Sarah Burrini Interview :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!  
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geschrieben von Maqz am Samstag, 19. Dezember 2009 (9198 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Das Leben ist halt kein Ponyhof!


Sarah Burrini fesselt auch gefesselt! Sie ist der Tausendsassa der deutschen Comciszene. Viele haben sich schon gewundert über die kleine Dame, die gefesselt (und fesselnd) in den Gängen des Comicfestivals in München ebenso präsent ist, wie in den Gängen des Comicsalon's in Erlangen oder z.B. auf der Comic-Action in Essen. Doch es lässt sich leicht erahnen, dass Sarah Burrini auch international (und internetionell) die Comic-Zeichenplätze unsicher macht. Die ComciRadioShow wollte es wieder einmal besserwissen und hat einfach mal nachgefragt bei Sarah, u.a. ob der Knoten geplatz ist, auch wenn das Leben kein Ponyhof ist!

ComicRadioShow: Hallo Sarah! Und? Wie lange musstest Du nun wirklich das Bondage-Experiment von Ans de Bruin in München überstehen?

Sarah Burrini: Hallo Markus! Ich glaube, es hat nicht mehr gedauert als eine halbe Stunde. Als meine rechte Hand (die Zeichenhand, arg!) langsam violett anlief, hat mich Ans dann sofort befreit.


CRS: Viele kennen Dich ja vor allem durch deinen sehr präsenten
Webcomic "Das Leben ist kein Ponyhof. Findest Du das gerecht, oder sollte man dich in erster Linie verehren wegen Deiner Arbeit z.B. in "Benni"?


Sarah Burrini: Mir ist das eigentlich egal, weswegen man mich verehrt. Hauptsache die regelmäßigen Geldgeschenke bleiben nicht aus und mein eigens errichteter Tempel fügt sich dem jeweiligen Stadtbild. Man will ja nicht schon wieder irgendwelche Schweizer verärgern.
Sarah Burrini im Interview mit der ComicRadioShow
Nein, im Ernst. Der Ponyhof wächst komplett auf meinem eigenen Mist, während "Benni" eine Auftragsarbeit ist. Insofern freut es mich natürlich sehr, wenn die Leute meine eigenen persönlichen Geschichten wahrnehmen und es ihnen gefällt.

CRS: Wie wichtig ist es für Dich, dass die Leute Dich auf Festivals erkennen.


Sarah Burrini: Es ist für mich schon immer wieder einen kleinen seelischen Freudentanz wert, wenn ein wildfremder Mensch an meinen Stand kommt und mir sagt, dass er meinen Webcomic kennt. Oder wenn jemand sagt, einer meiner Strips würde bei ihm am Kühlschrank hängen. Dann flipp ich jedes Mal fast aus und fühle mich wie Michael Jackson (nur in gesund...).


CRS: Was sollten Deine Fans über Dich wissen?
Sarah Burrini im Interview mit der ComicRadioShow

Sarah Burrini: Meine Fans!!! Siehst Du, jetzt fühl ich mich schon wieder wie Michael Jackson. Ick mach hier gleich den Moonwalk, wenn dit so weiterjeht...
Die sogenannten Fans könnten z.B. über mich wissen, dass ich mich über jeden noch so kurzen Kommentar zu meinem Comic freue und dass ich mir wirklich Mühe gebe die Leute zu unterhalten. Je mehr Feedback es gibt, desto mehr kriege ich das Gefühl, dass den Lesern die Welt, an der ich da bastele nicht egal ist. Und was gibt es schon Besseres für einen Comiczeichner? Achso, Geld natürlich...Aber dazu gleich mehr.


CRS: Was sollten potentielle Arbeitgeber/Agenturen/Russische Millionäre unbedingt über Dich erfahren?
Sarah Burrini im Interview mit der ComicRadioShow


Sarah Burrini: Potentielle Arbeitgeber sollten wissen, dass ich mir im nächsten Jahr vorgenommen habe weniger Jobs anzunehmen (ausser "Benni"), damit ich mehr Zeit für Comics habe. Für russische Millionäre finde ich allerdings IMMER ein freies Minütchen.

CRS: Wie lange bist Du eigentlich schon in der Comciszene aktiv?


Sarah Burrini: Ich habe schon relativ zeitnah nach meinem Abi im Jahre 1999 angefangen auf der Comic Action und den damals noch existenten Kölner Comic Tagen mit meiner spärlichen Mappe unter den Armen herumzutingeln.
Um die Zeit herum bin ich auch zu "Cosmix" gestossen, dem damaligen Kölner
Kostenlosmagazin, wo ich meine ersten Beiträge veröffentlichen konnte. Dort habe ich auch Frank "Spong" Plein getroffen, der jetzt auch bei PonyXPress dabei ist.

CRS: ...und warum überhaupt?
Sarah Burrini im Interview mit der ComicRadioShow


Sarah Burrini: Ach ja, das ewige "Warum"... Nach meinem Abi wusste ich erst mal nicht, wie ich das denn anfangen sollte mit meinem Wunsch nach einer "Comiczeichnerkarriere".
Also, dachte ich mir: "Gehe ich doch mal zu so einer Comicmesse, da treff ich
doch bestimmt Gleichgesinnte, die Comics zeichnen und die mir sagen, wie man daraus einen ordentlichen Beruf macht und Geld verdient...". Der erste Teil dieser Überlegung ist dann auch eingetroffen.

Was ist Dein größtest (bisheriges) Comic-Highlight?


Sarah Burrini: Mein bisheriges Comic- Highlight war mit Sicherheit mein Praktikum im Periscope-Studio http://periscopestudio.com in den USA. Dort konnte ich 3 Monate lang echten Profis über die Schulter schauen, die für alle namhaften Verlage der USA gearbeitet haben. Noch dazu durfte ich bei Steve Lieber ("Whiteout") und seiner Frau Sara Ryan wohnen, die wahrscheinlich mit die nettesten Leute in der Comicszene sind. Ich habe sehr viel gelernt, Freundschaften geschlossen und war vor allen Dingen danach sehr motiviert!

CRS: Welche Projekte haben Dich in der letzten Zeit beschäftigt.
Sarah Burrini im Interview mit der ComicRadioShow

Sarah Burrini: Ich habe unter anderem mit dem kanadischen Autoren Robert Burke Richardson (der gerade den ZUDA - Wettbewerb mit "Absolute Magnitude" www.zudacomics.com/node/1358 gewonnen hat) an einer achseitigen Geschichte namens "For All The Cows" gearbeitet. Dabei geht es um ein Pferd, das sich für einen Superhelden hält. Die Geschichte soll in Popgun Comic Vol. 6 erscheinen bei Image Comics, aber wir stellen die Geschichte noch anderen Verlagen vor.
Dann arbeite ich mit meiner Kusine Camilla Martini an einem Mystery- Comic
namens "Lightning www.lightningcomic.blogspot.com". Wir planen erst mal 22 Seiten. Das ganze Projekt wird sich noch etwas hinziehen, weil es
Camillas erstes Comic- Skript wird und ich mal was anderes zu zeichnen habe als nur lustige Pferdchen, aber wir sind fest entschlossen. "Slow and steady wins the race".
Meinen Webcomic gibt es zwar erst ab Mai, aber der hat mich in den letzten
Monaten schon sehr auf Trab gehalten. Und das wird er auch weiterhin...

CRS: Nun beschreibst Du ja in Deinen Blogs sehr aktiv, wo Du dich
künstlerisch engagierts. Für die, die es verpasst haben: Wo warst Du so in den letzten Monaten überall?

Sarah Burrini: Anfang des Jahres war ich wieder in Portland, Oregon im Periscope- Studio. Dort war ich dann auf dem hiesigen sehr knuffigen Stumptown Comics Fest und auf der Emerald City Con in Seattle. Im Anschluss gabs das schöne Münchner Comicfest. Im Oktober hatte ich mit meiner Kusine eine Teilnahme an einer "WorkShow" in Lucca, gewonnen, wodurch wir auch das Comic- Festival in Lucca gesehen haben. Das war
wirklich grandios!

CRS: Was treibt Dich in die Ferne?
Sarah Burrini im Interview mit der ComicRadioShow

Sarah Burrini: Nun, es ist nicht so, dass ich hier als Comiczeichner so viele tolle Abenteuer erlebe, wenn ich 8 Stunden lang alleine in meinem Arbeitszimmer sitze und Radiergummischnipsel zähle. Ich muss ja auch mal vor die Tür- Im Ernst, für mich ist der Austausch mit anderen Zeichnern wirklich enorm wichtig. Und mich interessiert auch der Blick auf die Comicszene in anderen Ländern, wie z.B. den USA, wo Comics auf einer gewissen professionelleren Ebene betrieben werden. Das inspiriert und motiviert mich. Ausserdem bin ich ein neugieriger Mensch und ich möchte so viel unserem Planeten mitkriegen wie möglich. Wenn es eine Comic-Messe in Neuseeland gibt, könnte ich sie irgendwann mal als Entschuldigung hernehmen, um mir Kiwis anzuschauen.

CRS: Wie hat Dich zum Beispiel der Workshop in Lucca künstlerisch
vorangebracht?

Sarah Burrini: Im ersten Teil dieser "WorkShow" ging es eher um den narrativen Aspekt eines Projekts, da auch viele Autoren unter den Teilnehmern waren. Es wurde u.a. erklärt wie man ein "Set Up" einer Geschichte entwickelt und welche Herangehensweisen es dafür gibt. Später waren noch der berühmte Fantasy-Autor Michael Moorcock www.multiverse.org und Illustratoren Robert Gould www.aliensurgeon.com/robertgould.htm und Donato Giancola www.donatoart.com zu Gast, denen wir alle möglichen Fragen stellen konnten.
Das war natürlich sehr beeindruckend und inspirierend.

CRS: Deine Internet-Aktivitäten sind ja enorm. Wo bleibt aber Dein gedrucktes Oevre?
Sarah Burrini im Interview mit der ComicRadioShow

Sarah Burrini: Ein paar Comicseiten von mir haben es ja schon unter die Druckerpresse geschafft. Im PonyXPress- Magazin veröffentliche ich mit meine Pony-Kollegen regelmäßig eine Kurzgeschichte, im Panik Elektro "Love Stories" gabs ne Kurzgeschichte mit Spong zusammen, ich habe im MAD- Magazin Strips gemacht und andere eher kleine Veröffentlichungen gehabt.
Es steht für mich aber auch fest, dass ich im nächsten Jahr meine gesammelten Ponyhof- Strips in gedruckter Form herausbringen möchte. Es gibt schon einen Verlag mit dem ich liebäugele, aber erst mal brauche ich noch mehr Strips. Bisher habe ich ca. 50 Strips (+ Gastbeiträge).
Drückt mir die Daumen, dass das klappt!

CRS: Wie hat sich zum Beispiel das PonyXPress - Magazin Deiner Meinung nach entwickelt? (Verkaufszahlen?)

Sarah Burrini im Interview mit der ComicRadioShow

Sarah Burrini: WUAHAHA. Nächste Frage.


CRS: ...und vor allem: Wie geht's weiter? Oder noch besser: Wo soll das alles hinführen?

Sarah Burrini im Interview mit der ComicRadioShow

Sarah Burrini: PonyXPress ist natürlich ein kleines Projekt unter Freunden, das uns sehr viel Spaß macht. Wir warten da nicht auf einen grossen kommerziellen Blitzeinschlag, durch den wir dann nieee wieder arbeiten müssen. Aber wir machen einfach mal weiter in der Hoffnung, dass wir Leute unterhalten können.

Mein langfristiger Wunsch ist natürlich der, den viele Comiczeichner haben: Dass sich ein Verlag irgendwann für die eigenen Comics interessiert und es einen kommerziellen Nutzen gibt. Das werde ich im nächsten Jahr mal auf verschiedene Arten versuchen, wie z.B. einen Shop mit Ponyhof- Merchandising.

CRS: Ob nun PonyXPress und/oder Dein Comic-Leben: Was ist (immer noch) so spannend? Oder gibt's langsam Ermüdungserscheinungen? (Hier viel Platz zum Jammern!)

Sarah Burrini im Interview mit der ComicRadioShow

Sarah Burrini: Nö, ganz im Gegenteil. Ich hab das Gefühl, dass es JETZT gerade erst so richtig los geht. Zum 1. Mal in meinem Leben kann ich meine Zeit besser einteilen, um mich mehr den Comics zu widmen und ich habe mit dem Ponyhof auch mal ein konsistentes Format.
Ich hab noch viele Ideen für andere Projekte und finde die Entwicklung von neuen Welten einfach immer wieder spannend.
Frag mich noch mal in 20 Jahren, vielleicht gibt's dann ja Grund zu jammern....

CRS: Wer war eigentlich Schuld daran, dass Du Comics klasse findest.

Sarah Burrini: Meinst Du die Zeichner, die mich beeinflusst haben oder die Leute, die mir die Comics zugesteckt haben?
Meine Eltern haben mir auf jeden Fall immer zum Sommerurlaub den neuesten
Asterix besorgt, den wir uns dann gegenseitig aus der Hand gerissen haben. Des Weiteren habe ich mich jede Woche auf die Micky Maus gefreut und auch die lustigen Taschenbücher waren sehr präsent in meinem Kinderzimmer.
In der Bücherei habe ich mir dann immer Yoko Tsuno- Bände ausgeliehen und fand es so toll mal von einer weibliche Protagonistin zu lesen, die sich in Abenteuer stürzt.
Im Teenageralter kamen dann immer mehr "Erwachsenencomics" dazu. Ich entdeckte in Italien "Dylan Dog" und Corto Maltese. Aber eigentlich hatten schon Asterix und Micky Maus vollkommen gereicht, damit mein Berufswunsch früh feststand.

Sarah Burrini im Interview mit der ComicRadioShow


CRS: Wer ist in der (deutschen) Comicszene der wichtigste Bezugspunkt (ausser den Ponys natürlich!)?

Sarah Burrini: In Köln haben wir jetzt vor Kurzem die "Zeichner vom Rhein" versammelt. Das umfasst Werner Berres ("Zebra"), Peter Schaaff ("ANDI", "Dämonika), David Malambré (Demolitionsquad) und Frank Plein (Tara). Wir haben da momentan einen sehr konstruktiven Austausch und ich bin gespannt, was sich da noch entwickelt.
Und auch wenn wir uns nicht mehr ganz so oft sehen, ist der Austausch mit Horus ("Schattenreich", "Wüstensöhne") und seiner Frau Kirsten immer sehr inspirierend.

CRS: Ist die Berufsbezeichnung "Comiczeichnerin" eigentlich ein geiler Einsteiger, um Männer anzuquatschen?

Sarah Burrini: Achso! Das ist ne Idee! Sollt ich mal versuchen...

CRS: Was bewegt Dich in Deinem Leben ausserdem noch?

Sarah Burrini: Was meinst Du mit ausserdem? Du meinst da gibts noch was AUSSER Comics? Okay, ich wills versuchen. Tatsächlich "bewegend" in meinem Leben sind die Fitness-Kurse, die ich belege, damit ich nicht eines Tages aussehe wie Jabba The Hut. Ich bin natürlich auch ein Filme- und Videospielfan, wie sich das für den Allroundnerd gehört und treffe mich mit meinen nichtnerdigen Freunde zum Ausgleich. Ich würde gerne Ukulele spielen lernen, aber das gilt jetzt nicht, oder?


CRS: Was denkst Du: Ist in Zukunft der Comics im Web zu finden?

Sarah Burrini: Ach, ich habe in dieser Diskussion nie verstanden, warum es ein "Entweder- Oder" geben sollte. Ich glaube, dass sich mit der Weiterentwicklungs des Internets und der mobilen Geräte eine neue Möglichkeit für Comics ergeben. Aber ich glaube nicht, dass Printcomics dadurch in den Schatten gedrängt werden. Beides hat seinen ganz eigenen Reiz. Ich glaube deshalb eher, dass die Zukunft des Comics AUCH im Web zu finden ist.

CRS: Ist es für Dich wichtig mit Deiner Serie Geld zu verdienen?

Sarah Burrini: Um es klar zu sagen: Ich erwarte nicht, dass ich sofort meinen Lebensunterhalt damit finanzieren kann, auch wenn das natürlich schön wäre- Es ist mir allerdings durchaus wichtig auf einen kommerzielles Nutzen hinzuarbeiten, allein schon aus dem Grund, damit ich die Serie weitermachen kann.
Wenn das klappen würde, wäre das absolut fantastisch.

CRS: Würdest Du anderen zu Deinem Beruf zureden?

Sarah Burrini: Ich würde Leuten immer zureden genau den Beruf zu machen, der einen glücklich macht.
Wenn man Jemand ist, der ein grosses Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit hat, ist der Beruf des Comiczeichners sicherlich erst mal nicht die bequemste Wahl. Deshalb würde ich allen raten noch andere geldbringende Standbeine als "Eisen im Feuer" zu haben. Es ist ein Beruf in dem man viel Eigenengagement aufbringen muss, aber das ist bei kreativen Jobs ja nichts Aussergewöhnliches. Das Leben ist halt kein Ponyhof!

Ich mache jetzt genau das, was ich als Kind schon machen wollte und das macht mich sehr glücklich.

CRS: Wer ist für Dich die coolste Sau in den deutschen Comicszene?

Sarah Burrini: Ausser meine rocknrollophilen PonyXPress- Kollegen, meinst Du natürlich? Ne, also die Zwerchfeller sind für mich schon coole Säue, ganz einfach weil sie ihre Comics mit so viel Herzblut verlegen und nebenbei so dufte Tüpen sind. Ansonsten kommt Fil natürlich auch in die engere Wahl!

CRS: Und wer ist das Gegenstück, Dein Comic-Antichrist?

Sarah Burrini: Och, "Antichrist" ist gleich so ein gewichtiges Wort! Ehrlich gesagt gehen mir nur die Zeichner etwas auf den Senkel, die sich selber zu ernst nehmen und denken IHRE Art Comics zu machen, wäre die einzig Wahre. Das lass ich mal so stehen....

CRS: Wo kann man Dich demnächst persönlich um ein Autogramm / Zeichnung / ein El-Pilzo-Button anhauen?

Sarah Burrini im Interview mit der ComicRadioShow


Sarah Burrini: Wie in jedem Jahr werde ich im nächsten Jahr wieder in Erlangen sein zusammen mit PonyXPress und einem neuen Heft. Wer davor noch Zeit und Flugmeilen hat, kann mich entweder in London auf dem UK&Minicomixthing www.ukwebcomixthing.co.uk treffen oder in den USA in Portland auf dem Stumptown Comics Fest www.stumptowncomics.com . Ich freu mich!

CRS: Noch einige persönlichen Sprüche zum Ende des Interviews?

Sarah Burrini im Interview mit der ComicRadioShow

Sarah Burrini: Manche mögen Ananas, andere mögen sie lieber trocken.

CRS: Sarah, vielen Dank für das Gespräch!

Sarah Burrini: Ebenso!

 
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