Mark O. Fischer zum Wechsel im ZACK-Team :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!  
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geschrieben von M.Hüster am Samstag, 22. März 2008 (7347 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Mit neuer Redaktion weiterhin auf "ZACK"


Zack Wechsel im ZACK-Team: Ab Ausgabe 106 gibt es eine neue ZACK-Redaktion bei MOSAIK! Ein kleiner Rückblick: Wer erinnert sich nicht an den für ZACK-Fans denkwürdigen Sommer 1999: ZACK, das beliebt europäische Comic-Magazin der 1970er Jahre, dass Generationen von Comic-Lesern geprägt hat, war wieder da. Die Idee zum Relaunch hatte Martin Jurgeit, der 1999 erster ZACK-Chefredakteur wurde. Von Sommer 1999 bis Ende 2002 gestaltete er maßgeblich 42 Ausgaben des ZACK-Magazins. Ab Anfang 2003 folgte Martin Surmann als verantwortlicher ZACK-Redakteur. Damit setzte MOSAIK auf einen Nachfolger aus den eigenen Reihen, denn Martin war als freier Mitarbeiter von Anfang an mit Beiträgen im neuen ZACK vertreten. Ebenfalls von Beginn an für das MOSAIK-ZACK in der Verlagsredaktion tätig: Mirko Piredda, der neben Martin Surmann der ZACK-Redaktion bis Ausgabe 105 angehörte.


Doch mit Ausgabe 106 präsentiert sich ein neues ZACK-Kreativ-Team: verantwortlicher ZACK-Redakteur ist jetzt Mark O. Fischer, vielen Comic-Fans natürlich als der Eigentümer des Epsilon-Verlags schon lange bekannt. Mark konnte bereits Erfahrungen mit einem eigenen Comic-Magazin sammeln. Ihm zur Seite steht in der Verlagsredaktion in Berlin Rahel Mencia-Garcia. Das folgende Interview mit Mark O. Fischer führte Michael Hüster im März 2008.

Zack

Michael Hüster: Du wirst dir sicher einige "Strategie-Ideen" entwickelt haben, wie es mit ZACK weitergehen soll. Kannst du schon etwas verraten?

Mark O. Fischer: Das Hauptziel besteht darin, ZACK vom reinen Vorabdruck- oder Konkurrenzprodukt zu dem ergänzenden Magazin zu machen, auf das kein Albensammler mehr verzichten will, in dem er neue Serien entdeckt und kennen lernt, zu denen mittelfristig auch Alben in Planung sind, und wo er auch deutsche Erstveröffentlichungen bekannter Serien findet, an die er schon nicht mehr zu hoffen wagte. Dazu natürlich weiterhin interessante Interviews und Artikel aber auch Rezensionen, Onepager und Kurzgeschichten.

Michael Hüster:Wie sollte ein modernes ZACK-Magazin für die Zukunft deiner Meinung nach aussehen? Welche Ausrichtung wird es bei den Comics geben? Bleiben die Covergestaltung und der Umschlag erhalten?

Mark O. Fischer: Eine wichtige Zielgruppe sind natürlich auch Neueinsteiger, die durch ZACK zu Comic-Sammlern werden sollen. Dafür gibt es kleine Ideen, die aufs ZACK aufmerksam machen sollen, aber nicht die Substanz des Heftes beeinträchtigen. Denn auch weiterhin bleibt ZACK ein europäisches Comic-Magazin mit der bewährten Mischung aus Realistics und Semi-Funny. Wir trauen uns in kleinem Rahmen aber auch “mal was anderes”, wenn es auf einhellige Begeisterung in der Redaktion stößt.
Redaktionell ist einiges möglich, aber begrenzt, da ZACK in erster Linie ein Magazin mit Comics bleibt. Der Umschlag, den ZACK seit einem Jahr hat, bleibt natürlich. Der war lange überfällig. Bei der Covergestaltung wird sich nicht viel ändern, was aber kleine Veränderungen mit vielleicht großer Wirkung nicht ausschließt.

Michael Hüster: Stichwort Comic-Mischung: Aktuell gibt es sehr erfolgreiche Serien im SF- und Fantasybereich. Außerdem sehr gutes Material im Bereich Graphic Novels. Auch Jiro Taniguchi ist unter vielen ZACK-Fans ziemlich angesagt. Wäre das zu gewagt für ZACK oder könntest du dir dieses Material als Ergänzungsmaterial für ZACK vorstellen?

Mark O. Fischer: „Die großen Abenteuer unserer Zeit“ schließen auch die Zukunft oder fantastische Welten nicht aus, solange sie auf einem realistischen Niveau bleiben, das zu ZACK passt. Graphic Novels und Manga (für Erwachsene) sind von Farbe und Format eher weniger für ZACK geeignet. Für das Magazinformat, das die Basis für das Albumformat ist, gibt es mehr als genug geeignetes Material. Die Experimente im Querformat fand ich nicht so prickelnd.

Michael Hüster: Als alter ZACK-Fan bist du jetzt selbst einer der „Macher“ des Magazins. Was überwiegt jetzt bei dir mehr: Freude oder eher die Verantwortung und der Erwartungsdruck der Fans oder alles zusammen?

Mark O. Fischer: Es ist auf jeden Fall eine Herausforderung, die Spaß macht. Die Verantwortung ist eher Ansporn. Dem Erwartungsdruck sehe ich gelassen entgegen, da ich mir einbilde, den goldenen Mittelweg zu kennen und offen für Vorschläge bin, auch wenn abzusehen ist, dass man es nie allen recht machen kann, da der Umfang dazu einfach zu begrenzt ist.
Ein eigenes neues Magazin zu machen, wäre sicher riskanter und mit größerem Druck verbunden gewesen. So sehe ich es als Fügung des Schicksals, ZACK machen zu dürfen. Denn ZACK ist nicht irgendein Magazin, es ist eben ZACK, der Anfang von allem und die Basis für mehr.

Michael Hüster: Vielen Dank für die interessanten Statements!


Das vollständige Interview erscheint in der nächsten Sprechblase.

Zack

Und hier der Inhalt von ZACK 106:

- J.K.J Bloche mit dem zweiten Teil der Episode "Vermisst!" und einem zweiseitigen Serien-Porträt von Martin Surmann. In der neuen Folge beginnt die Suche nach dem vermissten Privatdetektiv, die einige tatkräftige Damen selbst in die Hand nehmen...
Schöner Krimi in klassischem Stil.

- Die Minimenschen mit dem zweiten Teil der Episode "Sauerkraut" zum Tee
Mysteriöse Flugmodelle erregen Renauds Aufmerksamkeit: eine Messerschmitt und eine Spitfire. Renaud beschließt, dem Geheimnis um die Flugzeuge näher zu kommen. So legt er sich auf einem Wasserturm auf die Lauer und wartet, dass sie wieder auftauchen. Als dieses schließlich geschieht, heftet sich Renaud an ihre Fersen und verfolgt sie bis in ihr Lager, das versteckt in einem kleinen Wäldchen liegt.
Klasse Story für alte Minimenschen-Fans!

- der One-Pager "Claire", der wichtige Arbeitsstrategien schildert. Wie aus dem Leben ...

- und Franka mit "Cadillac Club". Bei diesem exklusiven Beitrag handelt es sich um eine Mischung aus Artikel, illustrierter Geschichte und Comic-Seiten. Ungewöhnlich aber interessant, vor allem für Franka-Fans.

Dazu wie gewohnt AKTUELLES aus der Comic-Szene u. a. über Michel Vaillant-Veröffentlichungen, einem Erlangen-Ausblick und Infos über eine Jeremiah-Briefmarke und einem Jeremiah Briefmarken-Buch in Belgien

... dazu wieder der beliebte "ZACK-Entdecker"


(c) der Abbildungen: Alain Dodier, Henk Kuijpers
 
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