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geschrieben von emha am Dienstag, 03. Dezember 2013 (1940 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Jack the Ripper bei Splitter: Ein Leckerbissen für alle Horrorfans.

Jack the Ripper: Der Urvater des GrauensSzenarist François Debois mischt authentische Ereignisse und Fiktion und sorgt zusammen mit der überzeugenden Grafik von Jean-Charles Poupard für einen unglaublichen Thriller. London, September 1888: eine grauenhafte Mordserie schreckt die Bevölkerung von Whitechapel auf. Die Prostituierten Mary Ann Nichols, Annie Chapman, Elizabeth Stride und Catherine Eddowes wurden besonders brutal und grausem niedergemetzelt. Die Taten werden einem einzigen Serienmörder zugeschrieben: Jack the Ripper.

Allerdings kann nur gemutmaßt werden, wer sich hinter dem Namen, den das Volk ihm gegeben hat, verbirgt. Die Stimmung in Whitechapel brodelt. Die Bürgermiliz unter Führung von George Lusk verdächtigt Einwanderer und Juden, während der ermittelnde Inspektor Frederick Abberline den Mörder in der besseren Gesellschaft vermutet.

Doch wird Abberline nicht nur von der Suche nach dem Ripper getrieben, seine Dämonen machen ihm ebenfalls schwer zu schaffen. Er verstrickt sich zunehmend in Ungereimtheiten, was dazu führt, dass sein Assistent George Godley ihn ebenfalls auf die Liste der Verdächtigen setzt…
Jack the Ripper: Der Urvater des Grauens

Mehrere Monate später wird in Paris eine Serie von Morden begangen, die in ihrer Vorgehensweise denen von Jack sehr ähnlich sind. Abberline überquert den Kanal, um den Mörder aufzuscheuchen. Ein Hypnose-Protokoll scheint der gemeinsame Schlüssel zur Lösung aller grausamen Vorgänge zu sein.

Fazit: Die Geschichte beginnt mit einem Paukenschlag: der Leser erfährt, wer sich hinter dem berühmten Jack the Ripper versteckt! Und das haben die Autoren sehr geschickt gelöst. Der Leichnam und sein schriftliches Geständnis werden auf einer Berghütte von einem Wanderer entdeckt.

Ohne weitere Erklärung blendet die Story an die Anfänge der Ereignisse zurück. Der Leser wird in eine düstere Atmosphäre getaucht: ein verrufener Teil von London im späten neunzehnten Jahrhundert, der von der alptraumhaften Figur eines Killer heimgesucht wird. Die ganze Geschichte von Jack the Ripper entfaltet sich vor unseren Augen. Seine Figuren sind fast schon legendär: Warren, Inspektor Abberline, der Arzt Gull und Lusk.

Jack the Ripper: Der Urvater des Grauens

In diesem dunklen Umfeld bewegt sich der Schatten von Jack durch die Szenerie und sorgt für eine bedrückende Atmosphäre. Und obwohl am Anfang der Story die Identität des Killers offenbart wird, gibt es keinen Spannungsabfall.
Der Leser erhält keine Atempause, denn er wird laufend mit neuen Bluttaten konfrontiert. Das moderne und dynamischen Design und die dunklen Farben geben die Atmosphäre perfekt wieder. Der Background, das London des neunzehnten Jahrhunderts, mit seinen engen und dunklen Gassen, ist mindestens so wichtig wie die Figur des geheimnisvollen Mörders.

Die Story von Debois und Poupard ist eine sehr gelungene fiktive Variante des Falls Jack the Ripper. Mit eigenen neuen Ideen schaffen die Autoren einen gruseligen Thriller. Man fühlt sich fast wie auf den Straßen des dunklen und nebelverhangenen London.

Jack the Ripper: Der Urvater des Grauens

Szenarist Debois über Jack the Ripper: „Das Grundprinzip meiner Story ist, dass es in meiner Version von Jack the Ripper nicht nur einen Mörder gibt sondern mehrere. Ich denke, meine eigentliche Inspiration war "Angel Heart" von Alan Parker (Angel Heart ist ein US-amerikanisch-kanadisch-britischer Psychothriller aus dem Jahr 1987). Besonders wichtig war es für mich, die eigene Monstrosität der Hauptperson herauszuarbeiten.

Warum wir eigene Idee eingestreut haben? Das war etwas, dass mir und Zeichner Jean-Charles Poupard von Anfang an sehr gut gefiel: ausgehend von authentischen Fakten, Locations und Charaktere, die wirklich existiert haben, wollten wir den Leser mit glaubwürdigen neuen Elementen überraschen. Wir haben es uns nicht leicht gemacht, bis die endgültige Version fertig war!

Nun liebe Leser, entdeckt unsere Geschichte von Jack the Ripper und seine letzten Wort gleich zu Beginn der Story: „Ich hätte nicht gedacht, dass mich diese Angelegenheit so weit in in die Finsternis führen sollte … und erst recht nicht, dass sie mich zu dieser schreckliche Wahrheit leiten würde. Ich … bin Jack the Ripper! "

Der Name wurde an dieser Stelle weggelassen, um die Spannung zu erhalten.

Brrrrr. Man spürt fast die kalte Hand auf der Schulter …



Jack the Ripper
von Debois und Poupard
HC, 112 Seiten, farbig
Splitter Verlag, 22,80 €

ISBN 978-3-86869


Am Besten kauft man sich das Comic beim Comichändler seines Vertrauens
...jedoch...
Jack the Ripper kann man auch gerne hier kaufen


(c) der Abbildungen mit freundlicher Genehmigung: Splitter Verlag 2013
 
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