Topic: Die Disneys
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Die Besten ihrer Zunft

Nach dem großen Erfolg der "Barks Library" und der "Don Rosa" Albenreihe werden nun auch andere Disney-Zeichner angemessen gewürdigt. In der Reihe "Hall of Fame" kommen Werke aller Disney-Zeichner von Rang und Namen zu Papier.
Die Ausstattung lässt Sammlerherzen höher schlagen: von einer stimmigen Kolorierung bis hin zu einem edlen Hardcovereinband werden alle Wünsche erfüllt.
Herzlichen Glückwunsch, Herr Duck!

Seinen ersten Auftritt hatte er im Jahr 1947 in der Weihnachtsgeschichte "Die Mutprobe" (orig. "Christmas on bear mountain") des genialen Entenzeichners Carls Barks. Zu Beginn seines Comicdaseins war für ihn ursprünglich nur eine Rolle als griesgrämiger Sidekick des Entenhausener Helden Donald Duck zugedacht. Von den Lesern jedoch wurde er von Anfang an geliebt. So mauserte sich Dagobert Duck zur Hauptfigur und vom misanthropischen Kapitalisten zum liebenswerten Familienoberhaupt der Duck-Sippe und ungekrönten Herrscher von Entenhausen.
... und der Spaß nimmt kein Ende ...

Der eine tut’s im Bett, ein anderer heimlich im Badezimmer, der dritte während einer langweiligen Unterrichtsstunde und die ganz treuen Fans tun’s schon seit 40 Jahren ununterbrochen: Schmökern in Walt Disney Lustigen Taschenbüchern!
Die wilden Neffen von Micky Maus

Am 18. September 1932 klingelte eine gewisse Mrs. Fieldmouse an der Tür von Mickey Mouse, im Schlepptau ihre Sprösslinge Morty und Ferdie, und bedankte sich bei ihm, dass er auf die beiden eine Weile Acht geben wollte. Diese Comic-Geschichte, die Altmeister Floyd Gottfredson für amerkanische Tageszeitungen schrieb, kann als Beginn der "Veronkelung" von Entenhausen angesehen werden. Es sollten jedoch noch fünf Jahre vergehen, bis Mickys berühmter Freund Donald Duck seine Neffen Tick, Trick und Track in Obhut nehmen musste.
Entenhausens berühmte Nebencharaktere

Was macht Entenhausen so einzigartig? Natürlich seine bedeutsamen Charaktere wie Donald Duck, Onkel Dagobert und Micky Maus. Was aber wäre Entenhausen ohne die zahlreichen Nebencharaktere wie Goofy, Gamma, Tick, Trick und Track oder Gundel Gaukeley?
ECC hat extra für diese Figuren eine eigene HC-Buch-Reihe mit dem Namen „Disneys Heimliche Helden“ kreiert. Jenen, deren Unterstützung Stars zu Stars gemacht hat und Entenhausen zu diesem einzigartigen Ort, den Leser seit ihrer Kindheit lieben.
Heute: EHAPA COMIC COLLECTION und EGMONT MANGA & ANIME (Alexandra Germann)

In der Interview-Serie "Comic-Verlage" soll die Verlagslandschaft in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum präsentiert werden. In den Interviews geht es u. a. um die Comic-Macher und das jeweilige Verlagsprogramm, aber auch um Meinungen und die Comic-Szene allgemein.
Die Interviews gibt es exklusiv nur auf der Homepage der ComicRadioShow!
Romano Scarpa 2

Romano Scarpa ist ohne Zweifel der beliebteste europäische Disney-Zeichner. Wie keinem anderen gelang es ihm, zwei Disney-Traditionen zu vereinen, die amerikanische und die italienische Tradition, um dann seinen ganz eigenen Stil zu schaffen.
Scarpa, der 2005 im Alter von 77 Jahren starb, hat im Laufe seines Zeichnerlebens 457 Disney-Geschichten veröffentlicht. Er ist außerdem der Erfinder vieler wichtiger Nebenfiguren wie Gitta Gans, Kuno Knäul oder Atömchen.
Eine komische Historie mit Goofy

Mit Goofy „Eine komische Historie“ nimmt die Ehapa Comic Collection eine weitere Disney-Reihe in ihr Programm auf, die Sammler begeistern wird. Die in den 1970er Jahren in Deutschland verlegte Reihe „Das große Goofy-Album“ widmete sich erstmals Goofy als Titelhelden einer eigenen Heftserie. So schlüpft Goofy in 30 Geschichten in die Kostüme historischer Persönlichkeiten wie Leonardo da Vinci, Christoph Kolumbus oder Marco Polo.
...zum 100ten
Am 7. Dezember wäre die legendäre erste Chefredakteurin der "Micky Maus" 100 Jahre alt geworden
(c) Abbildung: Ehapa
Daniel Branca: Der Mann mit dem lebhaften Strich

Daniel Branca, dem der 10. Band der HALL OF FAME in der Ehapa Comic Collection gewidmet ist, wurde 1951 in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires geboren. Bereits im Alter von 16 Jahren arbeitete er als Zeichner in einer Werbeagentur. Bevor er 1976 nach Barcelona zog und dort seine Karriere als Entenzeichner begann, wirkte er an diversen lateinamerikanischen Zeichentrickfilmen und Comic-Strips mit.
Der jüngste Klassiker der Welt!

Als am 29. August 1951 die erste Ausgabe von "Micky Maus" erschien, öffnete sich der Horizont einer ganzen Lesergeneration in eine neue, westliche Welt. Für die Generationen danach war (und ist) "Micky Maus" der treue Begleiter in kleine Fluchten aus dem Alltag, in eine Welt der unerschöpflichen Fantasie und grandiosen Abenteuer. Dass man gleichzeitig Lesen und einen enormen Wort- und Zitatenschatz lernte, bemerkten viele erst Jahre später im reifen Erwachsenenalter. Bis heute gehört das Micky Maus Magazin zum selbstverständlichen Freizeitbegleiter des aufgeweckten Nachwuchses. Dass der einstige Aufruf zum Erwerb einer "goldenen Ehrennadel" für gute Taten längst ersetzt wurde durch eine Verschwörung von Redaktion und Lesern zum Ausprobieren origineller Streiche – das mag manch Opfer bedauern – die Kinder amüsiert es königlich.
Der Don 3

Und da ist er: Der 3. Don Rosa-Band in der Hall of Fame. Der 1951 in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky geborene Amerikaner ist, gemessen an der Zahl der gezeichneten Comic-Seiten, sicher nicht der produktivste Disney-Zeichner, dafür aber der akribischste, was die Gestaltung seiner Comic-Seiten betrifft. Seine äußerst sorgfältig recherchierten und vor detailverliebten Hintergrundgags strotzenden Abenteuer haben ihn zum beliebtesten lebenden Disney-Zeichner gemacht.
Ein sehr nobles Barks-Comic-Buch von mare
Im mare-Buchverlag Hamburg erschien dieser 496 Seiten starke Barks-Prachtband mit 24 Duck-Geschichten auf hoher See plus 1 Bonusgeschichte an Land als Jubiläums Band 25 der mare-bibliothek.
Alle Barks-Geschichten in diesem Band sind natürlich ungekürzt und jede einzelne wurde von Frank Schätzing ausgewählt und kommentiert.
Unter Kennern der Buchszene ist Frank Schätzing kein Unbekannter: Er ist der Autor des maritimen Bestsellers "Der Schwarm", der allein in Deutschland mehr als 800.000 Leser gefunden hat. Er studierte Kommunikation, ist ausgebildeter Taucher, Kreativchef einer Werbeagentur, Musikproduzent, begeisterter Hobbykoch und einer der größten Fans von Donald Duck, Daisy, Dagobert & Co. Frank Schätzing lebt in Köln.
William van Horn
Der 8. Band der "Hall of Fame" ist einem weiteren Meister seines Faches gewidmet: William van Horn. Der gebürtige Kalifornier debütierte Ende der 80er Jahre als Disney-Zeichner. Seitdem hat er mehr als 1300 Disney-Comic-Seiten gezeichnet. Seit er 1994 dazu berufen wurde, die 24seitige von Carl Barks geschriebene Geschichte "Horsing Around with History" zu zeichnen, gehört er zu den etablierten Disney-Zeichnern.
TOOOR! Fußball & Disney-Comics zur WM 2006!
Deutschland ist im Fußball-Fieber: Alles steht im Zeichen der WM. Da will auch Entenhausen nicht zurückstehen. Ab dem 26. Januar 2006 kommt auf junge Fußballfans ein genialer Mix zu: Disney und Tooor! Das Fußballheft vom Micky Maus-Magazin.
Das neue junge Fußball-Comic-Magazin aus Entenhausen ist bestückt mit dem Besten aus der Welt des runden Leders. Die Rubriken heißen z.B. Seitenwahl, Anstoß, Mittelkreis, oder Eckball und bieten Starportraits, Reportagen zu Highlights von WM und Bundesliga, Tricks von Fußballprofis, Spiele-Tipp-Plan, attraktive Poster und Gewinnspiele, abgedrehte Sprüche und Rätselseiten für Sportfans.
Autorenporträt: Marco Rota

Als 7. Band der Reihe „Hall of Fame“ präsentiert Egmont vgs Geschichten des Disney-Autors Marco Rota. Rota zeichnet bereits seit 1971 Disney-Geschichten und hatte sogar das Glück, den großen Walt Disney 1965 in Mailand persönlich zu treffen. Diese Ausgabe enthält die Titel: Der Karate-Arm (Micky Maus), Die Burg der Piraten, Bratenduft schlägt Kampfeslust (Die Abenteuer des Donegal McDuck), Roboduck, Die Zauberkugeln der Obanga, In den Fängen der Wikinger und Der Marathontanz. Dazu kommt ein redaktioneller Teil mit Beiträgen von Marco Rota und Luca Boschi. Wieder jede Menge Lesestoff für Enten- und Mausfans in einer tollen Buchausgabe.
Don Rosa die Zweite
Don Rosa ist der Spezialist für Abenteuer der Familie Duck, im besonderen von Onkel Dagobert. Er schuf den Bestseller „Onkel Dagobert – Sein Leben, seine Milliarden“ und ist seitdem der zur Zeit beliebteste lebende Disney-Zeichner. Daher wurde ihm innerhalb der Hall of Fame-Reihe bereits der zweite Band gewidmet.
In der Hall of Fame kommt Don Rosas Werk chronologisch zum Abdruck. Highlight dieses Bandes ist der Faksimile-Abdruck der in Deutschland noch unveröffentlichten Geschichten „Back in Time for a Dime“ und „Starstruck Duck“.
Der Erfinder von Supergoof

In der Ehapa Comic Collection ist jetzt der fünfte Band der Reihe „Hall of Fame“ erschienen. Der Band ist dem 1911 in Missouri/USA geborenen Disney-Meister Paul Murry gewidmet. Der 1989 in Kalifornien verstorbene Murry zeichnete 1943 seinen ersten Disney Comic. Murry war sicher einer der vielseitigsten Disneyzeichner und zählte zu den wenigen Künstlern, die das Talent besaßen, jede Disneyfigur zeichnen zu können.
Murry zeichnete fabelhafte Geschichten mit Donald Duck, Gevatter Hase, dem kleinen bösen Wolf und Micky Maus. Micky galt Murrys besondere Leidenschaft: Ihm verdanken die Fans den abenteuerlustigen Micky der 50er, 60er und 70er Jahre. Seine bekannteste Schöpfung ist Supergoof.
Dieses Buch bietet Paul Murrys gesamte Bandbreite mit vielen verschiedenen Charakteren. Sechs der Geschichten sind deutsche Erstveröffentlichungen (EV).
Floyd Gottfredson zum 100. Geburtstag

Am 5. Mai feiert der "gute" Zeichner der Micky Maus seinen 100. Geburtstag.
Das wahre Wesen der Maus hat niemand so gut verstanden wie er: die schöne Freiheit des widerstrebenden Tiers, dem alle menschliche Identität immer wieder neu anerzählt werden muss. (Jens Balzer)
Natürlich gab und gibt es noch einige sehr gute Maus-Zeichner, aber Floyd war etwas besonderes. Darum hier einiges Wissenswertes zu Gottfredson, Micky Maus und Disney.
Viel Spaß beim Geburtstag feiern!
Die legendäre Comic-Übersetzerin starb 98-jährig

Die deutsche Autorin und Übersetzerin Erika Fuchs ist vergangenen Freitag (22.4.) im Alter von 98 Jahren in München gestorben, wie der Egmont Ehapa Verlag am Montag mitteilte. Die promovierte Kunsthistorikerin war erste Chefredakteurin des "Micky Maus"-Magazins und übertrug Carl Barks' Geschichten rund um Donald, Micky und Dagobert ins Deutsche.
Fuchs wurde am 7. Dezember 1906 als Erika Petri in Mecklenburg-Vorpommern geboren. Sie studierte von 1926 bis 1931 Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte an den Universitäten von Lausanne, London und München. 1932 heiratete sie Günter Fuchs, einen Diplomingenieur und Erfinder. Ihn neckte sie gerne mit dem Satz "Dem Ingeniör ist nichts zu schwör", den sie als Übersetzerin später berühmt machen sollte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann Fuchs als freie Mitarbeiterin für die deutsche Ausgabe von "Reader's Digest" zu arbeiten. Eine dreiköpfige Abteilung beschäftigte sich dort gerade mit den Vorbereitungen zur ersten deutschen Ausgabe der "Micky Maus", deren Übersetzung man Fuchs anbot. "Ich hatte noch nie zuvor ein Comic-Heft in der Hand gehabt", erzählte sie später, "und bot mir Bedenkzeit aus."
(c) Abb.: Ehapa