mangas:: GTO - 1 und 2 :: (2719 Aufrufe)
geschrieben von
stephan
am Freitag, 20. September 2002, 00:05 Uhr
Hurra, hurra die Schule brennt In Japan muss Schule echt Scheiße sein. Entweder man ist ein schlechter Schüler und hat Angst in dieser leistungsorientierten Gesellschaft zu scheitern, oder man ist ein Streber und deshalb den Demütigungen und dem Mobbing der anderen Schülern ausgesetzt. Aber das kennen wir ja alle. Japan ist wohl überall.
In GTO (Great Teacher Onizuka) wird das Märchen vom wilden 21-jährigen Eikichi Onizuka erzählt, der Lehrer werden möchte. Zuerst einmal will er Lehrer werden um die hübschen Schülerinnen ins Bett zu kriegen und außerdem sonst sind seine Qualifikationen für wenig andere Jobs geeignet. Doch in seiner Referendarzeit (Band 1) und später an einer Privatschule (Band 2) als Lehreranfänger findet er mit seinen (sehr!) unkonventionellen Methoden (Schüler foltern, Wände zertrümmern) Geschmack am Job des "Sensei" und er will nun der beste Lehrer aller Zeiten werden. Tôru Fujisawa erzählt seine Geschichte mit klasse Bildern, die nicht nur gefällig sind, sondern in den passenden Situationen auch einen Mut zur Hässlichkeit haben. Zwar sind die Hau-drauf-Methoden von Onizuka nicht immer ganz so originell oder zielgerichtet, aber immer wirksam. Und der Manga unterhält auf eine platte, aber gute Art.Moralisch kommt der Leser auch nicht zu kurz und wie in Japan nicht anders üblich wird (wenn auch auf eine ungewöhnliche Art) für Schule, lernen und letztendlich auch Leistung geworben. Kritik an Symptomen ist erlaubt. Das System und dessen Prinzip wird aber nicht angetastet bei GTO. Insofern bleibt der Rebell ein Konformist... aber der Manga bleibt lesenswert! (mg)
GTO (Great Teacher Onizuka) - Bd.1 und 2 Text und Zeichnungen: Tôru Fujisawa 192 Seiten, Taschenbuch Ehapa Verlag, 5.- Euro "GTO - Bd.1" hier bei amazon.de kaufen. "GTO - Bd.2" hier bei amazon.de kaufen. |
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In Japan muss Schule echt Scheiße sein. Entweder man ist ein schlechter Schüler und hat Angst in dieser leistungsorientierten Gesellschaft zu scheitern, oder man ist ein Streber und deshalb den Demütigungen und dem Mobbing der anderen Schülern ausgesetzt. Aber das kennen wir ja alle. Japan ist wohl überall.
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Tôru Fujisawa erzählt seine Geschichte mit klasse Bildern, die nicht nur gefällig sind, sondern in den passenden Situationen auch einen Mut zur Hässlichkeit haben. Zwar sind die Hau-drauf-Methoden von Onizuka nicht immer ganz so originell oder zielgerichtet, aber immer wirksam. Und der Manga unterhält auf eine platte, aber gute Art.
