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geschrieben von StefanS am Montag, 04. November 2013 (1614 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Das beste Batman-Spiel geht in die dritte Runde


Batman - Arkham Origins„Batman: Arkham Asylum“ ist nicht nur eine sehr erfolgreiche Graphic Novel von Grant Morrison, sondern auch das bislang beste Batman- und überhaupt eines der allerbesten Games der letzten Jahre! Nach „Batman: Arkham City“ ist nun mit „Batman: Arkham Origins“ der neueste Teil erschienen. Die Vorgänger waren sogar für Videospieleverächter eine echte Empfehlung. Wurde das hohe Niveau gehalten und worum geht es überhaupt?


Der Titel Origins deutet es bereits an: Statt einer Fortsetzung gibt es ein Prequel. Ein noch unerfahrener Batman schlägt sich mit jungen Gegnern herum, wie dem Pinguin, Killer Croc und einer Vielzahl weiterer, eher weniger prominenter Figuren. Vieles ist geblieben, etwa die Spielengine von Arkham City und auch die Synchronstimme von David Nathan, also Bruce Waynes Stimme aus Christopher Nolans Batman-Filmen – das ist schon mal ein Riesenplus! Auch sonst ist alles wie gewohnt – viel zu gewohnt. Das ist auch gleich Kritikpunkt Nummer 1. Durch Luftschächte klettern wie in Arkham City, die Open World wie in Arkham City, wenn auch größer – es ist doch alles sehr bekannt. Und wenn etwas Neues dabei ist, etwa das Flugzeug, dann ist das lediglich eine Schnellreisefunktion. Dabei wäre es so cool gewesen endlich das Batmobil oder das Batplane selbst steuern zu können. Irritierenderweise nennt sich das Flugzeug im Spiel „Batwing“, obwohl das gar kein Fluggefährt, sondern ein Kampfgefährte Batmans ist. Wurde da etwas geschlampt? Auch verwirrend: Am Himmel zeichnet sich das Bat-Signal ab, obwohl Batman noch gar keine Freunde bei der Polizei von Gotham hat. Das hingegen in der Bathöhle vertraute Elemente, wie etwa der Dinosaurier, fehlen, ist passend, schließlich erhielt ihn der Dunkle Ritter erst im Laufe seiner Abenteuer und in diesem Spiel steht er erst am Anfang seiner Karriere. Schön wäre eine optionale Ego-Perspektive gewesen, etwa wie in Skyrim. So ist es wieder wie bei Arkham City, die 3rd Person Sicht versperrt teilweise etwas die Sicht. Bei den Schurken sind solche Pfeifen wie der Electrocutioner dabei – der Kampf gegen ihn ist...nun ja...überraschend. Firefly hingegen sieht gefährlicher aus, als sein Name vermuten lässt, schließlich lautet die deutsche Übersetzung: Glühwürmchen.

Batman - Arkham Origins

Batcave: Die Bathöhle ist dieses Mal Batmans feste Anlaufstelle, dank Jet ist nun auch eine Schnellreise möglich

Story:

Der junge Batman wird gejagt. Sowohl von der Polizei als auch von den Schurken Gothams. Black Mask hat auf seinen Kopf ein Lösegeld ausgesetzt. Deadshot und Bane sind nur zwei der Gegenspieler des dunklen und dieses Mal besonders einsamen Ritters. Außer Alfred ist vorerst keine Unterstützung in Sicht.

Wie wird gespielt?
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Wir steuern Batman aus der 3rd-Person-Sicht durch eine offene Welt. Die Spielwelt ist dabei noch größer und kann mittels Schnellreisefunktion, zu Fuß, fliegend oder mittels einem der Werkzeuge, aus dem Gürtel des Helden, durchquert werden: mittels Batclaw ziehen wir uns an Gebäuden hoch oder an Hochhäusern entlang. Zu diesen Werkzeugen sind weitere hinzugekommen, viele davon stehen von Anfang an zur Verfügung, wie der Batarang. Es gibt Prügelsequenzen, Rätsel zu lösen (bei denen der Detektivmodus hilfreich ist, eine Art Nachtsichtgerät mit Analysefunktion) und Kletterpassagen zu überstehen. Die Zwischensequenzen schließen sich nahtlos an die Spielszenen an und sehen wieder hervorragend aus!

Batman - Arkham Origins

Gordon: Bekannte Figuren gibt es wieder reichlich: Killer Croc, Bane, Barbara Gordon etc.

Vertrautes aus Comics und Filmen

Das Batman die gleiche Stimme wie in den Filmen hat, sorgt schon mal für Vertrautheit. Wenn dann eine Figur von Batman kopfüber an einem Glockenturm heruntergelassen wird, erinnert das an Frank Millers „Der dunkle Ritter kehrt zurück“ (Rezension des Films folgt bald auf CRS). Weiterhin treffen wir auf die Falconi-Familie und erfahren von einem Polizisten namens Loeb – die hervorragenden Comics „The long halloween“ und „Dark Victory“ von Jeph Loeb und Tim Sale lassen grüßen! Zu „Arkham City“ erschienen ergänzende Comics und Actionfiguren. Letztere sind in den USA bereits für das neue Spiel angekündigt. Das Spiel „Arkham Origins Blackgate“ ist eine Ergänzung zum Spiel, sieht aber nicht so beeindruckend aus wie der große Bruder. Die Einbindung in das Batman-Universum funktioniert also prächtig. Ein vierter Teil dürfte nicht unwahrscheinlich sein. Die Handlung ist bei Christopher Nolan oder Sale und Loeb zwar packender, aber dennoch: so nah wie hier war man Batman noch nie. Ein spielbarer Comic oder ein Film zum Mitmachen. Ebenso wie die guten Filmen weckt auch dieses Spiel Lust auf die Comics.
Batman - Arkham Origins

Batarang: Nützliche Hilfsmittel, wie den Batarang hat Batman, wie im Vorgänger Arkham City, von Anfang an zur Auswahl f
Ein echter Glücksfall und eine wertvolle Ergänzung zu den gedruckten Geschichten! Für Comic-Fans ist es das Spiel des Jahres 2013! Nicht so überwältigend wie GTA 5, leider auch nicht so überragend wie Arkham Asylum, sondern eher ein Remix aus den beiden Vorgängern, aber somit immer noch weit über dem Durchschnitt. Beim nächsten Mal gerne mit steuerbaren Fahrzeugen und ganz neuen Ideen!
Batman - Arkham Origins
Wertung: 85 %

Batman: Arkham Origins
Erhältlich für: PS3, Xbox 360, PC, Wii U
Getestet auf: Playstation 3
Erscheinungstermin: 25. Oktober 2013

USK: ab 16 Jahren
Sprache: Deutsch
Bildschirmtexte: Deutsch
Anleitung: Deutsch
Grafik: 720p
Sound: Dolby Digital 5.1
Außerdem erschienen: Batman: Arkham Origins Blackgate
Erhältlich für: 3DS, PS Vita


Am Besten kauft man sich den Titel beim Comichändler seines Vertrauens
...jedoch...
Batman Arkham Origins kann man auch hier kaufen

Copyright der Abbildungen mit freundlicher Genehmigung: Warner Bros. Interactive Entertainment
 
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