Hellboy 8 - Die Trollhexe :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!  
18.01.2018, 06:57 Uhr
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geschrieben von Maqz am Samstag, 03. Mai 2008 (4150 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Hölle in bunt


Hellboy Endlich hat jemand bei Cross-Cult auch meinem Flehen nach mehr Farbe für Hellboy erhört! Im achten Band erscheint die sympathische Rothaut from Hell endlich in bunt! Doch neben dieser klitzekleinen Verbesserung der Serie (ok, ok, in schwarzweiss hatte Hellboy auch seinen gewissen visuellen Reiz) bleibt die erzählerische Qualität von Mike Mignola erhalten. In Band 8, das diesmal mehrere Kurz- und Ultrakurzgeschichten enthält, wird Mike zeichnerisch durch P. Craig Russell und Richard Corben unterstützt! Ein höllisch hübsches Comic-Vergnügen!

Als oller Hellboy-Fan hatte ich mit der achten Ausgabe so meine Probleme. Nach den ewig vielen Nazi- Gorilla- Lovecraftschen- Götterwurm- Froschplagen- Wiederholungen der letzten Ausgaben hatte ich die kleinen, aber feinen Episoden aus Hellboy's Ghostbuster-Vergangenheit ziemlich vermisst. Bei der ersten Hakenkreuz-Sichtung, so hatte ich mir geschworen, fliegt das Ding ungelesen ins Regal! Das dem nicht so war, habe ich einer tollen Sammlung von Märchen-Adaptionen und Schauer-Geschichten aus der Mignolanischen Feder zu verdanken:
Hellboy

1963. Eine Serie grausamer Morde versetzt die Ortschaften entlang der Fjorde Norwegens in Angst und Schrecken. Zu bestialisch scheinen die Gräueltaten, als dass ein Mensch sie begehen könnte. Hinter vorgehaltener Hand macht bald ein Wort die Runde: Trolle! Hellboy schickt sich an, dem bösen Treiben Einhalt zu gebieten – doch soll er dazu tatsächlich der uralten Überlieferung folgen und einen Holzlöffel schwingend auf dem Rücken einer Ziege in Trollheim einfallen …?
Ausserdem trifft Hellboy in Malaysia auf einen Dämon, der seinen Kopf samt Eingeweiden im Schlepptau auf die Jagd schickt, und wird vom "Vampir von Prag" zum Spiel herausgefordert. Und während das Spukhaus des Dr. Carp nicht zur Ruhe kommen will, scheint sich in der kanadischen Provinz die halbe griechische Mythologie zur selbigen gesetzt zu haben. Schließlich erzählt eine afrikanische Mumie Hellboy die Legende von Makoma, der die Riesen gleich reihenweise in den Sack gesteckt hat.

Besitzer der Hellboy-Directors-Cut DVD-Edition werden einige der Geschichten aus dem dort beiliegenden Comic erkennen! Für dieseCross-Cult-Version wurden die Geschichten z.T. neu gestaltet. Für uneingeweihte oder Leser mit mangelnden Kenntnissen in norwegischer oder afrikanischer Mythologie gibt es gottseidank immer noch einige erklärende Worte des Autors zu den einzelnen Geschichten. Sehr hilfreich und auch schon in früheren Hellboy-Ausgaben mit Erfolg angewandt. Nett durchzulesen auch das Vorwort von Walter Simmonson und das Kurz- (aber knackige)interview mit Richard Corben. Neben interessanten Sketchbook-Seiten und Artwork der Gastzeichner rundet eine Leseprobe zu B.U.A.P. 5 den sehr guten Gesamteindruck dieser Ausgabe ab.

Hellboy

Insgesamt ist Hellboy 8 nicht nur ein Muss für jeden Fan der Serie, sondern auch ein aktueller Appetizer für Neueinsteiger. Wer dann mehr und ausführlicher lesen möchte, kann dann mit den Nazi-Gorilla-Siegerwurm-Stories der früheren Bände weitermachen.

HELLBOY 8: Die Troll-Hexe
Hardcover, sw/4c, 160 Seiten
Cross-Cult, 19,80 EURO


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Mehr Informationen zu Mike Mignola und Richard Corben



MIKE MIGNOLA
Mikie Mignola
Der 1962 in den USA geborene Zeichner erlebte seinen internationalen Durchbruch 1988 mit der BATMAN-Geschichte GOTHAM BY GASLIGHT, in der er den Superhelden in einer Art Paralleluniversum auf Jack the Ripper treffen lässt. Mignola gilt spätestens seit diesem Bestseller als Spezialist für atmosphärisch dicht inszenierten, düsteren Comic-Grusel.

Mignolas Suche nach einer Figur, die seine Vorliebe für Horror- und Mystery optimal transportiert, mündete 1993 schließlich seiner Kreation HELLBOY. Mit dem Furcht einflößendem Abgesandten der Hölle, der unter Menschen aufwuchs und nun im Dienst einer Organisation zur Bekämpfung paranormaler Phänomene im Einsatz ist, konnte Mignola alle Register seine Könnens ziehen: Hellboy macht ebenso eine gute Figur in kurzen Adaptionen von Legenden, Mythen und Volksmärchen, wie in Horrorepen vom Schlage eines H. P. Lovecraft. Ob Werwölfe, Vampire, Goblins, kosmische Riesenwürmer oder aberwitzige Pulp-Nazis, der um sarkastische Sprüche niemals verlegene Geisterjäger prügelt sie allesamt in die Hölle zurück.
Hellboy
Seine Storys um den dämonischen Helden und seine freakigen Mitstreiter bestechen durch wohl kalkulierte Spannung zwischen Humor und Horror, Action und Nervenkitzel, Pathos und Selbstironie. Mignolas einzigartiger, reduzierter Zeichenstil erzeugt eine perfekte Balance zwischen Zeigen, Andeuten und Aussparen. Der Betrachter ist gezwungen, die Freiräume durch die eigene Fantasie zu ergänzen - eine Vorgehensweise, die mehr Grusel generiert als jeder explizite Splatter-Horror. Im Zusammenspiel mit einer düsteren, dem expressionistischen Stummfilm angelehnten Grundatmosphäre wird HELLBOY zu einer unheimlichen Ausnahmeerscheinung unter den modernen Horrorcomics.

Mignolas Mystery-Horror-Krimi-Mix schlug ein wie eine Bombe: Die in loser Folge vorgelegten HELLBOY-Comics riefen bei den Lesern und Kritikern Begeisterung hervor und füllen bis heute fünf Sammelbände, die in zahlreichen Übersetzungen vorliegen. Über die Jahre entstanden darüber hinaus eine Reihe von HELLBOY-Romanen, Rollenspiele, Merchandising-Produkte und schließlich ein HELLBOY-Film unter der Regie Guillermo del Torro (PANS LABYRINTH), der 2008 ein Sequel erhält.

Mignolas Talente blieben auch Hollywood nicht lange verborgen. Neben seiner Arbeit an Francis Ford Coppolas DRACULA trägt auch die zeichnerische Umsetzung des Disney-Abenteuers »Atlantis« mehr als augenscheinlich Mignolas Handschrift, und er selbst steuerte zu diesem Film ebenso Designs und Storyboards bei, wie für BLADE 2 und die Leinwandfassung seines Helden HELLBOY. Für 2004 hat Mignola allerdings angekündigt, sich nun wieder dem zuzuwenden, was ihm den meisten Spaß bereitet: Seinen Comics.
Hellboy
Bibliographie (Auswahl)
1985 Div. Ausgaben von Incredible Hulk, Alpha Flight, Rocket Racoon (alle Marvel)
1986 Chronicles of Corum #1-6 (First, Autor: Mike Baron nach Michael Moorcock)
1987 Phantom Stranger #1–4 (DC, Autor: Paul Kupperberg)
1988 World of Krypton #1-4 (DC, Autor: John Byrne) - Cosmic Odyssee (DC, 4 Bd., Autor: Jim Starlin, dt. bei Hethke) - Batman - Gotham by Gaslight (DC, Autor: Brian Augustyn, dt. bei Carlsen)
1998 Dr. Strange/Dr. Doom – Triumph and Torment (Marvel, Autor: Roger Stern)
1990/91 Fafhrd and the Grey Mouser (Marvel-Epic, 4 Bd., Autor: Howard Chaykin nach Fritz Leiber, dt. bei Bastei) - Wolverine – The jungle Adventure (Marvel, Autor: Walter Simonson, dt. bei Feest) - Ted McKeever´s Metropol (Marvel-Epic, Back-up-Stories in den Heften #9–11, Autor Ted McKeever)
1992 Hellraiser #13 – Dead Things Rot (Marvel-Epic, Autor: D. G. Chichester, Shortstory) - Ironwolf – Fires of the Revolution (DC, Autor: Howard Chaykin)
1993 Ray Bradbury Comics #4 – The City (Topps, Shortstory nach Ray Bradbury) - Bram Stoker´s Dracula (Topps, 4 Hefte, Autor: Roy Thomas, Filmadaption, dt. bei Feest) - Aliens – Salvation (Dark Horse, Autor: Dave Gibbons, dt. bei Feest) - Legends of the Dark Knight – Sanctum (DC)
Daneben zahllose Comic-Cover und Buchillustrationen.
1993 gründet Mignola gemeinsam mit Frank Miller, Dave Gibbons, Paul Chadwick, Arthur Adams, John Byrne und Geof Darrow den Dark Horse-Ableger Legend, um seine neue Kreation Hellboy unabhängig zu vermarkten

Hellboy Veröffentlichungen

Soweit nicht anders angegeben: Text und Zeichnungen: Mike Mignola, US-Verlag: Dark Horse
1993 San Diego Comic Con Comics #2 Hellboy-Story ohne Titel, Text: John Byrne, Zeichnungen: Mike Mignola (dt. in Hellboy 1: Saat der Zerstörung, Cross Cult)
1994 Mike Mignola's Hellboy: World's Greatest Paranormal Investigator In: The Comics Buyer's Guide #1070. Text: John Byrne, Zeichnungen: Mike Mignola (dt. in Hellboy 1: Saat der Zerstörung, Cross Cult) - Hellboy: Seed of Destruction #1–4 Text: John Byrne, Zeichnungen: Mike Mignola (Dark Horse, dt. in Hellboy 1: Saat der Zerstörung, Cross Cult) - Hellboy: The Wolves of St. August In: Dark Horse Presents #88–91, Text und Zeichnungen: Mike Mignola (Dark Horse, dt. in Hellboy 4: Sarg in Ketten, Cross Cult)
1995 Hellboy: The Chained Coffin In: Dark Horse Presents #100/2 (dt. in Hellboy 4: Sarg in Ketten, Cross Cult)
1996 Ghost/Hellboy #1&2 Text: Mike Mignola, Zeichnungen: Scott Benefiel und Jasen Rodriguez (dt. in Hellboy 3: Batman/Hellboy/Starman, Cross Cult) - Hellboy: The Corpse and The Iron Shoes (dt. in Hellboy 4: Sarg in Ketten, Cross Cult) - Hellboy: Wake the Devil #1–5 (dt. in Hellboy 2: Der Teufel erwacht, Cross Cult)
1997 Hellboy: Almost Colossus #1&2 Text und Zeichnungen: Mike Mignola (dt. in Hellboy 4: Sarg in Ketten, Cross Cult) - Hellboy Junior Halloween Special - Hellboy: A Christmas underground In: Hellboy Christmas Special (Dark Horse, dt. in Hellboy 4: Sarg in Ketten, Cross Cult)
1998 Hellboy: Heads In: Abe Sapien: Drums of the Dead, (dt. in Hellboy 5, Cross Cult) - Hellboy: The Right Hand of Doom In: Dark Horse Presents Annual 1998 (Dark Horse, dt. in Hellboy 5, Cross Cult)
1999 Batman/Hellboy/Starman #1&2 Text: James Robinson, Zeichnungen: Mike Mignola (DC und Dark Horse, dt. in Hellboy 3: Batman/Hellboy/Starman, Cross Cult) - Hellboy: Box Full of Evil #1&2 (dt. in Hellboy 5, Cross Cult) - Hellboy: Goodbye, Mister Tod In: Gary Gianni's The MonsterMen (dt. in Hellboy 5, Cross Cult) - Hellboy: The Varcolac In: Dark Horse Extra #14-19, (dt. in Comixene) - Hellboy: Pancakes In: Dark Horse Presents Annual 1999: DHP Jr. (Dark Horse, dt. in Hellboy 5, Cross Cult) - Hellboy Junior #1 - Hellboy Junior #2
2000 Hellboy: The Nature of the Beast In: Dark Horse Presents #151 (dt. in Hellboy 5, Cross Cult)
2001 Hellboy: Conqueror Worm #1–4 Text und Zeichnungen: Mike Mignola (dt. in Hellboy 6, Cross Cult Okt. 2004)
2002 BPRD: Hollow Earth #1–3 Story: Mike Mignola, Christopher Golden und Tom Sniegoski, Zeichnungen: Ryan Sook und Curtis Arnold - Hellboy: The Third Wish #1&2
2003 Hellboy: Dr. Carp's Experiment In: The Dark Horse Book of Hauntings - The Art of Hellboy
2004 The Art of Hellboy the Movie (Diverse)
2005 BPRD – A Plague of Frogs (dt. in B.U.A.P 2: Die Froschplage, Cross Cult), BRPD – The DEAD (dt. in B.U.A.P 3: Die Toten, Cross Cult), Hellboy – Stange Places (dt. in Hellboy 7: Seltsame Orte, Cross Cult)
2006 BRPD – The Black Flame (dt. in B.U.A.P 4: Die Schwarze Flamme, Cross Cult)
2007 BRPD – The Universal Machine (dt in B.A.U.P 5: Die universelle Maschine, Cross Cult), Hellboy: The Troll Witch and Others (dt. in Hellboy 8: Die Troll-Hexe, Cross Cult), Lobster Johnson – The Iron Prometheus (dt. auf Cross Cult voraussichtlich 2009), Baltimore – Or the Steadfast Tin Soldier and the Vampire) mit Christopher Golden (dt. Baltimore oder der Standhafte Zinnsoldat und der Vampir, Cross Cult)




RICHARD CORBEN
Portrait: Richard Corben
Der 1940 geborene Richard Corben ist ein Veteran der Comic-Industrie, der sich aus den Anfangstagen der Underground Comics der 70er Jahre zu einem der ganz großen Figuren der Szene gezeichnet hat. Mit seinen Geschichten über den tumb freundlichen Barbaren Den, die in Jean Girauds MÉTAL HURLANT erschienen sind, machte Corben zum ersten Mal auf sich aufmerksam. 1971 wurde er mit dem SHAZAM AWARD als herausragendes neues Talent ausgezeichnet, 1994 ein weiteres Mal für seine überragende Einzelleistung geehrt. 1976 schuf er die vielleicht erste Graphic Novel Bloodstar. In den letzten Jahren gestaltete Corben vor allen Einzelhefte und Miniserien für die beiden amerikanischen Großverlage Marvel und DC, darunter Reihen wie HULK, HELLBLAZER, X-MEN und THE PUNISHER.

© Abbildungen Mignola, Corben, Cross-Cult

 
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