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geschrieben von Maqz am Samstag, 12. Juli 2014 (1158 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Der erste Weltkrieg in einem Comic (oder ist es eine "Graphic Novel"?)


Im Westen nichts NeuesPaul Bäumer ist Schüler an einem Osnabrücker Gymnasium als er und seine Mitschüler von seinem Klassenlehrer Kantorek aufgefordert werden, sich freiwillig beim Bezirkskommando zum „Großen Krieg“ zu melden. Sein Klassenkamerad Josef Behm ist der einzige, der nicht in die Euphorie einstimmt und zögert. Doch der Klassendruck lässt auch ihn weich werden. Behm schließt sich seinen Mitschülern an und ist der erste, der im Schützengraben zurückbleibt. Keiner seiner Klassenkameraden soll die entbehrungsreichen Jahre an der Westfront überleben.
Paul Bäumer fällt nach vier Jahren Krieg als letzter seiner Kameraden, an einem Tag an dem der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte: „Im Westen sei nichts Neues zu melden.“

Der Grafiker und Illustrator Peter Eickmeyer hat sich 100 Jahre nach Beginn des 1. Weltkriegs des Antikriegsromans von Erich Maria Remarque angenommen um diesen mit erschütternden Bildern in Szene zu setzen. Dabei bedient er sich Remarques Textes in der Originalversion und flechtet gekonnt zeitgenössische Bilder und Zitate in sein Werk ein. Eickmeyer gelingt es die Sinnlosigkeit des Krieges festzuhalten, bei dem über 17 Millionen Menschen ihr Leben lassen mussten und noch mehr Menschen mit schwersten körperlichen und seelischen Verletzungen in die Heimat zurückkehrten. Der 1. WK war der erste industrialisierte Krieg, bei dem die Entscheidung über Sieg oder Niederlage dem mörderisch hohen Einsatz von neu entwickelten Waffen wie Flugzeugen, Panzern, Maschinengewehren, Artillerie und Giftgasgranaten und dem unbekümmerten Einsatz von Soldaten geschuldet war. In unerbittlichen Grabenkriegen wurden täglich über Jahre hinweg tausende Menschenleben für wenige Meter Raumgewinn gegeneinander losgeschickt. Kaum ein Soldat konnte diesen Irrsinn verstehen. Diesen Krieg konnte man nur vehement befürworten, wenn man nicht selbst aktiv daran teilnehmen musste.
Im Westen nichts Neues
(Kurzrezi von Uwe Lochmann – www.sammlerecke.de) Story: 4/5 Grafik: 2/5


Im Westen nichts Neues
(E.M. Remarque, P. Eickmeyer)
Splitter Verlag
Buch, Hardcover, 176 Seiten, farbig, 22,80 €


Am Besten kauft man sich das Comic beim Comichändler seines Vertrauens
...jedoch...
Im Westen nichts Neues kann man auch hier bestellen


(C)opyright der Abbildungen mit freundlicher Genehmigung: Splitter Verlag 2014
 
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