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geschrieben von stephan am Dienstag, 20. Juni 2000 (3119 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Positive Überraschung


CoverNachdem ich mit dem ersten Heft aus der Marvel Knights-Reihe (Daredevil) nun überhaupt nichts anfangen konnte, war ich umso mehr davon überrascht, wie gut mir die nächste Serie aus diesem Label gefallen hat. Inhumans aus der Feder von Jae Lee und Paul Jenkins greift ebenfalls "alte" Marvel-Charaktere auf und haucht ihnen neues Leben ein.

Die Inhumans sind eine Rasse, die auf eine ziemlich lange Geschichte zurück blicken können: als Comic-Charaktere gibt es sie seit Mitte der 60er, im Marvel-Universum reicht ihre Geschichte aber viel weiter zurück, denn sie sind vor rund 25.000 als Ergebnis eines Experiments der außerirdischen Kree entstanden und sie lebten seitdem auf der Erde, den Blicken der Menschen entzogen.


Nach der Verwandlung - ein neuer InhumanWas die Inhumans auszeichnet ist ihre genetische Vielfalt; kein Inhuman gleicht dem anderen und jeder hat andere Fähigkeiten. Manche können fliegen, manche haben telekinetische Fähigkeiten und andere sind einfach nur verdammt stark.


Der König dieser Rasse ist Blackbolt, der eine ziemlich gefährliche Gabe hat, die er aber leider nicht unter Kontrolle hat: Mit seiner Stimme kann er Dinge zerstören, aber wegen der fehlenden Kontrolle hat er seit dem Tag, an dem er versehntlich für den Tod seiner Eltern verantwortlich war, nicht mehr gesprochen. Seine Frau Medusa ist deshalb der "Dolmetscher" für ihn, aber auch sie ist sich nie ganz sicher, was in ihm vorgeht. (Einziger Kritikpunkt an der Serie: Wieso schreibt Blackbolt seine Gedanken nicht auf?)


Neben der königlichen Familie gibt es noch den wahnsinnigen Bruder Maximus, der im Gefängnis darauf wartet, dass er eine Möglichkeit zur Flucht bekommt und ein paar andere Nebencharaktere, die alle durch ihre besonderen Fähigkeiten das Gleichgewicht in der Welt der Inhumans aufrechterhalten.


Im ersten Teil des Heftes (das die ersten 3 US-Hefte enthält) geht es nun zuerst darum einen Einstig in diese fremde Welt zu bekommen. Das gelingt den Autoren wirklich sehr gut. Jenkins und Lee gehen dabei sehr behutsam und überhaupt nicht hektisch vor. Sie nehmen sich Zeit und so hat man schon sehr schnell einen Bezug zu den Figuren entwickelt. Im zweiten Teil liegt der Schwerpukt auf der Entwicklung der Inhumans; man erfährt, wie die Inhumans zu dem werden, was sie ausmacht, denn geboren werden sie nicht mt ihrer genetischen Vielfalt.


Black Bolt und die Alpha-PrimitivenErst durch den Kontakt zu einem dafür entwickelten Gas werden die Inhumans von ihrer menschlichen Hülle befreit und zu etwas völlig neuem. Im dritten Teil schließlich kommt ein weiterer Gesichtspunkt der Inhuman-Gesellschaft zur Sprache. Unter der Welt der Inhumans gibt es eine Rasse von Alpha-Primitiven, die die Maschinerie am Laufen hält. Einer der Jugendlichen, die sich im zweiten Teil den Gasen aussetzen musste, hat sich anscheinend zurück entwickelt und soll nun den Rest seines Lebens mit den primitiven Wesen verbringen. Aber es kommt anders als erwartet.


Inhumans ist wirklich eine sehr postive Überraschung für mich. Die Geschichte und die Charaktere sind glaubhaft, die beschriebenen Entwicklungen sind logisch und ergeben sich folgerichtig aus den geschilderten Ereignissen. Vor allem weil sich die beiden Autoren so intensiv um ihre Charaktere und die Geschichte kümmern, wird aus diesem Heft ein wirklich guter Comic. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die drei folgenden Hefte das Niveau halten und ebenso spannend und unterhaltsam sind wie das erste. (svl)


Inhumans No.1 (von 4): Stumme Qualen/Genotypisch/Der Geist in der Maschine

Zeichnungen: Jae Lee

Text: Paul Jenkins

72 Seiten, Heft

Marvel Deutschland, 6.95 DM, 52.- ÖS, 7.- sFr

Juni 2000

 
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