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Supergirl :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!
01.07.2026, 05:55 Uhr
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1966 in der Nr. 52 der Fantastic Four erschien zum ersten Mal der "Black Panther", eine der wichtigsten farbigen Helden der Comicgeschichte.
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geschrieben von Anfue am
Freitag, 26. Juni 2026
(74 Aufrufe)
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Ein gelunger Film (im gekühlten Kino)
Klara Zor-El (Milly Alcock) will sich zu ihrem 21. Geburtstag mal so richtig volllaufen lassen und hat sich dafür auf einen roten Planeten begeben, damit der Alkohol besser „knallt“.
Sie begegnet der jungen Ruthys (Eve Ridley), die Unterstützung bei der Rache für den Tod ihrer Familie sucht und den Weltraumpiraten Krem (Matthias Schoenarts) aufspüren und töten will.
Kara möchte nichts damit zu tun haben, aber als ihr geliebter Hund Krypto von Krem vergiftet wird, hat sie persönliche Gründe, ihn zu finden.
Bei der Jagd nach Krem treffen Sie auf den Kopfgeldjäger Lobo, der seine eigenen Interessen hat und "zu helfen", passt ihm so gar nicht.
Regisseur Craig Gillespie schafft mit seiner Version ein „Supergirl“, das punkig, rotzig und frech daher kommt und sich von ihrem Cousin, dem Helden „Superman“ bewusst distanziert. So hat Superman in diesem Film kleinere Gastauftritte, spielt aber ansonsten überhaupt keine Rolle. Es geht um Kara und die Frage, ob sie "Supergirl" sein will.
Das bei Kara eine tragische Geschichte der Hintergrund dafür ist, dass sie so ganz anders als ihr Cousin ist, wird im Film hervorragend eingebaut. Denn die Geschichte von Krypton wird emotional und gestalterisch hervorragend umgesetzt. Nach vielen – teils sehr unglücklichen- Versuchen, ein DC-Universum mit interessanten Charakteren aufzubauen, ist hier ein wirklich gelungener Start für Supergirl gelungen, der nur kleine Mängel (wie eine zu lange Prügelei zwischen Kara und der Bande von Krem) aufweist.
Jason Momoa, der in der vergangenen Phase im DC Universum Aquaman gespielt hat, kehrt hier als Lobo zurück und eines kann festgehalten werden. Er ist eine hervorragende Besetzung und alle Fans von Lobo werden ihn in dieser Rolle lieben. Momoa verkörpert Lobo im Aussehen, mit seinem Motorrad und seiner harten Art einfach perfekt
Die Comic-Fans werden den Film lieben, sofern sie nicht erwarten, einen witzigen, humorvollen Film a la „Guardians of the Galaxy“ zu sehen bekommen. „Supergirl“ ist tiefgründiger, düsterer und ein wirklich gutes Weltraum-Abenteuer. Die Erde spielt nämlich – wie Superman – überhaupt keine Rolle.
Die Comic-Vorlage
2021 und 2022 erschien bei Panini die Reihe „Supergirl: Die Frau von Morgen“
Ursprünglich wollte der Autor Tom King, inspiriert von „True Grit“ (Roman von Charles Portis) eine Art Rachewestern schaffen, in dem Supergirl an der Seite von Lobo agiert. Doch DC verwarf diese Idee und so kommt es jetzt zu dem Duo auf der Leinwand
Aber der Comic ist nach wie vor die Grundlage für den Film. Die wichtigste Änderung ist dabei, dass die Geschichte im Film nicht wie im Comic aus der Sicht von Ruthye erzählt wird. Damit wird auch Ruthye als Figur doch stark reduziert. So lohnt es sich doppelt, den Comic nach dem Kinobesuch (noch einmal) zu lesen.
Supergirl ab 25.6 im Kino
FSK 12 110 Minuten
(c)opyright der Abbildungen, mit freundlicher Genehmigung: © 2026 Warner Bros. Entertainment. All Rights Reserved. TM & © DC
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