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geschrieben von Anfue am
Sonntag, 08. November 2026
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Ein fantastischer sehenswerter Film
And the Oscar goes to „Wildwood“! Dieser Satz müsste zwingend bei der nächsten Oscarverleihung fallen, ansonsten hat die Akademie etwas falsch gemacht, denn es ist mit Sicherheit der beste Animationsfilm dieses Jahres.
Das Publikum brach bei der Weltpremiere beim London Film Festival in tosenden Beifall aus und das völlig zu Recht. „Laika“ die Stopmotion-Schmiede, die bereits mit „Coraline“ einen wunderbaren Film in die Kinos gebracht hat, bringt nun mit „Wildwood“ einen neuen Ausnahmefilm in die deutschen Kinos.
Der Film startet mit einer kurzen Preview aus einer anderen, magischen Welt, bei der ein mechanisches Herz eine wichtige Rolle spielt, was später im Film eine entscheidende Rolle spielt. Dann startet die eigentliche Geschichte.
Nachdem ihr kleiner Bruder von einem Schwarm Krähen entführt worden ist, begibt sich die 12-jährige Prue auf eine abenteuerliche Rettungsmission in einen verzauberten Wald, der sich am Rande von Portland, Oregon, verbirgt. Gemeinsam mit ihrem tollpatschigen Mitschüler Curtis betritt sie eine magische Welt voller sprechender Tiere und uralter Mächte. Um ihr Ziel, ihren kleinen Bruder zu retten, zu erreichen, muss Sie Allianzen schmieden, Schwierigkeiten überwinden und ihren eigenen Weg mutig beschreiten.
Mehr soll hier nicht verraten werden, da der Film einfach gesehen werden muss.
Der Film entführt das Publikum in eine Welt voller Wunder, es ist ein Meisterwerk im Animationsbereich. Die Verfilmung des 2011 erschienenen Fantasy-Jugendromans von The-Decemberists-Sänger Colin Meloy, der auch selbst Musik beisteuert, ist eine Herausforderung an die Künstler von Leica, eine ganze Welt entstehen zu lassen. Sowohl der Roman, illustriert von Colin Meloys Frau Carson Ellis, als auch nun der Film finden dabei eine ganz eigene originelle Bildsprache. Und das Beste: Man nimmt dem Film jede Minute ab, keine Szene ist verzichtbar, keine Minute der 130 Minuten ist langweilig und man würde am Ende gerne noch mehr sehen. Die Parallelität einer magischen Welt neben unserer hat man sicher schon öfters in Filmen gesehen, aber noch nie so glaubwürdig, so fantastisch umgesetzt.
Die Gewalt und die Bedrohung wird dabei nicht wie in vielen Animationsfilmen kindlich dargestellt, sondern es gibt Blut, Tod und Gewalt, die einen erschrecken lässt.
„Wildwood“ ist daher mit Sicherheit kein Film für Grundschulkinder, aber ältere Kinder wie auch Erwachsene werden diesen Film lieben.
Konsequenterweise hat „Wildwood“ auch die FSK 12
LAIKA, das vielfach Oscar®-nominierte und BAFTA®-prämierte Erfolgsstudio hinter „Coraline“, präsentiert WILDWOOD, ein mitreißendes und bildgewaltiges Stop-Motion-Animationsabenteuer über Liebe, Verlust, Aufopferung und Geheimnisse – und über die Magie, die sich einem offenbart, wenn man bereit ist, sich ihr zu öffnen.
(Der Autor dieser Zeilen hat die leise Hoffnung, dass der Film so erfolgreich wird, dass auch die zwei weiteren Bücher von Colin Meloy verfilmt werden. Aber auch so ist Wildwood ein in sich abgeschlossenes Erlebnis.)
Ab 5.11 im Kino
130 Min FSK 12
(c)opyright der Abbildungen, mit freundlicher Genehmigung: © LAIKA
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