Film & TV: Wer war Jack the Ripper?
Hintergrund-Infos zu "From Hell"Wer sich From Hell als Comic (Hier den kompletten Comic-Roman sofort bei amazon.de kaufen und damit die ComicRadioShow unterstützen :-)) oder als Filmadaption antun möchte, der sollte etwas über die Zeit, über Freimaurer und über Jack the Ripper wissen. Dann macht der ganze Film noch mehr Spass und ist noch interessanter. Hier einige Informationen zu neuen Erkenntnissen aus der damaligen historischen Situation im Fall Jack the Ripper. War JACK THE RIPPER ein deutscher Künstler? Ein mysteriöser ungelöster Kriminalfall des 19. Jahrhunderts beschäftigt die Medien bis heute. Jack the Ripper tötete und verstümmelte 1888 im Londoner East End fünf Prostituierte auf grausame Weise. Aufgeschlitzte Frauenkörper, über die Schulter drapierte Eingeweide, verschwundene Organe, all diese Greueltaten sollten ihn unsterblich machen. Ein Brief an die örtliche Polizei mit einer menschlichen Niere und Absender From Hell stachelte das öffentliche Interesse noch weiter an. Der erste Medienstar war geboren. Jack the Ripper wurde nie gefasst, was eine Vielzahl von Spekulationen über seine wahre Identität entfachte. Viele vertraten die Theorie, dass eine Freimaurer-Verschwörung, die den Enkel Queen Victorias, Duke of Clarence, decken sollte, für die Greueltaten verantwortlich war. Seine Passion für Prostituierte sollte dem Duke durch eine Syphilis-Erkrankung am Ende den Verstand rauben. Die amerikanische Kriminalautorin Patricia Cornwell, bekannt für ihre Kriminalromane und ihre Hauptfigur, Pathologin Kay Scarpetta, brachte vor kurzem nun eine weitere Täterhypothese ins Spiel. "Der Ripper war ein verkrüppelter Deutscher!" Der post-impressionistische Maler Walter Sickert (1860-1942) soll der niemals gefasste Serienkiller sein. Ende des 19. Jahrhunderts lebte und arbeitete Sickert in London. Bilden seine gemalten Mordszenarien etwa tatsächlich Erlebtes ab? Malte er sie sogar mit dem Blut seiner Opfer? Mehr als vier Millionen Euro steckte Cornwell in ihre Recherche. Sie kaufte 32 Gemälde, Sickerts Schreibtisch, seine Staffelei und andere persönliche Gegenstände. Um ihre Hypothese zu untermauern, ging die Autorin zum großen Entsetzen der Kunstwelt sogar so weit, ein 70 000 Euro teures Gemälde Sickerts zu zerschneiden, um eventuelle Blutspuren zu finden. Das Interesse an Jack the Ripper, dem ersten Medienstar, scheint ungebrochen, und er ist auch heute noch Thema und Protagonist vieler Filme so wie unter anderem auch Charles Manson. Wieso gingen ausgerechnet diese beiden Serienkiller in die Geschichte ein? Zum einen sicherlich aufgrund der unvorstellbaren Brutalität der Morde, zum anderen aufgrund der außergewöhnlichen Medienaufmerksamkeit. Die Killer der Manson-Family ermordeten ihre Opfer mit einer Vielzahl an Messerstichen. Dem getöteten Leno LaBianca ritzten sie das Wort WAR in den Bauch, außerdem hinterließen sie blutige Botschaften an den Wänden. Die Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau von Roman Polanski und im 8. Monat schwanger, wurde wie die Opfer Jack the Rippers grausam zugerichtet. Jack the Ripper wurde der Medienstar des 19. Jahrhunderts; Charles Manson wandelte im 20. Jahrhundert auf seinen Spuren. Auch wenn er die Taten selbst nicht ausführte, so trat er doch als planender Hintermann in Erscheinung. Falls der Maler Walter Sickert tatsächlich Jack the Ripper war, dann haben die beiden eine weitere Gemeinsamkeit: ein Originalgemälde Mansons kann man heute für Hunderttausende von Dollar erwerben. FROM HELL startet am 28.02.2002 im Kino Quelle: 20th Century Fox PresseService |
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Re: Wer war Jack the Ripper?
(Wertung: 0)
von Anonym am 13.05.2005, 09:06 Uhr |
| Arschloch!!! |
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Wer war Jack the Ripper? Eine Frau?
(Wertung: 1)
von Maqz (mg@comicradioshow.com) am 23.05.2006, 14:28 Uhr (Benutzerinformation | Nachricht senden) http://www.comicradioshow.com |
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War Jack the Ripper eine Frau?
Australische Wissenschaftler haben 118 Jahre alte DNA-Samples getestet und sind zu einem erstaunlichen Resultat gekommen: Der wohl bekannteste Massenmörder war wahrscheinlich eine Frau. Die DNA-Proben wurden den gummierten Rückseiten von Briefmarken entnommen, die sich auf Briefen befanden, die wahrscheinlich vom Ripper persönlich an die Londoner Polizei geschickt wurden. Von den über 600 Briefen, die vom Ripper stammen sollen, sind die allermeisten als Fälschungen enttarnt worden, bei einigen wenigen nimmt man aber an, dass sie echt seien. Mit der neuen Methode des australischen Professors Findlay kann man ein DNA-Profil aus einer einzelnen Zelle erstellen; herkömliche Methoden benötigen mindestens 200 menschliche Zellen. Weil die Probe, welche dem sogenannten «Openshaw Letter» entnommen wurde, so alt ist, könne man nicht zu 100 Prozent sicher sein, ob Jack the Ripper wirklich Kommentar weiterlesen... |












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