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Hauteville House #17 Das Tagebuch des Arthur Blake :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!  
02.12.2020, 19:59 Uhr
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geschrieben von Maqz am Freitag, 12. Juni 2020 (387 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Der alternative Historien- (oder doch Steampunk-)Comic

Hautville House 17 Die Pest hat die Bevölkerung der amerikanischen Nordstaaten halbiert, Abraham Lincoln ist nicht mehr Präsídent (von den Südstaaten besiegt) und das Phantom von Paris will sich vom Fluch eines Zulu-Königs befreien, muss dafür jedoch eine brozene Spinne rechtzeitig zurück nach Afrika bringen, bevor der letzte Sklave der Schiffsladung stirbt, die das Phantom (damals noch als Kapitain Morgan der berüchtigte Sklavenhändler) übers Meer gebracht, aber vom Strandräuber – und mächtigen Magier – Sam Woburn darum gebracht wurde. Lincoln unterstützt das Phantom von Paris (alias Arthur Blake, der Geschäftsmann aus New York, 5th Avenue) mit dem sagenhaften Saveknacker Gabriel Valentin la Rochelle – Deckname Gavroche – und erhält nach erfolgreicher Mission vom Phantom von Paris 10 Millionen Dollar in Gold.

Das alles und noch viel mehr wird dem geneigten Leser der Dauerserie Hautville House mitten in der Serie und im zweiten Band des vierten Geschichten-Zyklus‘ von bisher siebzehn Ausgabe mit einer Bravour um den Latz geknallt, dass sich der Autor dieser Zeilen Fragt, was in den übrigen 16 Alben eigentlich alles so passiert ist und wie es im nächsten Band weitergehen wird? Allein die Tatsache, dass ich „Das Tagebuch des Arthur Blake“ in einem Rutsch durchgelesen, gar verschlungen habe mit dem Genuss eines in mehrfacher Hinsicht phantastischen Action-Höhepunktes zeugt von einem (für mich) lesenswerten und (für andere) empfehlenswerten Comic.

Der Texter Fred Duval (Story-Board EMEM) und Zeichner Thierry Gioux (Farben: Nuria Sayago) nehmen den abenteuerlustigen Leser, der sich gerne auch als Fan der zwei Sherlock-Holmes Verfilmungen mit Robet Downy Jr. In der Titelrolle outet, mit auf ein irren Parforceritt durch die (imaginäre ) Welt-Geschichte. Weitverzweigte Seitenwege der Erzählung münden auf einen gerade Straße der klaren Action, um dann wenige Seiten vor dem Ende wieder abzubiegen in eine ungewisse Richtung, wobei man absolut nicht bereit ist am Ende von Seite 48 auszusteigen, sondern unbedingt weiter an der Reise teilnehmen möchte, gar MUSS!

Hautville House 1

An anderer Stelle habe ich zu Hautville House schon schreiben müssen, dass es schwierig ist für Neu-Leser ausgerechnet am Ende in diese Serie einzusteigen. Zwar könnte man, mit einigen Abstrichen, die Nummer 17 als eigenständiges Abenteuer lesen, hat aber immer das unbefriedigende Gefühl viel verpasst zu haben.
Wichtige Erfahrung mit der Serie für mich war die Einsicht, dass die nicht ganz so gefälligen Zeichnungen von Thierry Gioux im Laufe der Geschichte(n) überhaupt nicht mehr ins kritische Gewicht fallen. Doch ist es schwer, bei einem größtenteils visuellen Medium wie dem Comic über den ersten negativen Eindruck hinweg zu kommen und die Geschichte „trotzdem“ weiter zu lesen. (Die Farbigkeit ist übrigens, trotz unperfekter Zeichnungen, perfekt!)

Insgesamt ist Hauteville House wie eine dieser vielstaffeligen TV-Serien, deren eingeweihten Jünger jede Episode mit Leidenschaft konsumieren. Uneingeweihte (und Uneinsichtige) schütteln angesichts dieser Comic-Empathie oft nur mit dem Kopf.
Ein Lob auf den Verlag (Finix), der wohl auch aufgrund eines Grundstocks an treuer Leserschaft diese Serie bisher durchpublizieren konnte und dies auch (trotz Corona) hoffentlich auch weiterhin veröffentlichen wird.

Zum Thema Abenteuer-Comic hat der Finix-Verlag übrigens im selbem Rezensions-Paket das letzte fehlende Integrale-Album der Serie „Mit Mantel und Degen“ geliefert. Eine in der Geschichte (und den Zeichnungen UND der Farbigkeit) ungleich humorvollererererere Serie) die ich zukünftig auf dieser Site empfehlen werde. Etwas, auf das man sich auf jeden Fall auch freuen kann!

Erfreulich auch die Ausstattung der Hautville House Serie (als Hardcover) und zu einem einigermaßen angemessenen Preis von 14,80€. Am Besten unterstützt man den Comic-Verein Finix mit einem Direktkauf auf der verlagseigenen Shop-Site.


(c)opyright der Abbildungen, mit freundlicher Genehmigung, Finix Comics 2019

 
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