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geschrieben von DerAndiH. am Sonntag, 26. März 2017 (2571 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Für die, die noch nicht im Kino waren...

LoganLogan Was mit Millars "Old Man Logan" begann, wird momentan als "Logan - The Wolverine" fortgeführt. Es geht ganz klar um das Ende von Wolverine. Im Jahre 2029 scheint es kaum mehr Mutanten mehr zu geben. Von der alten Filmriege bleiben scheinbar nur noch Wolverine und Charles Xavier übrig. Über den Verbleib der restlichen X-Men ist nicht viel zu erfahren.

Die Geschichte erinnert stark an Rachefilme, von gescheiterten Cops, die sich dem Alkohol hingeben und durch irgendwelche Umstände sich wild durch die Welt schnetzeln. Tatsächlich bekommen wir hier aber nicht "Payback", sondern eher "Auf der Flucht" zu sehen. Der alte Mann Logan ist sichtbar mitgenommen, er humpelt, er hustet und seine Selbstheilung scheint deutlich langsamer als zuvor. Gleich zu Beginn des Films wird gezeigt, wie es um seine Gesundheit, aber auch seine Wut und seinen sozialen Stand steht. Auffällig ist - nicht für jeden unbedingt unangenehm - dass das Gewaltpotenzial für einen Film mit einer Freigabe ab 16 Jahre sehr hoch liegt. Man wundert sich manchmal, wo man überall seine Klauen reinhauen kann.
Die FSK begründet ihre Freigabe ab 16 Jahren darin, dass der Jugendliche mit Erreichen dieses Alters die Einordnung der gezeigten Gewalt und die Unterteilung in Gut und Böse beherrscht und in der Lage ist, gebrochene Charaktere und deren Anwendung von Gewalt als nicht nachahmenswert einzuordnen. Dem geneigten Actionfilm-Fan kommt so eine Einstufung nur zugute. Wer seine Jugend in den 90er Jahren verbracht hat, weiß, dass dieser Film auch ab 18 Jahren hätte freigegeben werden können.

Mit Geschichten von Mark Millar hätte man eine perfekte Vorlage für Action und brutale Inszenierungen. Natürlich denkt man sofort an den Comic "Old Man Logan", wenn man von einem alten Wolverine in der Zukunft hört. Doch im Vergleich zu den Comics muss man "Logan - The Wolverine" eher nur inspiriert anstelle von orientiert sehen. Wo der Comic ein postapokalyptisches Szenario durchspielt und man auf den Pfaden von Mad Max wandelt, bekommt man bei Logan eher das Gefühl, dass John McClane (Stirb langsam!) auf Walt Kowalski (Gran Torino) trifft. Der wütende, alte Mann im Unterhemd - immer noch ein Hingucker für weibliche Fans - wartet darauf, dass die Zeit verstreicht und wird dann eben ungewollt in eine Art "The Transporter"-Mission hineingezogen. Aber keine Sorge, das meiste klingt schlüssig, viele der Fragen werden geklärt und zu keinem Moment hat sich die Frage nach Sinn und Unsinn einer Szene gestellt.

Logan

Mit einem (fantasievollen) Blick in die Zukunft lässt sich auf jeden Fall spekulieren:
Da X-Men: Apokalypse in den 80er Jahren spielte und sich die Filme immer zehn Jahre weiter bewegen, haben wir bei Wolverines letzten Film im Jahre 2029 noch vier weitere Gelegenheiten, um Kontinuitäts-gerechte Wolverine-Auftritte zu sehen. Wobei die Kontinuität bei X-Men Filmen eine Diskussion für sich wert wäre...
Wahrscheinlich könnte Wolverine nach 2029 weitergehen, aber wohl nicht mit Hugh Jackman - dem derzeit bekannten Wolverine. Aber auch hier gäbe es bereits eine Comicvorlage, die gut zu adaptieren wäre.
Auch wenn die X-Men vielleicht – vielleicht aber auch nicht - 2029 nicht mehr existieren, so hat man eine gute Grundlage für "New Mutants" oder "Young Mutants" geschaffen.

Gesamt bekommt der Film auf jeden Fall eine Empfehlung an alle Comic-Fans, Action-Liebhaber und Wolvie-Groupies. Der Film weiß zu überraschen. Sehr sehenswert!




Zum Thema noch ein alter Lesetipp:
X-MEN: ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT
X-Men: Die Zukunft ist Vergangenheit


 
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