Cohn und Markowitz: Ladykiller :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!  
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geschrieben von Maqz am Dienstag, 07. Juli 1998 (3582 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Hey Ladies!


CoverAlso ich habe mich seit langem nicht mehr so über eine Geschichte geärgert, wie über "Ladykiller". Zu dem "Warum" komme ich später. Vorher möchte ich noch auf den ungewöhnlichen Zeichenstil hinweisen, der das Comic schon irgendiwe zu etwas besonderem macht.
Aber man muss diese zerstrichelte Art des Wieners Mick ("Candid" und "Träume", beide erschienen bei Carlsen Lux), der jetzt in Hamburg lebt, von Anfang an mögen, sonst sollte man sich das Heft gar nicht erst antun! Zeichnungen, die zum Teil beeindruckend (wie hat er nur das mit den vielen Strichelchen hingekriegt?), zum Teil wie aus einem Undergroundcomic wirken. Kein gerader Strich auf Packpapierhintergrund.

Nun halte ich ungewöhnliche Comics (siehe Jochen Enterprises "Container") nicht von vornherein für schlecht, sondern eher für eine Bereicherung zu all dem glatten Superhelden-Einheitsbrei. Doch was hier als Geschichte aufgetischt wird, wird auch durch das ungewöhnlich künstlerische Erscheinungsbild nicht origineller.
Beispiel Was haben wir? Ein notorisch verschuldetes Fernsehreparaturteam gerät in die große Verschwörung und löst den Fall, indem einer den Helden spielt und der andere den Sidekick. Schließlich kommt es zum großen Showdown und der von den Autoren so krampfhaft herbeigeführte "originelle" Schluß hat bei mir nur ein Gefühl der Sinnlosigkeit und Leere hinterlassen.
Ganz ehrlich! Ich saß da, sah auf die letzte Seite und dachte: "Scheiße, was für ein völlig sinnloses Ende!"
Und auf die Frage: "Wie würdest Du es denn machen?" kann ich nur bescheiden antworten: "Anders! Und auf jeden Fall besser!" (mg)

Cohn und Markowitz: Ladykiller
Text: Andreas Dierssen
Zeichnungen: Jürgen Mick
64 Seiten, Softcover
Carlsen Verlag, 29.90 DM
Juni 1998


 
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