Rezensionen: Warum es keine Ritter mehr gibtErotische Rittergeschichten
Warum sind Ritter ausgestorben? Der vorliegende Band enthält eine unterhaltsame, illustrierte Abhandlung in drei Teilen, welche die Hauptgründe für das Verschwinden einer so glorreichen Spezies darzulegen versucht. So gibt es im ersten Kapitel eine Erklärung, welchen Einfluss die Knappheit an echten, sich wahrhaftig in Gefahr befindenden Jungfrauen auf das Verschwinden der Ritter hatte. Kapitel 2 schildert, wie mangelnde Fähigkeiten und schlaue Streiche der Knappen und anderer Bediensteter unmittelbaren Einfluss auf das Vergessen des edlen Ritterordens hatten.
Im dritten Kapitel finden schließlich Klagen und Weinen um das unwiderrufliche Verschwinden des vornehmen Geschlechts der fahrenden Ritter ein Ende. In den insgesamt sechs Episoden begegnet der geneigte Leser den noblen Rittern Sir Horace Gavin Destroyes, Sir Arnolfo, Sir Teófilo, Sir Saethus, Sir Agidolfo und Sir Wilfred von Scottishblend.
„Warum es keine Ritter mehr gibt“ ist nicht nur eine amüsante Abhandlung über „glorreiche Helden“: Auch die Damen spielen in diesem Album eine wichtige Rolle. Sie erweisen sich als sehr freizügig und zeigen in den verschiedenen Abenteuern besonderen „Einsatz“. Durch die witzig-ironischen Schilderungen wirkt die dargestellte Erotik nicht aufdringlich. Nicht schlecht, nicht schlecht ... (mh) Warum es keine Ritter mehr gibt Zeichnungen und Text: Horacio Domingues und Carlos Trillo HC, 64 Seiten KULT EDITIONEN, 14,95 € geschrieben von donovan am Samstag, 28. Juni 2003, 00:04 Uhr 3879 Aufrufe |
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