Mosaik - No.292 :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!  
18.01.2018, 06:50 Uhr
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geschrieben von Michael-aus-Rostock am Montag, 03. April 2000 (3395 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Die Sünden unserer Väter



CoverDie Lage um den Orient-Express hat sich zugespitzt. Während die (reichen!) Passagiere (bemerkenswerterweise!) versuchen, ihn durch ihrer Hände Arbeit aus der Schneewehe zu befreien, sind die Abrafaxe und Professor Loftus unterwegs, Feuerholz für die Lok zu suchen. In einem Dorf treffen sie wieder auf ihren Verfolger Ömer Yeralti, der versucht, die Dorfältesten von der Schuld Loftus´ zu überzeugen. Er verlangt des Professors Auslieferung, weil dieser dem Osmanischen Reich Kunstschätze stahl, die er bei Ausgrabungen gefunden hatte.

Die Abrafaxe können entkommen und sich wieder zurück zum Orient-Express durchschlagen, wo sich der im eigenen Wagon mitreisende Maharadscha als Retter in der Not entpuppt. Durch eine hohe Geldsumme vermag er die Einheimischen zu überzeugen, dem Orient-Express genügend Vorräte für die Weiterreise zur Verfügung zu stellen. Yeralti und sein Gehilfe Vefazis sind jedoch noch nicht aus dem Rennen. Sie folgen den Abrafaxen und Loftus bis Konstantinopel, wo der Sultan bereits eine Überraschung vorbereitet hat. Ein mysteriöses "ES" soll sich um die Sache kümmern, da Yeralti versagt hat...

BeispielMich freut, dass das erzählerische und zeichnerische Niveau des letzten Heftes gehalten werden konnte. Besonders positiv fallen Cover und Rückseite auf, letztere gewährt schon eine kleine Vorschau auf das nächste Mosaik. Wer das geheimnisvolle "ES" ist, warum Califax seine Freunde verlassen hat und was Loftus´ Kollege nun wirklich in der Wüste entdeckt hat, sind Fragen, die die Spannung auf die nächsten Hefte erhalten.

Bemerkenswert war im übrigen die Konfrontation Professor Loftus´ mit dem Vorwurf der Plünderung einheimischer antiker Fundstücke, eine Schuld, die sicher auf den Schultern vieler europäischer Archäologen lastete. Andererseit ist auch sein Argument berechtigt, dass die Türken sich erst durch die europäischen Ausgrabungen für das, was in der Wüste verborgen lag, interessierten - und in der Folge auch kassierten. Ganz nebenbei wird der Leser auf diese Weise zum Nachdenken über unsere Geschichte, auch über Irrwege und Vorurteile (z.B. [Türken:] "Rückständig und Kulturlos. Der deutsche Kaiser bezeichnet sie sogar als Hammeldiebe."), angeregt.

Die Behandlung geschichtlicher Hintergründe auf unterhaltsame Weise ist ja schon immer ein wesentlicher Punkt gewesen, in dem sich das Mosaik von anderen populären Comics unterschied - und weiterhin unterscheidet. (mk)

MOSAIK - No.292: Der Maharadscha
Autor: Yousif-Al-Chalabi
Zeichnungen: Jens Fischer, Cormeila Gepperd, Steffen Jähde, Thomas Schiewer, Sascha Wüstefeld
52 Seiten, Heft, 3.30 DM
Steinchen für Steinchen Verlag
April 2000

Mehr Mosaik:
No.288 - No.290 - No.291 - No.292 - No.293 - No.297 - No.300

Bericht von der MOSAIK-Geburtstagsfeier
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
 
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