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Comic-Empfehlungen (nicht nur für) 2009 :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!  
28.05.2024, 04:22 Uhr
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geschrieben von emha am Donnerstag, 10. Dezember 2009 (6378 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht
(*)

Bilder (nicht nur!) zu Weihnachten



Beispiel: Ein Fest... Alle Jahre wieder... die Frage: "Was schenke ich meinem Freund, der gerne Comics liest, wenn ich selber keine Ahnung von Comics habe? Unser Viel-Rezensent und Redakteur Michael Hüster hat hier seine kleine, ganz persönliche Orientierungshilfe für die Comic (u.a. Weihnachts)Einkäufe geliefert.

(Bezugsquelle? -> Cover anklicken!)

CANOE BAY

(Splitter Verlag)

Canoe Bay Rechtzeitig, um unter dem Weihnachtsbaum zu landen, präsentiert der Splitter-Verlag ein echtes Comic-Kunstwerk: mit Canoe Bay hat das Team Tiburce Oger und Patrick Prugne nicht nur ein optisches Meisterwerk, sondern gleichzeitig auch eine sehr schöne Piratenstory abgeliefert, die mich an die Advents-Vierteiler der 1970er Jahre wie die Schatzinsel aber auch an Lederstrumpf erinnert.

Die Story: Akadien (heute Ost-Kanada) Mitte des 18. Jahrhunderts – Engländer und Franzosen liefern sich einen erbitterten Krieg um die Kolonie. Der Waisenjunge Jack wird von den Engländern nach Florida deportiert und geht dort als Schiffsjunge an Bord einer britischen Fregatte, die Sklaven
transportiert. Nach einer Meuterei lassen die Meuterer alle Sklaven frei und
suchen anschließend auf einer Karibikinsel Zuflucht. Doch der Kommandant des Schiffes ist ihnen verbissen auf der Spur, denn der Anführer der Meuterei,
Lucky Roberts, hat dessen Tochter als Geisel genommen...

Ich war von der Geschichte vom ersten Moment an gefesselt. Zum einen gefiel
mir die historische Abenteuergeschichte und zum anderen war ich einfach von
den tollen, gemäldeartigen Zeichnungen beeindruckt.

Und der Band wäre nicht von Splitter, wenn da nicht wieder ein Bonus auf die
Leser warten würde: 24 Skizzenseiten und ein Glossar zum Skizzenteil runden
dieses Comic-Meisterwerk ab.


Canoe Bay
von Tiburce Oger und Patrick Prugne
HC, farbig, 104 Seiten einschließlich Skizzenteil
Splitter Verlag, 22,80 €



© Abbildungen: Splitter Verlag + Autoren



Hombre 2: Trail’s End

(Cross Cult)

Hombre 2:  Trail’s End Ein weiterer Tipp wäre die aus 2 Comic-Büchern bestehende Cross-Cult-Gesamtausgabe einer klassischen Western- Serie, die Ende der Siebziger Jahre für das legendäre YPS-Magazin konzipiert und von Autor Peter Wiechmann und dem spanischen Zeichner Rafael Méndez umgesetzt wurde: HOMBRE.

Zum Inhalt:
New Orleans in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts: Nach dem Tod seines Vaters überträgt der Bankierssohn Baltimore O’Hara die Leitung des Geldinstituts seinem Bruder Mortimer und genießt sein Leben als Student. Als eines Nachts die väterliche Bank in Flammen steht, der Buchhalter getötet und der Tresor ausgeraubt wurde, fällt der Verdacht auf Baltimore. Der Pinkerton-Agent Ronegall Dawson erhält den Auftrag, den flüchtigen Baltimore O’Hara zu stellen. Fünf Jahre lang verfolgt Dawson Baltimore durch die Weiten des amerikanischen Westens, immer entlang der verwehten Fährte eines Mannes, dessen neuer Name unter Satteltramps, Indsmen, Diggern, Scouts und Siedlern schon bald Legende ist: HOMBRE.

Méndez schöne grafische Optik, der mit seinem Zeichenstil das raue Bild einer rauen Zeit schafft, und die kurzweiligen Texte von Peter Wiechmann lassen den Westernfan Abenteuer an Schauplätzen wie Prärie, Rockys, Western-Towns und Outlaw-Camps nacherleben. Beide Hombre-Bände enthalten zahlreiche redaktionelle Extraseiten über das Leben und Sterben im „Wilden Westen“ und eine Hommage an den Zeichner der Serie, Rafael Méndez.


Hombre 2
von Peter Wiechmann und Rafael Méndez
HC, s/w, 96 Seiten
Cross Cult, 22,00 €



© Abbildungen: Cross Cult + Autoren


Gesamtausgaben sind angesagt
Fast alle Verlage setzen seit einiger Zeit auf Gesamtausgaben, in denen diverse klassische Comic-Serien, in der Regel ergänzt durch Zusatzmaterial wie einem Sekundärteil und oder Skizzen und Drucke, erscheinen. Bei einigen dieser Serien lohnt es sich wegen der Mehrwertanreize, diese unter den Weihnachtsbaum zu legen, auch wenn man die Einzelalben schon besitzt.


Blueberry Werksausgabe

(Ehapa Comic Collection)

Die Blueberry-Chroniken 14:  Der dreckige Krieg Zu diesen Gesamtausgaben gehört auch die Blueberry Werksausgabe in der Ehapa Comic Collection. Bereits seit 40 Jahren faszinieren die Geschichten des berühmten Leutnant, Sheriff, Marshal und Zivilisten mehrere Generationen von Lesern: Die Serie um den Western-Helden Mike Steve Donovan alias Blueberry gehört zu den absoluten Klassikern der franko-belgischen Unterhaltungsliteratur. Die Idee zu der Serie geht auf den belgischen Comic-Autor Jean-Michel Charlier zurück. Auf der Suche nach einem Zeichner ergibt sich 1963 durch Jijé der Kontakt zu dem fast vierzehn Jahre jüngeren Jean Giraud, mit dem er schließlich Leutnant Blueberry kreiert.

Die Handlungen der Abenteuer erstrecken sich in der Regel über mehrere Alben und laufen auf ein weit entferntes Ziel zu. Inhaltlich ist Blueberry ein Actioncomic mit einer Vielzahl von dramatischen Effekten. Eine besondere Qualität der Geschichten ist der historische Hintergrund, auf den Charlier gerne zurückgriff, um seinen Storys eine gewisse Realität zu vermitteln.

Obwohl die ersten Abenteuer noch relativ konventionelle Western sind, erkennt man doch schnell die Extraklasse, die diese Serie auszeichnet. Charliers spannender und fesselnder Erzählstil und Girauds ausdruckstarkes und teilweise grandioses Artwork machten Blueberry schnell zu einem Abenteuer-Epos der besonderen Art.


… oder Comanche

(Splitter Verlag)

Comanche Der Splitter Verlag legt die gesamte zehnbändige Ära des kongenialen Teams Greg/Hermann neu auf – inklusive Klassiker wie »Red Dust« oder »Die Wölfe von Wyoming«. Hinzu kommen noch eine große Anzahl an Skizzen und Illustrationen, die in Deutschland bisher nicht veröffentlicht wurden. Die zehnbändige Serie umfasst außerdem alle Kurzgeschichten und beinhaltet auf jeden Fall auch die verloren gegangenen Seiten zu »Roter Himmel über Laramie«.

Die Western-Serie Comanche wurde 1969 von Greg (Szenarios) und Hermann (Zeichnungen) kreiert. Der Abdruck der ersten achtseitigen Kurzgeschichte mit dem Titel „Red Dust“ erfolgte in dem Comic-Magazin TINTIN.

Die Hauptfigur der Serie ist nicht die Eigentümerin der Ranch 666, Comanche, sondern Red Dust, ein Cowboy mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Er ist der klassische Westernheld, wie man ihn aus vielen Filmen und Comics kennt. Seine Herkunft ist unbekannt und er ist äußerst schnell mit dem Schießeisen. Durch das Zusammenleben auf der Ranch wird aus Comanche, Red Dust, Ten Gallons, Toby und Clem eine verschworene Gemeinschaft.


… oder Yoko Tsuno

(Carlsen Comics)

Yoko Tsuno Sammelband 5 Seit die Elektronikspezialistin Yoko Tsuno bei einer Expedition ins Erdinnere das außerirdische Volk der Vineaner kennen gelernt hat, werden sie und ihre Freunde immer wieder in aufregende Abenteuer verwickelt. Mit Yoko Tsuno wurde Roger Leloup zu einem der bekanntesten Zeichner der belgischen Ligne claire. Zu den Besonderheiten der Serie gehört die aufwändige Darstellung technischer Details sowohl im Bereich realer Gegenstände (etwas Fahrzeuge oder technische Geräte) als auch im Bereich fiktiver Objekte. Leloup beeindruckt immer wieder mit Zeichnungen von realen Schauplätzen, die beinahe eine fotografische Präzision aufweisen.

Roger Leloup wurde 1933 im belgischen Verviers geboren. Nach einem Kunststudium assistierte er ab 1950 Jacques Martin bei dessen Serie "Alix". Von 1955 bis 1969 arbeitete er für das Studio Hergé, wo er vor allem für die technischen Details der Serie "Tim und Struppi" zuständig war. 1969 veröffentlichte Leloup seinen ersten eigenen Comic "M. Bouffu". Der Durchbruch gelang ihm ein Jahr später mit den Abenteuern um die japanische Elektronikspezialistin "Yoko Tsuno", die Leloup für das Magazin "Spirou" entwickelt hatte und die er bis heute zeichnet.

„Yoko Tsuno“ gehört neben „Prinz Eisenherz“ oder „Blake und Mortimer“ zu den Klassikern des Abenteuercomics und zu den Eckpfeilern des Carlsen-Comics-Katalogs. Die Sammelbände beinhalten jeweils 3 Abenteuer und umfangreiches Zusatzmaterial zu den jeweiligen Geschichten.

Der Autor selbst gibt u. a. Auskünfte über sein Werk und schildert Ideen, die schließlich zu den vorliegenden Abenteuern geführt haben. Für Yoko Tsuno-Fans bietet diese Werksausgabe die Gelegenheit, sich die Abenteuer der japanischen Comic-Heldin in bibliophiler Form ins Regal zustellen.


… oder Prinz Eisenherz

(Boccola Verlag)

Prinz Eisenherz Werkausgabe Prinz Eisenherz startete am 13. Februar 1937 in verschiedenen amerikanischen Zeitungen, u. a. im New York Journal. Mit der Geschichte von Prinz Eisenherz ist seinem Erfinder Hal Foster eine äußerst spannende Kombination aus Fabel und Fakt gelungen. Im Januar 2006 wurde der Bocola Verlag gegründet, um alle von Hal Foster gezeichneten 1788 Sonntagsseiten in einer digital restaurierten Gesamtausgabe in den von Foster vorgegebenen Farben zu veröffentlichen. Insgesamt wird die Gesamtausgabe 18 Bände umfassen.

Hal Fosters Held Prinz Eisenherz hat für Fans klassischer Ritter-Storys nichts von seinem Charme eingebüßt. Faszinierend, mit welcher Detailverliebtheit der Autor bereits zu Beginn der Handlung seine Panels angelegt hat. Diese Darstellungen und die realen historischen Bezüge machen die Abenteuer vom Prinzen mit dem „singenden Schwert“ lebendig und spannend. Bis heute beeindruckt die zeichnerische Qualität der Bilder. Der Bocola-Verlag hat sich sehr viel Mühe gegeben und für eine sehr schöne Aufbereitung der Eisenherz-Geschichten in bibliophilen HC-Bänden gesorgt.


… oder Tanguy und Laverdure

(Ehapa Comic Collection)

Tanguy und Laverdure 1: Die Schule der Adler Und noch ein Klassiker des frankobelgischen Comics als Gesamtausgabe: Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure von Jean-Michel Charlier und dem Asterix-Zeichner Albert Uderzo (später Jijé und andere) beinhalten zum ersten Mal sämtliche Abenteuer konsequent in chronologischer Reihenfolge, ergänzt durch einen redaktionellen Bereich mit teilweise bislang unveröffentlichtem Material wie Kurzgeschichten, Texte, Zeichnungen und Fotos, die bisher in Albenform unveröffentlicht sind.

Seit der Erstausgabe des französischen Magazins Pilote vom 29. Oktober 1959 fliegen Michel Tanguy und Ernest Laverdure auf Erfolgskurs. Erdacht vom belgischen Comicautor Jean-Michel Charlier, ursprünglich von Asterix-Zeichner Albert Uderzo in Bildern umgesetzt, gilt die Serie als Klassiker der frankobelgischen Comicliteratur.

Für alle Tanguy und Laverdure-Fans ist diese Ausgabe ein großes Lesevergnügen. Bonus: eine umfangreiche editorische Arbeit von Horst Berner zur Serie


… oder Kai Falke

(Salleck Publications)

Die Sprechblase 213 Das passt doch zur bevorstehenden WM 2010 in Südafrika: Der Fußball Comic Kai Falke von Raymond Reding. In den siebziger Jahren begeisterte er in ZACK die Comic- und Fußballfans in Deutschland. Jetzt kehrte die Serie bei Salleck-Publications zurück.

Entwickelt wurde der Comic zur Fußball-WM 1974 für "Zack" vom belgischen Zeichner Raymond Reding, geboren 1920, der sich unter anderem durch Sportcomics wie "Section R" (1972) und "Vincent Larcher" (1963) einen Namen gemacht hatte.

Kai Falke besticht durch das profunde Sportwissen und die Menschlichkeit. Man kann mit dem Helden mitleiden, seine Angst vor Verletzungen fühlen. Die Geschichten wurden neu übersetzt, statt der damaligen Softcover-Ausgaben erscheinen sie in Hardcover mit einem Fußballmuster auf der Rückseite (Textquelle: Martin Boisen).


Der Schatz von Aschkor

(Epsilon Verlag)

Der Schatz von Aschkor Seit vielen Jahren ist David Norman (Jahrgang 1954) als erfolgreicher Grafiker, Illustrator und Maler bekannt. Jetzt überrascht er mit seinem ersten Comic-Album „Der Schatz von Aschkor“. Für David war das Comic-Projekt eine Herzensangelegenheit, und so machte er sich im Sommer 2007 ans Werk, um seinen lang gehegten Wunsch, ein Comic-Album fertig zu stellen, in die Tat umzusetzen. Seine Comic-Story sieht er in der langen Tradition von Erzählungen wie TKKG, Die Drei??? oder Die Fünf Freunde, in denen junge Menschen die bösen Pläne von kriminellen Erwachsenen vereiteln. Verlegt wird das Ganze vom Epsilon-Verlag, der sich in den letzten Jahren sehr positiv bei der Förderung von Comic-Newcomern hervorgetan hat.

Zum Inhalt:
Professor Linnaeus T. Copperbottom ist imstande, Teile eines Dokuments aus dem Altertum, die in verschiedenen Museen auf der Welt aufbewahrt werden, zusammenzufügen und daraus den Standort des Grabes des Königs Aschkor festzustellen. Er braucht Hilfe für die geplante Expedition und fragt seine zwei junge Freunde, Luna und Hektor, ob sie ihn begleiten möchten. Er erläutert den beiden seine Entdeckung, wird jedoch dabei von den beiden Gaunern Al und Knorpl belauscht. Der Professor, Luna und Hektor reisen mit dem Expeditionsmobil und per Schiff nach Port Farik (im Mittleren Osten oder im Maghreb – das wird absichtlich offen gelassen), ständig beschattet von den Schurken. Nach einigen kleinen Ereignissen, Gags und Hindernissen entdecken sie das Grab mit Hilfe eines gewissen Herrn Al Azzam. Ohne zu viel verraten zu wollen, werden sie in der Grabkammer allein zurückgelassen. Alle Widrigkeiten werden mit Witz und Intelligenz bekämpft.

„Der Schatz von Aschkor“ gehört zu meinen schönsten Comic-Premieren, die ich in diesem Jahr entdeckt und gelesen habe. Der Kauf lohnt sich. Vor allem aber ist die Story sehr geeignet, Jugendliche an das Thema Comics heranzuführen, erinnert das Album doch in der Tat stark an Abenteuer wie TKKG und Die Drei???


El Nino: Die Passagierin der Capricorne & Rio Guayas

(Mosaik Verlag)

El Nino Doppelband: Die Passagierin der Capricorn ZACK baut ZACK-Edition aus. Bisher erschienen zwei Serien in der ZACK-Edition: Neben der Serie „Green Manor“ wurde die Alben-Edition vor allem von der Serie Michel Vaillant dominiert. Jetzt erschienen gleich zwei weitere, aus dem ZACK-Magazin bekannte Serien in der Editionsausgabe: jeweils ein Doppelband von El Nino und ein Doppelband von Empire USA.

Worum geht es: Vera, die hübsche Heldin des Abenteuers, kehrt aus Afrika zurück und wird am Grab ihres kürzlich verstorbenen Vaters von einem Zigeuner nach Kolya gefragt, den sie nicht kennt. Darum sucht sie das Zigeunerlager auf, um mehr über diesen Kolya zu erfahren. Es stellt sich heraus, dass es sich bei diesem um ihren verschollenen Zwillingsbruder handelt. Beide waren bei der Geburt an einer Hand zusammengewachsen. Es gibt also auch noch ein medizinisches Geheimnis, das die beiden umgibt…

Mit der Comic-Perle „El Nino“ hat MOSAIK eine gute Wahl für die ZACK Edition getroffen. Nicht umsonst wurde El Nino in der ZACK-Hitparade zweimal auf Platz 1 der beliebteste Magazin-Comics gewählt. Fans der Serie werden es nicht bereuen, diesen Doppelband zu kaufen, auch wenn Teil 1 bereits aus ZACK bekannt ist. Es lohnt sich!


Comic!-Jahrbuch 2010

(ICOM)

COMIC!-Jahrbuch 2010

Das Comic!-Jahrbuch gehört seit dem Jahr 2000 zu den redaktionellen Highlights der deutschen Comic-Szene und befasst sich ausführlich mit dem Comicgeschehen in Deutschland. Es gibt interessante Interviews mit Comicmachern und wirft immer wieder einen Blick in deren Atelier. Feste Rubriken sind Porträts der Preisträger des ICOM Independent Comic Preises, internationale Markberichte und Artikel zum Thema Trickfilm. Die Artikel sind reich illustriert und können, wenn das Thema es erfordert, bis zu 20 Seiten umfassen. Auf der ICOM Website sind Leseproben aller bisher erschienenen Beiträge zu finden.


Bourgeon-Klassiker als Neuauflage beim Splitter-Verlag



Reisende im Wind Wer die „Reisenden im Wind“ noch nicht kennt, sollte jetzt zugreifen. Beim Splitter-Verlag startete soeben die Neuauflage der bekannten Serie des französischen Comic-Autors Francois Bourgeon. Insgesamt werden zügig bis April 2010 nicht nur die fünf Alben des Ursprungszyklus aus den Jahren 1979 - 1984 erscheinen, sondern auch die zwei Bände des neuen zweiten Zyklus in deutscher Erstveröffentlichung!!!

Worum geht es? Ende des 18. Jahrhunderts kommt es für die junge Adelige Agnes de Roselande durch einen Spaß zwischen Freundinnen zu einer schicksalhaften Verwechslung, die ihr Leben verändern wird (Blinde Passagiere). Künftig muss sie daher mit der Identität von Isabeau de Marnaye leben…

„Reisende im Wind“ ist ein Highlight für jede Klassiker-Bibliothek: Denn zu dem atemberaubend detailgetreuen Zeichenstil, dem historisch genau recherchierte Setting und der spannenden und beeindruckenden Erzählung, gesellt sich die bekannte Splitter-Qualität: Jeder Band wurde mit dem Original-Bourgeon-Lettering versehen. Außerdem erscheint jedes Album mit einem neuen Cover. I-Tüpfelchen für die Fans: Die Ursprungscover der ersten fünf Bände sind jeweils als Kunstdruckgrafik beigefügt.


Die Legende von Changeling

(Piredda Verlag)

Die Legende von Changeling 1: Die Missgeburt England, Dartmoor, Ende des 19. Jahrhunderts. Hier auf dem Lande wird Thomas Jobsons kleiner Sohn Peter geboren. Als Peters Schwester Sheila ihn eines Tages unter dem Feenbaum nur ganz kurze Zeit unbeaufsichtigt lässt, ist der Korb mit dem Baby auf einmal verschwunden. Erst Tage später taucht er vor dem Haus der Jobsons wieder auf. Doch der kleine Peter hat sich verändert. Und obwohl seine Eltern dies bemerken, ziehen sie ihn auch weiterhin groß. Peter, der offensichtlich mit den Geschöpfen der Natur kommunizieren kann, lernt im dunklen Wald einen alten Druiden kennen, mit dem er sich nach und nach anfreundet…

Als Kenner von Parallelwelten, Feen, Elfen und anderen magischen Figuren entführt Pierre Dubois die Leser in eine phantastische Geschichte voller Träume und Magie. Xavier Fourquemin gelingt es, diese Welt atmosphärisch in perfekter Weise in stimmige Bilder umzusetzen. Der kleine Held der Serie namens Peter bzw. Scrubby teilt wie Drehbuchautor Dubois, wie sollte es auch anders sein, die Leidenschaft für magische Wesen. Die Geschichte beginnt in einem ländlichen Raum, bewohnt von Feen, Elfen, Zwergen, Kobolden und anderen Volksstämmen, die für die meisten Menschen unsichtbar sind. Sie leben hier in einer wildromantischen Umgebung, ja in einem geradezu bezaubernden Ambiente. Dagegen steht das dunkle und traurige Szenario von Londons Slums, in denen die Menschen nicht nur Hunger leiden.

Scarlett Smulkowski verleiht der Story mit ihren erdigen Farben sowie den Blau- und Grüntönen ihre eigene magische Note. Sehr gelungen.

Viktorianisches London, Magie, der Beginn der industriellen Revolution. Eine schöne Comic-Geschichte …



Natürlich gibt es noch viel viel mehr zu entdecken. Einfach mal die vielen Vorstellungen der Comic Radio Show durchstöbern!!!


Und natürlich haben die Kollegen von Comicgate auch viele tolle Comicempfehlungen für Weihnachten 2009! Unbedingt ebenfalls anklicken!


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