Vierter Realfilm - Asterix & Obelix: Im Auftrag Ihrer Majestät :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!  
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geschrieben von M.Hüster am Samstag, 27. Oktober 2012 (2107 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Die spinnen, die Briten!



Filmstart ASTERIX & OBELIX: IM AUFTRAG IHRER MAJESTÄT am 18. Oktober 2012Da war die Anleihe bei James Bond wohl zu verlockend: „Im Auftrag Ihrer Majestät“ trifft es des dann aber doch, denn die Comic-Story wurde für den Film etwas in dieser Hinsicht modifiziert: Im Dorf von Teefax regiert nicht der Dorfhäuptling Sebigbos sondern bereits die Queen. Für „Asterix & Obelix: Im Auftrag Ihrer Majestät“ dienten die Asterix-Alben „Asterix bei den Briten“ und „Asterix und die Normannen“ als Filmvorlage.



Nachdem die Karten des Filmverleihs Concorde eingetroffen waren, konnte es losgehen. An der Kasse saß gleich ein sperriger Römer, der Schwierigkeiten machen wollte. Nachdem ich jedoch etwas „liebenswürdig“ zu ihm war, konnte ich mit meiner Falbala ins Kino vorrücken. Natürlich nicht ohne vorher Verpflegung für die Tour nach Britannien einzukaufen. Und die 3D-Brillen sind natürlich ein Muss!

Zunächst war ich etwas erstaunt, dass der Film in der Startwoche im kleinsten Kino lief. Die Anzahl der Besucher, die den Film sehen wollte, war allerdings auch sehr mäßig.

Die Handlung ist schnell erzählt: „Unter dem Kommando von Julius Cäsar haben die ruhmreichen Legionen Roms mittlerweile auch Britannien erobert. Nur ein Dorf leistet dort noch erfolgreich Widerstand, kann aber nicht mehr lange standhalten. Die Königin der Briten schickt deshalb ihren Berater Teefax nach Gallien um Hilfe zu holen. Denn da gibt es ein anderes kleines Dorf, das für seinen mutigen Widerstand gegen die Römer bekannt ist. Die Gallier lassen sich nicht lange bitten und schenken Teefax ein Fass ihres magischen Zaubertranks.
Als Begleitschutz mit dabei: der schlaue Asterix und der bärenstarke Obelix. Deren Begeisterung, bald wieder Römer zu verkloppen wird nur dadurch getrübt, dass Grautvornix, der nervige Neffe des Gallier-Häuptlings, mitkommen soll.

In der Zwischenzeit war der wütende Cäsar nicht untätig: Er hat die wilden, auf der See erprobten Normannen als Söldner angeheuert. Kurzerhand entführen diese Grautvornix, weil sie ja bekanntlich wissen wollen, was Angst ist. Da kommt ihnen Grautvornix als Meister der Angst gerade recht.
Und dann verlieren Asterix und Obelix zu allem Überfluss auch noch das Fass mit dem kostbaren Zaubertrank. Auf einmal werden Gallier, Briten, Normannen und Römer in eine verrückte Jagd nach dem Zaubertrank verwickelt, von der scheinbar die Rettung eines ganzen Landes abhängt.“ (Zitat aus dem Pressetext)

Doch ein Kessel voll Tee und Obelix sorgen für ein erfolgreiches Ende für die Briten im Kampf gegen die römischen Eindringlinge…

Der Film fängt spektakulär an: Die Piraten in Großaufnahme, sehr erfreut über ein nahendes Schiff, dass als willkommene Beute gleich ins Auge gefasst wird. Doch nach und nach taucht eine riesige römische Armada aus dem Nebel auf. In einer sehr schönen 3D-Sequenz wird das Schiff der Piraten gerammt und versenkt. Zurück bleibt der mit sich und seinem Schicksal hadernde Piratenkapitän.

In der Folge entwickelt sich ein flotter und kurzweiliger Film, in dem durch diverse Auslassungen und Ergänzungen die beiden Filmvorlagen „Asterix bei den Briten“ und „Asterix und die Normannen“ zu einer neuen Story mit bekannten Sequenzen zusammengefügt wird. Da gibt es den ängstlichen und widerspenstigen Grautvornix, die Normannen, die auf der Suche nach der Angst sind, dass Fass mit Zaubertrank, dazu passend die betrunkenen Römer (auf der Suche nach dem richtigen Fass), Obelix, der zuviel Rotwein konsumiert, dass berühmte Rugbyspiel zwischen Camulodunum und Durovernum, die Fünf-Uhr-Teepause (zunächst nur als Heißwasserpause), der Doppeldeckerwagen, eine britische Rockband (allerdings keine Parodie der Beatles) und vieles mehr.

Das ist alles sehr stimmig gelungen und stört den Filmfluss daher nicht. Neu eingefügt wurde u.a. eine Lovestory zwischen Grautvornix und der „Verlobten“ von Teefax. Diese ist über die vornehme britische Zurückhaltung von Teefax „not amused“ und dafür sehr von der forschen Art des Galliers angetan. Schnell kommt es zum ersten Kuss, was wiederum bei Teefax zu Verstimmung führt. Nachdem Teefax endlich seiner Frau in Spee seine Gefühle gesteht, kommt wieder alles in die rechte Bahn.

Außerdem lehrt schließlich nicht der gallische Barde Troubadix den Normannen das Fürchten, sondern eine sehr resolute britische Hausdame, die es versteht, aus den wilden Kriegern zivilisierte Bürger mit Anstand zu machen. Beim Odin! Das ist für die Normannen nun wahrlich grauenvoll … und so geht es ab über die Klippe…

Filmstart ASTERIX & OBELIX: IM AUFTRAG IHRER MAJESTÄT am 18. Oktober 2012

Übrigens: Der Tee wird gleich in Form einer Teepflanze von einem Inder persönlich nach Britannien gebracht. Allerdings bleiben am Ende nur einige trockene Blätter übrig. Doch diese reichen aus, den Briten ein neues Nationalgetränk zu bescheren.

Nachdem die Römer vertrieben worden sind, tanzen alle am Ende nach den Klängen einer Rockband featuring Grautvornix kräftig ab.

Nicht nur Édouard Baer als neuer Asterix kann überzeugen (tolle Mimik). Rasante Verfolgungsjagden, gelungene 3D-Effekte, actionreiche Stunteinlagen und nicht zuletzt eine Top-Besetzung (u.a. Catherine Deneuve als Queen, Charakterdarsteller Fabrice Luchini, Kultkomiker Dany Boon, Belgiens Schauspielstar Bouli Lanners und der Deutsche Götz Otto) sorgen für das Comic-Event des Herbstes 2012


Bisherige Asterix & Obelix - Realfilme:


- Asterix & Obelix gegen Caesar (1999)

mit Christian Clavier, Gérard Depardieu, Gottfried John, Roberto Benigni, Laetitia Casta


- Asterix & Obelix: Mission Kleopatra (2002)

mit Christian Clavier, Gérard Depardieu, Alain Chabat, Monica Bellucci


- Asterix bei den Olympischen Spielen (2008)

mit Clovis Cornillac, Gérard Depardieu, Alain Delon


- Asterix & Obelix: Im Auftrag Ihrer Majestät (2012)

mit Édouard Baer, Gérard Depardieu, Fabrice Luchini, Catherine Deneuve

Hier der Trailer zum Kinofilm



 
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