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geschrieben von Micha am Mittwoch, 06. August 2008 (3430 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Einfach nur schön!


Pauls ferienjob Kanada, Sommer 1979. Paul hat die Schule geschmissen, und auch die gerade begonnene Druckerlehre nervt ihn schon. Und zwar so sehr, dass er sofort ja sagt, als ihn ein Freund telefonisch bittet, für einen ausgefallenen Betreuer in einem Jugendcamp einzuspringen. Über einen Zeitraum von zwei Monaten soll mehreren Gruppen von Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien die Möglichkeit der Selbsterfahrung in der Wildnis gegeben werden.

Pauls ferienjob

Selbsterfahrung wird es natürlich in erster Linie für Paul, denn wenn dies nicht die zwei intensivsten Monate seines Lebens geworden wären, hätte man auch keinen Comic daraus machen brauchen. Eine äußere Handlung gibt es nicht, aber der Frankokanadier Rabagliati erzählt einfach so wunderbar, wie Paul an seinen Ferienlager-Erlebnissen reift, dass man sie auch gar nicht vermisst. Die geschilderten Ereignisse haben alle ihre Funktion, die Figuren sind aus dem Leben gegriffen, und das Buch hat einen guten Rhythmus.

Pauls ferienjob

Rabagliatis Zeichen- und Erzählstil ist deutlich mehr von frankobelgischen Comics geprägt als von US-amerikanischen und erinnert an „Monsieur Jean“ von Dupuy&Berberian. Bösewichter gibt es hier nicht, Lebensgefahr nur wenig, aber eine Sommerliebe darf natürlich nicht fehlen. Dieser Comic ist einfach nur schön, das Herz geht einem auf, und das Lächeln bleibt noch eine ganze Weile im Gesicht, nachdem man ihn aus der Hand gelegt hat.


Pauls Ferienjob
Zeichner: Michel Rabagliati,
broschiert, 152 Seiten,
Edition 52, 17 Euro


Pauls Ferienjob kann man gerne hier kaufen.


Info zum Zeichner:
Michel Rabagliati
Michel Rabagliati wurde 1961 in Montreal geboren und wuchs mit den französischen Comic-Klassikern wie “Spirou”, “Gaston” und “Tim und Struppi” auf. Bevor er sich dem Zeichnen von Comics zuwandte war er einige Jahre als Designer und Illustrator tätig, dessen Arbeiten unter anderem im “Wall Street Journal” und “Chicago Tribune” veröffentlicht wurden. Als er vom kanadischen Comicverlag “Drawn & Quarterly” gefragt wurde, ob er ihnen ein neues Verlagslogo gestalten könnte, flammte seine Liebe zu Comics neu auf und er wurde schließlich selbst zum Autor. Seit 1999 hat er - vor allem eben bei “Drawn & Quarterly” - eine Reihe von Comics veröffentlicht und gewann 2001 den renommierten Harvey Award als bestes Talent.


(c) der Abb. Rabagliati und Edition 52


Quelle Zeichnerinfo: Edition 52
 
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