Interview mit Terry Moore :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!  
17.01.2018, 19:01 Uhr
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geschrieben von stephan am Sonntag, 30. August 1998 (7471 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht
Wie üblich ist auch dieses Interview im englischen Original veröffentlicht

Helloooooooo... let's get busy - T.Moore für die Comic Radio Show
CRS: Mr. Moore, wo haben Sie die Ideen für "Strangers in Paradise" (SiP) gefunden und wie hat alles angefangen?

TM: Die Idee für SiP entstand daraus, dass ich schon mein ganzes Leben mit Frauen zusammen lebe. Ich habe gesehen was sie durchmachen, kenne ihre Frustrationen und die Probleme mit denen sie zu tun haben. Außerdem gab es schon genug Geschichten über Männer, die die Welt erobern wollen, aber viel zu wenige über die Dinge, die Frauen betreffen. Ich fand das einfach sehr interessant. Außerdem wußte ich, dass ich den Rest meines Lebens mit Zeichnen verbringen würde und da wollte ich lieber Frauen als Männer zeichnen. Nennen Sie es persönliches Interesse. (lacht) So einfach ist das.

CRS: Aus ihrer Leserbriefseite geht hervor, dass sie eine große Menge an weiblichen Lesern haben. Und von denen lesen anscheinend viele keinen anderen Comic.

TM: Das war wirklich nicht geplant und hat mich sehr überrascht. Es gab zu Beginn sehr viel Kritik, nein, nicht Kritik, aber es gab viele Fragen, eine Menge Zweifel. Für viele Leute, vor allem Frauen, war ich quasi auf Bewährung. So nach dem Motto: "Da ist also ein Mann, der versucht über Frauen zu schreiben. Na ja, laß mal sehen was er daraus macht und wie gut er damit umgeht. Wenn er mit all den üblichen Männerphantasien anfängt, dann..." Alle waren bereit mich anzugreifen und auf mich einzuschlagen, falls ich es irgendwie falsch machen sollte. Ich habe eine Menge Druck gespürt, aber ich brachte einfach die Geschichte, die ich im Kopf hatte zu Papier und zu meinem Glück ging alles gut und den Frauen gefiel es.
CRS: Sogar meine Freundin hat Ihren Comic gelesen, obwohl sie sich sonst nicht dafür interessiert.

TM: Das hör' ich oft. Und zwar von Anfang an. All die Frauen, die eh schon Comics lasen haben SiP zu Beginn kaum gelesen, denn sie waren weiterhin zu sehr damit beschäftigt Sachen wie Elfquest, Sandmann oder Wonder Woman zu lesen. Meine ersten Leserinnen waren Freundinnen oder Ehefrauen, die dann mit Freundinnen darüber sprachen, die bis dahin gar keine Comic lasen. Reine Mundpropaganda also. Und jetzt erst, wo SiP dem Ende zu geht, kommen die "Veteranen" zu meinem Comic. An diese Gruppe ranzukommen war am schwierigsten, denn sie waren alle sehr loyal zu anderen Serien und tauschten ihre Lieblinge nicht so mir nichts, dir nichts aus.

CRS: Wissen Sie wie hoch der Prozentsatz an Frauen bei Ihren Lesern ist?

TM: Ja, ca. 50%. Das konnte ich aus all den Briefen die ich bekomme und den Kontakten die ich sonst so habe feststellen. Und von diesen 50% liest die Hälfte keinen anderen Comic. Das macht mich zwar nicht stolz, aber es überrascht mich immer wieder.

T. MooreCRS: Wie soll es denn mit SiP weiter gehen? Im August beginnt ein neuer Handlungsbogen.

TM: Ich kenne die gesamte Geschichte bis zum Schluß. Und dieses Ende ist geplant für November 1999. Danach werde ich mit einer neuen Serie namens KAIPPI anfangen und das auf jeden Fall für eine Weile machen. Vielleicht mache ich danach wieder mit SiP weiter oder doch mit etwas ganz anderem, vielleicht eine Serie namens Katchoo, denn SiP wird ein Ende haben. Es ist eine Geschichte mit einem Anfang und einem Schluß und da muß ich jetzt bald hin kommen. Ich habe all diese vielen Ideen, die ich umsetzen möchte. Diese Serie über Kaippi ist 'ne wirklich riesige Geschichte, eigentlich eher drei in eine gequetscht.
Auch bei SiP war es nicht nur eine Idee, sondern ein Haufen davon. Ich versuche meinen Comic wie ein Lied von den Beatles zu machen: da gibt es keine Melodie, die sich bis zum Schluß hält, sondern eine Vielzahl von Einfällen in einem einzigen Song. Ich halte dies für eine gute Art kreativ zu sein. Mit Kaippi ist es anders, da vermische ich alles. Eigentlich könnte ich drei verschieden Serien veröffentlichen, aber ich werde nur eine machen, in der sich eben alle Geschichten vermischen.

CRS: Wird Ihre neue Serie auch wieder Frauen ansprechen?

TM: Das hoffe ich doch sehr, aber ich bin kein Experte und deshalb bin ich mit solchen Aussagen eher vorsichtig. Aber ich kann schon sagen, dass die Hauptfigur Kaippi eine Frau ist. Es ist ein Mixtur aus SiP, Xena, Blade Runner, Star Trek. Ich weiß selbst nicht genau; es ist schwer zu beschreiben.

CRS: Tja, da müssen wir uns wohl gedulden. Zurück zur Gegenwart: Im Juli gibt es (in den USA) eine einmalige Sonderveröffentlichung: "Die Kriegsprinzessin". Wie sind Sie denn darauf gekommen?

TM: Ich liebe die Geschichten von Xena; das ist eine der Serien die ich mir im Fernsehen anschaue. Außerdem habe ich von vielen Händlern gehört, dass viele meiner Leser auch Xena lesen. Da dachte ich mir: "Weißt Du was? Unsere Charaktere sind dieselben!" Wir haben die große Brünette und die kleine Blonde und den Typ, der irgendwie immer dabei ist. Ich dachte, es wäre also ganz einfach, wenn meine Charaktere so etwas wie eine Traumsequenz erleben würden. Und es paßt tatsächlich. Und es hat viel Spaß gemacht.

CRS: Sind noch mehr von diesen "Anderswo"-Geschichten geplant?
Tatatatata
TM: Nein, im Moment nicht. Jetzt geht's schnurgeradeaus bis zum Schluß. Ich habe diese einmaligen Sonderstories ein, zwei mal gemacht, quasi als Pause für die Leser nach einem besonders großen Moment der Geschichte. In den USA gab es gerade einen solchen Moment nach einem sehr langen Handlungsbogen. Also ist diese Fantasygeschichte etwas zum Luft holen, sowohl für mich als auch für die Leser. Danach geht's dann weiter. Das ist wie bei einem Lied, dass sich nach und nach zu einem Tatatatata aufbaut (wird dabei lauter) und danach richtig leise weiter geht. Solche Augenblicke habe ich sehr gerne; zuerst spannend in der einen Ausgabe, in der nächsten wieder langsam und leise und dann wird die Spannung wieder langsam aufgebaut. Immer wieder kleine Treffer statt eines großen Knalls am Schluß sind mir viel lieber. Denn das tut mehr weh.

CRS: Das ist allerdings wahr. Wenn man die deutschen Ausgabe liest, fällt es einem nicht so sehr auf, da mehrere Hefte zu einem Album zusammen gefaßt werden. Man bemerkt den Abschluß eines Kapitels, kann aber sofort weiter lesen. Erst als ich mit den amerikanischen Heften begann sind mir die vielen Cliffhanger aufgefallen. So wie in No.8 als Katchoo aus dem Fenster fällt. Man fragt sich sechs Wochen lang: "Wie wird er das auflösen?"

TM: Eigentlich sollte Katchoo schon zweimal sterben. Als sie angeschossen wurde, habe ich ernsthaft überlegt, ob ich sie sterben lassen soll. Wenn es ein französischer Film gewesen wäre, dann wäre sie jetzt tot. Ich habe mir zwei Wochen frei genommen und die Sache immer wieder durchdacht und mich gefragt, was aus meiner Serie ohne Katchoo werden würde. Damals wußte ich noch nicht, wie alles enden sollte; das weiß ich erst seit Ende letzten Jahres.

CRS: Wie behalten Sie nach nun über 30 Heften den Überblick über all die Dinge, die in Ihrem Comic passieren? Vor allem bei Vor- und Rückblicken ist doch die Gefahr von Widersprüchen sehr groß.

T. Moore
TM: Mann, dass ist wirklich nicht einfach. Aber ich habe keine schön organisierte Liste, in der ich nachschlagen kann. Wenn ich einen Fehler mache, erfahre ich davon von unheimlich vielen Leuten. Es gibt sogar Internet Sites, die alle noch so kleine Details auflisten. Zum Beispiel alles über die verwendeten Lieder und jede noch so kleine Kleinigkeit über meine Figuren. Das ist manchmal ziemlich einschüchternd. Aber wie gesagt, ich habe eine solche Liste nicht. Sicherlich schreibe ich hin und wieder Dinge, die zu Ereignissen früherer Hefte nicht passen. Aber ich mache es trotzdem, denn in dem Moment brauche ich das dann einfach für die Wirkung und ich denke mir: "Was soll's? Das ist mein Comic und ich erlaube mir eben eine kleine Freiheit." Das muß manchmal einfach sein.

CRS: Um ihre Firma zu reorganisieren haben Sie einige Ausgaben unter dem IMAGE Logo herausgebracht. Wie blicken Sie jetzt mit etwas Abstand auf diese Zeit zurück?

TM: Wenn man im Selbstverlag veröffentlicht gibt es zwei Probleme. Zum einen will nur eine bestimmte Anzahl von Läden eigenveröffentlichte Schwarzweißcomics verkaufen. Es gibt also auch bei großer Beliebtheit eine Grenze und diese Grenze wollte ich durchbrechen, aber dafür brauchte ich Hilfe.
Das zweite Problem ist: Je erfolgreicher man wird, desto schwieriger wird es, sich ums Geschäft zu kümmern, denn es wird immer mehr. Man glaubt, dass man nach einer Weile den Bogen raus hat und alles prima laufen wird, aber das passiert leider nicht.
Also kam ich an den Punkt, an dem ich erstens in keine weiteren Geschäfte rein kam und zweitens nicht mehr genug Zeit fürs Zeichnen hatte, da ich den ganzen Tag nur am Telefon hing. Ich brauchte Hilfe. Und dann kam ein Anruf von Jim Lee, der mir von seinen Plänen mit HOMAGE erzählte und mich einlud. Ich sagte ja, denn alles was Jim Lee druckt landet in jedem Laden auf dem gesamten Globus. Also bekam ich neue Leser und jemand kümmerte sich ums Geschäft, so dass ich mich wieder aufs Zeichnen konzentrieren konnte. Das war großartig. Nach einem Jahr war ich dann bereit wieder zu meiner eigenen Firma zurückzukehren. Ich hatte alles neu organisiert, gute Leute eingestellt, die sich um alles kümmern. Jetzt muß ich nur noch Verträge absegnen und Zeichnen und mir keine Sorge mehr ums Geschäft machen. Und nachdem ich durch HOMAGE einen Fuß in die Läden bekommen habe, können nun alle, die SiP kennengelernt haben und mögen bei mir bestellen.

CRS: Hat sich Jim Lee eigentlich in ihre Arbeit eingemischt. Und war das mit der Farbe seine Idee?

TM: Nein, das mit der Farbe ist auf meinen Mist gewachsen und er war wie jeder andere auch sehr überrascht. Ich wollte es einfach mal ausprobieren, aber ich glaube nicht dass es funktioniert hat. Es könnte nur dann klappen, wenn ich die richtigen Farben fände und dann mit einem Koloristen zusammenarbeiten würde. Aber der müßte schon vor Ort sein, damit wir alles gemeinsam ausarbeiten könnten. Denn wenn der Kolorist irgendwo am anderen Ende des Landes lebt und ich ihm alles per Post zuschicken muß, dann ist das so, als hätte ich jemanden, der angefangene Sätze für mich beendet. Und mit diesem Gedanken kann ich mich nicht anfreunden. Die Zusammenarbeit mit Jim Lee war großartig. Er ist ein echter Gentleman, sehr freundlich, rücksichtsvoll und hilfsbereit. Er ist ein guter Mensch.T. Moore

CRS: Wie lange sitzen Sie an einer Ausgabe Ihres Comics?

TM: Normalerweise brauche ich einen Tag für eine Seite. Ich arbeite 15 Stunden am Tag drei Wochen am Stück, das ergibt dann quasi sechs Arbeitswochen. Aber es gibt immer Tage, an denen ich nur eine halbe Seite schaffe. Außerdem kann es passieren, dass ich nach dem Ende einer Ausgabe direkt mit der nächsten beginne und dann aber nach ein paar Seiten eine Art Block erlebe. Dann kann ich ein gesamtes Wochenende nicht arbeiten; ich kann einfach nicht nachdenken und weiß nicht, was ich tun soll. Aber das dauert meist nicht mehr als drei Tage und danach geht's voller Schwung weiter.

CRS: Wie arbeiten Sie wenn sie Urlaub machen wollen oder auf eine Promotion-Tour wie diese gehen müssen?

TM: Ich zeichne während der Flüge. Wenn ich in den USA unterwegs bin, zeichne ich die ganze Zeit. Ich habe fast ein ganzes Heft in Flugzeugen geschafft. Aber hier in Deutschland habe ich bisher fast nichts gemacht; alles ist so neu für mich und es ist ein so schönes Land. Ich bin sehr viel Zug gefahren, den Rhein mit all seinen Burgen und Schlössern rauf und runter, und habe dabei nur aus dem Fenster gesehen. Ich kann dann einfach nicht NICHT hinschauen; ich kann mich nicht auf eine leere Seite konzentrieren, wenn diese ganze Schönheit an mir vorbei zieht. Ich sollte eigentlich jetzt gerade an meinem Comic sitzen, aber bisher habe ich noch nichts getan. Da habe ich also ein Problem. (lacht)

CRS: Sie haben Geschichten geschrieben für GEN 13, BOOTLEG und LADY SUPREME. Ist in der Richtung nochmals was geplant?

TM: Nein, obwohl ich eine Menge Nachfragen und Angebote bekommen habe. Bei einigen kann ich jederzeit anklopfen und mit der Arbeit beginnen. Wenn ich mit SiP aufhören würde, hätte ich also kein Problem wieder Arbeit zu finden, aber die meisten Leute wissen, dass ich mich zur Zeit auf SiP konzentriere. Außerdem träumt jeder Freiberufler wie ich davon, eine eigene Serie herauszubringen, und da kann ich nicht so einfach mittendrin aufhören.

CRS: Können Sie denn von Ihrer Serie leben?
T. Moore
TM: Glücklicherweise kann ich das. Erst gestern nacht habe ich im Bett darüber nachgedacht, wieviel Glück ich gehabt habe. Es kann eigentlich gar nicht besser werden. Ich muß nur zeichnen und kann zu so wunderbaren Orten wie diesem reisen. Das ist einfach wunderbar.

CRS: Kennen Sie eigentlich auch europäische Comics?

TM: Nicht genug, deshalb bin ich unter anderem hier: ich will Leute treffen, neue Comics sehen und mir einen Überblick darüber verschaffen. Anscheinend habe ich dafür eine gute Zeit gewählt. Bisher haben die Leute hier vornehmlich belgische und französische Alben gelesen und deutsche Künstler sind diesem Trend gefolgt. Jetzt erfahre ich, dass neue deutsche Ideen immer häufiger umgesetzt werden; Alben sind nicht mehr so populär und die periodisch erscheinenden Heftchen werden immer beliebter. Zwar behaupten viele, dass es sich dabei um amerikanischen Mainstream handelt, aber der öffnet normalerweise die Türen für neue unabhängige Leute. Immer wenn der amerikanische Mainstream auf einen Markt trifft wie den deutschen wird der entsprechende Markt größer und damit gibt es halt mehr Raum für Neues. So habe ich es auch geschafft; dem Comicmarkt ging es damals sehr gut und damit waren die Möglichkeiten für Künstler wie mich ideal. Jetzt aber, wo der Markt durch viele Spekulationen kollabiert ist, ist es dagegen sehr viel schwerer. Wenn ich es heute probieren würde, könnte ich es wohl nicht schafften.

CRS: Zum Schluß hätten wir von Ihnen, wie von jedem anderen, den wir interviewt haben, eine Art abschließendes Statement an unsere Leser.

TM: (denkt einen Moment nach) Das einzige was ich sagen möchte ist "Danke". Ich habe mich hier überall sehr willkommen gefühlt und das bedeutet mir sehr viel. Es ist unglaublich, dass ich in meiner kleinen Kammer mitten in Texas sitzen und meine Sachen zeichnen kann, dann schicke ich alles mit der Post weg und Leute in Deutschland entdecken das dann für sich, lesen es und verstehen es, reagieren darauf und laden mich in ihr Land ein. Es ist wie eine neue große Familie zu entdecken, einfach gut.T. Moore says HI!

CRS: Vielen Dank für das Interview, Mr. Moore.

TM: Es war mir ein Vergnügen.

Das Interview wurde geführt und übersetzt von Stephan und die Bilder sind von Aleks.
Das Interview fand statt am 13. Juni 1998 im Rahmen des 8.
Internationalen Comic-Salons in Erlangen

Wir bedanken uns bei Tilsner-Verlag für
die Interview-Möglichkeit.
Weitere Links:
Strangers in Paradise Band 5

Strangers
in Paradise Band 6


 
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