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geschrieben von stephan am
Montag, 06. März 2000
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Ein Russe in LA
Seitdem sich die Heftchen wieder auf dem deutschen Markt festgesetzt haben, findet man immer öfter Heftserien aus der Feder deutscher Autoren und Zeichner. Zwar sind nicht alle Serien gut (Cool Patrol) oder erfolgreich (Gitta Goblinson - wurde nach zwei Heften leider eingestellt) oder regelmäßig zu haben (Helden), aber mit viel persönlichem Einsatz und dem Glauben an den Erfolg versuchen es immer mehr Leute. Schließlich zeigen die Erfolge von Serien wie "Die Vergessenen", von der es inzwischen schon 10 Folgen gibt, dass es möglich ist.
Ein neuer Name in der Heftchenserie ist der des gebürtigen Mindener Klaus Scherwinski, der im Herbst 1999 den ersten Teil seines Dreiteilers Kopeck vorlegte und den zweiten Teil tatsächlich wie versprochen Ende Januar in den Läden hatte. Held von Kopeck ist der gleichnamige Russe (eigentlich heisst er Bastian Koptrikov), der in die USA kommt um seinen Bruder zu finden, der auf der Suche nach den geflüchteten Anführern der ehemaligen russischen Regierung verschwunden ist. Aber seine Ankunft war den Bösewichten schon bekannt, so dass es bereits nach ein paar Seiten die ersten Leichen gibt. Und danach geht die wilde Jagd fröhlich weiter.
Kopeck hat mir gut gefallen. Die Story ist spannend und ein wenig abgedreht (es geht um die russische Mafia, Implantate, Regierungsverschwörungen und so was wie Superhelden-Cops) und macht Lust auf mehr. Die Zeichnungen sind nicht ganz mein Ding, aber im zweiten Heft sind sie besser geworden (vor allem die Farben - Computerkolorierung!). Ich bin gespannt, ob sie im dritten und vorerst letzten Teil noch besser werden.
Sollte es nach dem ersten Dreiteiler bei den Lesern Interesse an mehr Geschichten über den coolen Russen mit der locker sitzenden Kanone geben, dann ist eine Fortsetzung mehr als wahrscheinlich. Mich würde es freuen. (svl)
Kopeck - Heft 1 & 2: Russisches Roulett - Teil 1 & 2 von 3
von: Klaus Scherwinski
32 Seiten, Heft
KariCartoon, 5.90 DM/sFr, 48.- öS
November 1999 (No.1) & Januar 2000 (No.2)
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