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geschrieben von tigerrider am Donnerstag, 11. März 2010 (3974 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

nackte Frau im Wald
macht einen Dino nach'm annern kalt.^^



Jungle Girl Sehr attraktive SIE sucht: Begleitung, die gerne beschützt werden will, mit mir durchs Leben wandert und gegen Dinos und andere Bösewichter ums Überleben kämpft...

Zeichnungen:
Der Name von Frank Cho, dem genialen Schöpfer von Liberty Meadows und Shanna prangt auf dem Cover. De facto stammen aber leider nur einige Cover und ein wie auch immer gewichteter Teil an der Story von ihm. Die Zeichnungen der abgedruckten US-Heftausgaben Jungle Girl #0 bis #5 selbst stammen von dem gebürtigen Brasilianer Adriano Batista. Zwar hat er den Stil von Cho ganz gut drauf, aber irgendwie fehlt ein Quentchen. Der subtil-erotische, feine Stil mit dem Frank Cho z.B. in Liberty Meadows die Leser begeistert und die gelungene Art, menschliche Proportionen darstellen zu können- Batista schafft es nicht immer. Die zeichnerische Leistung soll nun aber nicht schlechter gemacht werden, als sie ist: Durchweg gutes Artwork zeichnet den vorliegenden Band aus, und einige der Dinos sind richtig toll gelungen.

Jungle Girl

Aber:
Nicht dass hinterher der ein oder andere Käufer enttäuscht ist: Alle prallen Tatsachen der weiblichen Akteure, die zu bewundern sind, werden schön ordentlich, der US-Busen-und-Hintern-Verhüllungs-Vorschrift entsprechend, verdeckt gezeigt. Das bedeutet: Der Leser und die Leserin bekommen nicht mehr zu sehen, als in jedem anderen Superheldencomic auch: weniger als Bikini ist nicht!

Story:
Die Absicht vom Autor Doug Murray könnte es gewesen sein, den Charme eines Abenteuer-B-Movies einzufangen und seine Zeichnerkollegen dann die Bilder dazu zeichnen zu lassen. Und man muss sagen, dies wäre ihm dann gut gelungen. Eine derartig abstruse Filmteam-Drogenschmuggler-Story zusammen zu basteln, bei der dann auch noch eine weibliche Tarzanvariante stets sehr spärlich bekleidet zu sehen ist, regt schon die Fanstasie an, nämlich dahingehend: Warum nur? Warum? Hat etwa Mister Cho die Vorgabe abgeliefert, was alles an Motiven pro Seite untergebracht werden muss? 2x Busen und 1x Hinternansicht pro Seite, insgesamt 10 verschiedene Dinos, 5 Höhlenmenschen, darunter 2 besonders Hässliche? Das mag man kaum glauben. Oder hatte der Autor etwa völlig freie Hand? Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen im Dunkeln.

Jungle Girl

Das der Autor besseres leisten kann, hat er bereits bei seinen Arbeiten zu Conan und Red Sonja bewiesen. Vermutlich bekam er einen groben plot, wie die Geschichte verlaufen soll (Storyleistung von Frank Cho) und musste dann eine Geschichte darum basteln. Dieses Unterfangen gelang streckenweise unfreiwillig komisch, z.B. wenn der Leser sich selbst wiederholt sagen muss: „oh noch mehr Dinos, oh auch noch Steinzeitmenschen, oh noch mehr Monster, oh auch noch... usw. Dieses Schema, das beim Lesen als positiven Nebeneffekt keine Langeweile aufkommen lässt, wird bis zum spektakulären Abschluss auf der letzten Seite beibehalten, da taucht doch tatsächlich als cliffhanger ein gewaltiges... oder nein. Lassen sie sich lieber überraschen. ;-)

Jungle Girl

Format:
Der schön gemachte Hardcoverband liegt gut in der Hand und ist hochwertig verarbeitet. Im Regal passt er in Grösse und „look“ perfekt neben den bereits erschienenen Band „Shanna“ (auch von Frank Cho).


Fazit:
Wer jede Menge gezeichnete Busen, Hintern, Dinos und Steinzeitmenschen in Dschungelumgebung à la Jurassic Park mag, kann mit diesem Band nichts falsch machen. Allzu viel Tiefgang hinsichtlich der Story darf allerdings nicht erwartet werden.(js)


Jungle Girl


Jungle Girl 1
PANINI COMICS
erschienen
HC Überformat (28,4 cm hoch): 132 Seiten
19,95 € (D)



Jungle Girl 1 kann man im Original auch hier kaufen

Jungle Girl kann man auch hier beim Panini Verlag bestellen


LESEPROBE zu Jungle Girl


Jungle Girl


(c)Abbildungen: 2010 PANINI Verlags-GmbH
 
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