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Didi & Stulle - Bd. 1 :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!  
25.04.2024, 14:26 Uhr
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geschrieben von HeHe am Sonntag, 14. Februar 1999 (4971 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht
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Ein Rockstar unter Comiczeichnern


CoverGemeinhin sind Comiczeichner keine besonders aufregenden Typen: blasse Gesichter, schüchterner Gestus, magere Erscheinung. Natürlich gibt es Ausnahmen. Als Vorzeige-Rockstar in der Branche gilt der Berliner Zeichner Phil Tägert.

Wo er auftaucht, zittert der Zeigefinger erregt durch die Luft, tönt es "Hey hey hey...!", wird die Welt zum Publikum, schlagen Frauenherzen höher. Professionell auftauchen tut er gelegentlich in einer eigenen Bühnenshow, die dem Punkrock verpflichtet bleibt, auch wenn die Haare schütter werden. Zu frühem Ruhm gelangte der Lokalmatador allerdings als Comiczeichner, wobei er seine größte Verbreitung er in der Berliner Stadtzeitung "Zitty" findet. Dort erscheint zweiwöchentlich die Kultserie "Didi & Stulle", von der jetzt bei Reprodukt ein erster Sammelband vorliegt.


BeispielDen Titel-Figuren eine lustige Beschreibung abzutrotzen, wäre vermessen. Man kann es einfach nicht mit des Meisters brillantem Humor aufnehmen. Didi und Stulle sind Antagonisten nach bewährtem Muster: ein kleines Schwein, das irgendwie immer versucht, ein bißchen nett zu sein, und ein dickes Schwein von lepröser Konsistenz, gleichzeitig der schlimmere Proll von den beiden. Der Grundkonflikt gegenseitiger Unterdrückung in solcher Beziehung ist klar. Bevor Didi seinem kleinen Freund wieder mal einen überbrät, tut er ihm immerhin kund: "Weeste Stulle, irgendwie biste ne ständje Kwelle der Frustratsjohn!".


Trotzdem teilen die beiden gemeinsame Old-School-Ideale: zumindest darüber, wie mit "Tussies", Rock'n Roll und Talkshows zu verfahren ist. Ihre schlichte Weltanschauung definiert "kuhl und unkuhl" und was man sich alles nicht bieten lassen darf. Z.B. die Tatsache, dass man von Euro-Bier nicht mehr ordentlich in den Schnee pinkeln kann. Daneben werden aber auch die großen Fragen des Seins gestellt: Auf das existenzielle "Wer? Woher? Wohin...?" folgt ein erschöpfendes: "Wir sind Didi und Stulle, kommn aus'm Märkischen und wir jehn zum Hundatsiemzwanzja."


In der "Zitty" waren die Geschichten so sagenhaft lausig gedruckt, dass man sie kaum mehr lesen konnte. Für den Sammelband haben sich Verlag und Künstler deshalb nicht lumpen lassen. Neu koloriert erscheinen "Didi & Stulle" in schickem Vierfarbdruck zu okayem Preis. So sind sie endlich auch bundesweit erhältlich für jene Fans, die außerhalb von Phils Herrschaftsgebiet vegetieren müssen. "Viel zu jut für Euch Schwabenschweine!", heißt es ergo in der Ankündigung. (hehe)

Didi & Stulle - Bd.1: Einen Drin

Text und Zeichnungen: Fil

48 Seiten, Din A4

Reprodukt, DM 9.90

November 1998




Und weiter geht's mit Band 3

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