte eigentlich seit letzten September [1996, (mg)] nichts mehr zu tun an XCT.
TW: Ich wollte eigentlich im Dezember letzten Jahres anfangen mit dem zweiten Band. Da stand die Story wirklich hundertprozentig. Aber es hat sich alles noch bis Mrz verzgert, bis ich endlich angefangen habe. Niki war schon lange arbeitslos und konnte sich um die nchsten Dinge kmmern, oder um andere.
CRS: Was macht man, wenn man die Story schon fertig hat. Was macht man da fr seinen Lebensunterhalt?
NK: Ich arbeite eigentlich bei einem Internet-Provider hier in Mnchen und habe da jetzt aber gekndigt. Ich werde in Zukunft bei einer Computerspielezeitschrift arbeiten, was eigentlich mein absoluter Traum ist.
CRS: Wie heit diese Zeitschrift? Oder darf man das noch nicht sagen?
NK: Das darf man noch nicht sagen, weil das ein geheimes Projekt ist. Das Lustige ist, dass Mezires gerade gesagt hat, dass er glaubt, dass die Computerspiele die Comics killen werden.
CRS: Sein Comic wird ja auch als CD-Rom irgendwann raus kommen. Als Spiel. Hat er jedenfalls angekndigt. Wollt ihr auch eins machen?
NK: Wir haben mal mit einer Dame gesprochen, die in Multimedia engagiert ist. Wir haben Kontakt zu ihr. Das wrde sich ja auch anbieten. Auf jeden Fall.
CRS: Aber so dass man sein Leben nur durch den Verkauf seiner Comics bestreiten kann, dass ist bei Euch noch nicht der Fall?
TW: In Deutschland glaub' ich nicht!
NK: Als Texter noch viel weniger natrlich. Aber wir arbeiten ja daran im Ausland zu verffentlichen.
TW: Ich denke, es ist ein gutes Sprungbrett gerade jetzt bei Carlsen zu verffentlichen um irgendwann mal davon leben zu knnen, was aber nicht mein Ziel ist!
CRS: Wie beurteilt ihr selber die Szene fr junge Zeichner in Deutschland?
NK: Man mu da einfach unterscheiden. Es gibt, das hab' ich auch jetzt erst selbst erfahren, weil wir eigentlich nie so in der Szene waren, schon wahnsinnig viele engagierte Zeichner, auch hier in Mnchen, die wirklich unheimlich viel auf die Beine stellen und die auch unheimlich hart arbeiten. Im Prinzip fr Nichts, die sind absolut besessen. Aber, wie gesagt, wir hatten mit dieser Szene fast nie etwas zu tun, seltsamerweise.
TW: Wir waren immer Auenseiter. Wir hatten nie Probleme irgendwas an einen Verlag zu bringen. Es ging wirklich beim ersten Mal, wir haben jemanden was gezeigt und gesagt: "Druck's oder druck's nicht!" Und die haben gesagt: "OK, wir drucken's!"
CRS: Woran liegt das?
TW: Keine Ahnung, kann ich nicht sagen.
CRS: Weil Ihr so gut seid?
TW: Das mchte ich jetzt nicht sagen (Alle lachen). Mittlerweile kommen die alle auf uns zu. Das heit wir sind natrlich in einer super Lage.
CRS: Wie uert sich das jetzt? Du unterscheidest also praktisch zwischen der Szene, die sagt "Wir sind die Einzelkmpfer" wie Ihr jetzt seid und Ihr hattet vielleicht Glck oder seid eben so gut, dass es sofort angenommen wird und die Anderen, die rackern sich ab?
NK/TW: Uns ist das wirklich ein Rtsel, weil es gibt sehr, sehr gute Leute. Habe ich auch hier jetzt wieder getroffen. Die schon wirklich dutzende Male an die groen Verlage ihre Mappen geschickt haben und nie irgendwie ein Angebot gekriegt haben. Und wir haben uns eigentlich nie angebiedert, wir haben dem Carlsen-Verlag, auf der Frankfurter Buchmesse war's - glaub' ich - ein paar Seiten gezeigt und dann hat das geklappt.Zeichnung fr die Comic Radio Show
CRS: Dem Andreas Knigge?
NK/TW: Ja! Die haben auch XCT halbwegs Blindlings gekauft. "Stellt uns `n paar Projekte vor". Wir haben denen zwei vorgestellt, also nur mit ganz groben Skizzen, wir haben berhaupt keine Ahnung gehabt ber den gesamten Storyablauf und die haben gesagt: "OK, wir machen das!"
CRS: Also, ihr steht dem ganzen etwas unglubig gegenber?
TW: Es ist schon unverstndlich. Wir hatten nie Probleme. Ich hab' auch berhaupt nichts mit der Comicszene zu tun, irgendwie groartig, also mit anderen Zeichnern. Wir kennen da eigentlich kaum jemanden. Langsam lernen wir jetzt irgendwelche Zeichner kennen, aber vorher...?
NK: Mit denen sind wir halt auch nur so befreundet, weil's menschlich klappt.
TW: Ja, wir reden bestimmt nicht nur ber Comics. Comics interessieren mich viel zu wenig, um mich damit stndig zu beschftigen.
CRS: Das ist aber jetzt nicht Dein Lebensziel? Eher so: "Ich bin halt jetzt drin und mach halt'n paar Comics"?
TW: Nee, es ist schon klasse ein paar Comics zu machen. Und es ist auch sehr angenehm auf Comic-Festivals zu reisen. Aber mir persnlich wr's zu langweilig nur Comics zu machen. Ich mach Comics sehr gern und freue mich jedesmal, wenn ich wieder was machen kann. Aber es wre mir viel zu langweilig nur Comics zu machen. Ich mchte alles machen, also alles, was mich interessiert. Ich bin ja hauptberuflich eigentlich Illustrator, arbeite fr die Werbung, mache irgendwelche Logos, auch Illustrationen, fr IBM zum Beispiel hab ich ein ganzes Buch gemacht. Kinderbcher sind in Arbeit und diverses Andere. Ich arbeite sehr viel mit Musikern zusammen, mit Bands, mache deren Gestaltung. Was immer kommt, z.B. wenn jetzt ein Multimedia-Projekt oder irgendwelche anderen Angebote, aufgrund von XCT, kommen.
CRS: Wenn Du das so sagst: "Hier mal was, Da mal was, aber relativ gut beschftigt", was sagen deine Eltern dazu? "Oh, mein Kind, der Comiczeichner, Ach ja!" Oder sind die vollauf begeistert nach dem Motto: "Das ist MEIN Junge hier"?
TW: (Lacht) Das erste Mal, als ich 'n Comicvertrag unter der Nase hatte, das war bereits mit 15 Jahren. Also haben die sich schon daran gewhnt. Natrlich habe ich durchaus etwas Widerstand gekriegt, als ich mit 20 auf die Idee gekommen bin "Ich mach' mich selbstndig". Aber mittlerweile funktioniert das, auch zu meiner berraschung, wirklich phantastisch. Und ich kann mich nicht retten vor Arbeit.
NK: Nachdem sie nur noch ein Zimmer in ihrem Haus bewohnen und Du den Rest.
TW: Ja klar. Absolut (Lachen) Den Rest hab' ich belagert. berall Bilder, Computer, alles Mgliche. Es zeigt sich eben, dass es wirklich funktioniert, und dass auch gut Geld rein kommt. Auch durch die Comics. Da haben die [Eltern] mittlerweile kein Problem mehr mit.

CRS: Und wie sieht es bei Dir aus? Ist es das Gleiche oder etwas anders?
NK: Meine Mutter ist da frchterlich, weil die halt jedesmal, wenn was in der Zeitung steht zu den Nachbarn rennt und das zeigt. Also, die ist wirklich so.
TW: Meine Mutter lstert dann immer nur: "Wie siehst Du denn auf dem Foto wieder aus? Kannst Du nicht mal was anstndiges sagen?"Niki
NK: Ja genau!
CRS: Aber Ihr geht damit ganz locker um. Fr euch ist das nicht so "WIR - in der Zeitung" und meine Mutter...
TW: Nee, es ist manchmal eher unangenehm im Sinne von "Es ist sehr seltsam". Wenn man irgendwas erzhlt, das hrt sich vielleicht noch ganz o.k. an, aber wenn es dann so im Frage-Antwort-Stil gedruckt ist und man liest den ganzen Schei, den man von sich gegeben hat, ist es manchmal schon ein seltsames Gefhl, wenn z.B. irgendwelche bertreibungen kommen wie: "Ich kenn' den Nikki seit 100 Jahren", das kann man so dahin sagen, aber wenn das dann in einem Interview steht...
Zum Beispiel dann als Titel ein Zitat. In dem letzten Artikel, den ich ber mich gelesen habe stand als Titel in Anfhrungsstrichen "Ich habe mir nie etwas sagen lassen." Da denke ich: Nein!!
CRS: Die Historie eines Underdogs?
TW: Jawoll!
CRS: Das pat ja dann wieder zu den Zeichnungen oder zu den Geschichten an sich. Ist das jetzt so das, was Ihr erlebt habt? So nach dem Motte: "Wir machen jetzt was Trashiges - ganz hartes und dann noch mit Drogen und Zukunft und dann irgendwie Das noch dabei und Killen... knnen wir die Da auf der nchsten Seite nicht auch noch killen? Oh, komm, la den da noch runterstrzen" oder ist das mehr nach: "Das wollten wir machen"?
TW: Wir haben da schon unsere Interessen, absolut. Also, comicmig machen wir auch keine Auftragsarbeit, sondern 100%ig was uns interessiert.
NK: Aber ich wrde nicht sagen, dass das jetzt autobiographisch ist. Was wirklich zum grten Teil autobiographisch ist, das ist "Lula & Yankee". Ich wei nicht, ob Du das kennst? Das ist so eine Schwarz-Wei-Serie, die wir gemacht haben bei comicplus, ber so ein Prchen halt. Das sind halt wirklich nur so nette kleine Alltagsgeschichten. Da ist es halt so, dass das ganze Feeling von dem Comic eigentlich auch unser Lebensgefhl ist. So gehe ich z.B. auch unheimlich gern weg, in Technoclubs usw. Und auch diese Trennung, die in der Stadt ist zwischen den Technomusik-Anhngern und den Gitarrenmusik-Anhngern, das spiegelt sich...
TW: ...das war'n Kompromi! Er ist der Anhnger der Elektronischen Musik und ich liebe laute Gitarren.
CRS: Sind die Leute, die dann zu solchen Gruppierungen gehren, an Euch ran getreten und haben gesagt: "Da httest Du den aber auch anders zeichnen mssen" und hnliche nderungsvorschlge gemacht?
TW: N, berhaupt nicht.
CRS: Kein Kontakt zu den Fans?
TW: Schon, aber die haben uns bisher nie irgendwas gesagt, da wre nicht authentisch, oder so was. Ich glaube, dafr kennen wir die Szene zu gut.
NK: Es ist sicher nicht so, dass wir von Auen ber etwas reden, was wir nicht kennen.
TW: Es ist selbstverstndlich einfach, wir laufen alle so rum. Und unsere ganzen Kumpels sehen so aus, also knnen wir die Leute auch zeichnen oder beschreiben. Ist berhaupt kein Problem.

CRS: Gehen wir noch mal in den Comic [XCT] rein. Was mich wirklich interessiert ist die Technik mit den Unschrfen und den sonstigen Effekten. Es ist ja nicht nur die Zeichnung an sich, sondern noch eine Menge drum herum, was manche vielleicht nicht direkt erkennen, dass das moderne Drucktechnik ist.
Habt ihr da Einflu drauf oder habt ihr gesagt "Wenn wir den Effekt da noch rein kriegen knnten... habt ihr da was fr uns?" oder machst Du das am Computer selber?
TW: Also, ich bereite die ganzen Daten so vor, wie's gedruckt wird. Die mssen das wirklich nur noch drucken. Wir haben auch Andrucke machen lassen, aber nur um die Farben zu testen, wie's einfach rber kommt. Es ist halt ein Unterschied, wie man etwas am Bildschirm sieht, nach der digitalen Bearbeitung oder wie's beim Druck dann raus kommt. Das war eine ewige Kette von Bildschirm-Kallibrieren und alles. Ich arbeite sehr gut mit einer Digitaldruckerei zusammen und das hat schon sehr gut funktioniert. Also, wir haben denen druckfertig die Daten geliefert.
NK: Ich glaub' aber, dass beim 1. Band, wenn ich mich richtig erinnere, die Druckerei erstmalig ein neues Druckverfahren ausprobiert hat. Das hat Carlsen uns gesagt. Das hat mich dann umgehauen. Ich htte nie gedacht, dass das so eine gute Qualitt hat.
CRS: Knnt Ihr uns sagen, was ihr als nchstes machen werdet. So was in der Art von XCT wieder, oder ist das geheim?
TW: Vom Stil her wird's auf jeden Fall 'ne Weiterfhrung von XCT sein. Was ich vor hab' ist mehr digitaler Einsatz, aber so, dass man ihn immer weniger sieht. Ich mag einfach keine Comics die vllig digital aussehen. Der Experte wird's immer sehen, aber es wird in diese Richtung gehen.
Was man noch sagen kann ist, dass es vermutlich fr DC sein wird, fr die USA. Es ist ein schlechter Zeitpunkt um danach zu fragen, weil noch nix spruchreif ist. Das passiert jetzt alles in den nchsten paar Wochen.
Timo
CRS: Ich werde jetzt sofort bei DC anrufen!
TW: Ja genau. Wir schicken Euch ne Mail, sobald der Vertrag steht.
Vorbereitungen laufen unter anderem fr ein Projekt mit Dark Horse, eventuell!
CRS: Fr alte Serien, oder eine Serie von Euch? Bearbeitet Ihr eine alte Serie nach?
TW: Von DC aus war eigentlich der Gedanke, dass wir eine neue Serie anfangen. Also komplett neu.
CRS: Bei Vertigo?
TW: Ja. Allerdings wei ich nicht, ob ich mich da gleich mit was eigenem vllig in die Nesseln setzen mchte. Deswegen kriegen wir vielleicht auch irgendeinen Charakter zur Bearbeitung.
Was anderes, was passieren knnte, wenn wir mal dazu kommen sollten, wre mit Kodansha [einer der drei grten Verlage] in Japan. Die sind im Mai [1997] auf uns zugekommen und haben gesagt "Wir wollen ein Projekt mit Euch machen! Stellt uns was vor!" aber bislang hat uns einfach die Zeit gefehlt.
NK: Das wird dann wirklich ein Abenteuer werden. Mit Japan. Wir haben da Sachen gehrt, wie das ist mit japanischen Verlagen. Das wre wirklich sehr interessant.
TW: Beides wre in erster Linie fr den japanischen bzw. den amerikanischen Markt. Das ist natrlich faszinierend.
CRS: Kommt da jetzt noch mehr? Das nimmt ja Ausmae an... von damals. Ich wei nicht, wann Ihr angefangen habt', vor wieviel Jahren?
TW: Das erste Album erschien '93.
CRS: Bis jetzt sind das rund 5 Jahre...
TW: ...mit 2 1/2 Jahren Pause mittendrin, wo gar nichts lief!
CRS: Auch das noch! Wundert Euch das nicht irgendwie selber?
TW: Ja, klar, natrlich. Vor allem, als wir XCT angefangen haben, dachten wir: "So, jetzt haben wir die Mglichkeit was fr Carlsen zu machen, also nutzen wir das!" Ich wollte eigentlich keinen Comic mehr machen, vor allem nicht so aufwendig. Dann hab ich gesagt: "O.k., Carlsen, machen wir schon" und seitdem hat mich das Ganze wirklich berrollt. Seit der erste XCT-Band erschienen ist, im Februar 97, habe ich insgesamt maximal 3 bis 4 Tage gehabt, wo ich nicht mit XCT konfrontiert wurde, wegen Interviews, wegen signieren, wegen irgendwas, was zu erledigen war, wegen Folgeprojekten. Es hat mich wirklich berrannt.Cover: Aaron und Baruch
CRS: Seid Ihr jetzt die deutschen Comic-Wunderkinder. Werdet Ihr als solche bezeichnet.

Das tolle ist: Gerade als ich mit 15 das erste Mal wo verffentlicht habe
hie es: "Wow, 15 Jahre alt, super, Sensation!" Als 1993, mit 19, Aaron
und Baruch [Splitter]
erschienen: "Boah, so Jung".
Jetzt XCT: "Boah, so jung!" ich kenn's langsam. Und mit 60 dann immer noch "Die Shooting-Stars".
CRS: Aber Ihr fhlt Euch nicht als die ewigen Talente?
NK: Ich wre wirklich sehr dankbar, wenn jemand mir mal die Erklrung geben knnte, was denn da mit uns passiert.
TW: Ich habe auch keine Lust, kein Interesse irgendwelche Erwartungen zu erfllen. Ich mach das, was ich mach und ich versuch's so gut wie mglich zu machen.
CRS: Also besteht die Gefahr nicht, dass Ihr jetzt irgendwie verheizt werdet? So drei Jahre noch, und dann Schlu?
TW: Ich sehe auch keine Gefahr von Ausbrennen oder einer kreativen Sperre. Je mehr wir machen, desto mehr Ideen haben wir fr weitere Projekte.

CRS: Jetzt sitzt man sehr lange an so einem Comic. Ein Jahr an der Story, ein Jahr an der Umsetzung. Steht das in irgendeiner Relation zum finanziellen Ergebnis. Andere verdienen ein paar tausend Mark im Monat, ihr kriegt eine Pauschale oder bekommt Prozente vom Verkauf. Ist das eine Perspektive, jetzt noch was in Amerika, dann noch was in Japan, dann kommt was zusammen und Ihr knnt Euch eine Villa in Monaco kaufen?
NK: Das klingt vielleicht unehrlich, aber es ist wirklich wahr: An Geld
habe ich bisher berhaupt nicht gedacht, weil's eben so wenig ist. Es ist
wirklich so wenig, dass es vollkommen unwichtig ist. Es ist einfach toll,
etwas rauszubringen. Ich liebe das total mir diese beiden Bnde anzuschauen
und zu sagen: "Das hab' ich gemacht. Das ist so wunderbar gedruckt worden, das
ist verffentlicht worden." Wir hatten die Mglichkeit ganz tolle
Menschen kennenzulernen. Wir haben Cam
Kennedy
kennengelernt, das ist ein unglaublicher Held von uns. Der zeichnet
Boba Fett, der war schon auf der Skywalker-Ranch bei George Lucas.
CRS: Habt' Ihr den in Erlangen getroffen?
NK: Ja, ja und in Hamburg wieder. Wir haben Dave McKean kennengelernt, die Pinis...
TW: Wir haben auch sehr gute Kontakte jetzt, haben ber gemeinsame Projekte gesprochen und die haben uns auch sehr viel ermglicht. Cam hat z.B. das Ganze mit DC ermglicht, Hat gesagt: "Ich ruf da 'n paar Leute an." Und zwei Tage spter hat's Telefon bei uns geklingelt und das war echt klasse.
Ich sehe das Ganze mehr als Investition. Momentan kann ich's mir einfach leisten, Comics zu machen. Sprich: Ich nehme mir 5 Wochen, 5 Monate frei und verdiene halt nur das, was ich daran verdiene, weniger als sonst. Das ist halt mein Urlaub.
Das ist halt so eine Image-Broschre, dieser Comic, der einige 1000fach in Deutschland herum liegt und daraufhin kommen dann auch wieder gut oder normal bezahlte Jobs. Es ist schon so oft passiert, dass irgendwelche Leute anrufen: "Ja, ich hab den Comic gesehen, ich brauche ein Cover, einen Flyer, wei der Kuckuck was!" Halt so in dem Stil.Cover: XCT2
CRS: Was fr Geschichten schweben Euch fr die Zukunft vor?
NK: Was man mit Sicherheit sagen kann ist, dass es immer in Richtung Action gehen wird, weil es mich sehr interessiert, da noch was raus zu holen, weil ich denke, das geht auch und weil man sehr viel intelligente Sachen mit Action machen kann. Ich bin da immer emprt und entsetzt, wenn Leute das ber einen Kamm scheren. Zum Beispiel Terminator ist ein unglaublich guter Film, sehr intelligent, in die Richtung mchte ich weitermachen. Progressive Action Comics. Was zunehmen wird, von den Stories her, sind sehr dunkle Einflsse, und sehr, sehr kranke auch.
CRS: Habt ihr da Probleme mit der Zensur? Mu man Gewalt sehen um sie zeichnen zu knnen. Hier wird einer geqult, da wird einem der Kopf weg geschossen. Mu man da selbst krank sein im Hirn um so was zu zeichnen?
TW: Nein, berhaupt nicht. Ich mag auch keine Gewalt um ihrer selbst willen. Es mu wirklich gut von der Story vorausgesetzt sein, dass wir das machen. Ich mchte es auch nicht blutrnstig darstellen das Ganze, davon sind wir weit entfernt.
NK: Man mu da auch wirklich differenzieren. Wir sind wirklich mit Fernsehen aufgewachsen und ich glaube, dass Gewalt selbst auch irgendwie ein Zeichen geworden ist oder eine Ikone geworden ist, die man einfach verwendet. Und das lt jetzt nicht auf irgendwelche anderen Sachen schlieen oder dass es dazu fhrt, dass Leute, die bestimmte Filme sehen oder bestimmte Comics lesen die Kettensge aus dem Schrank holen und dann in die Fugngerzone gehen.
CRS: Grundstzlich ist es von der Reaktion der Leute so - auch in
Deutschland sind ja einige Sachen verboten, man darf dies nicht, und das nicht
- hat man euch bei Carlsen
gebrieft, oder sagte man, nachdem du 48 Seiten gezeichnet hast: "Das mu
raus, und das auch!"?
TW: Das war total klasse, weil die haben von vornherein gesagt: Fangt blo nicht an zu zensieren, wenn's irgendwas auszusetzen gibt, dann sagen wir es euch.
NK: Es ging halt darum zu verhindern, dass das Ding unterm Ladentisch verkauft werden mu, oder nur gegen Altersnachweis. Und da gab's halt Sachen, die ich auch nicht wute, dass man z.B. keine primren Geschlechtsteile im erregten Zustand zeigen darf.

CRS: Wie im Fernsehen! Das ist, im Grunde genommen, auch die schne Seite daran. Vielleicht liegt's ja auch daran, dass ihr sagt: ein bichen Action, 90er Jahre, Gewalt und schnell, schmerzlos h schmerzvoll. Vielleicht ist DAS das Geheimnis eures Erfolges, wenn ihr berhaupt eins habt.
TW: Wir denken berhaupt nicht drber nach, wir machen das was uns gefllt und haben das Glck, dass wir berall verffentlichen drfen, wir haben viel mehr Mglichkeiten als wir Zeit haben das alles umzusetzen. Es ist nicht so: "O.k., was knnten wir machen oder was wre interessant", sondern nur, was interessiert uns, was ham wir jetzt Bock.
CRS: Wie reagieren die Fans? Sitzen dann, wie hier, 10 Leute in einer Reihe und warten auf ihre Zeichnungen von XCT und ihr sitzt halt da: Mal mir doch mal...
NK: Einen Batman...
CRS: Batman? Also nicht unbedingt eure Sachen?
NK: Am ersten Tag war ungefhr 7 oder 8 Batmans.
TW: Es ist unglaublich, wie viele Batmans
ich zeichnen mu. Das Problem ist, wenn man einmal anfngt, kriegt
man das nie wieder los. Das war klasse, in Hamburg, als Dave McKean da war,
der mittlerweile ziemlichen Abstand nimmt von seinen Batmansachen, der grinst
dann fett, als ich wieder Batman zeichnen mu und meint: "Fang nie damit
an! Du wirst ihn nie wieder los!"
CRS: Das war's dann mal. Es sei denn ihr wollt noch eine wichtige Parole loswerden.
NK: Bitte lat uns meine Mutter gren. Kauft unsere Alben!
CRS: Das ist doch ein schnes Schluwort! Vielen Dank!
Das Interview wurde gefhrt von mg, Bilder von aks.Timo
Weiterfhrende Links:
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Wrz
.
Rezension "XCT 2".
Wir bedanken uns beim Mnchner Comicfest fr die Interview-Mglichkeit.1 Interviews07618Comic Radio Show: Seid Ihr froh, dass es jetzt endlich vorbei ist? Euer letzter Band ist bei Carlsen erschienen und die Welt strzt sich auf euch?
Timo Wrz: Sehr froh auf jeden Fall, wirklich! Vor allem der zweite Band ist in einer Wahnsinns Hektik entstanden: Innerhalb von drei Monaten die Artwork. Morgens aufstehen, XCT malen, abends ins Bett gehen, oder fort gehen und kurz schlafen und gleich weiter und das Ganze fnf Wochen lang. Das war schon sehr anstrengend.
Maqz1098361997-09-06 16:29:37%Interview mit Niki Kopp und Timo WrzUnderstanding Comicsgluebirne7.gifUnderstanding Comics359701997-09-06 16:29:370ba...
T: Nee bloss nicht - ich glaube da gibt's genug andere.
CRS: Knntet ihr euch eigentlich vorstellen in New York mal zu leben?
Niki?
N: Ich hab das relativ konkret auch geplant..
CRS: Um da auch zu arbeiten?
N: Ich muss mal schauen, ob ich ne Zeitlang bei DC (DC Comics, Anm. der
Red.) arbeiten knnte, was auch gar nicht so unrealistisch ist, ber
die Carlsen Conection knnte das schon klappen.
CRS: Wie macht man sowas - als Tipp fr alle interessierten Jung-Autoren...
N: Zum Beispiel ein Praktikum bei DC oder wie meinst das? Naja ich wrde
einfach mal hinschreiben, 'ne andere Methode wte ich jetzt auch
nicht. Das Problem ist halt, dass man als Deutscher nur 3 Monate dort bleiben
darf und dann auch kein Geld verdienen darf - das kriegt man sowieso nicht bei
einem Praktikum und da New York ziemlich teuer ist, ist das grte
Problem, dort irgendwie ber die Runden zu kommen.
T: Aber fr uns war das bislang kein Problem, weil die ja immer
zu uns kommen...
CRS: Zeigen dann die Amerikaner nur Interesse an den Zeichnungen oder
auch an den Stories?
T: Ganz zu Anfang war mal im Gesprch, dass wir fr DC 'ne
eigene Serie machen, aber wir sind hier auf keinen grnen Zweig gekommen...
dann war die Frage Batman zusammen zu machen, weil ich auf jeden Fall mit Niki
zusammen arbeiten wollte.
Das ist aber daran gescheitert, weil das US-System so funtioniert, dass ein
festangestellter Autor mit einem Freelancer-Zeichner zusammenarbeitet. Und da
ich beim ersten Engagement das System nicht umgehen kann, wird leider Niki nicht
meinen ersten Comic fr den US-Markt schreiben, aber ich werde dennoch
schauen, dass ich alles tu was ich kann, um ihn doch ins Spiel zu bringen. Ich
halt ihn fr den Besten.
CRS: Und du Niki, httest du schon eine Batman-Story in petto?
N: Ein Konzept habe ich schon...
CRS: Kann man die Idee schon verraten?
Oder ist es noch geheim?
T: Vermutlich noch nicht definitiv genug... wir sagen's euch dann, wenn'S
soweit ist.
CRS: Ich wills aber jetzt wissen...
T: Okay, nachher beim Diebels. (Wurde natrlich kein Alt-Bier,
schlielich sind wir hier in Mnchen... - aks
)
N: Das wird von der Thematik und vom Design her einiges mit dem XCT-Prequel
zu tun haben.
T: Stimmt eigentlich, ist mir noch gar nicht aufgefallen. Die ersten
Entwrfe, die ich an DC geschickt habe, basieren auf dieser Grundidee von
Niki.

CRS: Knnte man diese Entwrfe problemlos auf der Fanpage verwenden...?
T: Ich wei nicht ob man's knnte, wir werden es auf jeden
Fall nicht tun. Es wird nichts von Batman und auch nichts von Star Wars zu sehen
sein - obwohl ich bei beiden irgendwie die Pfoten drin hab.
CRS: Und warum? Um das Verhltnis zu den potentiellen Auftraggebern
nicht zu beeintrchtigen?
T: Zum einen aus Loyalittsgrnden, zum andern macht das ja
auch nur Sinn im Zusammenhang mit dem eigentlichen Projekt, also in Form von
Vorabentwrfen und Skizzen o.. Aber eben nur in Verbindung zum konkreten
Auftrag. Die Entwrfe von Drakan sind auch nur deshalb schon im Web, weil
der Comic fertig ist und auch erscheint. Die Batman und Star Wars-Sachen gebe
ich somit auch nicht raus - zudem hab ich bei Lucas ein Stillschweigeabkommen
unterzeichnen mssen.
CRS: Pssssssst!!!!!
T: Es geht nur darum, das ich nicht sagen darf um was genau es geht.
CRS: Da bist ja ganz gut im Geschft. Letztes Jahr waren es die
Japaner und Batman, heute Lucas und Batman. Sind die Japaner wieder raus?
T: Was ich so mitbekommen hab von Kodansha (jap. Verlag, Anmerk, der
Red.) war, dass die alle Nicht-japanischen Projekte auf Eis gelegt haben bis
Mrz 2000. Betroffen sind alle Sachen, die nicht so gut liefen, wohl aus
der Rezessionspanik raus... dazu hat auch noch das Management gewechselt bei
Kodansha und die neue Fhrung hat da krftig durchgegriffen.
Ist fr uns absolut kein Problem, weil wir noch nicht ernsthaft begonnen
haben, an 'nem Projekt fr Kodansha zu arbeiten. Und ausserdem haben wir
zur Zeit ohnehin genug zu tun. Und nchstes Frhjahr wird sich zeigen,
ob wir dann in nherer Zukunft was zusamen machen knnen.
CRS: Ja was machen wir jetzt noch zum Schlu? Ich wrde sagen
wir gehen auf jeden Fall was trinken...
T: ... und was essen..
CRS: Schnen Gru an alle und Prost!
Das Interview wurde gefhrt von mg,
Fotos von aks.

Weiterfhrende Links:
Mehr ber Timo
Wrz
.
Rezension "XCT 2".
Interview mit Niki und Timo auf
dem Mnchner Comicfest 19971 Interviews064958

Fantasy ist nicht mein Ding...


Also brauchten Niki und Timo ein Interview fr deren Fansite. Da WIR erklrterweise deren Lieblings-Verrckte sind. (Knutsch, Knutsch dafr!), baten sie uns, das Interview zu fhren. Was wir natrlich gern taten. ;-) Das Interview ist auch bei der Fansite zu lesen.Maqz1104362000-09-06 16:40:511Interview mit Niki Kopp und Timo Wrz - Juli 1999Understanding Comicsgluebirne7.gifUnderstanding Comics359702000-09-06 16:40:510s Neue erkmpft werden. Derzeit sind wir aber zuversichtlich, gute Argumente fr seine Fortfhrung zu haben. Wir gehen also davon aus, dass der Internationale Comic-Salon 2012 in gewohntem Umfang und entsprechender Qualitt stattfinden kann. Vorausgesetzt natrlich, dass die deutsche Comicbranche uns weiterhin darin untersttzt.
Comic Salon Erlangen 2010

Vielen Dank fr die Statements!

Bodo Birk: Vielen Dank fr die Gelegenheit zur Stellungnahme!1 Interviews03332x

ZACK 138 CRS-Special


von Michael Hster (c) der Abb.: ComicRadioShow und Jens Schneider

Erlangen ComicSalon 2010Bodo Birk Um fr die meisten Leser einen Vergleich zu haben, ber was hier diskutiert wird: wie sehen vergleichsweise die Besucherzahlen von Erlangen 2010 aus? Wie sah die Verlagsbeteiligung 2010 aus? Wer ist noch in Erlangen vertreten gewesen? Wie war die Altersstruktur des Kernpublikums? Gab es 2010 schwarze Zahlen?

M.Hster3452362010-11-24 00:00:001Ein Interview mit Bodo Birk (Comicsalon Erlangen)Understanding Comicsgluebirne7.gifUnderstanding Comics359702010-11-24 00:00:000z konsequent ist die Anti-Drogenbotschaft in Skull Party aber nicht, denn der Held wird als cooler Raucher gezeigt und trinkt gerne Rotwein. Rauchen hat ja ebenfalls eine antidepressive Wirkung.

Ja. Aber ansonsten wre die Geschichte ja nicht realistisch..

Aha.

Wie soll ich jetzt den Unterschied beschreiben?

Nikotin verndert nicht das Bewusstsein?

Ja. Auerdem macht das die Figur von sich aus, ganz bewusst. Robert hingegen wird die Drogen verschrieben mit dem Hinweis: Du bist doof, du brauchst das, damit du eine bessere Person wirst. Anstatt sich zu berlegen, ob Robert nicht vielleicht andere Qualitten besitzen, als intellektuell zu sein. Wer nicht intellektuell ist, hat vielleicht handwerkliche Fhigkeiten oder knnen gut mit Menschen umgehen. Stattdessen zwngt man ihn in ein Korsett.

Es gibt einige Vorurteile ber die Generation der Jngeren, angeblich interessiert und engagiert sich niemand mehr fr politische und gesellschaftliche Themen. rgert dich das und war das auch ein Anliegen fr Skull Party?

Es rgert mich, dass viele so lethargisch geworden sind. Wenn ich auf die extremen Konzepte der Hippies zurckschaue das fasziniert mich irgendwie! Freie Liebe! Also nicht das ich mir das jetzt wieder wnschen wrde, aber diese Konzepte waren interessant. Diese Experimente, auch die knstlerischen. Auch mit Drogen zum Beispiel (lacht). Ich selbst nehme keine Drogen, das ist natrlich klar. Mich fasziniert aber diese Radikalitt und Intensitt von damals. Ich rege mich darber auf, dass ein Bcker viel zu wenig Geld verdient, um davon leben zu knnen und dieser Bcker dann sagt: Ja, so ist das eben. Ich denke dann: Wach doch auf! Dagegen musst du rebellieren und protestieren! Da kriege ich einen Anfall!Das macht mich direkt wtend. Ich will nicht die Welt verndern. Skull Party ist vor allem Unterhaltung, aber ich kann nichts zeichnen, was mich nicht selbst interessiert.

Vielen Dank fr das Gesprch!


Gewinnspiel

Schickt einfach eine Mail an unsere Gewinnspieladresse und gewinnt mit etwas Glck eine Karte und ein Poster signiert von Melanie Schober, als sie 2013 in Hannover war: gewinnspiel[AT]comicradioshow[DOT]com, Betreff: Guillem March. Das Spiel luft bis zum 5. Januar 2014.

Mehr von Melanie Schober

Melanie Schobers Homepage: Melanie Schober

Skull Party Homepage: Skull Party

berall im Comichandel, neben anderen Werken von Melanie Schober, erhltlich:

Skull Party 1
Melanie Schober, sterreichische Mangaka & Gewinnspiel Zu Gewinnen: drei signierte Poster und Karten von Melanie Schober1 Interviews02186

Was man da liest ist einfach mein Innenleben!


Melanie Schober, sterreichische Mangaka & GewinnspielMelanie Schober, sterreichische Mangaka, war 2013 zu Gast in Hannover. Ich traf sie zu einem Interview, in dem wir ber japanische Lesart, deutsche Mangas und Betubungsmittel sprachen.StefanS4181362013-12-14 21:45:526Melanie Schober, sterreichische Mangaka & GewinnspielUnderstanding Comicsgluebirne7.gifUnderstanding Comics359702013-12-14 21:45:520nzen Land nur eine Art Rcklicht, die wurden fr die Kinderrder, 26er, 28er, Rennrder und so weiter verwendet und die haben halt funktioniert. Es war halt ein vllig unterschiedliches System. Es ging nicht darum Bedrfnisse zu schaffen, sondern es ging darum, die wichtigsten Bedrfnisse zu befriedigen. Und ich fahre noch sehr gerne auf meinem alten Stahlrad aus dem Osten herum und habe da zwar den neuesten Westschei dran, Dynamo, neue Schaltung und so, aber der Rahmen selber ist noch original. Es ging halt damals nicht darum Stahl oder Aluminium zu sparen und mglichst gewinnbringend zu verkaufen, sondern das Material war vorhanden es hie: Nun macht mal ordentliche Fahrrder daraus!

Mir sagte mal jemand aus der Ex-DDR, dass dort niemand Hunger gelitten hat, das alle Arbeit, Kinderversorgung und Wohnung hatten, nur das es eben auf Dauer genervt hat, dass auf schne Konsumartikel verzichtet werden musste. Meinst du, dass man die DDR noch lnger am Leben htte halten knnen, wenn man dieses Problem htte lsen knnen, wenn sich jeder ein Auto oder eine Depeche Mode-CD htte leisten knnen?

Ich kenne die DDR nur als Kind und kann deshalb nur schlecht ber dieses Thema diskutieren. Aber ich lande natrlich oft in solchen Diskussionen, war man oft in Runden gedreht, in denen ber Globalisierung, Wirtschaft und anderes spricht und dann ist man schnell bei solchen Was-wre-wenn- Fragen. Vielleicht wren die Leute mit ein paar Depeche Mode- Platten glcklich gewesen. Das System war halt ein anderes. Und viele Westprodukte sind auch nur deshalb so gut oder so gnstig, weil das einfach nur durch die Ausbeutung der Arbeiter funktioniert hat. Heute kriegst du so ein...

(Er schaut auf mein Aufnahmegert, Anmerkung des Interviewers)

...Diktiergert nur deshalb so gnstig, weil...

...es in China produziert wird...

...genau! Die Japaner oder die Deutschen haben sich das Gert ausgedacht, aber in China wird es dann unter menschenunwrdigen Bedingungen hergestellt. Und zu Ostzeiten haben sie halt nicht geguckt, wie knnen wir mglichst gut ausbeuten...

(Hierzu lieen sich als Gegenbeispiel etwa Ost-Strflinge anfhren, die fr Westkonzerne billig produzieren mussten, Anmerkung des Interviewers).

Da gab es Plne etwa PKW in der DDR, LKW in Russland zu bauen, das knnen sie ganz gut, die Ungarn fertigen Busse, denn da haben sie ein wenig Tradition und hnliche Arbeitsteilung vorzunehmen. Diese Aufteilung hat natrlich auch nicht funktioniert, denn der Mensch funktioniert nun einmal nur durch Konkurrenz, nur wenn du zwei Unternehmen hast, die das gleiche verkaufen wollen, dann spornen sie sich gegenseitig zu wirtschaftlichen Hchstleistungen an und versuchen ihre Produkte weiterzuentwickeln. Das ist ein spannendes Thema, aber das ist vielleicht ein bisschen zu weit fr eine Comiczeitung. (Finde ich zwar nicht generell, aber da das Interview ohnehin schon extrem lang geworden ist, stimme ich Mawil zu, dass es an dieser Stelle zu weit und zu sehr von den Comics weg fhren wrde).

Kommen wir zurck zu Kinderland. Da gibt es die kleine Streberin, eine Musterschlerin, junge Pionierin und Denunziantin Angela Werkel, die hat immer nur Einsen in der Schule. Das ist wahrscheinlich unsere Kanzlerin, oder?

Das ist so ein kleiner Kalauer, den ich mir nicht verkneifen konnte (lacht).

Ist das auch ein Hinweis darauf, dass es eben keine komplett autobiographische Nacherzhlung deiner Kindheit ist, sondern auch ein Kommentar der heutigen Zeit und eine Erinnerung daran, woher wir kommen, etwa woher kommt Angela Merkel oder die Leipziger Montagsdemonstranten, und somit einen Bogen zu Heute spannt?

Vielleicht unterbewusst, ich wei nicht. Es ist klar, ein Politiker muss halt vor Menschen gut dastehen. Da haben sich die Ostpolitiker wahrscheinlich nicht so sehr von den Westpolitikern unterschieden.

Ist das auch deine persnliche Einschtzung von Frau Merkel, wie sie in Kinderland dargestellt wird, als diejenige, die es allen recht machen will, alle nach dem Mund redet die keine eigene Position hat?

In dem Buch habe ich mir einfach nur ein kleines Mdchen vorgestellt, das der Liebling der Lehrerin sein will und die sich gerne diese Frau Kranz als Vorbild nimmt. Hinter allen Figuren, wohl hinter den guten als auch hinter den schlechten, ist immer eine Geschichte. Die Guten sind nie nur gut die Bsen sind nie nur bse. Die Frau Kranz, die ja jetzt die bse ist, ist ja eine alte Frau, die wahrscheinlich das Land mit aufgebaut hat und die am Ende nicht kapiert, dass die Leute, fr die sie eigentlich nur Gutes will, hier nun pltzlich alle davon rennen.

Du hast das Comic-Manifest mitunterzeichnet?

Ja.

Kinderland wrde man wohl als Graphic Novel bezeichnen?

Wenn man das will, kann man es so bezeichnen.

Gleichzeitig fllt mir auf: Es ist sehr leicht zu lesen, im Sinne von, sehr guter Unterhaltung. Es macht sehr viel Spa, es ist sehr humorvoll. Aber es ist nicht seicht, sondern ein Thema, das mich auch berhrt...

Dankeschn!


Werner fand ich immer scheie!



Sind die Graphic Novel-Knstler nicht oft zu elitr und zu ernst? Zumindest oft und in Deutschland? (Durchaus bewusst provokativ gemeint und eher Stilmittel als unbedingt meine persnliche Meinung, Anmerkung des Interviewers).

Graphic Novel ist ja nur ein Marketingbegriff. Ich sehe es so, dass der Begriff nur verwendet wird, um Leuten, die Angst vor dem Begriff Comic haben, Comics zu verkaufen. Die Zeichner, die ich kenne, profitieren sehr von dem Boom und die verkaufen gerne auch ihr dickes Buch. Aber keinen von denen fhlt sich elitr. Ich wollte einfach nur einen Comic machen, der als Comic funktioniert und der vielleicht auch ltere Leute interessiert und der auch solche Personen interessiert, die sonst keine Comics lesen. Ein Buch, an dem man mal nicht nur eine halbe Stunde, sondern drei Stunden liest. Ich selbst habe bewusst nicht Graphic Novel
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