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geschrieben von jochen am Sonntag, 05. Oktober 2003 (4669 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Autobiographischer Horror



Panik Elektro ist der Name einer neuen von Wittek zusammengestellten Anthologie die beim Schwarzen Turm erschienen ist. Im Vorwort nennt er es "ein semiprofessionelles Comicmagazin mit möglichst vielen Mitwirkenden". Rein äußerlich ist es das auch geworden, das Niveau der Beiträge hält allerdings einem semiprofessionellen Anspruch nicht immer Stand.

Grundthema dieser Nummer, weitere sind angedacht, ist übrigens "Autobiographischer Horror".



Insbesondere bei der ersten Hälfte des Magazins war das Lesen doch phasenweise recht anstrengend. Zu oft war es uninteressant, manche Beiträge erweckten in mir den Eindruck von Sachen die jemand fürs Comic-Tagebuch macht und dann herumreicht. Und so eher außer dem Bekanntenkreis keinen wirklich interessieren. Zeichnerisch zu oft noch nicht dem Fanzine-Niveau entwachsen, vor allem das Erzählen in Bildern betreffend. Die Zeichnungen an sich sind dabei meist OK, wenn auch öfters zu sehr Geschmackssache.



Die Auswahl dessen was erzählt wird ist wenig originell, wie gesagt nett für ein Tagebuch, aber warum man dass unbedingt Unbekannten erzählen muss ist mir schleierhaft. Obwohl das so auch wieder nicht stimmt, das und wie man 'Normalkram' interessant erzählen kann zeigen andere, auch in dieser 'ersten Hälfte' des Bandes wie z.B. Wittek, der Initiator des Ganzen. Nur
halt nicht so trocken wie manches andere hier. Wenn mir sonst jemand interessante Passagen aus seinem Zivildienst erzählt, redet derjenige doch auch nicht so sachlich wie die beiden Vertreter hier. Nur in den Zeichnungen ein wenig Witz und Kommentar einzupacken reicht nicht wirklich.

Und warum Mike Dianas Comics lesen sollte verstehe ich überhaupt nicht.



Panik Elektro
Die zweite Hälfte des Bandes reißt diesen dann allerdings doch deutlich aus den bisherigen Niederungen heraus. Was wohl auch daran liegt, dass hier die Leute versammelt sind, von denen man als halbwegs interessierter Comicleser schon mehr gesehen hat. Eckart Breitschuh, Klaus Cornfield, Andreas Michalke, Mawil sind ja nun wirklich keine Unbekannten mehr. Ihre Beiträge sind dann auch mehr als semiprofessionell. Auch der Rest der Mitwirkenden in der zweiten Hälfte hat eher den besseren Strich und Struktur im Comic.



Vielleicht hätte mehr Mix in der Verteilung der Beiträge von Bekannten und Unbekannten im Band meinen Gesamteindruck positiver gestaltet.

Das einem in einer Anthologie nicht alles gefällt ist ja normal, aber so geballt langweilend wie Panik Elektro anfängt ist es schon etwas heftig.

Schade eigentlich, so ein 150 Seiten Pack mit einer dicken Mischung an Comicwirkenden ist eigentlich eine gern gesehene Sache.




Aber wie der Amerikaner sagt, Ihr Kilometerstand kann abweichen.




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