Superhelden: Marvel Crossover - No.22: Hulk vs. Superman
Grün gegen Blau In der Regel hat sich Marvel Deutschland innerhalb seiner Crossover-Reihe in letzter Zeit, mangels wirklicher Crossovers zwischen Figuren verschiedener Verlage, darauf beschränkt von ungewöhnlichen Begegnungen zwischen Superhelden innerhalb des Marvel Universums zu erzählen. Doch jetzt steht wieder ein wirklich kapitaler Brocken an, der das Marvel- mit dem DC-Universum endlich wieder auf spektakuläre Weise zusammenführt.Nachdem der grüne Hulk bereits in den siebziger Jahren in einem etwas schlappen Crossover auf Batman traf, hat er jetzt eine deutlich fruchtbarere Begegnung mit Superman. Da beide Figuren nicht mehr ganz taufrisch sind, ist sowohl Steve Rudes Zeichenstil als auch der ganze Background der Geschichte sehr deutlich in den sechziger Jahren verankert. Daher hat Lex Luthor, der natürlich ebenfalls mitspielt, auch keine totale Glatze, sondern immerhin noch einen roten Haarkranz.Etwas inkonsequent ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass Lois Lane ganz offensichtlich bereits mit Clark Kent zusammenlebt und dessen Geheimidentität als Superman kennt. Von dieser erfuhr sie ja eigentlich erst 30 Jahre später (im Alter von 60?). Ansonsten macht das Heft durch das nostalgische Ambiente und die dazu passende etwas schleppende Erzählweise schon sehr großen Spaß. Vor allem, weil hier die klassische Crossover-Erzählweise ein wenig aufgebrochen wird und der unberechenbare Hulk bis zuletzt er selbst bleibt. Er kämpft nicht gemeinsam mit Supie gegen das Böse, sondern er hält den vernünftigen Stählernen durchgehend für seinen. Auch das Schlussbild mit dem umherwandernden Bruce Banner, der einsam um seine geliebte Betty trauert geht sehr viel mehr zu Herzen, als dies normalerweise bei Auftragsarbeiten dieser Art der Fall ist. (hl)Marvel Crossover - No.22: Hulk gegen Superman Text: Roger Stern Zeichnungen: Steve Rude Tusche: Al Milgrom 48 Seiten, Heft Marvel Deutschland, 5.95 DM, 48.- öS, 6.- sFr Dezember 2000 |
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In der Regel hat sich Marvel Deutschland innerhalb seiner Crossover-Reihe in letzter Zeit, mangels wirklicher Crossovers zwischen Figuren verschiedener Verlage, darauf beschränkt von ungewöhnlichen Begegnungen zwischen Superhelden innerhalb des Marvel Universums zu erzählen. Doch jetzt steht wieder ein wirklich kapitaler Brocken an, der das Marvel- mit dem DC-Universum endlich wieder auf spektakuläre Weise zusammenführt.
Da beide Figuren nicht mehr ganz taufrisch sind, ist sowohl Steve Rudes Zeichenstil als auch der ganze Background der Geschichte sehr deutlich in den sechziger Jahren verankert. Daher hat Lex Luthor, der natürlich ebenfalls mitspielt, auch keine totale Glatze, sondern immerhin noch einen roten Haarkranz.
Auch das Schlussbild mit dem umherwandernden Bruce Banner, der einsam um seine geliebte Betty trauert geht sehr viel mehr zu Herzen, als dies normalerweise bei Auftragsarbeiten dieser Art der Fall ist. (








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