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geschrieben von Maqz am Mittwoch, 23. Mai 2012 (2551 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Mit „New 52“ beginnt alles von vorn - Leseprobe aus der neuen Sprechblase #224


Interviewer: Tom Vermeeren, Gert Bussens
The New 52 bei DCIm September 2011 erschütterte ein mittleres Erdbeben die amerikanische Comicszene: DC stellte alle seine Serien ein und startete sein komplettes Superheldenprogramm mit 52 Erstausgaben neu. Darunter befanden sich traditionsreiche Reihen wie DETECTIVE COMICS und ACTION COMICS, deren Nummerierung seit 1937 bzw. 1939 ohne Unterbrechung fortgeführt worden war. Unter den 52 neuen Titeln sind neben den altbekannten Helden auch etliche komplett neue Protagonisten vertreten. In den USA erschien auch ein bibliophiler Prachtband mit über 1200 Seiten, der alle 52 Erstausgaben zwischen zwei Buchdeckeln vereint.

In der zuvor erschienenen Miniserie FLASHPOINT erwacht „Flash“ Barry Allen in einem DC-Universum, in dem nichts ist, wie es einmal war – einen Superman oder Flash hat es hier nie gegeben, ein mörderischer Batman ist in Wahrheit Thomas Wayne, der wegen des Mordes an seinem Sohn Bruce zum Rächer wurde. Diese Welt versinkt in Krieg und Chaos. Allen muss erkennen, dass er selbst für diese Zeitanomalien verantwortlich ist, die er während einer seiner Zeitreisen durch eine Änderung der Geschichte in der Vergangenheit ausgelöst hat. Er erfährt, dass es verschiedene Zeitlinien gibt (witzigerweise in Form der DC-Markennamen DC, Vertigo und Wildstorm). Der einzige Weg, die Apokalypse abzuwenden: die Verschmelzung der Zeitebenen und der Beginn eines völlig neuen DC-Universums.
The New 52 bei DC© Abb.: DC Comics
Wirklich neu war das Konzept des kompletten Neustarts nicht wirklich, denn bereits 1985 hatte DC mit der Miniserie „Crisis on Infinite Earths“ (Krise der Parallelerden, dt. teilweise bei Ehapa 1986 und Hethke 1991 sowie endlich komplett 1999 bei Dino erschienen) einen ähnlichen Relaunch mit großem Erfolg durchgeführt. Damals wie heute war zu einem Problem geworden, dass das DC-Universum zu groß, zu unüberschaubar, zu verwirrend für potentielle Neuleser geworden war. 1994 folgte mit „Zero Hour“ ein weiteres serienübergreifendes Event nach dem bekannten Muster, das jedoch nur kosmetische Details korrigierte und keinen wirklichen Relaunch darstellte.

Eine heilige Kuh hat man praktisch mit Superman geschlachtet, denn beim Vater aller Superhelden ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Während in der Serie SUPERMAN des Kryptoniers aktuelle Abenteuer geschildert werden, erzählt Grant Morrison in ACTION COMICS von dessen Anfängen als Superheld vor ca. fünf Jahren. Ein jugendlicher Superman in Jeans und T-Shirt (mit dem bekannten S-Logo), der als Sozialrevolutionär von der Polizei gejagt, von den einfachen Menschen aber geliebt wird. Diese totale Neuinterpretation des klassischen Charakters ist auf jeden Fall eine Empfehlung, Morrison hat damit seinen Ruf als wagemutiger Ausnahmeautor eindrucksvoll bestätigt. Paninis SUPERMAN-Hefte werden Morrisons ACTION COMICS sowie als Zweitserie SUPERGIRL beinhalten. Die amerikanischen SUPERMAN-Ausgaben von George Perez und Jesus Merino hingegen werden in Paninis dicken SUPERMAN-Sonderbänden veröffentlicht.
The New 52 bei DC© Abb.: DC Comics
Auch JUSTICE LEAGUE (T.: Geoff Johns, Z.: Jim Lee) handelt fünf Jahre in der Vergangenheit, als die neu auf der Erde in Erscheinung getretenen Superhelden von den Behörden noch gefürchtet und gejagt werden. Doch auch zwischen den Helden herrscht tiefes Misstrauen. In der Debütausgabe kommt es zur ersten Begegnung zwischen Batman, Superman und Green Lantern. Nicht zuletzt wegen des fulminanten Artworks von Jim Lee und dem Wortwitz von Geoff Johns ein wirkliches Lesevergnügen.




(Weiter geht's in der SPRECHBLASE)
Sprechblase Nummer 224




 
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