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geschrieben von stephan am Freitag, 09. Juni 2000 (3046 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Ein Weichei mit Hörnern


CoverEigentlich ist Daredevil schon ziemlich alt (für einen Comic-Helden); schon Mitte der 60er Jahre feierte er sein Debüt. Mir ist er allerdings erst vor ein paar Monaten zum ersten Mal über den Weg gelaufen. Das war in der 3. Ausgabe der US-Serie Punisher.

Dort versuchte er den Punisher an einem Attentat zu hindern, aber dieser war ihm haushoch überlegen und brachte den teuflisch kostümierten auch noch gemeinerweise in ein fieses moralisches Dilemma: Daredevil hätte das Attentat nur verhindern können, wenn er den Punisher getötet hätte, was aber gegen seine Einstellung (Du darfst nicht töten - auch keinen Abschaum) gewesen wäre.


Matt Murdock, das Baby und sein teuflischer SchattenEr war zwar gefesselt, aber Punisher hatte ihm eine Waffe hingelegt und nachdem DD dann letztendlich doch abgedrückt hatte, musste er feststellen, dass leider keine Kugel drin war. Da wurde er ganz klein und er sah so aus, als würde er sich gleich vom nächsten Hochhaus stürzen.


Eine Weile später wurde dann die erste Ausgabe der neuen Daredevil-Serie veröffentlicht, doch da der rote "Held" wenig Eindruck bei mir hinterlassen hatte, war meine Lust, mir das Teil anzuschauen, ziemlich gering. Auch die Tatsache, dass es eine Neuinterpretation des Stoffes unter Federführung von Jimmy Palmiotti und Joe Quesada (z.B. "Ash") ist, fand ich nicht so aufregend.


Aber der Name des Autors interessierte mich: Kevin Smith ist nicht nur ein interessanter Quertreiber in der Filmindustrie (z.B. Dogma), sondern er macht auch kontroverse Comics (Clerks, Jay & Silent Bob).


Nun habe ich mir den Comic also doch angetan, aber zu einem Daredevil-Fan bin ich damit noch lange nicht geworden. Die Story um ein mysteriöses Baby, dass vielleicht die Rettung der Welt, aber möglicherweise auch deren Zerstörung bedeuten kann, hat reizvolle Ansätze, weiss aber leider nicht wirklich zu überzeugen. Das liegt allerdings vor allem daran, dass ich mit Daredevil überhaupt nichts anfangen kann. Mit einem anderen "Helden" könnte die Geschichte (für mich) funktionieren.


Ein heulender Daredevil zu Füssen der Black WidowAn dieser Comicfigur ist aber auch gar nichts, was mich packt. Vor allem das alberne Kostüm mit den blöden Hörnern, aber auch die Art und Weise, wie sich Daredevil (oder auch sein Alter Ego Matt Murdock) durch das Leben bewegen nervt. Er wird Mann ohne Furcht genant, wirkt aber eher wie ein Mann ohne Konzept und ohne Rückgrat. Zuerst wird ihm von einer Frau ein Baby in die Hand gedrückt und er kümmert sich liebevoll darum.


Dann kommt ein mysteriöser Mann in sein Büro und behauptet, dass Baby müsse sterben, denn sonst wäre die Welt dem Untergang geweiht. Und was macht der Anwalt mit der hohen Moral? Er schmeisst das Kind von einem Dach runter. Zum Glück wird's gerettet und danach sitzt Daredevil wie ein Häufchen Elend auf dem Dach und flüstert verzweifelt "Gott steh mir bei." Geht's dem Menschen hin und wieder auch mal gut?


Wahrscheinlich gibt es viele, die ihn lieben, diesen blinden Gesetzeshüter (das ist jetzt nicht im übertragenen Sinne gemeint; der ist echt blind) mit den scharfen Sinnen. Schließlich hätte er sonst vermutlich keine 35 Jahre in der Comicwelt überlebt. Und vielleicht habe ich einfach nur die falschen Geschichten zuerst gelesen, aber sei es wie es sei: Für mich wird es vorerst keine weiteren Daredevil-Comics geben. Da müsste schon jemand sehr überzeugend sein und mir direkt einen in die Hand drücken. Aber Heiner hat's gefallen! (svl)

Daredevil - No.1 (von 4): In den Armen des Teufels

Text: Kevin Smith

Zeichnungen: Joe Quesada

Tusche: Jimmy Palmiotti

52 Seiten, Heft

Marvel Deutschland, 5.95 DM, 48.- öS, 6.- sFr

Mai 2000

Mehr Marvel:

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Die fantastischen Vier - No.8

Der mächtige Thor - No.1

Erde X

Marvel Special - No.6: Elektra

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