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Die Techno Väter - Bd. 1 und Die Meta Barone - Bd. 5 :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!  
23.04.2019, 00:08 Uhr
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geschrieben von Maqz am Dienstag, 02. März 1999 (4278 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Unendliche Welten
Jodorowsky und das Incal-Universum



Cover: Meta Barone 5Das Comic-Universum um den Incal und John Difool ist wieder um einige Geschichten bereichert worden. Diese Nachricht wird alle die freuen, die von Comicübervater Moebius phantastischer Science Fiction-Story nicht genug bekommen können.

Nach dem Abschluß der sechsbändigen Incal-Saga folgten 1990 die Jodorowsky/Janjetov-Alben Nummer 7 und 8 (bei Carlsen) sowie die Bände 9 bis 12 (bei Ehapa unter den Titel "John Difool vor dem Incal"). 1991 erschien "Die Geheimnisse des Incal" (Carlsen), eine Art Comic zum Comic mit einigen, wenn auch wenigen Hintergrundinformationen und diversem nicht veröffentlichtem Bild-Material.

Dann gelang Jodorowsky mit dem spanischen Zeichner Gimenez der große Wurf und die sagenhafte Serie "Die Meta-Barone" stand ab 1993 in deutschen Comicregalen. Nach einer Neuauflage der ersten sechs Incal Alben durch Ehapa 1995 erscheint nun (Mann, hat das jetzt aber gedauert, bis ich zum Thema gekommen bin) Jodorowskys neuester Incal-Spin off: "Die Techno-Väter".

Wieder im Team mit Zeichner Zoran Janjetov und Colorist Fred Beltran wird der Ursprung der Techno-Gilde erzählt:

"Auf dem heiligen Asteroiden gebar meine Priesterin-Mutter zunächst meinen Bruder Almagro, ein hübsches, dunkelhäutiges Kind, das sofort ihre Brüste mit Beschlag belegte. Ich kam später. Meine Haut war weißer als Marmor, und ich war schwächlich, weil mein Bruder mir bereits im Mutterbauch den Platz streitig gemacht hatte. Doch noch monströser war meine nachgeborene Schwester Onyx - puterrot und mit vier Armen. Ich, Albino, bin inzwischen oberster Techno Vater. Und ich erzähle meine Geschichte..."

Meine Meinung zu dem Band: Unbedingt lesen! Gut gemacht, gut gezeichnet usw.. Aber halt! Eventuell bin ich als Incal-Anhänger nicht ganz objektiv! Also eventuell doch nicht kaufen? Ach nein, lieber doch unbedingt kaufen! Schließlich sind auch wirklich gute Comics schwer zu finden! (mg)

Cover: Technoväter 1Passend zum Thema noch ein paar Worte von unserem Vielschreiber Heiner: Alexandro Jodorowsky lernte einen gewissen Moebius kennen, als er eine große Verfilmung von Frank Herberts SF-Roman "Der Wüstenplanet" vorbereitete, an der auch HR Giger, Salvador Dali und Pink Floyd mitarbeiten sollten. Der Film kam zwar nicht zustande, bzw. wurde dann später von David Lynch in den Wüstensand gesetzt, doch Jodorowsky lernte die visuelle Phantasie von Moebius kennen und schätzen und versuchte sich als Comic-Autor.

Er schrieb das Epos um den "Schwarzen Incal" aus dem Moebius einen beeindruckenden sechsbändigen Zyklus um den Detektiv John Difool und seinen Beton-Papagei machte. Anschließend setzte der Jugoslawe Zoran Janetov die Serie fort, dessen Zeichnungen schon bald nicht mehr von Moebius Arbeiten zu unterscheiden waren. Da nach sechs Janetov-Alben auch der zweite Zyklus um John Difool beendet war, schuf Jodorowski aus Incal-Nebenfiguren weitere epische Serien, die immer stärker an Herberts "Wüstenplaneten" erinnerten und den John Difool-Humor erschreckend oft zugunsten grimmiger Brutalität opferten.

Beispiel: Die Techno VäterWährend der willige Leser bei der von Juan Gimenez mittlerweile recht grob gestalteten Serie um die Meta-Baron-Dynastien im vorliegenden fünften Band langsam aber sicher die Übersicht verliert, macht die neu gestartete Serie um die Techno-Väter einen ungleich frischeren Eindruck. Janjetov hat seinen eigenen Stil gefunden ohne die Moebius-Einflüsse zu verleugnen und die Story um ein ungeliebtes Albinokind beginnt mehr als vielversprechend. (hl)

Die Techno Väter - Bd. 1: Albino, der Meister der Spiele
Text: Alexandro Jodorowsky
Zeichnungen: Zoran Janjetov
52 Seiten,Hardcover
Ehapa-Verlag, 22.80 DM, 166.- öS
Februar 1999


Die Meta Barone - Bd. 5: Eisenhaupt der Großvater
Text: Alexandro Jodorowsky
Zeichnungen: Juan Gimenez
64 Seiten, Softcover
Ehapa, 19.80 DM
Januar 1999


 
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