
Endlich hat jemand bei Cross-Cult auch meinem Flehen nach mehr Farbe für Hellboy erhört! Im achten Band erscheint die sympathische Rothaut from Hell endlich in bunt! Doch neben dieser klitzekleinen Verbesserung der Serie (ok, ok, in schwarzweiss hatte Hellboy auch seinen gewissen visuellen Reiz) bleibt die erzählerische Qualität von Mike Mignola erhalten. In Band 8, das diesmal mehrere Kurz- und Ultrakurzgeschichten enthält, wird Mike zeichnerisch durch P. Craig Russell und Richard Corben unterstützt! Ein höllisch hübsches Comic-Vergnügen!
...Kommen die Toten Auf die Erde. sangen bekanntermaßen schon "Die Ärzte". Nun haben Jerry Frissen und Guy Davis ein geniales Comic zu diesem Thema gemacht: Wass passiert, wenn die Toten nicht sterben, sondern weiterleben/zurückkommen, aber untot? Was ist, wenn auf einmal Jesus wieder ausgegraben wird und auf Erden wandelt, was wenn tote Präsidenten sich zur Wiederwahl stellen (schauder). All dies und noch viel mehr (ja, auch eine Liebesgeschichte!) zeigt diese herzallerliebste und nur wirklich zu empfehlende abartige Cross-Cult Publikation!
Der Hellboy Spin-Off um die Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen (kurz: B.U.A.P.) geht in die vierte Runde. In bester Marvel Manier beschreitet Hellboy Schöpfer Mike Mignola also den Weg der Universumserweiterung. Auch wenn er die Zeichenaufgabe abgegeben hat, ist die Story zu einem großen Teil aus seinem Hirn entsprungen. In Schwarze Flamme hat es die B.U.A.P.-Crew mal wieder mit den ultrabösen, radioaktiven Riesenfröschen zu tun, die in kaum zu überblickender Anzahl über die Erde herzufallen scheinen.
Im Alten Testament sind es Heuschrecken, die vom Himmel fallen. In Mike Mignolas Hellboy Spin-Off B.U.A.P. sind es mutierte Frösche, die aus den Untiefen der Erde herausgekrochen kommen. Waren es im Alten Testament noch die Ägypter, die dafür betraft wurden, dass sie das Volk Israel als Sklaven hielten, so bleibt die Frage wer bestraft werden soll, im B.U.A.P-Universum zunächst offen. Kenner der Serie haben sich bereits ihre Gedanken gemacht. Neulinge werden recht schnell eine Mischung aus Naziüberresten, allerlei Okkultem und durchgeknallten Wissenschaftlern feststellen.
2002 drehte Danny Boyle einen großartigen Zombie-Schocker namens 28 Days Later. Neben reißerischen Blut-Exzessen hat Boyle mit diesem Film auf sarkastische Weise gezeigt, dass der Wille Gutes zu tun, auch das genaue Gegenteil bewirken kann. Bei dem Versuch eingesperrte Tiere aus einem Versuchslabor zu befreien, verkehrt sich das moralisch einwandfreie Verhalten der militanten Tierschützer in eine Katastrophe. Die Tiere sind gar nicht so unbescholten wie gedacht, sondern mit einem gefährlichen und ansteckenden Virus infiziert. Dieses Virus macht die Menschen zu aggressiven, kannibalischen Zombies. Die Zeit danach beleuchtet via Comic die Ereignisse, die zum Ausbruch des Virus geführt haben und bildet eine Überleitung zur Fortsetzung: 28 Weeks Later, die im August 2007 in die deutschen Kinos kommt.
Der „Gesang der Strygen“ ist eine Comic-Serie, die verschiedene Spannungselemente vereint: Esoterik, kriminalistische Untersuchungen, phantastische Sequenzen und politische Verschwörungen. Der erste Zyklus, der bei Bunte Dimensionen erschienen ist, besteht aus 6 Alben und findet mit „Existenz“ einen vorläufigen Abschluss.
In der Interview-Serie "Comic-Verlage" soll die Verlagslandschaft in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum präsentiert werden. In den Interviews geht es u. a. um die Comic-Macher und das jeweilige Verlagsprogramm, aber auch um Meinungen und die Comic-Szene allgemein.
Ein Highlight für alle Comic-Fans und speziell denen der Serie „Chronik der Unsterblichen“ präsentiert die Ehapa Comic Collection jetzt in einem edlen HC-Band im Überformat.
In Zusammenarbeit mit Norbert Hethke veröffentlicht die ComicRadioShow Rezensionen aus vergangenen und gegenwärtigen Ausgaben der „Sprechblase“, geschrieben von den legendären Comic-Kritikern: Frank Thiel & Daniel Wagner . Wir wollen die in den Rezensionen vorgestellten Comics unseren geneigten Leser ans Herz legen und gleichzeitig darauf hinweisen, dass im Magazin „Die Sprechblase“ aus dem Hethke Verlag noch viel, viel mehr tolle Informationen zu finden sind! (That's the deal!) Zuerst einmal sind die relativ aktuellen Rezensionen zu Ausgaben aus dem Cross Cult Verlag drann, die sich dank meiner intensiven Vorabkontrolle als überaus lesenswert empfehlen kann! Unsere voreilige Besprechung des erst kürzlich bei Cross Cult erschienenden Hellboy # 7 sollte dabei bitte nicht übersehen werden.
Als der Verlag vor einiger Zeit die ersten Ausgaben von Hellboy in einer wohlfeinen Hardcover-Ausgabe publizierte war ich begeistert und gleichzeitig skeptisch. Eine genial geile Mike Mignola-Serie! Aber 18 (oder sogar 20 Euro) pro Band bei Schwarzweiss-Zeichnungen? Das kann doch nicht gut gehen! Aber die Skepsis war und ist unbegründet:
Inzwischen veröffentlich(t)en die Cross-Cultler Hardy Hellstern und Andreas Mergenthaler Serien wie Sin City, B.U.A.P., The Walking Dead, Vampireboy, Torpedo, 300, oder University Freaks.
„Der Kampf zwischen Himmel und Hölle wird auf der Erde entschieden.“ Mit diesem Slogan möchte Warner Bros das Publikum in den neuen Horror-Streifen Constantine locken. Gar nicht übel. Kampf, Himmel, Hölle - das sind Schlagwörter, die das Adrenalin ankurbeln. Als Grundlage für den Film diente die okkulte Comic-Serie Hellblazer. Die Filmfigur hat mit dem zwielichtigen Comichelden John Constantine nur wenig gemeinsam.
Zwei neue Comic-Alben präsentierte kürzlich KULT EDITIONEN: In der Serie „Korrigans“ wurde Band 2 mit dem Titel „Die Krieger der Finsternis“ veröffentlicht und in der Serie „Requiem“ erschien Band 5 mit dem Titel „Dragon Blitz“. Beide Alben sind etwas für die Fraktion der Freaks des Gotischen bzw. des Morbiden, die sich in ziemlich abgefahrenen Welten abspielen, wo es in erster Linie darum geht, möglichst viele Kontrahenten dahinzumetzeln. Die Bände sind daher nach meiner Einschätzung nur für Erwachsene geeignet.
Beim Verlag KULT – Editionen erschien der dritte Band der Serie REQUIEM mit dem Titel „Dracula“. Requiem ist eine ziemlich abgefahrene, bluttriefende Serie um Vampirritter, Götter, seltsame Majestäten, Priestern, Dracula, Zentauren, Werwölfen, Lemuren, Harpyien, Gespenstern und sonstigen alptraumhaften Gestalten.
Zwei Jahre sind vergangen seit dem ersten Band vom Tristitia - und diese Zeit hat Autor und Zeichner Andy genutzt, um den zweiten Band fertig zu stellen, den er unlängst in Erlangen präsentierte. Der erste Band hatte mir damals recht gut gefallen, also hatte ich mich auf die Fortsetzung schon ein wenig gefreut. Doch am Ende des Heftes war davon nicht mehr allzu viel übrig geblieben.
Viel wusste ich nicht von diesem Hellboy (Man möge es mir verzeihen). Ich hatte nur ein paar der Zeichnungen gesehen, und die gefielen mir. Ja, natürlich weiß ich von Mike Mignola und John Byrne, vielen Dank.
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Thematik und auch die Zeichnungen dieser Serie aus dem Hause des US-Verlages "Image" (bzw. des Unterlabels "Avalon") sind eigentlich gar nicht einmal so uninteressant: Ein gewisser Nathan Ellstings (der auch als Ich-Erzähler der Geschichte fungiert) bekämpft unheimliche Wesen namens "The Wicked", die es sich wiederum zur Aufgabe gemacht haben heilige Männer und kirchliche Würdenträger zu bekämpfen.
Von allen Nebendarstellern der erfolgreichen TV-Serie "Buffy im Banne" der Dämonen stach vor allem David Boreanaz heraus. Er machte niemals eine flapsige Bemerkung, denn der Vampir Angel ist eine tragische und grüblerische Figur, die sich jedoch zu Buffy hingezogen fühlt. Doch aus einer dauerhaften Beziehung zwischen den beiden wurde leider nichts.
Die Geschichte in diesem Heft spielt, genau wie die gerade auf Pro 7 laufenden TV-Folgen der vierten Staffel. Buffy und ihre ebenfalls mit seltsamen Namen gesegneten Freunde haben inzwischen die Sunnydale Highschool verlassen und drücken sich statt dessen auf dem College herum.
"Horrorbücher und Filme schaffen keine Psychopathen, aber sie machen diese phantasievoller." So ähnlich hat es Stephen King einmal ausgedrückt (Äh, mit King hat das weniger zu tun als mit Wes Craven's Scream. Andererseits habe ich beileibe NICHT alles von King gelesen - aks). Doch Daniel Kießler und Thomas Schukalla können dem Horrorkönig längst nicht das Wasser reichen, denn noch sind ihre Leser phantasievoller und kreativer. Doch immerhin sind Kießler und Schukalla für jeden (aber auch wirklich jeden) Vorschlag dankbar.
Das Bestreben immer originellere Comic-Charaktere zu schaffen, treibt manchmal schon sehr seltsame Blüten. Kaum hatte Garth Ennis sich als Texter von "The Darkness" verabschiedet, entstand eine ziemlich hirnrissige Idee. Warum sollen nicht die Nachkommen jener Maria Magdalena, die damals Zeugin von Jesus Auferstehung war, magische Kräfte haben und diese immer an ihre erstgeborenen Töchter weitergeben?
Und da ist er wieder, unser zynischer, menschenverachtender Freund des Unheimlichen, John Constantine. Nachdem er im letzten Band "Tainted Love" wieder neuen Lebensmut gefasst hat, macht er sich auf den Weg nach Amerika, genauer gesagt New York, um den Gossen Londons den Rücken zu kehren.
AAAAhhhh!! Ist das wieder eine Wonne! Zwei faktisch nackte Comic-“Heldinnen” aus verschiedenen Comic-Universen treffen sich in einem bunten Comic-Crossover und suhlen sich im blutigen Schlamm von Draculon. Das Zusammentreffen der untoten Titan-Titten verursacht nicht nur schaurige Schauer auf den Rücken der männlichen Leser, sondern fördert auch den Sabberausstoß um mehrere 100%.
Noch bevor dieser Comic in den USA herauskam, erschien er bereits bei uns, gerade rechtzeitig zum auch hierzulande immer häufiger zelebrierten Halloween-Fest. (Nur die Rezension ist ein wenig spät - Sorry)
Bereits im April lag in "Hit Comic 14" eine der fünf Stories dieser Story-Sammlung aus dem Hause Vertigo als Extra-Heft bei. Hierbei handelte es sich um die Geschichte "Rocket-Man". Jim Lee setzte diese Story von Richard Bruning in ungewöhnlich stimmungsvolle, aber auch etwas depressive Bilder um.
Vor gut anderthalb Jahren hat eine junge hübsche Vampirin ihr Deutschland-Debüt gegeben. Danach ging es ein wenig hin und her, aber nachdem alles aus dem Hause Chaos! nun bei mg/publishing gelandet ist, soll es mit Chastity nun wieder regelmäßige Hefte geben.
Über das mehr oder weniger regelmäßige Erscheinen der Cliffhanger-Titel in den USA ist in diesen Seiten und auch anderswo schon zur Genüge geschrieben worden. Also werde ich mich bei dieser Rezension des zweiten bei Dino erschienenen Cliffhanger-Heftes damit so gut wie gar nicht beschäftigen. Nur so viel: "Crimson" ist die zuverlässigste Serie aus diesem Haufen und die Versorgung mit Material ist für insgesamt 12 Hefte gesichert.
Nach seinem dritten, furiosen Heft wird die Shadowman-Serie erst einmal eingestellt. Schade eigentlich. Sind doch die Geschichten um Michael LeRoi nicht nur gut und spannend geschrieben (Dan Abnett und Andy Lanning sei Dank) sondern auch durchgehend gut ins Bild gesetzt worden (unter anderem von Ryan Benjamin in Heft 3).
In Anbetracht der Tatsache, dass die Heftszene von den großen Verlagen nicht mehr aus den Augen gelassen wird (vgl. Zwerchfell-Projekt bei Carlsen), hier und auf einer zweiten Seite eine Übersicht über aktuelle Heft-Titel von Carlsen. Nächstes Jahr wird's dann womöglich schon doppelt so viele und noch ganz andere Heft-Titel bei Carlsen geben. :-)
Neben Death Dealer bringt der Verlag von Bela B. (von "Die Ärzte" aus Berlin!) noch eine weitere Serie heraus, die ebenfalls Glenn Danzig textet. Während Death Dealer immerhin mit Covergemälde von Frank Frazetta protzen kann, bietet "Satanika" lediglich Frazetta-artige Titelbilder von Simon Bisley, der auch schon das erste "Death Dealer"-Heft zeichnete.
Wenn das man gut geht: Nach den beiden zumindest optisch sehr schönen Crossovern zwischen Tombraiderin Lara Croft und Witchblade präsentiert der mit Infinity verbandelte Gamix-Verlag jetzt Comics zum Videospiel "Resident Evil" ("Zombie"-Regisseur Georg Romero arbeitet übrigens gerade an einem Film zum Spiel) (um Gottes willen - svl). Der Comic soll wohl quasi zum Zeitvertreib dienen, falls der Computer mal wieder abgestürzt ist oder das Geld noch nicht für einen Gameboy reicht.
Nachdem Bela von "Die Ärzte" mit seinem Verlag "Extrem Erfolgreich Enterprises" tatsächlich extrem erfolgreich die Schwarz-Weiß-Comics "Faust" und "Gothic Nights" verlegte, macht er jetzt in bunt weiter.
Greg Capullos dreiteilige Miniserie liegt jetzt auch gesammelt als Prestigeausgabe vor. Dies ist nicht unbedingt schlecht, denn Zeichnen kann der Junge ja durchaus, wie immer wieder bei Spawn zu sehen ist. Erzählen kann er zwar nicht unbedingt, zumindest keine Comic-Geschichten, aber das macht ja nix, denn er veröffentlicht ja bei "Image".
"London, gegen Ende '76. In einem kleinen, engen Pub, in einem Winkel der King's Road, den man World's End nennt, wird der Punkrock geboren."
Fiel meine Kritik zur No.1 von Buffy noch sehr negativ aus, bekommt der Leser, bzw. die Leserin (seht ihr, wie schön politisch korrekt wir sein können?) mit der No.2 genau das, was man von einer auf einer TV-Serie basierenden Comic-Serie erwartet: kurzweilige Unterhaltung.
Es gibt Leute, die sagen, ich würde mitunter mein Geld zum Fenster rauswerfen. Und diese Leute haben hin und wieder Recht. Wie zum Beispiel im Fall der neuen Carlsen-Serie "Buffy". Weiß der Teufel, weshalb ich mir das Heft gekauft habe.
Nach einem ersten Band, in dem die Zeichnungen zu überzeugen wußten, einem zweiten Band, wo der Letterer früh morgens am Werke war und einem dritten Band, der den bisherigen Tiefpunkt aller VAMPI-Comics darstellte, geht´s diesmal leicht bergauf, auch wenn der Leser leicht ratlos am Ende da steht - bei einem Dreiteiler ist dies aber halb so schlimm, denn Auflösungen kommen meistens dann doch und man weiß am Ende, worum es geht. Äh, nein, daran glaube ich selber auch nicht.... ;-)
Dale Keown ist auch einer dieser amerikanischen Fanboy-Lieblinge, der die Serie eines Comic-Multis (in diesem Falle Marvels Hulk) zu einem großem Erfolg machte, dafür aber kaum Dank erntete und schließlich bei Image und dann im Eigenverlag sein eigenes Ding durchzog.
Vampire sind bekanntlich schwer tot zu kriegen. Immer wieder gibt's deshalb neue Filme, Bücher und auch Comics, die versuchen, dem Thema neue Seiten abzugewinnen. Jetzt hat es Yves Swolfs (Durango) mit "Der Prinz der Nacht" probiert.
Frankreich im 16. Jahrhundert: Lara, eine sechzehnjährige Hexe, stirbt auf dem Scheiterhaufen. Im Todeskampf ruft sie die Göttin der Hexen an und schwört wiederzukommen um sich an ihren Henkern zu rächen.