
Beim Avant Verlag ist gerade brandneu die bisher umfangreichste Graphic-Novel erschienen: "Olaf G." von den norwegischen Zeichnern Lars Fiske und Steffen Kverneland. Wer bisher dachte aufregende, innovative Comic-Kunst kommt ausschließich aus Frankreich oder Italien wird hier eines besseren belehrt werden - auch in Skandinavien gibt es feine Arbeiten zu entdecken wie "Olaf G." beweist!
In der Interview-Serie "Comic-Verlage" soll die Verlagslandschaft in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum präsentiert werden. In den Interviews geht es u. a. um die Comic-Macher und das jeweilige Verlagsprogramm, aber auch um Meinungen und die Comic-Szene allgemein.
Das Album „Die Reise nach Tulum“ gehört sicher zu den ungewöhnlichsten, aber auch interessantesten Werken im Programm des Münchener Verlags Schreiber & Leser. Eigentlich ist der Band eher Comic-Kunst als Mainstream und so gar nicht typisch Manara. Zwei der großen Visionäre der europäischen Kultur fanden mit „Die Reise nach Tulum“ zu einer seltenen Zusammenarbeit: Milo Manara, der leidenschaftliche Anarchist und Erotiker, hat aus einem Szenario des italienischen Regisseurs Federico Fellini einen sinnenfrohen und hintergründigen Comic-Roman gemacht, in dem es um Mystik und um schöne Frauen geht – und um einen Film, der niemals gedreht wurde.
In der Interview-Serie folgt heute ein Beitrag über Comicwerk. Das Comicwerk ist ja nicht im eigentlichen Sinne ein Verlag, sondern eher ein Zeichner- und Autoren-Zusammenschluss im Internet. Vielen Comic-Fans wird Comicwerk durch das Comicforum bekannt sein. Daniel Gramsch stellt im nachfolgenden Interview Künstler und Programm von Comicwerk vor und gibt interessante Statements zur Comic-Szene in Deutschland ab.
Zum 175. Todestag von Johann Wolfgang von Goethe erscheinen die beiden 1999 anlässlich des 250. Geburtstages des berühmten deutschen Poeten veröffentlichten Einzelbände
Immer mal wieder bekommen wir solche Artikel (leider anonym) wie den folgenden auf die Site gepostet. Nicht direkt Comic und eigentlich nur WERBUNG!!!! Nun ja, es ist bald Weihnachten und wir sind ja nicht so...
Viel Spaß beim Giraffen-Schauen!>/i>
NEU: Der originelle Cartoonkalender für das Jahr 2007 enthält 13 detaillierte Giraffen-Cartoons, die allesamt von den berühmtesten Gemälden bzw. Kunstwerken der Kunstgeschichte inspiriert sind. Ein humorvolle, schöne Geschenkidee für Jung und Alt und ein ideales Weihnachtsgeschenk für alle, bei denen man nicht so recht weiss, was man ihnen schenken könnte...
"Wenn Sie meinen, Sie wüssten alles über Popeye, machen Sie sich auf eine Offenbarung gefasst: Der echte Popeye, der zwischen 1929 und 1938 seinen Auftritt hatte, war nichts für Kinder. Er war einer der bedeutendsten Beiträge zur Literatur des 20. Jahrhunderts," so Art Spiegelman in seinem Statement auf der Rückseite dieses opulenten 448 Seiten umfassenden Popeye-Sammelbandes vom Mare-Buchverlag Hamburg. Eine tolle Sammlung der Seeabenteuer des Helden für alle Popeye-Fans!
Ok, wer es immer noch nicht weiss hier eine kleine Erinnerung für die Frühjahrsferien in Paris!
Die Staatsgalerie Stuttgart präsentiert einen breit angelegten Überblick über die Auseinandersetzung mit Bildwelten aus Cartoons und Comics in der zeitgenössischen Kunst. Etwa einhundert Arbeiten von knapp vierzig internationalen Künstlerinnen und Künstlern zeigen die vielfältigen Einflüsse auf, die jene »trivialen« und kommerziellen Bild-Text-Geschichten auf die Kunst seit den 1950er Jahren haben.
Van Gogh möchte nur eins im Leben: Ein großer Maler werden. Doch die Meinung der Experten ist einhellig: Er ist total unbegabt! Stellt sich die Frage, ob Van Gogh gar kein genialer Künstler war? Was wäre, wenn sein berühmtes Werk von jemand anderem geschaffen worden wäre, und er nur behauptet hätte, er wäre der Künstler gewesen? Können wir wirklich sicher sein, dass diese Annahme ein Hirngespinst, ja, eine skandalöse Unterstellung ist?
Fumetto - Internationales Comix-Festival Luzern schreibt jährlich einen Wettbewerb aus. Er soll Comic-Schaffenden die Möglichkeit geben, ihre Arbeiten zu vergleichen und sie einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das diesjährige Wettbewerbsthema ist "Heimat" - ein sehr emotionaler Begriff für den Ort an dem man aufgewachsen ist, die Umgebung in der man lebt oder die Welt in der man sich zu Hause fühlt.
Der Meister der Knollnasen kommt am Sonntag, den 12. September, 16:00Uhr nach München! Handverlesene Szenen aus dem königlichen Oeuvre werden visualisiert und vom Schauspieler Hartmut Kunze vorgetragen. Integriert in die Lesung unterhält sich Comic-Experte und Journalist Michael Schleicher mit Ralf König. Unterstützt wird das ganze vom Kulturreferat der Stadt München.
Am Sontag, 9.2. um 11 Uhr eröffnet in Ulm das Stadthaus am Münsterplatz eine Ausstellung in der Mose eine Reise entlang des Flußes Blau dokumentiert. Die gesammte Ausstellung ist betitelt "Zeichnerreise" und präsentiert neben der Mose´schen Arbeit auch Reiseansichten der Künstler:
Es ist etwas herb, was uns Lars Henkel hier so präsentiert! Ist es noch Independent Comic oder (wie ich finde) schon Kunst? Das könnt Ihr ab heute selbst entscheiden. Wir präsentieren Euch fünf Kurzgeschichten aus dem Werk "Formalin Himmel" mit Gedichten von Ingeborg Bachmann und Gottfried Benn.
Zur großen Baru-Ausstellung auf dem Comic-Salon in Erlangen 2002 wird Barus »Der Champion« in neuer Ausgabe bei Carlsen aufgelegt.
Edition 52
Postfach 11 05 03
42305 Wuppertal
Tel (0202) 73 57 72
Fax (0202) 383 07 91
www.edition52.de
Edition Moderne
Kreuzstr. 41
CH-8022 Zürich
Schweiz
Tel (0041-1) 491 96 82
Fax (0041-1) 401 19 44
www.editionmoderne.de
Geboren am 26. September 1871 in Spring Lake (Michigan), begann McCay zunächst als Plakat-, Bühnen- und Wandmaler, bevor er ab 1897 als Zeichner beim "Cincinnati Times-Star" arbeitete.
1903 schuf er für den "Enquirer" seine erste Comic-Serie TALES OF THE JUNGLE IMPS und wurde noch im selben Jahr nach New York geholt, wo er unter dem Pseudonym "Silas" für das "Evening Telegram" die Strips DULL CARE und POOR JAKE zeichnete.
WON ist ein durch viele Werke auch international sehr bekannter
Geboren wurde er 1958 in La Coruña / Galizien / Spanien. Angefangen hat alles bei "1984", eine spanische SF&F-Comic Zeitschrift, die leider mittlerweile eingestellt wurde. Dort Veröffentlichte Prado monatlich ein neues Kapitel seiner "Enciclopedia Délfica" (Delphi[ni]sche Enzyklopädie, in Deutschland als "Die Endzeit der Delphine" herausgegeben).
*1956 in Neuilly-sur-Seine
Kann man klassisch ausgerichtete Maler und Künstler mit einem Comiczeichner vergleichen? Die Zeitschrift Reddition und Andreas C. Knigge haben damit keine Probleme - (Ich übrigens auch nicht (mg)). Ein Zeichner, der einem Vergleich mit David Hockney, Amedeo Modigliani, Henri Matisse oder z.B. Hans Hillmann standhält ist Jacques de Loustal, der es wie kein anderer versteht, aus einem Comic ein Fest für die Augen zu machen.
Die Werke des Liberatores, zum Teil vergleichbar mit den anatomischen Studien italienischer Renaissancekünstler, sickerten erst
langsam ins Bewußtsein des versierten Comiclesers. Mitte der 80er Jahre übernahm er den Zeichnerpart der von Texter Stefano Tamburini geschaffenen Serie "Ranxerox". Vorher hatte
er, als Absolvent der "Liceo artistico" in Pescara,
vier Jahre lang Schallplattencover angefertigt und in
Werbeagenturen gearbeitet.
Selbstverlegte Träume über Träume
So ziemlich jeder Comicschaffende träumt davon seine Werke auch einmal gedruckt zu sehen. Da die Großverlage (fast) nur noch auf Altvertrautes und Superhelden setzen, bleibt da oft nur der Selbstverlag und die vage Aussicht, vielleicht irgendwann einmal die Druckkosten wieder hereinzubekommen.
dass Moebius eigentlich Jean Giraud heißt und auch unter letzterem Namen arbeitet (und NICHT "Mr. Moebius" genannt werden möchte - mg), brauch ich kaum zu erwähnen. dass er weltweit zu den
einflußreichsten Künstlern gehört, und Klassiker gezeichnet hat wie "Blueberry" oder "Die hermetische Garage des Jerry Cornelius" wohl auch nicht. dass er mit Serien wie "Die Sternenwanderer" weiterhin beweist, dass er ein bemerkenswerter Künstler ist verdient auch kaum besonderer
journalistischer Anstrengung.
Gehört zu den innovativsten europäischen Comickünstlern. Als er bei seinem Studium für Design, Illustration und Film am "Berkshire
College of Art and Design" 1986 auf Neil Gaiman traf, waren Comics nicht die Hauptsache in seinem Leben. Nach der Veröffentlichung ihrer Erzählung "Die schwarze Orchidee" war der Stellenwert der Neunten Kunst erheblich gestiegen.
Neil Gaiman (Jahrgang 1960) gehört zu den besten Comic-Autoren! Seine Ausflüge als Romancier (zusammen mit Terry "Scheibenwelt" Pratchett in "Ein gutes Omen", dt. bei Heyne) sind ebenso phantastisch wie seine erschaffenen Comicwelten.
Zu den bekanntesten Figuren "seines Universums" gehört der "Sandmann" (dt. bei Feest Comic/Ehapa), aus dessen Geschichten verschiedene Einzelserien abgezweigt wurden ("Death", "Books of Magic" usw., alle bei DC).
Was würdest Du tun, wenn Du bandagiert in einem Raum aufwachen würdest und alte Nonnen würden Dir gnadenlos mitteilen, dass Du nicht mehr unter den Lebenden weilst?
Der König Schazaman möchte seinen Bruder, den König Schahriyar besuchen. Er hat jedoch seinen Dolch vergessen, kehrt in sein Schloss zurück und erwischt seine Frau mit einem Anderen. Kurz darauf "staken zwei Köpfe auf den Mauern, der der Königin war am höchsten."
"Schau an, schon wieder ein neuer Tardi! Wird wohl das übliche depressive und leicht nostalgische Zeug sein." Das mag sich der eine oder andere denken, der "Abwärts" bei seinem Comichändler sieht, doch dieser neue Comic gehört weder zur "Adele"- noch zur "Tödliche Spiele"- und auch nicht zur "Nestor Burma"-Reihe, in der die einzelnen Pariser Stadtteile vorgestellt werden. Von der Tardi-Werkschau, die vor zwei Jahren in Erlangen zu sehen war, war ich seinerzeit recht beeindruckt , aber zu all seinen hochgelobten Reihen habe ich nie so recht Zugang gefunden.
Neil Gaimans Sandman war eine der interessantesten Geschichten die der DC- Label Vertigo herausgebracht hat. Ab der US-Ausgabe 51 kann man die Geschichten in Deutschland nun nicht mehr bei Ehapa lesen, sondern im Originalformat bei Speed (Verlag Thomas Tilsner). Die Geschichte über zwei gestrandete Unfallopfer, die sich in einem Schneesturm im Juli ins Gasthaus ans Ende der Realität mit dem Namen “World`s End” verirren, klingt simpel. Aber was dann erzählt wird ist die Geschichte in der Geschichte in der Geschichte in der Geschichte.
Den Illustrator Lorenzo Mattotti habe ich immer geschätzt und erinnere mich gerne an zwei ganz tolle Ausstellungen in Hamburg. Am schönsten wirkten seine großformatigen Gemälde, als sie in einem Lagerhaus der Speicherstadt hingen, aber auch seine sehr viel pingeliger ausgeführten Zeitschriften-Illustrationen beeindruckten in einer etwas versteckten kleinen Galerie am Fischmarkt. Von seinen Geschichten wie etwa "Feuer" oder "Der Mann am Fenster" hingegen hab´ ich bisher eher die Finger gelassen, wahrscheinlich aus Angst (Achtung, Neunte Kunst!) mal wieder nichts zu kapieren.
Unter dem Titel "Comicplus Contura" hat der Verlag Sackmann und Hörndl ein Label ins Leben gerufen, dass der Manga- und Superheldenflut trotzen und endlich wieder das Banner der "Comic-Kultur" schwenken soll.
In Halle 9 der Expo 2000 in Hannover (wen es interessiert: ein Besuch der Expo lohnt schon, die Organisation außerhalb des Ausstellungsgeländes ist zwar eine einzige Katastrophe, doch wer sich davon nicht allzu doll ärgern lässt bekommt innen wirklich tolle Dinge zu sehen) gibt es die Ausstellung "Planet of Visions" zu sehen. Hier sollen die "Sehnsucht nach einer besseren Welt sowie die Angst vor dem Untergang" visualisiert werden.
Heimsuchung heiß der Prachtcomic von Dieter Jüdt mit Erzählungen des Polnischen Kafka-Übersetzers Bruno Schulz. Übersetzer in vielerlei Hinsicht. Einerseits schrieb er die polnische Fassung der Werke Franz Kafkas (Germanisten aller Länder verbessert mich wenn es nicht stimmen sollte! ;-)) und er übersetzte vieles kafkaeskes in seine eigenen Erzählungen.
Weiter geht's mit den gezeichneten Interviews: Diesmal ein Liebling von uns: Timo Würz. Mit ihm Quatsch zu machen ist das beste Unterhaltungsprogramm überhaupt (FAST besser als Comics zu lesen). Ohne Umschweife also: Timo Würz!
Neil Gaiman hat in seinem Sandman-Universum ein Vielzahl von Charakteren erfunden und nach dem die Serie in den USA nach der Nr. 72 eingestellt wurde, wurde mit "The Dreaming" ein Forum für verschiedene Zeichner und Texter geschaffen, in dem Platz ist für alle die Nebenfiguren, über die es noch Geschichten zu erzählen gibt. Jetzt kommen also auch die deutschen Leser in den Genuß dieser Idee und wenn mich nicht alles täuscht, dann werden sie daran viel Vergnügen haben.
Das zwölfte Sandman-Album begibt sich wieder etwas in Richtung amerikanischer Mainstream. Was bedeutet das bei einem von Neil Gaiman so kunstvoll erzählten Serie? Sie ist immer noch doppelt so gut wie jede andere Erwachsenen-Serie auf dem amerikanischen Markt. Trotzdem werden im Vergleich zum ausgezeichneten 10. Album "Ferne Spiegel" Roadmovie- und Superhelden-Elemente benutzt, die zwar die phantasievolle Atmosphäre nicht abwerten, aber merklich mildern.
Ok, Ok, das Wort mit den drei Buchstaben habe ich vor allem aus einem Grund in die Überschrift gebracht: statistisch gesehen werden Artikel mit Überschriften, die das Wort SEX beinhalten 76% häufiger gelesen, als andere Überschriften, wie zum Beispiel "Rätselhafter Symbolismus".
"Heute tun wir etwas für unsere Bildung und lesen ein Comic!" Wenn ein Geschichtslehrer mit diesem Satz seine Stunde beginnen würde, dann hätte er bestimmt einen Corto Maltese in seiner Tasche, wenn er nicht gerade über die Ritterzeit referiert. Dann ist es Prinz Eisenherz! (Solche Lehrer hätte ich gerne in meiner Schulzeit gehabt - aks)
Es gibt einige Serien, die ich an einem Tag, sogar in einer Stunde, durchlese, weil sie mich so fesseln. Darunter fallen auf jeden Fall die Ausgaben der Sandman Serie, die in Deutschland unter dem Label Feest USA beim Ehapa-Verlag erscheinen.