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geschrieben von stephan am Sonntag, 27. Juni 1999 (2917 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Reise in die Vergangenheit



Spion & SpionAch, was waren das für Zeiten, damals vor 100 Jahren. Als ich regelmäßig MAD gekauft habe und alle Taschenbücher und Sonderhefte und Sammelbände und so weiter besaß. Damals war die MAD-Welt noch in Ordnung. Doch dann kam die Einstellung und Jahre der Trauer folgten. Zwar hatte die Qualität des Magazins in dem letzten Jahren des Erscheinens etwas nachgelassen, aber der Humor aus MAD war immer noch um einiges besser als vieles anderes, was damals veröffentlicht wurde.

Dann kam im letzten Jahr der Dino-Verlag und belebte das Magazin neu. Es wurden deutsche Zeichner eingebunden, Farbe eingeführt und der Humor blieb (zumindest in den drei Ausgaben, die ich gelesen/überflogen habe) weitgehend auf der Strecke. Und durch das Wiedersehen mit einigen guten Bekannten regt sich bei mir ein wenig Wehmut ob der vergangenen besseren Zeiten (Nein, sonst bin ich nicht so vergangenheitsbezogen).



Nachdem die Neuaufnahme von Alfred E. Neumanns Heimat anscheinend recht erfolgreich war, erweckt DINO nun eine weitere Tradition wieder zum Leben: Das MAD-Taschenbuch, das damals mehr als 50 Folgen hatte. In den ersten beiden Ausgaben, die jetzt für je 10 Mark am Kiosk liegen, finden zwei Klassiker ein neues Zuhause: Spion & Spion in No.1 und Sergio Aragones in No.2.



Sergio AragonésDoch an beiden hatte ich keinen wirklichen Spaß. Vor allem von Aragones war ich enttäuscht. Klar, die Gags sind immer noch gut und damit besser als der Durchschnitt, aber nicht Aragones-gut. In den letzten US-Ausgaben ("Fanboy" und "Groo & Rufferto") war er viel, viel besser.



Auch an den Abenteuern des weißen und des schwarzen Spions konnte sich keine rechte Schadenfreude einstellen. Die Stories wirkten abgelutscht und wenig innovativ. Schade eigentlich, dass ich dafür 20 Mark ausgegeben habe. Noch trauriger ist, dass ich meine alten MAD-Hefte irgendwann entsorgt und verschenkt habe. Jetzt kann ich nicht einmal mehr nachlesen, ob ich die Vergangenheit verkläre oder ob's tatsächlich so gut war.



Heutzutage ist "MAD" jedenfalls kein Qualitätsmerkmal. In No.3 mit Duck Edwing werde ich aber vielleicht trotzdem noch mal rein schauen. Wer weiß, vielleicht lohnt es sich ja. (svl)



MAD Taschenbuch - No.1: Spion & Spion

von: Antonio Prohias

MAD Taschenbuch - No.2: ...vom Leben gezeichnet

von: Sergio Aragonés

je 200 Seiten, Taschenbuch

DINO Verlag, je 10.- DM/sFr, 73.- öS

Mai 1999

 
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