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17.09.2026, 08:38 Uhr
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Comicfestival München 2027
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Online Comics
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1,350,000 Geschichten
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geschrieben von Anfue am
Dienstag, 15. September 2026
(57 Aufrufe)
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Beep Beep
Nach all den Jahren vergeblicher Liebesmüh hat Will E. Coyote es satt, dass bisher jedes einzelne Produkt der ACME Corporation eine erfolgreiche Jagd auf den Road Runner vereitelt hat. Kojote beschließt deshalb, das Unternehmen für seine mangelhafte Ware in die Verantwortung zu nehmen, und engagiert den ebenso glück- wie mittellosen Anwalt Kevin Avery (Will Forte), um gegen ACME vor Gericht zu ziehen. Dabei muss er sich vor allem mit Chefanwalt (John Cena) auseinandersetzen. Dass Kojote zudem auch immer noch das Ziel hat, endlich den Road Runner zu erwischen, macht das Ganze nicht einfacher.
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geschrieben von Maqz am
Sonntag, 23. August 2026
(235 Aufrufe)
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Eine Geschichte der Paläontologie
avant-Herausgeber Johann Ulrich machte seinen Job, als er mir heuer beim Comicsalon auf die Frage, was ihm aktuell am Herzen liege, u.a. diesen Titel heraus … gab. Leider mit dem mir damals unverdächtigen Nachsatz: er wisse gar nicht, warum dieser so zäh laufe. Ich weiß jetzt warum und ihr könnt es hier lesen (wenn ihr wollt).
Wobei ich zugeben muss: Leicht fällt mir diese Antwort nicht, weil ich selbst mit dem Comic gehadert habe. Ich bin nicht einfach durchgeflogen, sondern musste mich phasenweise regelrecht paläontologisch hindurchgraben, und mehr als einmal habe ich das Buch zur Seite gelegt und erst Tage später wieder weitergegraben. Das ist eine unbequeme Position für eine Rezension, besonders bei einem Stoff, der mich vom Thema her durchaus reizt. Hier hatte ich die Aussicht etwas neues zu lernen. Aber ich will ein Buch, dessen Lektüre mir teilweise unangenehm war, jetzt nicht künstlich schönreden, nur weil die Geschichte der frühen Paläontologie, ihrer vergessenen Pionierinnen und Pioniere, an sich spannend ist. Wie diese beiden Dinge interessanter Stoff vs. mühsame Lektüre zusammenpassen, versuche ich (wie oben gesagt) im Folgenden fair zu erklären.
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geschrieben von Maqz am
Mittwoch, 19. August 2026
(333 Aufrufe)
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The man in the second row?
Ich hatte ihn HIER schon ganz gut (und unterhaltsam) ausgefragt. Thomas Gilke ist mir zwar seit über 25 Jahren immer ein gern getroffener Comic-Künstler, aber heurer hab ich mit entsetzen festgestellt, dass ich ihn gar nicht so gut kenne, wie ich mir das wünschte. Da ist es reiner Zufall, dass auch andere mal dringend nachfragen, was Thomas eigentlich alles so (u.a. im Bereich Comics/Grafikdesign/Colorierung...) für eine tolle Arbeit macht. Also halte ich mich ran und eben an Thomas. Hier die Fragen und seine Antworten.
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geschrieben von Maqz am
Sonntag, 09. August 2026
(368 Aufrufe)
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"...mit einem Gespür für Magie!"
Es gibt Comics, die sich bemühen, originell zu wirken, und dann gibt es "Maximillo und der Gloriogant", der es einfach ist. Marco Finkenstein legt mit diesem Band seine erste lange Comicerzählung vor, und man merkt auf jeder Seite, dass hier jemand eine eigene Welt erfunden hat, statt sich an vertrauten Fantasy-Versatzstücken zu bedienen. Statt der üblichen Elfen und Drachen bevölkern ganz andere Figuren dieses Universum, und schon an deren Namen zeigt sich eine Lust an Sprache, die dem ganzen Buch seinen eigenwilligen Ton gibt. Dazu kommen 184 durchgehend farbige Seiten, die dicht gezeichnet sind und dieser Welt visuell genau die Fantasie mitgeben, die sie verdient.
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geschrieben von Maqz am
Mittwoch, 05. August 2026
(437 Aufrufe)
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...oder was ein geheimratseckicker fastsechziger über krauses Haar lernen kann
Ich sitze hier, fahre mir über meinen halbwuscheligen Schädel (seit Monaten gehe ich nicht zum Friseur) und trage das (vorne) Wenige was mir geblieben ist ohnehin lang und muss jetzt gestehen: Selten hat mich ein Comic so rasiert wie dieser! Dabei könnte der Graben zwischen mir und seiner Schöpferin kaum breiter sein. Hier ein alter weißer Europäer aus, sagen wir, comicnerdigem Millieu, der mit Haaren zeitlebens nichts am Hut hatte außer der Sorge, ob morgens noch was übrig ist. Dort Lou Lubie, eine junge Französin von der Insel La Réunion, deren Locken sich seit der Kindheit weigern, sich irgendeiner Ordnung zu fügen. Und dann wieder ich, der in "Meine Wurzeln" ausgerechnet eines der detailreichsten, bestrecherchiertesten Comic über krauses Haar findet, das mir je untergekommen ist. Struktur, Herkunft, Pflege, Kosten, sogar die gesundheitlichen Risiken von Glätteisen und Chemie werden ausgebreitet, ohne dass es je nach Lehrbuch klingt.
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