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geschrieben von Maqz am Montag, 28. Mai 2001 (3784 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

"Brennendes Schwarzes Metall"



Black Metal - Cover Bd.1Der erste Comic, den man wohl als solchen Bezeichnen kann, hatte den Titel "The Yellow Kid" und kam vor über 100 Jahren aus Amerika, der Wiege des Comic Strips. Es war eine recht lächerliche, aber für damals recht zeitgemäße Geschichte über einen kleinen Jungen mit langem gelben Hemd und abstehenden Ohren, inklusive dämlichen Grinsen.

Zwischen dem Yellow Kid und Black Metal liegen diverse Kriege, Moden, Szenen und Comicgeschichten. Und die habe ich so ziemlich alle gelesen. Was das für mein krankes Gehirn bedeutet wird dem geneigten Leser wohl ziemlich bald klar werden.;-)



Nun bat mich Black Metal Zeichner Timo Wuerz ich solle ihm ehrlich meine Meinung über seinen Comic sagen. Da ich schon ganz anderen - meist ungefragt - meinen Senf aufs Brot geschmiert hatte, warum nicht auch Timo.:-)



Auf meinem Exemplar ist ein PostIT mit den Worten "Deins! -T.-". Das Cover zeigt eine teilweiseschwarzweiss geschminkte FRau mit Stachelarm- und Halsband nebst Mikrofon, die den Betrachter höchst brav ins Gesicht knurrt. Auf den ersten Seiten (direkt hinter der kranken Signatur) finden furios ausgeführten Schlachten in Star Wars-Walkern mit knapp bekleideten, breitbeinigen Tangaträgerinnen statt. Der Wecker klingelt, die Traumsequenz ist beendet und die wahre Story startet. Schade eigentlich. ;-)



Niki Kopp: Burning down the House!Keine Sprünge in der Geschichte stören den Lesefluß, alles findet auf einer Zeitschiene statt. Es geht um die verschiedenen Jugendszenen, diversen und gemischten Drogenkonsum, (ok, etwas Sex kommt auch vor) und natürlich Musik. (Wie das in einem Comic geht, solltet Ihr unbedingt nachlesen!)



Texter Niki Kopp doziert über House, Retro Disco, Black Metal, lässt die drei Heldinnen (die mit den Tangas) von einer Szene in die nächste "shiften" und schließlich in Black Metal ihre Nemesis treffen. (Nein, dies ist diesmal KEIN Marvel-Superheld!)



Sie wechseln die Trends so schnell wie ihre knappen bauchnabelfreihen Shirts, aber nun treffen Sie auf eine Szene und eine Musik, einen "Trend", ein Leben, die/der/dass sie nicht mehr loslassen wird: eben Black Metal.



Klingt zwar wie von einem schlechtenm Filmplakat, ist aber mein erster gedanklicher Kommentar nach dem letzten Bild.



Timo Wuerz: Dying makes cool!Ich muss zugeben, ich habe den Comic nicht in einem Rutsch durchlesen können. Ich mußte einfach Nikis lexikalischen Ausführungen überblättern um mit dem letzten Bild zu meinem Urteil zu kommen, das nach meinem Geschmack mehr aussagte als vieles vom Text. (Das könnte übrigens mit dieser Rezension ebenfalls passieren! ;-)) Die Mädels verfallen dem Black Metal und treffen doch auf ihren schlimmsten Alptraum. Ob es zu einer "Katharsis" der Heldinnen kommt ist noch offen, aber kleine Andeutungen sind schon zu entdecken und lassen auf die folgenden Bände hoffen.



Niki schreibt interessant, wenn auch zum Teil etwas langatmig für diese Art von Comic. Timo zeichnet grell, realistisch und fast wie Alex Ross, auch wenn Timo dies wohl beleidigen wird und eventuell auch Alex Ross....



Black Metal-LogoNa gut, Timo ist wieder einmal Timo, wobei er noch besser geworden ist im Vergleich zu XCT und Drakan. Die Splashpanels in der Mitte und am Ende sind phantastisch und wirken wegen, oder besser gerade trotz der vielen Photoshop Effekte.



Black Metal ist interessanter als viele Digimon und Simpsons-Ausgaben der letzten Zeit und knackiger als das x-te Fantasy Album. Originelles Thema, zeitgemäß umgesetzt. Eben wie der Yellow Kid vor 100 Jahren.(mg)



Black Metal - Bd.1: Hybris

Text: Niki Kopp und Julis Niemann-Kopp

Zeichnungen: Timo Wuerz

48 Seiten, Softcover-Album

Infinity, 13.03 DM - sfr 12,90 - 6,66 EUR (Softcover)

April 2001

ISBN: 3-934773-66-4

 
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