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geschrieben von Maqz am Freitag, 13. März 2009 (3308 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Was ein Elend!


The Goon Nun hab' ich mich ja beim ersten Goon Band "Krudes Zeug" schon sehr aus dem Fenster gelehnt. Da fielen Worte wie "Unbedingt einsteigen!" oder "Aber wer jetzt denkt, dass der Goon nur abgedrehtes Zombie-Bashing bereithält, der wird von der filmreifen Tiefe der "Orgin-Story" überrascht sein." und schließlich Die nächsten Ausgaben sollen, so Powell noch erfreulicher sein: "Dagegen stinkt dieses Zeug nämlich ziemlich ab." Nun ist es so weit, Band 2 ist raus und (...) Powell hatte Recht!

Wenn man vom ersten Goon schon begeistert war, begeistert von abgedrehten Zombie-Massakern und noch abgedrehteren, schleimigen Bösewichtern, so ist Band 2 "Was ein Elend" ein NOCH abgedreterer Zombie-fressender Comic-Schund, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Und das lieg nicht nur daran, dass Powell immer wieder versucht seine Leser (empfohlendes Lesealter 16+plus!) komplett zu schockieren. Seien es zerlegte Mädchen-Gesichter, die an eine Mischung aus Picasso und Robert Crumb erinnern, oder an Geschichten von rachsüchtigen Riesenfischen, deren besiegte Calamari-Freunde nach dem Kampf vom Goon zum Grillen mitgenommen werden. Ein Staccato an Action-Szenarien, gepaart mit inspirierenden Geschmacklosigkeiten halten die Erzählgeschwindigkeit bei Goon 2 extrem hoch und die Langeweile ganz weit unten! Immer wieder schleichen sich kleine "Werbeclips" zwischen die längeren Geschichten und erhöhen den Faktor des Grotesken ungemein!
The Goon
Zum Inhalt schreibt der Verlag selbst: Einen Termin für einen Satz heißer Ohren bei dem Goon zu kriegen, ist nicht ganz leicht. Schließlich ist der vernarbte Koloss als Mafiaschläger, Geldeintreiber, Zombiekiller und Feierabendtrinker in Personalunion das einzige Bollwerk, das die Stadt davor schützt, endgültig dem Zombie Priester und seinen leicht beschränkten Armeen der Untoten anheim zu fallen. Im zweiten Band seiner Zombie-Redneck-Faustkampf-Parade, lässt Shooting-Star Eric Powell seinen Protagonisten überlebensgroße Meeresfrüchte vermöbeln, Spukhäuser abfackeln, Zombies an die Wand nageln und Weihnachten retten – Spaß für die ganze Familie also. Finde ich auch!

Für Sammer die Info: In The Goon 2 finden sich alle Bände der zweiten abgeschlossenen Mini-Serie von The Goon plus die ersten bei Dark Horse erschienenen Kurzgeschichten. Dazu gibt es eine kleine aber feine Pin-Up-Galerie, ein nettes Vorwort von William Stout und ein abgefucktes Nachwort von Dwight T. Albatross mit so lieblichen Sätzen wie "Powell ist ein talentfreier Schmierfink..." oder "Aber Du kümmerst dich um niemanden, ausser um dich selbst, stimmt's Powell!" (ACHTUNG diese Sätze sind hier aus dem Zusammenhang gerissen und geben nicht alle Aspekte des vielschichtigen Nachworts Albatrosses wieder!)
The Goon
Insgesamt hält The Goon 2 alles (und noch viel mehr) was in der Debüt-Ausgabe versprochen wurde. So kann ich weiterhin mit Fug und Recht behaupten: "Unbedingt einsteigen!" Jedoch Vorsicht: Die Serie ist nichts für Feingeister, Biene Maja-Leser oder schwache Gemüter. In der Serie regiert der vollkommene Zombie-Wahn!

Übrigens verspricht der Verleger jedem einen Handkuss beim Kauf von mehr als drei Exemplaren. Solche Angebote sollte man sich nicht entgehen lassen und auch einfordern!
The Goon
The Goon 2: Was ein Elend!
von Eric Powell
A5, Hardcover, vierfarbig, 144 Seiten
Cross-Cult, 19,80 Euro


The Goon 2: Was ein Elend kannst Du gerne hier kaufen.

The Goon 1: Krudes Zeug kannst Du gerne hier kaufen.

The Goon 3: Meine mörderische Kindheit (und andere bittersüße Geschichten) kannst Du gerne bald hier kaufen.


LESEPROBE The Goon 2

LESEPROBE The Goon 1

(c) der Abb. Cross Cult und Eric Powell


Infos zum Zeichner: ERIC POWELL
Eric Powell Eric Powell hat für viele Serien der großen amerikanischen Verlage geschrieben und gezeichnet, bevor er anfing, seine eigenen Comics zu zeichnen. Powell war zeichnerisch an Serien wie BUFFY, ANGEL, HELLBOY, STAR WARS, HULK, THE SIMPSONS und LIVING HELL beteiligt. Seinen kommerziellen Durchbruch hatte Powell allerdings erst mit der Horror-Satire THE GOON, die von Dark Horse ins Programm übernommen wurde. Bereits die erste Dark Horse-Nummer von THE GOON wurde 2004 mit dem EISNER AWARD als beste Einzelveröffentlichung ausgezeichnet. Im folgenden Jahr erhielt Powell zwei EISNER AWARDS, unter anderem für die beste Serie des Jahres.

The Goon

Textquelle Inhalt und Zeichnerinfo: Cross Cult
 
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