Die Judenbuche -> 10 Fragen + 18 Antworten :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!  
24.05.2017, 00:26 Uhr
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geschrieben von Maqz am Donnerstag, 09. Februar 2017 (1618 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Droste-Hülshoffs Novelle als Comic

Die JudenbucheEin Klassiker der Literaturgeschichte wird erstmals in Comic-Form umgesetzt. aus dem Pressetext"Der Klassiker Die Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff gilt bis heute als Meisterwerk, dessen Geschichte nichts an Aktualität verloren hat. Kriminalroman und Milieustudie zugleich, werden in der Erzählung Fragen von Recht und Gerechtigkeit, Schuld und Sühne aber auch von Intoleranz und Vorurteilen thematisiert. Die Symbolkraft der Natur spielt eine große Rolle." Illustriert von der Hamburgerin Claudia Ahlering, adaptiert vom gebürtigen Westfalen Julian Voloj, die schon bei der Graphic Novel "Ghetto Brother" (Avant Verlag) zusammen gearbeitet haben. Bei Knesebeck erscheint nun am 16. Februar eine 133seitige Ausgabe mit der Comicgeschichte inklusive Anhang, der das Werk, Epoche und Rezeption Droste-Hülshoffs einordnet. Wir haben bei Zeichnerin und Autor mal nachgefragt, u.a wie das Projekt zustande gekommen ist...

ComicRadioShow: Hallo Claudia, hallo Julian, was war für Euch der jeweilige Anlass dieses Comic-Projekt zu starten?

Claudia Ahlering: Nach einer kurzen Verschnaufpause nach "Ghetto Brother" war Zeit für ein neues Projekt. Der 220. Geburtstag von Annette von Droste- Hülshoff 2017 war ein Anlass, auf
das Datum hinzuarbeiten. Das war machbar, und die im 18. und 19. Jahrhundert angesiedelte Geschichte botmir die Möglichkeit, zeichnerisch in ganz andere Milieus und Umgebungen zu reisen. Dazu hatte ich Lust.
Julian Voloj: Der Anlass ist einerseits das 175. Jubiläum der Novelle, andererseits der 220. Geburtstag der Autorin; beide Daten fallen auf dieses Jahr.
Die Idee kam mir bereits im Sommer 2012, also als Claudia und ich gerade an "Ghetto Brother" arbeiteten. Ich war aus den USA mit meiner Familie zu Besuch in Deutschland und unternahm mit meiner Frau eine Radtour zur Burg Hülshoff. Meine Frau, die aus Detroit stammt, hatte noch nie etwas von Annette von Droste-Hülshoff gehöret und ich erzählte ihr von der "Judenbuche", die ich seit meiner Schulzeit nicht mehr gelesen hatte. Im Souvenirladen des Museums kaufte ich mir eine Reclam-Ausgabe der Novelle, die ich auf meinen Rückflug nach New York las…
Zwei Jahre später, als "Ghetto Brother" bereits erschienen war, fragte ich Claudia, ob sie Interesse hätte, die Novelle zur Graphic Novel zu bearbeiten, und der Rest, ist wie man so sagt, Geschichte.

CRS: Nun ist eine Milieustudie aus dem 18 Jahrhundert, geschrieben von einer Frau vor knapp 175 Jahren nicht unbedingt allen so präsent. Wen soll der Comic ansprechen?
Claidia Ahlering
Claudia Ahlering: Meiner Erfahrung nach kennen doch recht viele die Novelle zumindest vom Titel her. Liegt wohl daran, dass es im Münsterland und auch anderswo Schullektüre war. Ich denke, der Comic könnte jeden ansprechen der/die sich der bekannten Novelle mal anders nähern möchte, und/oder Leute, die gerne etwas finstere Geschichten aus früheren Zeiten lesen. Ich denke, die Story richtet sich eher an Erwachsene, aber auf Jugendliche, oder gar Kinder, können einen Zugang finden.
Julian Voloj: Das Buch ist nach wie vor ein Literaturklassiker und wird noch in vielen Schulen gelesen, ich denke daher, dass dort Interesse herrschen wird. Vielleicht erinnerst Du Dich, dass Annette und die Judenbuche vor der Einführung des Euro den 20 DM Schein schmückten, was wohl den Stellenwert der Novelle unterstreicht.
Ganz abgesehen davon, ist es eine spannende Geschichte, in der es um Schuld und Sühne, aber auch darum geht, wie Vorurteile zu Gewalt führen können, also universelle Themen, die nach wie vor zeitgemäß sind.
Claudias wunderschöne Illustrationen machen eine Welt von gestern lebendig, und gleichzeitig auch verständlich. Ich denke, dass unsere Graphic Novel die Geschichte neuen Lesern zugänglich machen wird, die vielleicht von dem Buch gehört, jedoch den Originaltext nie gelesen haben.

CRS: Welche Rolle spielt der Zeichenstil bei der Adaption der Novelle? Warum die z.T. größeren Köpfe?
Die Judenbuche
Claudia Ahlering: Große Köpfe..! Darauf werde ich oft angesprochen. Dabei ist es doch gar nicht so ausgeprägt..!
Ich wollte ursprünglich sehr viel reduzierter zeichnen, aber es wollte mir einfach nicht gelingen. Ich habe sehr nah am Text gearbeitet, wollte beiläufige Details immer mit hinein nehmen. Das historisch anmutende Sepia lag nahe.(Zuerst fand ich das selbst etwas unoriginell, schließlich aber doch passend) Es sollte eine etwas düstere, oft holzige, Umgebung sein; die Figuren wollte ich ungefähr so zeichnen wie die Droste sie sich vielleicht vorgestellt hatte. Es sollte auch etwas Realismus enthalten sein. Eine Prise. Nicht zu sehr...

Die Judenbuche
CRS: Was steht im Vordergrund eurer Comic-Version der Novelle? Der der Antijudaismus, das Sittengemälde oder die Kriminalgeschichte?

Claudia Ahlering: Ich nehme an, dass alle drei Bedeutungsebenen miteinander kunstvoll verflochten sind wie in der literarischen Vorlage. Ich könnte mir vorstellen, dass selbst für die Autorin kein Motiv absolut zentral war, sondern, dass sie das eine mit dem anderen verband. Bzw. das eine war ihre heimische Verbundenheit, die ihr in ihrer Literatur immer sehr am Herzen lag, und das Genre- oft etwas spooky- lag ihr auch nahe. Die Geschichte war ja vorgefunden, und somit war es für sie nicht rein fiktiv erdacht, um damit gezielt eine Botschaft auszusenden. Und so ist es bei uns eigentlich damit auch. Oder Julian?
Julian Voloj: Ein bisschen von allem, ebenso wie in die Novelle, die sowohl als Millieustudie als auch Kriminalgeschichte interpretiert wurde. Wir haben versucht, so nah wie möglich am Original zu bleiben, aber es eben so zu verändern, dass es als Graphic Novel Sinn macht und eine interessante
Lektüre bleibt.

CRS: Gab es vor der Veröffentlichung schon Reaktionen auf den Comic? Was sagen zum Beispiel eure Familien und die in den Danksagung erwähnten Unterstützer.

Claudia Ahlering: FreundInnen haben das Projekt wohlwollend begleitet; es gab viel ermutigenden Zuspruch. Aber es ist eher im Alleingang entstanden. Von meiner Familie gibt`s wenig Reaktionen bisher; sie haben es bis jetzt noch nicht mal gesehen. Wie auch meine persönlichen UnterstützerInnen... Das geschieht jetzt erst alles. Aber ich freu mich drauf und bin gespannt, wie es ankommt.
Julian Voloj: Es gibt hier allgemein viel Euphorie, was schon dadurch unterstrichen wird, dass sowohl das Droste-Forum wie auch die Kunststiftung NRW das Projekt finanziell unterstützten.
Verschiedene Germanisten haben mich schon kontaktiert, da sie Interesse an der Graphic Novel haben, und ebenso viele Comicfans, die unser Erstlingswerk "Ghetto Brother" lasen -- wir denken, dass die “Judenbuche” einiges an Resonanz finden wird.

CRS: Welche Schwierigkeiten hattet ihr bei der Umsetzung des Projektes? War es aufwändig die historischen Gegebenheiten des realen Mordfalles hinter der "Judenbuche" zu rekonstruieren?
Julian Voloj

Julian Voloj: Ich habe in Muenster Germanistik studiert und noch einige Kontakte zu meinen ehemaligen Professoren, die sofort von der Idee, aus der Novelle eine Graphic Novel zu machen, begeistert waren. Dr. Iris Noelle-Hornkamp stellte den Kontakt zu Heimatforscher Horst Krus her, der die Orte des historischen Mordfalls identifiziert und dokumentiert hatte, so dass ich mich 2014 auf Spurensuche durch Ostwestfalen machen konnte. Ich besuchte nicht nur den Wohnort des Täters, sondern auch die Waldlichtung, an der sich der Mord ereignete, und entdeckte den im Wald versteckten Friedhof, wo das Opfer vermutlich begraben wurde. Die Fotos dienten Claudia als Inspiration bei der Erstellung ihrer Illustrationen.
Im Anhang des Buches findet sich auch ein detaillierter Dokumentationsteil, der einerseits die intensive Recherche erläutert, andererseits auch den Lesern die historischen Zusammenhänge erklärt. Wir denken, dass dies vielen Lesern die Novelle zusätzlich nahebringen wird.

CRS: Welche Rolle spielte der Kensebeck-Verlag bei der Realisierung? War er die erste Verlags-Wahl?

Claudia Ahlering: Ja, er war ein Verlag, an den unser Agent sofort gedacht hatte. Unser Vorgänger-Verlang Avant fand die Wahl übrigens auch gut. Wir genossen eine wirklich fabelhafte Begleitung vom Lektorat. Es war für mich eine sehr gute Zusammenarbeit.
Julian Voloj: Wir freuen uns riesig, mit dem Knesebeck-Verlag zusammen arbeiten zu dürfen. Der Verlag hat ein hochkarätiges Sortiment an Literaturcomics, darunter Stefans Zweigs “Schachnovelle” und verschiedene Kafka-Bearbeitungen, so dass es eine grosse Ehre ist, in diesen Kreis aufgenommen zu werden. Wir danken unserem Lektor, Mark Schmid, der das Projekt einfühlsam betreut hat. Wir sind sehr froh, dass wir hier gelandet sind, da das Projekt sehr gut in deren Programm passt.

CRS: Nach eurem viel gelobten Debüt "Ghetto Brother" und dieser zweiten abgeschlossenen Zusammenarbeit, habt ihr schon ein weiteres Comic-Projekt geplant?

Claudia Ahlering: Nein, noch nicht. Aber ich bin offen für Vorschläge. Julian arbeitet ja an allen möglichen Projekten immer, wo ich gar nicht mehr mitkomme...
Julian Voloj: Noch nicht, aber das ist mit Sicherheit nicht ausgeschlossen. Claudia ist eine ganz tolle Künstlerin, so dass es eine Ehre wäre, wieder mit ihr zusammen zu arbeiten.

Die Judenbuche

CRS: Für wie wichtig/wertvoll/erfolgreich haltet Ihr Literatur-Comicversionen im Allgemeinen (und eure im Speziellen)?

Claudia Ahlering: Hm... ich denke, es gibt auch wirklich schlechte Umsetzungen. Und ich würde auch nicht sagen, dass es generell die zeitgemäße und einzige Rezeptionsweise ist, alle Literatur in Comics umzusetzen. Ich persönlich mag auch gerne Literatur. Ich würde eher das Gegenteil sagen, denn ehrlich gesagt bin ich auch von den meisten Literaturverfilmungen (wie viele Leute) enttäuscht. In diesem Fall aber sprach wirklich vieles dafür, das anzugehen.
Die Story ist visuell einfach noch nicht häufig (so viel ich weiß) umgesetzt worden. Das war mein Vorteil, denn ich hatte wirklich nur meine Bilder zu dem Text im Kopf. Außerdem ist die Geschichte sehr vielschichtig, sehr psychologisch, und auch spannend. Und hat eine überschaubare Länge (auch die Novelle selbst ist nur ca. 33 Seiten lang). Ich finde, unsere Comicversion eignet sich sehr gut, um zum Verständnis der Geschichte beizutragen; vielleicht auch um neugierig auf den Originaltext zu machen, und um die durchaus etwa geheimnisvolle Handlung enträtseln zu wollen. Ich finde es auch gut, dass wir Originaltextstellen durchaus teilweise beibehalten haben. Ihre Sprache ist sehr genau und sehr schön. Im Hang zur Genauigkeit finde ich mich auch sehr wieder.
Julian Voloj: Es geht uns in erster Linie darum, gute Geschichten zu erzählen. Der Wert besteht also darin, diese in ein neues Medium zu überführen, in unserem Fall das der Graphic Novel. Es gibt ja auch Literaturverfilmungen, die gelungen sind, und eben welche, die es nicht sind.
Wichtig ist, das Medium zu verstehen. Was funktioniert als Graphic Novel und was nicht? Wie kann Atmosphäre kreiert werden? Was kann übernommen werden? Was muss rausgelassen werden? Es gibt viele Fragen, die Claudia und ich gemeinsam angegangen sind, und ich glaube, wir sind dem Original nicht nur gerecht geworden, sondern haben der Judenbuche, die ja bereits zu einem Film, einem Theaterstück etc. gemacht wurde, bestmöglichst in das Medium der Graphic Novel übertragen.
Wir hoffen, dass Leute unsere Graphic Novel toll finden, selbst wenn sie nie von der Novelle gehört haben, und natürlich ist es noch besser, wenn Leute die Novelle kennen und zusätzlich von unserer Bearbeitung begeistert sind.

Die Judenbuche

CRS: Hat sich die Arbeit an diesem Comic für euch eigentlich auch finanziell gelohnt?

Claudia Ahlering: Ums kurz zu machen: Nein, nicht wirklich. + - Null. Aber ich bin schon sehr froh, dass es möglich war, das Projekt zu realisieren, ohne sich halb umzubringen, dabei. Wir hatten wirklich tolle Förderungen genießen können. Aber wir werden mal schauen, was die Zukunft noch bringt.
Julian Voloj: Ich verrate Dir hier ein Geheimnis: Man wird von Graphic Novels nicht reich! In Amerika nennt man das 'a labor of love' -- wir haben das Buch nicht gemacht, da wir hoffen, damit viel Geld zu machen, sondern weil wir ein Kunstwerk kreieren wollten. Dank der finanziellen Unterstützung des Droste-Forums und der Kunststiftung NRW sind wir jedoch nicht ganz leer ausgegangen.
Leider sind Graphic Novels in Deutschland, anders als etwa in Frankreich oder den USA, hier in Deutschland eine Nischenkultur, obwohl es hier sehr tolle Autoren gibt, die Kreativ an Geschichten heran gehen.
Aufgrund des Erfolgs von “Ghetto Brother” sind wir optimistisch, dass auch Übersetzungen unserer “Judenbuche” in andere Sprachen geben wird, die hoffentlich die Novelle einem breiten Publikum vorstellen wird.

CRS: Sind mit der Judenbuche schon Ausstellungen, Lesungen und/oder Signierstunden geplan?

Claudia Ahlering: Ja. Julian, your part. Hier lasse ich Dir den Vortritt.
Julian Voloj: Das Interesse ist da und es gibt schon einige Anfragen. Wenn alles klappt, werden Claudia und ich das Buch im Mai auf dem Comicfest in München vorstellen und danach ein paar Lesungen/Signierstunden im Grossraum Münster durchführen.

CRS: Liebe Claudia, lieber Julian, vielen Dank für das Interview! :-)

Claudia Ahlering: Danke Dir!



Die Judenbuche: Nach Annette von Droste-Hülshoff
von Claudia Ahlering (Zeichnungen), Julian Voloj (Autor), Annette von Droste-Hülshoff (Autor), Jochen Grywatsch (Nachwort)
Hardcover, 136 Seiten
Knesebeck Verlag, 24,95€
ab dem 16. Februar 2017


Am Besten kauft man sich den Comic beim Comichändler seines Vertrauens
...jedoch...Die Judenbuche kann man auch hier kaufen

Die Judenbuche

(c)opyright der Abbildungen, Fotos mit freundlicher Genehmigung: Kensebeck Verlag 2017, Claudia Ahlering & Julian Voloj
 
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