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Kategorie: Rezensionen
In dieser Kategorie sind folgende Beiträge:


alle Beiträge dieses Themas aufrufen

geschrieben von Maqz am Montag, 22. Juni 2026 (49 Aufrufe)
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Zwei Seiten derselben Münze, oder: Warum man zweimal anfangen muss.


Little Bird Little Bird Beim kurzen Gespräch am Cross Cult Signiertisch auf dem 22. Comicsalon in Erlangen drückte mir Darcy van Poelgeest seine beide Bände in die Hand und gab mir, fast im Plauderton, eine Leseanleitung: Zuerst Little Bird, dann das Prequel Precious Metal, um das Hauptwerk wirklich zu verstehen. Und dann, mit einem Grinsen, halb im Scherz, halb ernsthaft der Nachsatz: Und dann solle man danach noch einmal Little Bird lesen, um auch das Prequel zu verstehen.

Eine Lese-Schleife, die sich selbst die Schwanz beißt also, und genau diese Verschränkung ist es, die beide Werke so besonders macht.



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geschrieben von Anfue am Freitag, 19. Juni 2026 (85 Aufrufe)
(*)

Brutal Martial Arts auf Top Niveau


The Furious Der stumme Handwerker Wang Wei (Xie Miao) lebt friedlich alleine mit seiner Tochter Rainy (Yang Enyou) . Nachdem diese von einem skrupellosen Verbrechersyndikat entführt wird und die Polizei untätig bleibt, nimmt er ihre Rettung selbst in die Hand und prügelt sich dabei durch die Unterwelt. Auf seiner Suche trifft er auf den kompromisslosen Journalisten Navin (Joe Taslim), der einen persönlichen Feldzug gegen das Syndicat führt.

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geschrieben von Maqz am Mittwoch, 10. Juni 2026 (255 Aufrufe)
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Der Alliterations-Komic: Krimi, Kiel und (fast) keine Kriminalpolizei:

Grundkurs Mord Als mir Holger (Gringo-Hauptkommissar) Bommer diesen Krimi-Comic in die Hand drückte, bekam ich so ein leichtes Zucken im linken Auge. Manga mit Kiel, Polizei und romantischen Verwicklungen. Was für eine Mischung. Nun hatte ich schon mal zugesagt es zu lesen und zu Besprechen und jetzt kann ich nur noch bestätigen, dass links und rechts beide Augen zucken...vor Begeisterung. In einem Rutsch durchgelesen, das „WerwarderMörder?“ mit ermittelt, die Liebesgeschichte für gut befunden und die Ausrüstungs-Zeichnungen stark bewundert!

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geschrieben von Anfue am Mittwoch, 03. Juni 2026 (173 Aufrufe)
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Die Überraschung im Kino


MASTERS OF THE UNIVERSE Regisseur Travis Knight („Bumblebee“) bringt MASTERS OF THE UNIVERSE  zurück auf die große Leinwand. Nachdem Prinz Adam (Nicholas Galitzine) als Kind ins Exil auf die Erde geschickt wurde, führt ihn das Schwert der Macht 15 Jahre nach der Trennung zurück nach Eternia und er entdeckt, dass seine Heimat unter der Herrschaft von Skeletor (Jared Leto) in Trümmern liegt. Um seine Familie und seine Welt zu retten, muss sich Adam etwas einfallen lassen, aber er fühlt sich so gar nicht als Held. Seine Freundin aus Kindertagen Teela (Camila Mendes) und ihr Vater Duncan alias Man-At-Arms (Idris Elba) sind seine engsten Vertrauten im Kampf gegen Skeletor, aber es stellt sich die Frage, ob Prinz Adam sein Schicksal als Held von Eternia annehmen wird und erfolgreich ausfüllen kann.
Fast 20 Jahre nach dem ersten „Master-Film“ mit Dolph Lundgren, der bei Tele 5 zu Recht bei den „schlechtesten Filmen aller Zeiten“ ausgestrahlt und dessen angekündigte Fortsetzung zum Glück nie umgesetzt wurde , kommt nun die neue Verfilmung, die auf den gleichnamigen Action-Figuren von Mattel beruht. Mattel bringt damit nach „Barbie“ erneut eine eigene Figur auf die Kinoleinwand.

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geschrieben von Maqz am Samstag, 30. Mai 2026 (158 Aufrufe)
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Von Bällen, Vorurteilen und der angenehmen Entdeckung, dass nicht jede Adaption ein Grund zur Klage ist



Jane Austen Stolz und Vorurteil Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Klassiker der Weltliteratur, sobald er in das Format einer Graphic Novel gekleidet erscheint, sogleich dem Verdacht ausgesetzt ist, man habe ihn seiner Würde entkleidet. Die Gesellschaft der ernsthaften Leserinnen und Leser, jene, die ihren Austen in fadengehefteten Ausgaben besitzen und bei der Erwähnung von Comicadaptionen ein kaum merkliches Naserümpfen nicht zu unterdrücken vermögen, wird sich also zu fragen geneigt sein, ob Anna Opel und Elias Linnekuhl ihrer Aufgabe gewachsen waren.

Man darf ihnen versichern: Sie waren es. Und wer das bezweifelt, möge zunächst den Band in die Hand nehmen, denn schon der erste Eindruck gibt wenig Anlass zur Klage. Das gebundene Hardcover mit seinen 144 Seiten im Format 17 × 24 Zentimeter ist ein Objekt von angenehmer Solidität. Für 25 Euro bekommt man kein eilig zusammengestelltes Lizenzprodukt, sondern einen Band, der seine Herkunft aus einem Verlag mit echtem Gespür für Buchgestaltung auf jeder Seite verrät. Es sei auch bemerkt, dass das Erscheinungsdatum, April 2026, "pünktlich" vier Monate nach dem 250. Geburtstag der Autorin, kein Zufall war. Dem Knesebeck Verlag ist dieser Umstand gewiss nicht entgangen, und man darf ihm, ohne zynisch zu werden, durchaus wohlwollend begegnen.

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