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geschrieben von Maqz am Dienstag, 20. Januar 2009 (4712 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Don Lawrence erzählt


Die Sprechblase 213 Hier wie versprochen Auszüge aus der Sprechblase #213 mit freundlicher Genehmigung von Gerhard Förster. Die kompletten Beiträge könnt Ihr in Papier-Form kaufen! Seid verrückt und handelt mal gegen den Trend! ;-)!

(...)Endlich war es dann soweit. Aber was dieser Bursche, Philip Dunn, zusammengeschrieben hatte, war ein Jammer. Schon wieder eine Katastrophe, echt furchtbar. Dunn hatte beinahe das ganze Projekt zu Grunde gerichtet. – Für mich war das Arbeiten für einen niederländischen Verlag gewöhnungsbedürftig. In den Niederlanden hat man z.B. eine andere Seitenaufteilung als in England. Bei TRIGAN konnte ich ein Panel in ein anderes Panel überlaufen oder eines auseinanderspritzen lassen, aber davon war hier in den Niederlanden keine Rede. Alles musste penibel in Kästchen gezeichnet werden. Wenn ich dann doch etwas Verrücktes trieb, hängte sich Martin gleich ans Telefon und sagte: „Dieses Mal kommst du damit noch durch, aber mach keine Gewohnheit daraus!“ Doch eigentlich machte ich dann ja doch mit meiner alten Methode weiter und sie gaben mir eine Menge Freiheit. Das war prima.

Nach der ersten STORM-Geschichte hat Martin glücklicherweise eingegriffen und die zweite Story Der letzte Kämpfer selbst geschrieben. Mit einem Wort, sie ist fantastisch geworden. Martin hat auch darauf geachtet, dass sie eventuell später aus der Reihe entnommen werden konnte, falls er als Autor wieder tätig sein sollte. Sie beginnt und endet am selben Ort. Als dann Teil 3 näher rückte, wollte Martin weitermachen, aber da war wieder Frits, der sagte: „He, Du hast die 2 machen können, aber nicht mehr Nr.3!“

Die Sprechblase 213

Die Feder wurde an Dick Matena weitergereicht. Ich finde Dick ja einen netten Kerl, aber seine Geschichten enthielten zu viel Science Fiction, er machte eine Art Raumoper daraus. Das war zwar in Ordnung, aber nicht das, was ich mir von dem Comic vorgestellt hatte. Ich finde z.B. das Verhältnis zwischen Storm und Rothaar interessanter... wie die beiden aufeinander reagieren und so... Dicks Geschichten waren zu bombastisch. Azurier, die die Erde angriffen, planetarische Kriege und allerlei Gefechte im Weltraum. Das Volk aus der Wüste und Die grüne Hölle fand ich wohl ganz nett, aber bei Der Streit um die Erde und Das Geheimnis der Neutronenstrahlen gab´s nur viel Feuerwerk, aber wenig Erzählung.
Danach kam Kelvin Cosnell. Er schrieb Die Legende von Yggdrasil und Die Stadt der Verdammten. Seine Erzählungen waren auch okay, aber sie wurden nicht flüssig erzählt. Für meine Bedürfnisse funktionierten sie zwar und ich hatte viel Freude damit, aber ich glaube nicht, dass die EPPO-Redaktion davon sehr angetan war. Also wurde auch Kelvin der Laufpass gegeben.
Und so habe ich gefragt, ob ich es nicht selbst mal probieren durfte. Ich arbeitete die Episode Der schleichende Tod aus und brachte sie skizzenhaft zu Papier. Mit dem Artwork meiner STORM-Story war ich sehr zufrieden, aber danach mussten die Dialoge geschrieben werden und das fand ich fürchterlich. Die Redakteure von EPPO mussten eine Menge umschreiben. Letztendlich ist aber alles noch gut gegangen.

 
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