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Kategorie: Rezensionen In dieser Kategorie sind folgende Beiträge:
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geschrieben von Anfue am
Dienstag, 24. Februar 2026
(96 Aufrufe)
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Ein visionäres Animationsabenteuer
Der für den Oscar® nominierte Filmemacher Mamoru Hosoda („MIRAI – Das Mädchen aus der Zukunft“) präsentiert ein kraftvolles Animationsabenteuer über eine mittelalterliche Prinzessin, die mit dem Schwert kämpft um den Tod ihres Vaters zu rächen.
Zum Inhalt (ACHTUNG: Spoiler!): Scarlet“ beginnt wie ein mittelalterliches Shakespeare-Drama in einem Schloss (in Dänemark?).
König Amulet will Frieden um jeden Preis und ist deshalb auch zu Kompromissen mit seinen Nachbarn bereit. Sein Bruder Claudius hingegen will Macht um jeden Preis und integriert gemeinsam mit der Königin gegen Amulet. Er lässt den König deshalb wegen Hochverrats von vier Henkern mit dem Schwert hinrichten. Amulets letzte Worte an seine Tochter Prinzesin Scarlet gehen im Geschrei der Menge unter – aber werden in dem Film noch eine wichtige Rolle einnehmen
Prinzessin Scarlet will ihren Onkel aus Rache töten, doch dieser kommt ihr zuvor und sie findet sich in einer jenseitigen Welt wieder.
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geschrieben von Maqz am
Freitag, 20. Februar 2026
(120 Aufrufe)
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Wenn Zeit sichtbar wird
Vom ersten Panel an nimmt Guy Delisle seine Leser:innen mit auf eine Zeitreise in die frühen Tage der Fotografie und des bewegten Bildes, und was für eine! Für den Bruchteil einer Sekunde erzählt die außergewöhnliche Biografie des britischen Fotografen Eadweard Muybridge, der im 19. Jahrhundert mit technischen Experimenten und einem unbändigen Erfindergeist die Grundlagen der Filmgeschichte langer vor den Gebrüdern Lumière mitprägte. (Ach ja, den Liebhaber seiner Frau hat er auch umgebracht).
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geschrieben von Anfue am
Donnerstag, 19. Februar 2026
(161 Aufrufe)
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Amélie meets Pans Labyrinth und Léon – Der Profi
Aurora weiß, dass unter ihrem Bett ein gefräßiges Monster lebt. Und deswegen sollte niemand den Fußboden berühren. Doch ihre Eltern glauben ihr nicht - Ein Fehler, wie sich herausstellt. In Ihrer Not wendet sich Aurora an ihren Nachbarn, gespielt von Mads Mikkelsen, den sie beobachtet hat, wie er Monster bekämpft. Doch er klärt sie auf, dass er nur menschliche Monster bekämpft. Doch Aurora will ihn überzeugen, dass es auch andere Monster gibt.
So will er dem Mädchen helfen und ahnt nicht, worauf er sich einlässt. Zwischen Aurora und ihrem namenlosen Nachbarn entwickelt sich eine Beziehung, die an die Verbindung zwischen Jean Reno und Mathilda in “Léon – Der Profi” erinnert und so machen sie sich gemeinsam auf dem Weg in den Kampf gegen die Monster. Doch diese Verbindung missfällt seiner mysteriösen Auftragsgeberin/Beraterin (Sigourny Weaver) und sie versucht, diese zu beenden. Und das FBI mischt auch noch mit.
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geschrieben von Maqz am
Mittwoch, 18. Februar 2026
(134 Aufrufe)
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Historische Graphic Novel, Comic oder große Erinnerungsliteratur, die ins Mark trifft
Mit "Die Irrfahrt der St. Louis" haben der Knesebeck Verlag und das kreative Duo Sara Dellabella (Text) und Alessio Lo Manto (Zeichnungen) ein historisches (mehr oder weniger unbekanntes) Kapitel in die Sprache des Comics übersetzt, das man, nach dem Durchlesen hoffentlich so schnell nicht wieder vergisst. Die im Januar 2026 erschienene Graphic Novel vereint journalistische Präzision, seismische visuelle Erzählkraft und menschliche Tiefe in einem Format, das weit über die Summe seiner Panels hinausgeht.
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geschrieben von Maqz am
Sonntag, 15. Februar 2026
(338 Aufrufe)
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Oliver Ottitschs Werkschau
Oliver Ottitschs neue Cartoon-Werkschau "Smiley von hinten" aus dem Alibri-Verlag ist eine jener Publikationen, bei denen man schon nach wenigen Seiten merkt, dass hier jemand sehr genau weiß, wo man das Zwerchfell triggert und wo es ruhig ein bisschen wehtun darf. Ottitsch arbeitet u.a. mit einer zeichnerischen Reduktion, die nichts dem Zufall überlässt: Jeder Strich sitzt, jede Pointe ist präzise, oft mit jener lakonischen Grausamkeit, die man sonst eher aus der Hochphase des Underground-Cartoons kennt. Als Cartoon-Afficionado (der alten (Weißer-Mann) Schule) freut mich besonders, wie souverän hier mit klassischen Cartoon-Mechaniken gespielt wird, ohne jemals altbacken zu wirken.
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