
In Telefonbuchstärke kommt das österreischiche Aequivalen zu Panik Elektro mit dem Titel Perpetuum daher. Es ist eine ausführliche Anthologie der gegenwärtigen Comic-Szene in Österreich (hauptsächlich aus Wien!). 14 KünstlerInnen mit einer repräsentativen Auswahl ihrer Arbeiten auf rund 350 zum Teil farbigen Seiten beweisen, dass Vertreter des Alpenlandes auch einen flotten Stift swingen können.
In sechs Comicreportagen erzählen sechs Comiczeichner aus Deutschland und Israel, wie sie das jeweils anderen Land erleben. Auf insgesamt 144 Seiten wird erzählt, wie Deutschland und wie Israel so ist. Ohne Filter, ohne Vorurteile kann man sich als Leser einen Teil der Wirklichkeit aus den Seiten ziehen. Doch dieses Projekt, gefördert durch das Goethe Institut und die Kulturstiftung des Bundes anlässlich des 40jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern, ist vereinzelt nicht nur positiv aufgenommen worden. Jens Harder nimmt im Interview dazu und zu dem Projekt im allgemeinen Stellung.
Der von dem heute 36jährigen Chris Oliveros geführte kanadische Verlag Drawn & Quarterly ist einer der weltweit bedeutendsten Herausgeber für alternative Comics.
Es gibt einige wichtige Zeichner in Europa, an denen kommt man als Comic-Fan einfach nicht vorbei. Der im folgenden Beschriebene ist einer davon. Neben Jean Giraud, Jean Claude Meziéres ist es auch Enki Bilal gelungen den Science-Fiction Comic zu einem künstlerischen Genuß zu machen.
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