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geschrieben von stephan am Freitag, 02. Februar 2001 (3037 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Für harte Fans



CoverWer diesen ersten Sonderband von "Star Trek" aus dem Hause Dino lesen will, muss wirklich ein echter, alles sammelnder Fan der Serie sein, der noch dazu hart im Nehmen ist, denn nur mit diesen Eigenschaften lässt sich diesem Comic einiger Genuss abgewinnen.

Die deutsche Redaktion hat den äußerlich optisch ansprechenden Sonderband mit einem einleitenden Text ummantelt, der vor bizarrem Selbstlob trieft: "Ein echter Hammer... ein wahres Meisterwerk... galaktisch-prickelnde Unterhaltung... ein absolutes Comic-Highlight..." Offenbar rekrutierte Dino in der Spätphase seiner Superheldenära den Texter direkt von der Schülerzeitung einer Sonderschule. Ungewollt witzig ist das sicherlich, der Comic selbst ist ein handwerklich unzureichend umgesetzter Mumpitz, um es milde auszudrücken.



Dabei ist die Grundidee gut - die Crew der Enterprise muss die neue Gouverneurin des Planeten Damiani bei ihrer Amtseinführung vor Attentätern schützen. Es ist auch ganz witzig, dass es auf Damiani als pervers gilt, nur einen Partner zu haben. Aber die Umsetzung der Story holpert sich über vier US-Hefte hinweg bis zum schon nach den ersten Seiten herbeigesehnten Ende.



Wie gesagt, der hartgesottene Fan von "Star Trek" wird sicher einigen Spaß dran haben, seine Lieblinge einigermaßen erkennbar, aber sehr mühsam von Fotos abgezeichnet zu sehen, der normale Comicsleser wird sich jedoch kopfschüttelnd abwenden.



Eine Außerirdische fragt sich, ob's denn wohl bald vorbei istDa ich zu den Fans gehöre, tut es weh, das zu sagen, aber diese vier US-Hefte sind zeichnerisch am untersten Limit. Obwohl, es ist eigentlich interessant zu sehen, wie Zeichner Peter Pachoumis sich offenbar auf dem Splashpanel der Seiten 5 und 6 völlig verausgabt hat, dann sicher unter Zeitdruck immer schlechter wird und im vierten US-Heft dann einen Assistenten plus zusätzlichen Inker an die Seite bekommt, um den Termin zu halten. Dieser Assistent kann aber noch weniger zeichnen.



Insgesamt verleihen die starr und puppenhaft abgezeichneten Köpfe der Enterprise-Crew dem Ganzen einen irrealen Zombieeffekt, da noch dazu die Bewohner des Planeten Damiani keine Pupillen haben (Irrsinn in einem Comic!) und sich alle so ähnlich sehen, dass sie ohne Text nicht voneinander zu unterscheiden sind. Da in einer einzigen Szene eine Dusche vorkommt (nein, nichts Nacktes), wird im redaktionellen Text gleich der ganze Sonderband mit "Psycho" verglichen, obwohl wir es eher mit "Bodyguard" oder "Under Fire" zu tun haben.



Hättet ihr ihn erkannt? Captain Picard oder Yul Brunner oder Telly Savalas?Ach ja, wie es im Nachspann sehr richtig heißt, hat das "Star Trek"-Universum sehr viel mit Shakespeare zu tun. Wie peinlich aber, einem so schlechten Comic als Leitmotiv die Zeile "Vielleicht auch träumen..." aus Hamlets Monolog voranzustellen. Dadurch bietet der Werbetext auf der Rückseite einen letzten Lacher, denn da liest man tränenden Auges: ... auch Freunde des britischen Dichterfürsten William Shakespeare werden voll auf ihre Kosten kommen!" So etwas macht schließlich auch einen geschwätzigen Rezensenten wie mich sprachlos. (rr)



Star Trek - Sonderband No.1: Vielleicht auch träumen

Text: Keith R.A. De Candio

Zeichnungen: Peter Pachoumis & Benefiel

Tusche: Lucian Rizzo & Martin

Übersetzung: Michael Nagula

96 Seiten, Softcover-Album

Dino, 12.90 DM

Januar 2001




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