Grusel & Horror: Tristitia - Bd.2
Vampir mit stumpfen Zähnen Zwei Jahre sind vergangen seit dem ersten Band vom Tristitia - und diese Zeit hat Autor und Zeichner Andy genutzt, um den zweiten Band fertig zu stellen, den er unlängst in Erlangen präsentierte. Der erste Band hatte mir damals recht gut gefallen, also hatte ich mich auf die Fortsetzung schon ein wenig gefreut. Doch am Ende des Heftes war davon nicht mehr allzu viel übrig geblieben.Zuerst einmal fand ich es schade, dass Tristitia und ihre knöchernen Freunde/Diener das heimelige Schloss verlassen haben und nun mitten in der großen Stadt wohnen. Mir hatte die alte Heimstatt eigentlich gut gefallen und sie passte auch besser zur blutsaugenden Titelheldin. Na ja, sei es wie es sei, denn schließlich gibt's ja auch spannende Vampirgeschichten, die sich in irgendeiner Metropole abspielen (z.B. Crimson). Es geht ganz kurzweilig los: Tristitia und ihre Gang überfallen einen mit Blutkonserven beladenen Krankenwagen - Tristitia mag immer noch keine Menschen beißen - und auf der Flucht passiert ein dummer Unfall. Ein Skelett aus ihrer Truppe (das blöderweise auch Skelett heißt) stößt ziemlich krass mit einem LKW zusammen und wird anschließend sich selbst überlassen. Doch aus nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen entschließt sich die Vampirin mit den Riesenaugen dazu, ihren Helfer wiederzubeschaffen. Tja, und was dann folgt ist leider nur leidlich komisch. Weder der von Vampiren besessene Gerichtsmediziner noch die hübsche Polizistin, die schließlich selber zur Vampirin weden will, bringen dem Leser besonders viel Spaß - die nerven eher. Und auch die verschiedenen Missgeschicke, die Tristitia bei ihrer Jagd nach ihrem geliebten Skelett passieren, sind nur selten witzig.Am Ende ärgert man sich und kann die Lacher an einer Hand abzählen. Das ist für 48 Seiten erschreckend wenig. Vielleicht hätte das Ganze in der halben Länge besser funktioniert. Die abschließende Kurzgeschichte ist besser als der Hauptgang, aber auch hier wäre weniger mehr gewesen. Schade. (svl) Tristitia - Bd. 2: Skelettvon: Andy (alias Andreas Nikisch) 56 Seiten Prestige-Format ERT Juni 2002 ISBN-No. 1-9521827-4-5 |
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Re: Tristitia - Bd.2
(Wertung: 1)
von Diana am 14.07.2002, 11:08 Uhr (Benutzerinformation | Nachricht senden) http://www.kennedy-comic.de |
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Also irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass Du Andy immer noch das Vorwort zur Nummer 1 übel nimmst ;-)
Schade, dass Dir die vielen kleinen Seitenhiebe auf unsere heutige Gesellschaft und der subtile Humor von „Skelett“ nicht aufgefallen sind. Und was die angeblich zu grossen Augen betrifft: Was ist denn mit den ganzen Mangas und Donald Duck? Sowas nennt sich "individueller Stil" würde ich mal sagen. Tristitia ist ja kein Realo-Comic! Oder kritisierst Du bei Asterix auch die grossen Knollennasen? |
- Re: Tristitia - Bd.2 von stephan am 17.07.2002, 11:09 Uhr
- Re: Tristitia - Bd.2 von Diana am 17.07.2002, 22:16 Uhr
- Re: Tristitia - Bd.2 von Maqz am 25.07.2002, 20:33 Uhr
- Re: Tristitia - Bd.2 von Diana am 27.07.2002, 03:08 Uhr
- Re: Tristitia - Bd.2 von stephan am 31.08.2002, 10:49 Uhr


Zwei Jahre sind vergangen seit dem
Na ja, sei es wie es sei, denn schließlich gibt's ja auch spannende Vampirgeschichten, die sich in irgendeiner Metropole abspielen (z.B.
Tja, und was dann folgt ist leider nur leidlich komisch. Weder der von Vampiren besessene Gerichtsmediziner noch die hübsche Polizistin, die schließlich selber zur Vampirin weden will, bringen dem Leser besonders viel Spaß - die nerven eher. Und auch die verschiedenen Missgeschicke, die Tristitia bei ihrer Jagd nach ihrem geliebten Skelett passieren, sind nur selten witzig.
Tristitia - Bd. 2: Skelett









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