Topic: Anthologien
In diesem Topic sind folgende Beiträge:
alle Beiträge dieses Themas aufrufen
Auch Österreicher können Comics zeichnen

In Telefonbuchstärke kommt das österreischiche Aequivalen zu Panik Elektro mit dem Titel Perpetuum daher. Es ist eine ausführliche Anthologie der gegenwärtigen Comic-Szene in Österreich (hauptsächlich aus Wien!). 14 KünstlerInnen mit einer repräsentativen Auswahl ihrer Arbeiten auf rund 350 zum Teil farbigen Seiten beweisen, dass Vertreter des Alpenlandes auch einen flotten Stift swingen können.
Dieser Band ist gefährlich!

In sechs Comicreportagen erzählen sechs Comiczeichner aus Deutschland und Israel, wie sie das jeweils anderen Land erleben. Auf insgesamt 144 Seiten wird erzählt, wie Deutschland und wie Israel so ist. Ohne Filter, ohne Vorurteile kann man sich als Leser einen Teil der Wirklichkeit aus den Seiten ziehen. Doch dieses Projekt, gefördert durch das Goethe Institut und die Kulturstiftung des Bundes anlässlich des 40jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern, ist vereinzelt nicht nur positiv aufgenommen worden. Jens Harder nimmt im Interview dazu und zu dem Projekt im allgemeinen Stellung.
Österreich lässt nicht locker!
Im Herbst 2003 erschien das sicher aufwändigste österreichische Comic-Projekt bislang: 50 österreichische Comic-Zeichner, Grafiker und Illustratoren setzten auf je einer Seite ein großes literarisches Werk der Plätze 1-50 aus der "offiziellen" Top 100-Liste der Zeitschrift "profil" als grafisch-narratives Hardcover-Album um.
Nun folgen 50 neue Künstler und Künstlerinnen mit ihrem Blick auf die Plätze 51-100.
"50 - Literatur gezeichnet - Teil 2" sofort hier
kaufen.
Autobiographischer Horror
Panik Elektro ist der Name einer neuen von Wittek zusammengestellten Anthologie die beim Schwarzen Turm erschienen ist. Im Vorwort nennt er es "ein semiprofessionelles Comicmagazin mit möglichst vielen Mitwirkenden". Rein äußerlich ist es das auch geworden, das Niveau der Beiträge hält allerdings einem semiprofessionellen Anspruch nicht immer Stand.
Grundthema dieser Nummer, weitere sind angedacht, ist übrigens "Autobiographischer Horror".
50 MEISTERWERKE
Am 29. September 2003 erscheint das sicher aufwändigste österreichische Comic-Projekt bislang: 50 österreichische Comic-Zeichner, Grafiker und Illustratoren setzen auf je einer Seite ein großes literarisches Werk aus der "offiziellen" Top 50-Liste der Zeitschrift "profil" als grafisch-narratives Hardcover-Album um.
Heinz Wolf, rühriger Co-Leiter des ambitionierten Wiener Comic-Kleinverlages "edition brunft", nahm die Veröffentlichung einer Top 100 Liste der Weltliteratur im "profil" zum Anlass, 50 österreichische Comic-Zeichner, Illustratoren und Grafiker zu bitten, je eines dieser Bücher auf einer A4-Seite grafisch umzusetzen.
Formal war alles gestattet, solange man es noch in den Bereich Comic oder narrative Grafik einordnen kann.
Die nordamerikanische Comic-Szene

Der von dem heute 36jährigen Chris Oliveros geführte kanadische Verlag Drawn & Quarterly ist einer der weltweit bedeutendsten Herausgeber für alternative Comics.
Die Anfänge seiner verlegerischen Tätigkeit gehen auf das Jahr 1988 zurück, als er einige Monate an der Herausgabe der Comic-Anthologie „Core“ beteiligt war. 1990 entschied er sich endgültig, selbst Verleger zu werden.
ICOM wieder!
Was lange währt wird endlich wahr. Meine Rezi zum ICOM Handbuch 99.
Nach reiflicher Überlegung bin ich zu zwei Schlußfolgerungen gekommen:
Erinnerungen aus einer anderen Zeit

Es gibt einige wichtige Zeichner in Europa, an denen kommt man als Comic-Fan einfach nicht vorbei. Der im folgenden Beschriebene ist einer davon. Neben
Jean Giraud,
Jean Claude Meziéres ist es auch Enki Bilal gelungen den Science-Fiction Comic zu einem künstlerischen Genuß zu machen.