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Heiner Lünstedt präsentiert COMIC CAFE :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!
26.08.2026, 19:58 Uhr
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Comicfestival München 2027
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Online Comics
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Grand Comic Database
1,000,000 Comics
490,000 Titelbilder
1,350,000 Geschichten
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geschrieben von Maqz am
Samstag, 28. März 2009
(1853 Aufrufe)
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Der bunte Comic-Nachmittag
...mit Live-Musik, Gästen aus der Comicszene, Verlosungen, filmischen Raritäten, Vorschauen auf aktuelle Comic-Filme, fachmännisch kommentierte Trickfilme, Live-Remix von Comicmusik, diverse Biere und Softdrinks für nur 1,50 Euro, und, und...
... und das alles bei FREIEM EINTRITT!
29. März 2009
17 Uhr 30
im Werkstattkino - Fraunhoferstr. 9 /Rgb. –
80469 München –
Tel+Fax 2607250 -
U 1/2/7 Fraunhoferstraße
Hier die Programmpunkte des Abends:
Impressionen vom größten Comicfestival Europas in Angoulême
Eine kleine aber schlagkräftige Gruppe von Vertretern der Münchner Comicszene ist Anfang des Jahres zum 36. "Festival International de la Bande Dessinée" ins französische Angoulême gefahren. Bei diesem Comicfestival macht die ganze Kleinstadt mit, viele Häuser sind mit Comicmotiven bemalt, die Straßenschilder haben die Form von Sprechblasen, so gibt es eine "Rue Goscinny" und einen "Espace Franquin". In riesigen Zelten und imposant zusammengestellten präsentierte sich die äußerst vitale frankobelgische Comicszene. Wir zeigen Impressionen vom größten Comicfestival Europas, das alljährlich über 200.000 Besucher erfreut.
Das Erfolgs-Anime "Death Note"
Außerdem zeigen wir mit freundlicher Unterstützung von "Panini Video" den ersten Teil der Zeichentrickversion des Erfolgsmangas "Death Note". Der Inhalt: Dem Todesdämon Ryuk ist langweilig, doch zum Glück gibt es ja die Menschheit. Daher lässt Ryuk scheinbar zufällig sein eher harmlos wirkendes Notizbuch in der Menschenwelt liegen. Dies findet der 17-jährige Schüler Light Yagami, dem ebenfalls langweilig ist. Durch dies Instrument wird Light zum Herrn über Leben und Tod wird. Wenn Yagami einen unliebsamen Zeitgenossen in dies Büchlein einträgt, stirbt dieser kurz darauf. Die Mangaserie "Death Note" erhielt auf dem Comicfestival München den Comicpreis PENG! und wurde auch zu einer sehr werkgetreuen Anime-Serie verarbeitet, deren erste Episode wir zeigen.
Expertenrunde "Comics lesen!"
Auch diesmal im Programm vertreten ist die Expertenrunde "Comics lesen!", die sich als Prüfstand für Neuerscheinungen versteht. Hier wird Gastgeber Heiner Lünstedt mit der Comiczeichnerin Ingrid Sabisch ("Mythos Mutti"), dem Kommunikationswissenschaftler und Comicforscher Ralf Palandt, und dem exkommunizierten Donaldisten Michael Kompa über aktuelle Comics diskutieren.
Diesmal geht es um:
Ralf Königs "Prototyp": Der prominente Zeichner ("Der bewegte Mann") schuf hier eine höchst eigene Version der Schöpfungsgeschichte. Hauptfiguren sind der liebe Gott - der zwar nicht zu sehen ist, aber von oben Fraktur-Sprechblasen absondert - sein (bevor er in den Apfel beißt) noch ziemlich unvollkommener Prototyp Adam sowie die gehörnte Schlange Luz, die den Baum der Erkenntnis bewohnt und sich über so manches wundert.
Anike Hages "Die Wolke": Die Mangakünstlerin ("Gothic Sports") adaptierte werkgetreuer als der erfolgreiche Kinofilm Gudrun Pausewangs Jugendbuch-Klassiker. Noch unter dem Schock der Reaktorunfalls von Tschernobyl stehend, schrieb Pausewang 1987 das Jugendbuch "Die Wolke". Hierin schildert sie die Folgen eines Störfalls im bayrischen Kernkraftwerks Grafenrheinfeld. Im Zentrum des Geschehens steht die 14-jährige Hanna, die plötzlich für ihren kleinen Bruder verantwortlich ist. Beide versuchen verzweifelt sich vor der atomaren Wolke in Sicherheit zu bringen.
Außerdem gibt es neben Trailern zu aktuellen Comicfilmen auch einen Vorgeschmack auf das Filmprogramm
FANTASTIC TURKISH SUPERHEROES CINEMA
welches im Rahmen des diesjährigen Comicfestivals München (11. - 14. Juni) im Werkstattkino gezeigt wird. Ohne Rücksicht auf Verluste, Logik, Lizenzen oder gar die limitierten Lowbudget-Möglichkeiten entstanden in den 70er Jahren türkische Filme mit amerikanischen Superhelden. Wir zeigen drei besonders schöne Beispiele des puren Trashs.
In SÜPERMEN DÖNÜYOR heißt der türkische Clark Kent heißt (genau wie sein schlaksiger Darsteller) Tayfun Demir und er verwandelt sich nicht nur in Superman sondern auch in Barbies Freund Ken, wenn er vor schlechten Rückpro-Aufnahmen Istanbul überfliegt. Unglaublich ist auch die Eröffnungsszene mit einem Weltraum, der voller Christbaum-Kugeln hängt, sowie die Selbstverständlichkeit mit der der Soundtrack von John Williams und Musik aus James-Bond-Filmen hier verwurstet wurde. "SÜPERMEN DÖNÜYOR" wurde noch vor der sicherlich einige hundertmal so teuren US-Produktion "SUPERMAN II" fertig gestellt
Frank Cmuchal wird wieder live Comicmusik remixen.
Die weiteren Termine 2009 : 17. Mai + 9. August + 20. September + 25. Oktober + 29. November
Mehr Bilder zu den Infos hier
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