"Ich denke, also erfinde ich!"Eine ausführliche Betrachtung zum besten Erfinder Entenhausens von Wolfgang J. Fuchs Genies, so heißt es, sind oft zerstreut. Daher könnte es gut passieren, dass auch Daniel Düsentrieb vergisst, dass er im Mai seinen 50. Geburtstag feiern kann. Wo ihm doch schon das genaue Datum entfallen ist. Aber Geburtstag bleibt Geburtstag, ob ihn der Jubilar vergisst oder nicht. Und deshalb darf, nein, muss auch Daniel Düsentrieb ein rundes Jubiläum begehen. Er wird nämlich im Mai 2002 tatsächlich schon fünfzig Jahre alt. Düsentrieb ist ein Ausnahmegenie. Er hat schon die kuriosesten Erfindungen gemacht, vom Dunkellicht über das Schwarzlicht bis hin zur schwebenden Hängematte, vom Materietransmitter über den Schalllöscher bis hin zum gnadenlos gründlichen Angelwurm. Dabei hat er nie Reichtümer angehäuft, sondern ist immer der bescheidene, ganz in seiner Arbeit aufgehende, geniale Tüftler geblieben, der er immer war.
Düsentriebs Erfindergeist hat eine Sonderstellung im Kosmos von Entenhausen. Aber er überragt die Mitglieder der Familie Duck nicht nur an Geistes- sondern auch an Körpergröße. Denn er ist groß gewachsen und eher schlaksig, ein Hühnervogel eben. Da er kein Duck mit Entenfüßen ist, zählt er zudem zu den Bewohnern Entenhausens, die nicht barfuß durchs Leben gehen. Daniel Düsentriebs von einem Haarkranz umwölkter Kopf wird obendrein gekrönt von dem charakteristischen gelben Hut, den er vermutlich nicht einmal im Schlaf ablegt. Düsentrieb trägt aber nicht nur Schuhe und Hut, sondern auch - in aller Regel - eine braune Hose, ein weißes oder hellblaues Hemd und eine schwarze Stoffweste. Das war nicht immer so: Bei seinen ersten Auftritten trug Düsentrieb noch ein rotes Hemd und eine blaue Hose. |
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