
Desmodus ist ein kleiner Vampir der mit seiner Mutter und seinen schrägen Monster-Freunden in einer düsteren, alten Villa lebt. Dabei will er doch nur ein ganz normaler Junge sein und zur Schule gehen... Die Monster können das nicht verstehen, doch sie wollen ihm helfen. Desmodus freundet sich mit dem kleinen, jüdischen Jungen Michael an und gemeinsam bestreiten sie Abenteuer in der Welt der Ghoule und Geister, aber auch in der Welt jüdischer Märchen und Geschichten.
Wer kennt sie nicht, die lustig-frechen Geschichten vom kleinen Nick. In Frankreich war es eine sensationelle Nachricht, als vor einigen Jahren plötzlich alte Geschichten vom kleinen Nick auftauchten. Von den damals über 160 Folgen von Szenarist Goscinny und Zeichner Sempé wurden später etwa die Hälfte zu einem Buch zusammengefasst und mehr als acht Millionen Mal verkauft. Anne Goscinny, Tochter des legendären Asterix-Szenaristen René Goscinny, der 1977 leider viel zu früh verstarb, entdeckte bei einem Umzug die übrigen achtzig Geschichten, die lange Zeit als verschollen galten.
Seine Lesungen nennt der in München lebende Zeichner Steffen Haas Motionless Movies und das Wort Lesung wäre dem Spektakel das an solch einem Abend mit Steffen Haas und Band abläuft auch nicht gerecht.
Während man in die riesigen, wundervoll schnoddrig, aber liebevoll gezeichneten Comic-Dias eintaucht fangen die kleinen, sympathischen Papier- und Tusche- Helden auf der Leinwand an zu leben.
“Dark Horse presents in association with Jeff Smith and featuring an introduction by Lucy Shelton Caswell: THE ART OF BONE”. Mit diesen Worten beginnt eines der wohl schönsten Artbooks, die mir jemals über den Weg gelaufen sind. 200 unglaublich tolle Seiten warten auf den Bone-Fan: das Buch ist einfach nur g r a n d i o s, und wer sich diesen tollen Band von Dark Horse Books kauft, der wird sehen, dass diese Superlative wirklich nicht übertrieben ist. THE ART OF BONE enthält niemals zuvor veröffentlichte oder selten publizierte Comic-Seiten, Kurzgeschichten, Panels, Cover, Drucke und vieles mehr rund um die Bone-Cousins und ihre Abenteuer in „The valley“.
Das Abenteuer "Der höchst geheimnisvolle Herr Bran" aus der Serie "Roter Mond" ist ein nettes, charmantes und unterhaltsames mittelalterliches Abenteuer um Feen und Ritter. Im Mittelpunkt der Serie steht der junge Gaukler Antolin und Roter Mond, die Tochter des Herrschers von Burien. Mir hat das Album gut gefallen. Altersklasse: Ca. bis 12 Jahre oder für alle, die jung geblieben sind ...
Die Dino Entertainment AG hat sich nach einer Meldung von kress.de die Magazin-Rechte an Pettersson und Findus von TV Loonland gesichert, ab März 2002 wird man unter dem Titel "Pettersson und Findus" ein monatliches Heft mit den Abenteuern von Kater Findus und seinem Herrchen herausgeben.
Es gibt nur wenig wirklich schöne Kinder-Comics auf dem Deutschen Markt, wie das nach dem gleichnamigen Kenneth Grahame-Roman von Michel Plessix gezeichnete "Der Wind in den Weiden". Nur der Illustrierte Kinderklassiker "Peter und der Wolf" reicht an die Qualität heran. Aber zum Thema Qualität spielt meiner Meinung nach auch der Preis eine wichtige Rolle.
Was zuerst als einfacher Kindercomic (oder laut Carlsen ductus: "Comic für Kids") erscheint, entpuppt sich beim näheren Hinsehen als eine der gefühlvollsten und poetischsten Geschichten der letzten Zeit. Vorbei am Interesse der meisten Comicleser ging die Serie "Barnabas der Bär" in den unscheinbaren Bilderbuchregalen der Händler unter. Aber hier liegt ein Schatz der sich zu lesen lohnt!
Es ist wieder soweit! Ein neues Album der netten, kleinen blauen Gnome ist im Handel und jeder, der eine Schlumpffigur sein eigen nennt, sollte das dazu passende Album haben. Nach dem Finanzschlumpf und dem wilden Schlumpf steht diesmal der Doktorschlumpf im Mittelpunkt. Genauer gesagt sind es bald drei Doktoren (und dann noch mehr) und wirklich Ahnung von dem Job haben sie alle drei nicht.
Früher erlebte Globi skurrilkauzige Abenteuer im Lande der Phantasie. Der Kopf des lila Papageis mit dem Körper eines Jungen war immer nur im Profil zu sehen und die Texte standen in Versform unter den Bildern, wobei die Einfachheit der Reime die Sogwirkung ins Land der Träume nur verstärkten - so wie beim Lurchi von Salamander, einer verwandten Seele. Globi wurde in der Schwyz wie Lurchi bei uns zu einer Institution des nationalen Kulturgutes.
Toto das Schnabeltier hat schon im ersten Band viel Beifall und Lobeshymnen eingeheimst. Der Besprechung von Markus Gruber kann nun auch beim zweiten Band nichts anderes hinzugefügt werden als: Unser allerliebstes Schnabeltier bietet verzaubernden Lesegenuss für Comicsfreunde jeden Alters.
Weihnachten steht vor der Tür und die Weihnachtsmann-Comics stehen wieder in den Regalen. Wer kann sich noch an Frank Le Galls "Fest für den Weihnachtsmann" erinnern? Wer an den Kampf zwischen dem Weihnachtsmann und Merlin? (Der ist gerade erst raus gekommen, aber macht ja nix - svl)
Das erste Heft von "Herobear And The Kid" hatte ich mir vor allem deshalb bestellt, weil die Zeichnungen so nett aussahen. Als ich es dann vor mir hatte, wurde ich nicht enttäuscht. Die Bilder sahen nicht nur im Katalog gut aus, sondern tun es auch in echt.
"Man soll seinen Träumen vertrauen... und lernen zu hoffen!" sagte der Geist der Zukunft zu Toto dem Schnabeltier. Und es sagte auch: "Folge dieser Musik und vergiss nicht, auf deine Träume zu hören. Und Toto antwortete "Danke! Diese Melodie gibt mir wieder Hoffnung!"
Längst ist der Dino Verlag, der mit dem Heftformat in der Comic-Szene bekannt und groß geworden ist, nicht mehr allein am Markt. Andere typische und sogenannte Heftchenverlage folgten (Infinity, Mosaik, Marvel, IPP, EEE, Chaos!, Gamix, G-In, Amigo) und auch Albenverlage stellten sich darauf ein (Splitter, Hethke, Tilsner).
Laut "Neue Züricher Zeitung" handelt es sich bei Globi um einen "kecken Knaben mit Vogelgesicht", doch eigentlich ist es eher ein langweilig gezeichneter Papagei in karierten Hosen, dessen Bildergeschichten nur sehr selten die Schweiz verlassen haben. Doch bei den Eidgenossen ist er ein absolutes Phänomen und wird bis zum Abwinken vermarktet.
Mit "Der Finanzschlumpf" liegt nun auch bei Carlsen das letzte Album vor an dem Peyo vor seinem Tod im Dezember 1992 noch aktiv mitwirkte. Das Album erschien zwar vor einiger Zeit schon bei Bastei, ging dort aber zwischen den ganzen 0815-Schlumpf-Stories vom Fließband ziemlich unter.
Hi, da bin ich wieder mit einem kurzen Hinweis auf Käpt'n Blaubär Geschichten! Wie schon erwähnt sind ja die bereits erschienenen Blaubär-Comics nicht so der Hit, im Gegensatz zu Moers' Roman. Dazwischen liegen die Produkte des Lizenzinhabers Ravensburger, der diverse Variationen des Themas "Blauer Bär erzählt "wahre" Geschichten" anbietet.
Die unter dem Label "Comics für Kids" erschienenen Alt-Serien Yakari, Die Schlümpfe und Petzi bieten zwar ein neues, handliches Format für den Kindergarten, aber sonst nicht viel neues. Trotzdem halte ich es für nützlich solche netten und weitgehend gewaltfreien Comics für Kinder immer wieder zu veröffentlichen!
Alben wie "Die Schlumpfsuppe" sind der Grund warum ich angefangen habe Comics zu lesen. Deshalb freue ich mich immer wieder besonders, wenn solche Geschichten wieder aufgelegt werden, denn dann habe ich die Möglichkeit meine Sammlung zu erweitern und außerdem gibt es noch viel zu viele Leute, die noch nie einen Comic mit den kleinen blauen Gnomen gelesen haben. Das darf doch gar nicht sein.
Wirklich sehr schade! Es ist schon traurig genug, dass Ehapa kaum noch Comic-Alben produziert, aber dass bei den verbleibenden auch noch so etwas überflüssiges dabei sein muss wie diese angestaubten Mischa-Comics, dass verstehe doch wer will. Aber anscheinend gibt es dafür einen Markt, denn aus der Reihe " Rolf Kauka Classics" sind schon ein paar Bände erschienen.
Walfang, eine politisch unkorrekte Tätigkeit, die heute nur noch vornehmlich von Norwegern und Japanern "Zu Forschungszwecken" ausgeübt wird. Noch nie wurden auf der Welt so viele Forschungsobjekte gegessen, wie in der Walwissenschaft! Doch die Jagt nach dem Wal, oder noch besser dem weißen Wal, Moby Dick, hat die Phantasie vieler Menschen seit dem Erscheinen von Herman Melvilles Roman beflügelt.
45 Jahre ist zwar kein wirklich rundes Jubiläum, aber sicherlich ein guter Anlass mal wieder an den langlebigsten westdeutschen Comic zu erinnern, der immerhin rund 80.000 Seiten in über 2000 Ausgaben unter die Comicleser brachte.
Walt Disney ist schon lange tot, doch seine sächsische Variante, Rolf (Fix & Foxi) Kauka lebt noch! Und zwar im Lande von Walt. Aus dem Auge aus dem Sinn möchte man meinen, aber weit gefehlt: Der gute Onkel Rolf kehrt zurück!
Der Titel riecht erst einmal nach den alten Literaturcomics der 50er und 60er, die den Kindern keinen "Schund" vermitteln wollten sondern Bildung! Doch hinter der Serie "Illustrierte Kinder Klassiker" von Ehapa steckt mehr Comic-Kunst als die von mir befürchtete trockene Nacherzählung der alten Märchen!

Für die, die sie noch nicht kennen, gibt der Carlsen Verlag in einer neuen Auflage die Geschichten der blauen Wichtel, genannt "Die Schlümpfe", heraus. Aber wer kennt sie eigentlich nicht?