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Alan Moore’s WILDC.A.T.S.: Heimkehr nach Khera :: Comic Radio Show :: Comics erfrischend subjektiv, seit 1992!  
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geschrieben von Martaeng am Montag, 25. Februar 2008 (3402 Aufrufe) druckerfreundliche Ansicht

Heimat, wie hast du dich verändert


Alan Moore’s WILDC.A.T.S.: Heimkehr nach Khera Im Jahr 1992 dachte sich Comiczeichner Jim Lee (nicht verwandt mit Stan „Spiderman“ Lee): Ach, gründe ich doch mal einen eigenen Verlag. Tat es und Wildstorm war geboren. Als erste Serie brachte Lee die Superhelden-Saga um das Team der Wildcats heraus. Er konnte namhafte Autoren für diese Serie gewinnen. So auch Alan Moore (From Hell, V for Vendetta, Watchmen u.a.), der für die Bände 21 bis 34 der Wildcats Serie verantwortlich zeichnet. Unter dem Titel Heimkehr nach Khera liegen die Bände 21 bis 27 erstmals gesammelt in deutscher Übersetzung vor

Um was geht es bei den Wildcats? Das ist eine lange Geschichte, deshalb hier die Kurzfassung: Es gibt zwei verfeindete Völker, die Kherubim und die Daemoniten. Beide bekämpfen sich bis aufs Blut. Irgendwann landen zwei Einheiten der Völker auf der Erde und führen den Krieg fort. Die Kherubim haben ein humanoides Aussehen, nennen sich Wildcats und sind die Guten. Die Daemoniten sind extrem hässlich, können Menschen als Wirtskörper missbrauchen und sind dementsprechend von der bösen Sorte. Beide Rassen haben übernatürliche Kräfte. Da liegt es nahe, in eine Superheldenkostüm zu schlüpfen um a, die Menschheit zu beschützen oder b, versuchen sie auszurotten. Alles klar? Dann kann es ja losgehen.
Alan Moore’s WILDC.A.T.S.: Heimkehr nach Khera
Zunächst teilen sich die Wildcats auf. Das Team um ihre Anführer Lord Emp und Zannah besteigen ihr Raumschiff und fliegen zurück auf ihren Heimatplaneten Khera. Mit einer gehörigen Portion Idealismus und einem satten Pfund an Vorfreude landen sie auf Khera und müssen feststellen, dass dort keineswegs ein perfektes Utopia herrscht. Die kheranische Gesellschaft ist zwar hoch entwickelt, aber durch politische Machtkämpfe, Intrigen, durch Korruption zerstritten. Außerdem haben sie eine sehr diskriminierende Minderheitenpolitik, die Voodoo (halb Mensch, halb Daemonit) sehr schnell zu spüren bekommt. Bei einer Sitzung des hohen Rates kommt es zum Eklat.

Während Lord Emp und Konsorten in die politischen Sphären geflohen sind, versuchen die auf der Erde verbliebenen Wildcats ein neues Team zu formen. Gar nicht so leicht. Zwar mangelt es nicht an Humanoiden mit Superkräften, aber nicht alle sind auch geeignet auf der Seite des Guten zu kämpfen. Außerdem konkurrieren die Wildcats mit den Helden der Stormwatch-Gang (ebenfalls eine Wildstorm Serie). Tja und wenn gut gegen gut kämpft, lacht sich das Böse ins Fäustchen.

Alan Moore’s Wildcats Episoden sind zwar schon etwas älter, in die Jahre gekommen sind sie aber noch lange nicht. Insbesondere die Khera-Episoden in diesem Band sind wirklich erstklassig. Intrigen, Machtspielchen und Unterdrückung. Alan Moore’s WILDC.A.T.S.: Heimkehr nach KheraWas auf dem fernen Planeten Khera geschieht, kann durchaus auf die politischen Vorgänge der Erde bezogen werden. Eine Form der Verfemdung, deren Wirkungskraft die eigene Situation noch anschaulicher demonstriert.
Hervorstechend gegenüber vergleichbaren Superheldengeschichten ist der wirklich gelungen sarkastische Humor der Wildcats-Serie.


Alan Moore’s WILDC.A.T.S.: Heimkehr nach Khera
Zeichnungen: Diverse
Text: Alan Moore
Softcover farbig, 212 Seiten
Paninicomics / Wildstorm, 19,95 €

© Abbildungen: Paninicomics

 
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