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11.12.2018, 14:03 Uhr
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geschrieben von Maqz am Donnerstag, 13. Mai 1999 (3604 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht
Jochen Enterprises hat Ende 2000 endgültig die Toren geschlossen.
Damit ihr wisst, was für ein Verlust es für die COmic Welt war, haben wir das Proträt hier belassen

VachssJawohl, es war ein Comicverlag und kein multinationaler Konzern, wie der Name vielleicht vermuten läßt!
Jochen Enterprises war eine "Gesellschaft zur Förderung intelligenter Unterhaltung bR", die am 3. Oktober 1990 gegründet wurde und zur Zeit von nur drei Personen betrieben wurde: Torsten Alisch, Dirk Baranek und Dagie Brundert.

Ursprünglich ein Zusammenschluß von Spaßvögeln (Gibt es diese Gattung überhaupt noch?) aus dem Berliner Kurz- und Kleinfilm Universum, ging man zunächst auf die Suche nach guten Geschichten und noch besseren Bildern auf Zelluloid.RattelschnekTeile von Jochen Enterprises waren seit langem eng mit der Berliner Comic-Handlung "Grober Unfug" verbunden: Die logische Folge war, daß sich Jochen Enterprises auch auf den Comic-Bereich ausdehnte. Die im Comic-Geschäft erworbenen Kenntnisse wurden in ersten publikatorischen Gehversuchen angewandt: Es entstanden Flyer für Filmprogramme oder "Der Jochen", der als tägliche Zeitung auf diversen Filmfestivals diente. All dies bildete die Grundlage für die Comics, die (mit ihren Zeichnern?) auf der Straße lagen und die in keinem andereren Verlag unterkamen. Das bedeutete vor allem, daß Jochen Enterprises neuen Stoffen eine Chance gab und damit zeigte, wie erfolgreich ein solches Konzept sein kann.
LevineEs ist im Nachhinein sehr aufschlußreich zu bemerken, wie schon die ersten zwei Veröffentlichungen (Die erste war das Heft "Die Playboy Stories" des Kanadiers Chester Brown) vom Juni und November 1992 die Struktur spiegeln, die den Comicverlag JOCHEN Enterprises mit seinen nunmehr fast 40 Veröffentlichungen bis heute prägen. Vor allem der Reflex gegen die "Kunstcomics" ("inhaltsleere Formalismen in aufgemotzter Aufmachung") war bestimmend.  
JOCHEN's Erfolgskonzept: preiswerte Paperbacks oder Hefte, mit gut erzählten, meist ironischen Geschichten und Botschaften in einer eindringlicher Bildersprache. Dabei waren durchaus die Comics der US-Independents ein Vorbild, aus deren Reihen JOCHEN dann folgerichtig auch einiges auf den deutschen Markt gebracht hat:
Chester Brown, Jeff Levine, Jim Woodring, Andrew Vachss, Renée French,
Michael Pearlstein, Max Andersson und Jason Lutes.
PhilDie zweite Produktion von JOCHEN war ein Heft mit Zeichnungen des Berliner Cartoonisten Thomas Körner alias © Tom. Mit "Witzbildchen" und der Publikation weiterer Berliner Comic-ZeichnerInnen ('Tschuldigung kommt nicht wieder vor!) die zum Teil seit Jahren in Stadtmagazinen veröffentlicht wurden, startete die Erfolgsstory des kleinen Verlags. 
Dieser eher heterogene Pool von Zeichnern läßt sich grob unterteilen in:
- Die neuen Berliner Witzbildner: © Tom, OL, Phil, Flickelscherer, H. Kiefersauer,
Schmucker, Katz & Max Goldt und
- Die neuen Berliner Comics: L.G.X-Lillian
Mousli
, Anke Feuchtenberger, Atak.
PearlsteinAuch Nichtberliner wurden bei JOCHEN verlegt: Rattelschnek oder NILLOSAN-Ulf Harten. (mg) nach einem Info-Text von Dirk Baraneck)
 
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