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28 Days Later: Die Zeit danach :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!
02.05.2026, 06:49 Uhr
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geschrieben von Martaeng am
Sonntag, 29. Juli 2007
(7344 Aufrufe)
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Zombie-Intermezzo
2002 drehte Danny Boyle einen großartigen Zombie-Schocker namens 28 Days Later. Neben reißerischen Blut-Exzessen hat Boyle mit diesem Film auf sarkastische Weise gezeigt, dass der Wille Gutes zu tun, auch das genaue Gegenteil bewirken kann. Bei dem Versuch eingesperrte Tiere aus einem Versuchslabor zu befreien, verkehrt sich das moralisch einwandfreie Verhalten der militanten Tierschützer in eine Katastrophe. Die Tiere sind gar nicht so unbescholten wie gedacht, sondern mit einem gefährlichen und ansteckenden Virus infiziert. Dieses Virus macht die Menschen zu aggressiven, kannibalischen Zombies. Die Zeit danach beleuchtet via Comic die Ereignisse, die zum Ausbruch des Virus geführt haben und bildet eine Überleitung zur Fortsetzung: 28 Weeks Later, die im August 2007 in die deutschen Kinos kommt.
xxx ACHTUNG: Empfohlendes Lesealter 16+ xxx
Die Zeit danach ist eine lose Aneinanderreihung von 4 Kurzgeschichten (4 Phasen), die sich mit den Ereignissen vor und nach dem Ausbruch des Virus beschäftigen. Phase 1 beschreibt, wie die wachsende Gewaltbereitschaft der Gesellschaft dazu führt, dass zwei Wissenschaftler ein Gegenmittel entwickeln wollen. Der Film hat gezeigt: Das ging nach hinten los.
In Phase 2 versucht eine Familie dem gerade ausgebrochenen Zombiewahn zu entgehen. Phase 3 zeigt ein zombiegeschwängertes London, in dem einer der letzten Nicht-Infizierten mittels Waffengewalt alles daran setzt, die blutspuckenden Zombies ins Jenseits zu befördern. Eine Sisyphos-Arbeit erster Güte.
Schauplatz von Phase 4 ist ein Quarantänelager. Dort wird den Eingesperrten ihre Unwissenheit über das Virus, sowie die mangelnde Kommunikation seitens des Militärs zum Verhängnis.
Die vier Geschichten, deren Story von Steve Niles stammt, sind zwar recht kurzweilig, aber ohne Kenntnis des Films eben auch etwas zu kurz geraten. Die Endzeitstimmung ist in allen Phasen gut umgesetzt. Zeichnerisch ist Die Zeit danach sehr amerikanisch geprägt: Satte Farben, scharfe Kontraste. Die Zeichnungen von Dennis Calero (Phase 1 und 4) erinnern an David Lloyds Kickback. Ästhetisch ist aber nur Phase 3 hervorstechend. Der Kampf zwischen Gut und Böse hat hier den Charakter eines Westerns.
Insgesamt ist Die Zeit danach ein schönes Sequel zur 28-Serie, der die Momente blutig ausleuchtet, in denen die Kamera nicht mehr läuft. Als besonderes Goodie liefert Cross Cult den Abdruck des Manuskripts von Phase 3. Hier lässt sich anschaulich zwischen Kopfkino und Panel vergleichen.
28 Days Later: Die Zeit danach
Zeichnungen: Dennis Calero, Diego Olmos, Ken Branch und Nat Jones.
Text: Steve Niles
Hardcover, 112 Seiten, vierfarbig
Cross Culte / Fox Atomic, 16,00 €
28 Days Later: Die Zeit danach kannst Du HIER gerne kaufen.
© Abbildungen: Cross Cult
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